Beiträge von Speer

    ^Würde mich auch mal interessierten warum man diese DDR-Sünden erhalten sollte.
    Ich verstehe es deshalb nicht, da der Erhalt dieser Bausubstanz durchaus auch die baulichen Qualitäten konserviert...mir liegt nichts ferner als das
    Wer mit Geschichte argumentieren will: Es hat keinen geschichtlichen Hintergrund der von
    Wichtigkeit ist, sieht schäbig aus und ist 30 Jahre alter Zweckbau....

    Vielen Dank fürs zeigen!!!!
    Der Entwurf lässt die Innenstadt ganz anders erscheinen- auf jeden Fall sehenswert obwohl er mir auch nicht gefällt.
    Dennoch interessant ist, dass durch die neue Verkehrsführung das südliche Areal mehr Leben erfahren würde.


    Die Umsetzung dürfte jedoch aus historischen Gründen ausgeschlossen sein.
    So wie es jetzt ist ist es schon am besten...

    Wenn man den Tunnel zu weit nach vorne gebaut hätte, wäre die Lennestraße gekreutzt worden.
    Ich denke, der Tunnel ist von großer Bedeutung für den Verkehr, so dass man auf einen vollkommenen Kemperplatz verzichten kann/muss.
    Die Ansätze ihn wiederherzustellen begrüße ich jedoch sehr, wieder ein Stück Geschichte mehr!:daumen:
    Gegen eine rekonstruierte Siegesallee hätte ich übrigens auch nichts einzuwenden :D

    Ich finds von der Idee her gut, da es mal was witziges ist.
    Allerdings sehen die Bilder für mich aus wie in Kalifornien geschossen
    und ich finde der Eindruck sollte nicht unbedingt entstehen, weil Berlin nunmal in Europa liegt.
    Ich bin kein Freund von Immitationen, und schon garnicht wenn sie schlecht umgesetzt wurden (Stamm der Palme, als Stahlrohr unübersehbar)

    Ja schön, aber dennoch ist es widersprüchlich eine stadt, in der moderne hochhäuser kein bisschen zur baukultur gehören mit hochhäusern vollzuklatschen, nur damit touris und hobbyfotografen wie in jeder anderen x-beliebigen großstadt auf ihre kosten kommen.
    die leute aus aller welt fahren nicht in die bundeshauptstadt um sich dort zeitgenössische zweckarchitektur im 150m maßstab anzugucken.
    sie wollen kultur, und fotografieren den reichstag und nicht das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus .
    nicht umsonst fotografieren touristen den reichstag und nicht
    einige gebäude werden seit jahrhunderten bestaunt und gepflegt, aber wer wird sich in 100 jahren bitte an das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus erinnern?

    @ ReinhardR
    Berlin ist also provinziell, weil die Stadt eine überschaubare Traufkantenhöhe hat und keine Glasklötze aus der zweiten Hälfte des 20. JH die Skyline dominieren?
    und @ ARCADIEN:
    Ich bemerke das genaue Gegenteil:
    Dass es Paris und Moskau sind die nicht an den flair von Berlin rankommen und nicht umgekehrt.

    In anderen Hauptstädten (zB in Paris) haben auch die größten Banken und Unternehmen ihren Hauptsitz und bauen deshalb Wolkenkratzer.
    Einen solchen Ort haben wir in Deutschland auch und der heißt Frankfurt am Main.
    Wenn mann in Berlin überall Wolkenkratzer hochziehen würde, wäre das Gift für die sonst Erdverbundene Architektur.

    Die Aussage von Nordklinker stimmt schon irgendwie.
    Nicht umsonst werden fast überall die Altbauten geschütz wie Augäpfel der Stadt.
    Moderne Neubauten wirken (zumindest auf mich) oft wie austauschbare Lückenfüller ohne Charakter und werden in 100 Jahren wohl kaum noch zu bewundern sein.
    Und wenn ich mir die Visualisierung der (hoffentlich nicht) zukünftigen Schinkelplatzbebauung angucke muss ich an Vorstadtarchitektur aus den &0ern in Gelsenkirchen denken.
    Es gibt auch schöne Moderne oder Postmoderne Beispiele wie dan Bundeskanzleramt, aber wenn man das mit dem Hauptsitz der SPD in Berlin Vergleicht, sehe ich Nordklinkers These als bestätigt.

    ich finde die Brücke von der Form und gestaltung her mit der freitreppe und und diesen lampenaufsätzen schon ziemlich gelungen und einzigartig.
    und immerhin hochwertige verkleidung, leute, hauptsache kein 0815 zweckbau!
    Außerdem ist im nickolaiviertel auch nicht alles sandstein, deshalb ist der marmor ok.
    was allerdings garnicht geht ist das geländer und der pfeiler im Wasser!
    Das ist quatsch und sieht billig aus- das muss schnell wieder weg.

    meine rede, carlos!
    ich denke die frage auszudiskutieren, ob malls sinnvoll sind oder nicht, gehört hier nicht rein.
    fakt ist, das man sich mit diesem bau nicht vom kindergartenniveau der stadtplanung bewegen wird, da es keine meisterleistung ist an jede freie ecke eine einkaufsmall hinzuklatschen, definitiv nicht. das ist langweillig und hat mit einer stadt wenig zu tun

    Also mir gefällt das nicht.
    es sieht weder gut aus noch hat es sinn noch so einen geschäfteklotz dahinzustellen...
    ich halte generell nichts von einkaufszentren oder shoppingpalästen.
    mann sollte eine vernünftige lösung für diese enorme freifläche finden anstatt diese mit derartigen schandtaten zu bebauen.


    daher unnötig, auf jeden fall:daumen:

    Mir gefällt dieser gmp enturf...ich weis nicht warum aber diese weißen ecken und diese roten abdeckungen haben etwas nastolgisches. erinnert an die nachkriegsarchitektur, vorallem weil es mir nach eternit oder ähnlichem material aussieht...das ist doch seit 30 jahren nicht mehr modern :D

    @ Saxonia: Absolut, je mehr am Vorkriegsgrundriss orientiert desto besser!!


    Ich finde die Tschechische Botschaft leider weder schön noch interessant, was nichts an ihrer architektonischen Einzigartigkeit ändert.
    Ein schöner bepflanzter Platz würde sich dort aber besser machen, und irgendwann wird man den Klotz wahrscheinlich abreissen.

    Sieht in Ordnung aus finde ich, das auf jeden Fall.
    Für eine neue Brücke ist das schon sehr ausgefallen....besser wäre es aber dennoch, wenn man die Laternenpfeiler aus Steinblöcken errichtet häte und keine Verkleidung- womöglich noch mit Kunststofffugen. Das würde authentischer und vor allem hochwertiger aussehen :)