Beiträge von ManuelGuzman

    Wenn die jetzt oberirdisch entstehen soll, ist das natuerlich etwas anderes.

    Ich kenne sie nur als unterirdische Haltestelle aus den urspruenglichen Plaenen.


    Umbau der westlichen Kaiserstraße: Haltestelle in zwei Jahren fertig


    Da steht, dass die Haltestelle Kaiserstrasse West im kommenden Jahr 2025 in Angriff genommen und 2026 fertiggestellt werden soll.

    Ebenso gibt es genauere Angaben dazu, wann die Haltestelle in der Karlstrasse barrierefrei um- und die Bahnsteige auf dem Europaplatz abgebaut werden sollen. Da stehen der Ecke noch mal mindestens vier Jahre Bautaetigkeit bevor.
    Interessant auch, dass man zwischen Kaiserplatz und Hirschstrasse eine Fussgaengerzone einrichten will, die dann aber nicht bis zum Europaplatz fortgefuehrt und somit an die grosse Fussgaengerzone angeschlossen wird.

    Nein, die wurde im Verlauf gestrichen. Waere im Nachhinein bei laufendem Tunnelbetrieb vermutlich auch schwer umzusetzen.

    Fand die Idee eh von Anfang an ziemlich unsinnig, da der Abstand zur Haltestelle am Europaplatz einfach viel zu kurz waere.

    Das waeren vermutlich kaum 200m zwischen den Haltestellen gewesen.

    Stimmt, jetzt haben sie es geaendert.


    Optisch mag diese Loesung ja ein Zugewinn sein, aber praktisch habe ich da nach wie vor meine Zweifel. Eine Haltestelle, die man vor nicht langer Zeit erst teuer barrierefrei umgebaut hat, jetzt wieder aufzugeben, widerstrebt mir einfach.

    Auch laesst es sich gerade fuer Seheingeschraenkte Personen aktuell wesentlich besser in die U-Bahn umsteigen als wenn sie von der Karlstrasse rueber laufen muessen. Sicher alles weiterhin machbar, aber definitiv keine Verbesserung fuer die Betroffenen.

    Da bleibt nur zu hoffen, dass sie wenigstens die Karlstrasse barrierefrei umbauen bevor sie die Haltestelle am Euro abreissen. Das laesst sich leider aus dem Artikel so nicht rauslesen.

    Eher das Gegenteil, wenn der Haltestellenumbau Teil der Neugestaltung der Karlstrasse ist, denn der soll ja erst im letzten Abschnitt umgesetzt werden.

    Ist ja schlimm genug, dass die Haltestelle am Hauptbahnhof immer noch nicht barrierefrei ist. Da braucht es ja auch noch den Rueckschritt an solch einem wichtigen Platz in der Stadt.

    Inzwischen sind nun gut zwei Jahre seit Eroeffnung der Kombiloesung vergangen.

    Was mir bisher sehr negativ auffaellt, dass an manchen Stellen offenbar sehr an der Qualitaet gespart wurde. Die Abfahrtsmonitore fallen immer wieder aus oder haengen, was vor allem bei den Laufbaendern ins Auge faellt.

    Dazu fallen immer wieder Rolltreppen aus. Die am Durlacher Tor stadtauswaerts ist nun schon seit drei Wochen einfach mit einem OTIS-Zaun abgesperrt.

    Das kann doch nicht normal sein, aber vllt erwarte ich auch einfach zu viel?


    Bei ka-news stand heute ein Artikel zum Umbau der Kaiserstrasse West
    Mehr Raum für Fußgänger: In der westlichen Kaiserstraße und Karlstraße wird sich viel verändern

    Im vorletzten Absatz ist davon die Rede, dass im Zuge der Baumassnahmen die Gleise vom Europaplatz verschwinden sollen. Weiss da jemand mehr darueber? Wo soll denn sonst die Streckenfuehrung fuer die oberirdischen Linien sein?


    Btw sollte man den Thread inzwischen als Fertiggestellt markieren oder zaehlen diese Umbauarbeiten in der Kaiserstrasse und am Durlacher Tor auch noch zum Projekt?

    Das finde ich doch einigermassen ueberraschend. Da ich nicht in dem Geschaeft bin, stelle ich mir das vllt zu einfach vor, aber ich haette erwartet, dass solche Dinge immer schon im Voraus abgeklaert werden.

    Erinnert mich ein wenig an das Theater mit dem Hines-Tower in Berlin, wo der Investor einfach den U-Bahn-Tunnel ueberbauen will. Das kostet ja auch alles unnoetig Geld.
    Waere schade, wenn der uns am Ende abspringt und es dort auf Jahre eine Brache geben wuerde.

    Hallo nas12,


    danke fuer den Hinweis!
    Da der Artikel hinter der Bezahlschranke ist, kann ich ihn wieder nicht lesen. Wer ist denn da als Bremser gemeint?


    Ansonsten bin ich bei der Formulierung "wirtschaftlich optimiert" in der Regel pessimistisch, da das meist mit einer visuellen Verschlechterung einhergeht. Auf der anderen Seite ist da auch nicht mehr so viel Spielraum nach unten. Vllt haben wir ja Glueck. Waere gerade an dieser Stelle schon wichtig, weil das fuer die Bahn- und Fernbusreisenden einer der ersten Eindruecke von KA waere.

    Letzte Woche gab es mal wieder etwas Neues zum zukuenftigen Quartier Greenville in der Nordstadt. Unter anderem berichteten die Badischen Neuesten Nachrichten darueber. Siehe Neubaugebiet in Karlsruher Nordstadt: Siegerentwurf für „Greenville Baufeld 12“ präsentiert .

    Die drei besten Entwuerfe des Greenville Architekturwettbewerb

    Ein bisschen verwirrt bin ich ueber die genaue Lage des betreffenden Baufelds 12. In dem verlinkten Artikel klingt es fuer mich so, als laege es direkt an der Erzbergerstrasse. Schaut man sich aber den Bebauungsplan "Westlich der Erzbergerstraße zwischen New-York-Straße und Lilienthalstraße", Nordstadt an, sieht es so aus, dass es in zweiter Reihe liegt. Direkt an der Erzbergerstrasse soll ja das knapp 40m hohe Hochhaus neben der BA entstehen.

    Vllt meinten sie auch einfach das gesamte Greenville-Projekt.


    Man darf wohl damit rechnen, dass spaetestens Anfang 2024 der Baustart erfolgt, wenn der Zeitplan wie angekuendigt gehalten werden soll.

    Gut, dass sind natuerlich im Zweifel nachvollziehbare Bedenken, die ausgeraeumt werden muessen.

    Waere ja nicht das erste Mal, dass ein Bauprojekt eine Verkehrsader beeintraechtigt oder gar lahmlegt. Da kann man jederzeit in Berlin nachfragen.

    Dennoch muss das zu loesen sein. Ist ja nicht das erste Mal, dass so ein Projekt in eine bestehende Infrastruktur integriert werden muss.

    Ach, da bin ich sogar ein bisschen beruhigt. Fuer derartige Fassaden bin ich vermutlich einfach zu konservativ :D

    Die Hoehe koennte durchaus etwas her machen, wenn die Proportionen stimmen. Ich habe da immer die Befuerchtung, dass es zu sehr in die Breite geht.

    Mich wuerde brennend interessieren, welches die Knackpunkte mit der Bahn sind.

    Wundern tut es mich allerdings nicht. Als Bahnnutzer bin ich Kummer mit denen leider gewohnt.

    Es gibt sicher ein paar Parallelen zum Stuttgarter Tor. Das finde ich jetzt auch nicht besonders gut, aber okay. Damit koennte ich auch bei uns leben.

    ASTOC's Idee ist aber eher eine schlechte Kopie dessen. Der Anteil der Fenster an der Fassade ist hier viel geringer als beim Stuttgarter Tor und gerade das erzeugt diesen abweisenden Eindruck bei mir.

    Wenn ich dieses Haus als Erstes in KA sehe, fuehle ich mich nicht willkommen. Es wirkt auf mich verschlossen.

    Es haette sehr gut in die 60er oder 70er gepasst, aber nicht in eine Stadt, die in die Zukunft denken will.

    Kann nas12 da nur zustimmen. Die 1&1-Bauten machen da noch einen wesentlich besseren Eindruck. Da rettet auch die Fassadenfarbe beim ASTOC nichts mehr.

    Ist mir auch voellig unverstaendlich, wie so etwas bei der Stadt Zuspruch finden kann. Entweder leiden die Herrschaften dort akut an Geschmacksverkalkung oder sie wollen KA ganz bewusst fuer den Bau weiterer Hochhaeuser ruinieren. Die aktuelle Visualisierung ist tatsaechlich eine Zumutung und bevor da solch ein Bunker gebaut wird, wuerde ich auch lieber auf ein weiteres Hochhaus an der Stelle verzichten.
    Wenn das der Plan war, haben sie ihr Ziel also erreicht.

    Die Bilder haengen inzwischen wenigstens in den Haltestellen Durlacher Tor und Marktplatz. Kronenplatz war ja das erste. Am Europaplatz habe ich es noch nicht gesehen. Es scheint aber klar, dass es kein Entkommen geben wird. Haette bekanntlich gerne auf den Lueppertz-Beitrag verzichtet.


    Ansonsten sind die Bahnhoefe nach wie vor ansehlich und sehen immer noch recht sauber aus.

    Weniger positiv faellt die Technik auf. Die unsaegliche Geschichte mit den Fahrstuehlen ist dabei nur ein Teil. Sie fuhren ja auch schon vor der "Hitzeproblematik" immer wieder nicht.

    Auch die Rolltreppen fallen immer wieder aus bzw werden meiner Meinung nach ueberdurchschnittlich oft gewartet. Das ist mir weder damals in Berlin noch in Tokyo aufgefallen, dass Rolltreppen derart oft ausser Betrieb waren.

    Zudem machen einzelne Anzeigemonitore seit Monaten Probleme wie z,B, am Durlacher Tor. Technische Probleme in solch einer Fuelle und Vielfaeltigkeit finde ich fuer ein Projekt dieser Dimension einfach nur peinlich.

    Da passt dann auch der Autotunnel mit all seinen Problemen rein, die bei weitem nicht alle der Pandemie oder den Auswirkungen des Krieges geschuldet sind.

    Ich bin nach wie vor ein Fan des Projekts und froh, dass der Grossteil fertig ist, aber diese Schlamperei nervt gewaltig.

    Sind da tatsaechlich Fenster in der Naehe des Wasserturms? Sehen taete man dort ja nicht viel, wenn der Turm direkt davor steht.

    Mir gefaellt es diese Enge dort einfach nicht, weil der Turm vom Gebaeude nicht einbezogen wird. Er wirkt auf mich wie ein Fremdkoerper als haette man ihn dort vergessen. Aber gut, noch ist es ja auch nicht fertig.

    Ich bin da ehrlich gesagt noch sehr vorsichtig mit meiner Vorfreude. Zu viele Unwaegbarkeiten koennen solch ein Cluster noch verhindern, allen voran die drohende Wirtschaftskrise. Auch ist die Aussage Fluhrers noch sehr vage. Hochhaeuser werden ja bisweilen anders definiert als viele von uns sich das hier wuenschen wuerden. Das koennen auch drei 8-10 stoeckige Gebaeude sein.

    Meine Wunschloesung waere ja ein Hochhaus, was die beiden anderen ein Endchen ueberragt, mit vllt 90-100m Hoehe, aber das wird eine unrealistische Wunschvorstellung meinerseits bleiben.


    Was die angesprochene Wohnnutzung dort betrifft, bin ich mehr als skeptisch. Ich war vor einigen Wochen dort um ein paar Fotos zu machen und der Laermpegel ist schon sehr ordentlich, gerade wenn z.B, ein ICE im Bahnhof steht. Das erinnert mich ein klein wenig an Flughafen.

    Ein solches Wohnhaus braeuchte also keine Balkone haben, aber dafuer waere eine spezielle Schallisolierung fuer die Fenster erforderlich und klimatisiert sollte es auch sein, damit man nicht aufs Lueften angewiesen ist.

    Ich kann Dir da leider auch nur zustimmen. Ich kann zwar erkennen, dass man versucht hat, den Charakter des Mittelteils aufzunehmen, wirklich gelungen sieht es aber nicht aus. Der geriffelte Eindruck in der Schraegansicht ist gar nichts fuer mich und harmoniert imho auch nicht mit dem Bestehenden.

    Interessant waere mal zu sehen, wie die anderen Entwuerfe aussehen, aber vllt wuerde das die Enttaeuschung auch nur weiter befeuern, wenn mir da welche mehr zusagen wuerden.