Beiträge von miumiuwonwon

    Erste Schule in Holzbauweise in Sachsen

    Im Oktober letzten jahres beschloss der Stadtrat zwei neue Schulbauprojekte, darunter eine Oberschule auf dem Barnet-Licht-Platz an der Prager Straße. Etwa 24 Millionen Euro soll das Projekt kosten, die ersten Schüler sollen bereits im kommenden Schuljahr einziehen.


    Nun steht fest, wie der Neubau aussehen soll. Hier eine kurze Zusammenfassung:


    - Der U-förmige Baukörper befindet sich im südlichen Grundstücksbereich an der Prager Straße und Kregelstraße;


    - Die Pausenfreifläche mit einer bestehenden Einfahrt befindet sich im nördlichen Grundstücksbereich an der Dauthestraße;


    - Der gläserne Haupteingang des Gebäudes befindet sich an der Gebäudeecke und besteht aus einer Holz Pfosten- Riegel Fassade;


    - Die sonstige Fassadengestaltung besteht aus einer horizontalen Verkleidung mit Holz-Rhombus-Leisten;


    - Die Fensterformate richten sich nach der Nutzung und der Konstruktion mit Raummodulen. Die Holzfenster und der Sonnenschutz mit farblich hervorgehobenen Lamellen bilden den Kontrast zu der sonst hellen Fassadengestaltung.


    Draufsicht.


    Schrägsicht.


    Frontansicht.


    © Kaden+Lager

    Diverse Projekte von DENDA ARCHITEKTEN

    Auf der Website von DENDA ARCHITEKTEN sind mehrere Neubauprojekte veröffentlicht worden. Da das Architekturbüro in den letzten Jahren nur eine handvoll Projekte realisiert hat, mache ich mir hier keine große Hoffnung. Aber zumindest ist eines davon sicher: Bürokomplex in der Berliner Straße / Ecke Wittenberger Straße. Denn das Grundstück gehört tatsächlich der KSW Firmengruppe.

    Quelle hier.


    Spinnereihof: Hotel- und Gewerbestandort in der Spinnereistraße / Ecke Saarländer Straße. Variante 1.





    Variante 2.



    Quelle hier.


    Gewerbequartier 234: Hotel-, Dienstleistungs- und Gewerbestandort in der Torgauer Straße.




    Quelle hier.


    Dazu noch zwei Wohnprojekte. Palais Gneisenau in der Gneisenaustraße 12 / Ecke Michaelisstraße.



    Quelle hier.


    Wohn- und Geschäftshaus in der Riemannstraße 1. Gehört das Grundstück nicht der LWB?




    Quelle hier.


    © DENDA ARCHITEKTEN

    Entscheidung im Realisierungswettbewerb für den IfL-Neubau

    Das Architekturbüro Henchion Reuter aus Berlin/Dublin geht als Gewinner aus dem Wettbewerb für den Neubau des Leibniz-Instituts für Länderkunde (IfL) hervor.


    Gegenstand des Projekts ist die Planung des neuen Gebäudes des IfL mit Forschungsbibliothek auf dem Gelände des Wilhelm-Leuschner-Platzes. Der Neubau wird mit Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat finanziert. Für die Gesamtbaukosten ist ein Budget von 34,5 Mio. Euro vorgesehen.


    Henchion Reuter ist in Leipzig für seinen Bau des Gondwana-Lands im Zoo bekannt und hat mit Bauten in Deutschland, Irland, Frankreich und weiteren europäischen Ländern internationales Renommee erworben.


    Siegerentwurf. Perspektive Tag.


    Perspektive Nacht.


    Atrium.

    © Henchion Reuter Architekten


    Neben dem Wettbewerbsgewinner wurden zwei weitere Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet.


    2. Preis.

    © ARGE Derveaux / Rimpau & Bauer Architekten


    3. Preis.

    © CLTR Cluster-Architekten


    Engere Wahl.

    © Steiner Weißenberger Architekten GmbH


    Volltext hier und Bilder hier.

    Rocket’s Restaurant am Hbf

    Areas eröffnet den deutschlandweit zweiten Standort der irischen Burgerkette Rocket’s in Leipzig. Das erfolgreiche Premium Burger Konzept wird ab dem Herbst 2019 am Hauptbahnhof auf einer Fläche von insgesamt 280 Quadratmeter mit knapp 125 Sitzplätzen die Gäste und Reisenden zukünftig mit original irischen Burgers, Hähnchengerichten, frischen Salaten, Pommes und Milkshakes verwöhnen.


    Volltext hier.

    Straßenausbau rund um den Floßplatz

    Die Stadt plant im Moment den grundhaften Ausbau des Floßplatzes.


    Die Baulänge beträgt ca. 300 m, beginnend von der Riemannstraße über die Hohe Straße bis zur Paul-Gruner-Straße. Es herrscht erhöhter Parkdruck, der sich mit dem Ausbau der nahgelegenen Karl-Liebknecht-Straße und der damit verbundenen Reduzierung der Stellplätze verstärkt hat. Zudem sind die Bäume des Gartendenkmales zu schützen und mit dem Schulstandort zwischen der Hohen Straße und der Paul-Gruner-Straße ergeben sich Anforderungen an einen sicheren Schulweg.


    Der Baubeginn ist für Juni 2019 vorgesehen.


    Und so sieht die aktuelle Situation am Floßplatz aus.

    © seecon Ingenieure GmbH

    Leipzig: Wohnen am Rosental (ehem. Propsteikirche St.Trinitatis)

    Auf dem rund 5.000 Quadratmeter großen Areal der 2018 abgerissenen ehemaligen katholischen Propsteikirche St. Trinitatis am Rande des Rosentals zwischen Emil-Fuchs-Straße, Leibnizstraße und Elstermühlgraben soll ein neues Quartier entstehen.


    Den von der Eigentümerin in Abstimmung mit der Stadt ausgelobten nicht offenen, einphasigen Realisierungswettbewerb mit elf eingeladenen Büros hat das Architekturbüro W&V Architekten GmbH aus Leipzig / Berlin gewonnen.


    Das Konzept des Gewinners sieht 87 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in vier Kuben vor, die im Reißverschlussprinzip versetzt gegeneinander auf dem Baugrundstück positioniert sind. Die Kuben an der Emil-Fuchs-Straße sollen viergeschossig, die am Elstermühlgraben fünfgeschossig werden.


    Der ehemalige Glockenturm wird erhalten und erfährt durch eine rahmende Gebäudestellung eine gelungene Integration in das neue Bebauungskonzept.


    Angestrebt wird ein Baubeginn noch in diesem Jahr.


    Volltext hier.



    © W&V Architekten GmbH

    Urban Outfitters, COS & Globetrotter Stores

    Urban Outfitters, eine Lifestyle Marke aus den USA, hat ca. 1.000 qm umfassende Verkaufsfläche im 1920 erbauten, denkmalgeschützten Concentra-Haus in der Petersstraße langfristig vermietet. Dies ist die erste Filiale von Urban Outfitters in Leipzig und die elfte in Deutschland. Volltext hier.


    Im Frühjahr 2019 soll das Londoner Premium-Label aus der H&M-Familie COS einen Store in der Grimmaischen Straße eröffnen. Genauer Standort noch unklar. Volltext hier.


    Der Outdoor-Händler Globetrotter eröffnet bis Ende 2019 fünf neue Filialen, darunter auch in Leipzig. Genauer Standort noch unklar. Volltext hier.

    Schulcampus Ihmelsstraße wird teurer

    kurz vor Weihnachten berichtete die Leipziger Internet Zeitung, dass sich die kalkulierten Kosten für das wohl derzeit wichtigste Schulbauprojekt im Leipziger Osten - den neuen Schulcampus in der Ihmelsstraße - deutlich erhöht haben, von bisher 47 Millionen um 32 Millionen auf 79 Millionen Euro.


    Davon entfallen 29,9 Millionen Euro auf die Modernisierung und Erweiterung des alten Schulgebäudes der Hermann-Liebmann-Schule zur vierzügigen Oberschule. Eröffnungstermin: 2021, zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Eröffnungsjahr.


    13,25 Millionen Euro soll die neue 6-Feld-Sporthalle kosten, deren Fertigstellung 2022 geplant ist.


    Ein von beiden Schulen genutztes Mehrzweckgebäude soll 11,8 Millionen Euro kosten und im Wesentlichen schon ab 2021 nutzbar sein.


    Der Neubau des vierzügigen Gymnasiums soll 21,7 Millionen Euro kosten und mit Schuljahresbeginn 2023/2024 in Betrieb gehen.


    Darüber hinaus wird die Stadt mehrere Umgebungsmaßnahmen mit in das Gesamtprojekt parallel in Angriff nehmen. In den Neubau der entsprechenden Abschnitte von Krönerstraße und Bernhardstraße sollen 1,1 Millionen Euro fließen. Die Lichtsignalanlage an der Wurzner Straße soll für 300.000 Euro umgebaut werden. Und der Sportplatz Wurzner Straße soll für 1,2 Millionen Euro ertüchtigt werden, sodass er von beiden Schulen genutzt werden kann.


    Von den 79 Millionen Euro werden wohl 30,9 Millionen Euro durch den Freistaat gefördert. Den Rest muss Leipzig aus eigener Kraft stemmen, immerhin 48,4 Millionen Euro.


    Der parallel geplante Schulcampus in Grünau wird ja noch einmal ähnlich viel Geld kosten.

    Verkaufsstart für „Theaterfabrik“, Instone

    Die sogenannte „Theaterfabrik“ in der Hans-Driesch-Straße im Stadtteil Leutzsch wurde von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die späten 1990er Jahre als Lack- und Farbenfabrik genutzt. Zwischen 2003 und 2015 diente das Haus als Veranstaltungsort für Theateraufführungen, Kabarettprogramme und Konzerte. Danach stand das denkmalgeschützte Objekt leer. Nun will Instone Real Estate das prominente Objekt wieder ins Leben rufen und es in attraktiven Wohnraum umwandeln.


    Insgesamt entstehen 75 Eigentumswohnungen und 54 Tiefgaragenstellplätze. Der erste Bauabschnitt wird plangemäß ab Mitte 2021 fertiggestellt sein. Der Vertrieb für das Projekt mit einem erwarteten Verkaufsvolumen von über 20 Millionen Euro ist ab heute gestartet.



    © Instone Real Estate Group AG

    Neubauvorhaben "Wohnquartier Gerichtsweg", AOC

    Auf dem im Stadtteil Reudnitz-Thonberg zwischen Gerichtsweg und Perthesstraße gelegene Grundstück soll bis Ende 2020 eine sechsgeschossige Wohnanlage mit Tiefgarage errichtet werden.


    Die Wohnanlage umfasst das 3.400 m2 große Grundstück als umlaufende Randbebauung. Die aktuelle Planung sieht ca. 9.000 m² Wohnfläche verteilt auf ca. 130 Wohnungen und einer Tiefgarage mit ca. 70 Stellplätzen vor. In den unteren Geschossen werden überwiegend kleinere Stadtwohnungen entstehen, in den Obergeschossen auch größere familienfreundliche Wohnungen mit Dachterrassen.


    Ansicht Gerichtsweg, Richtung Süden.


    Ansicht Gerichtsweg, Richtung Norden.


    © AOC Immobilien AG

    „LaVida“ in Südvorstadt

    Vor genau 6 (!!!) Jahren wurde für das Areal zwischen August-Bebel-, Arndt- und Brandvorwerkstraße ein städtebauliches Gutachterverfahren ausgelobt. Dort sollen 70 Wohnungen entstehen. Den ersten Platz in dem Wettbewerb belegte das Büro Fuchshuber, ein zweiter Platz ging an die Architektenbüros Kayser und Nemeth sowie Woltereck und Fitzner. Zu sehen sind alle Entwürfe in der Galerie im LVZ-Artikel.


    Nun, 6 Jahre nach der Auslobung könnte es endlich so weit sein: das Projekt wird unter dem Namen „LaVida“ vermarktet. Das Bauvorhaben umfasst insgesamt sechs moderne Stadthäuser mit insgesamt 121 Wohnungen sowie einer Tiefgarage. Die Wohneinheiten haben Wohnflächen zwischen ca. 50 m² und ca. 150 m². Der Bauherr ist die in Leipzig sitzende LEWO Unternehmensgruppe. Baustart bzw. Fertigstellung noch ungewiss.


    Draufsicht.


    Ansicht August-Bebel-Straße stadteinwärts.


    Ansicht August-Bebel-Straße stadtauswärts.


    Loggiadetail August-Bebel-Straße.


    Balkondetail Hofgarten.


    Hofgarten.


    © EBV Südprojekt GmbH & Co.KG

    Ideen für neues Stadtquartier an der Kolmstraße in Stötteritz

    Letzter Beitrag hier.


    Auf einer 13 Hektar großen Gewerbebrache an der Kolmstraße im Stadtteil Stötteritz soll ein neues Stadtquartier inklusive Schule, Kita, Freizeiteinrichtungen und ca. 330 Wohnungen entstehen.


    Um Ideen für das Projekt zu finden, wurde ein städtebaulicher Wettbewerb veranstaltet. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, hatten sich insgesamt 29 Planungsteams unter anderem aus Deutschland, Frankreich, England, Litauen, Österreich und der Schweiz für den Wettbewerb beworben. Zwölf Teilnehmer schafften es letztendlich in die engere Auswahl, von denen wiederum zwei mit einem dritten Platz ausgezeichnet wurden. Das Architekten-Büro kleyer.koblitz.letzel.freivogel.architekten erlangte zusammen mit den KUULA Landschaftsarchitekten aus Berlin den zweiten Platz und wurde für die weitere Qualifizierung vorgeschlagen. Einen ersten Platz gab es nicht.


    Die Ergebnisse des Wettbewerbs stellt die Stadt bis zum 25. Januar im vierten Stock des Neuen Rathauses aus.


    Quellen hier und da.


    Der zweitplatzierte Entwurf zeigt mehrere Wohnquartiere, die im Süden von einer Schule samt Jugendclub, einem Schwimmbad sowie einer Sporthalle und im Norden von einer Kita sowie einem Altenheim umgeben sind. Hinzu kommen zahlreiche Grünflächen sowohl zwischen den einzelnen Gebäuden, als auch außerhalb des Quartiers.


    Lageplan.


    Nutzungsplan.


    © KUULA