Beiträge von Wunderknabe

    Naja, abwechlungsreich ist was anderes. Klar, die ganze Fassade hätte viel schlimmer kommen können, aber auch viel besser. Ich bin schon ein wenig enttäuscht.


    Es ist wirklich nur ein Lückenfüller und sonst rein gar nichts weiteres besonderes.
    Jedenfalls nach außen. Schade eigentlich.

    Hach, wenn es doch wenigstens etwas Abwechslung bei den Kubaturen gäbe, könnte ich mit den Fassaden sogar ganz gut leben. Hier ein Haus mal höher, dort mal eines niedriger. Oder hier mal eine Eckbetonung oder da mal ein Staffelgeschoss.


    Aber so ein durchgezogener Block, im wahrsten Sinne, sieht etwas zu glatt aus und passt nicht recht in die sehr abwechslungsreiche Umgebung, bzw. das was ich mir dort vorstellen würde.


    Ich hoffe da kommt es noch zu etwas Nachbesserungen.

    Ah ja, du hast recht, da lässt sich in der Tat ein Zusammenhang sehen. Ich habe auch jetzt erst nochmal das Bild mit dem alten Estrell gesehen, das ich so genau garnicht merh vor Augen hatte.


    Ok, ich entkräfte dieses Urteil damit ;)


    Bleibt die Tatsache dass es für Gesamt-Berlin m.m.N keinen Beitrag liefert für eine Gesamt-HH-Identität.


    Wobei das aber, leider, eh eher Wunschdenken von mir ist dass es überhaupt auch nur den Gedanken daran gibt beim Entwerfen neuer HH für Berlin.
    Nur nicht auch an sowas zu denken ist beim optisch dominantesten aller Gebäudetypen schlecht wenn einem daran gelegen ist städtische Identität nicht zu verwässern.

    Naja, ganz nett. Aber es ist letztendlich halt doch eine relativ beliebige Kiste die überall stehen könnte. Gut, die Gegend kann nun auch nicht viel Identität stiften.
    Aber ich wünsche mir dass man in Berlin zu einem zumindest "etwas" regional geprägtem Stil bei Hochhäusern findet und nicht beliebige Skulpturen aneinanderreiht.


    Hier wird das kein Problem darstellen, aber am Alex geht ja schon los mit einem zwar guten Entwurf, aber einem der, auch wie dieses Gebäude Null relevanz zur Stadt und Umgebung erkennen lässt.


    Na, aber man sollte sich wohl eher freuen über einen absehbar neuen Höhenrekord für die Stadt ;)
    Positiv ist auch die Beständigkeit des Büros anzumerken. Die Verwandschaft der Fassade zum Total-Turm ist ja unübersehbar.

    So lange nicht begriffen wird, dass diese Visualisierungen nur Platzhalter sind und die endgültige Architektur nicht feststeht, kann ich die Kritik daran nicht ernst nehmen.


    Es ging nicht um die Architektur, sondern die Art der Visualisierungen, die einfach Niveaulos ist (freilich nicht alles). Am deutlichsten wird das bei dem wirklich sehr professionell gemachten Bildern "Blockrand" vs. "unsere Tollen Ecken".



    Dabei sollte man aber immer fair bleiben. Wenn aber bauende Architekten alles abgesprochen wird, was einen Architekten ausmacht, und zwar nur auf Grundlage des persönlichen Geschmacks, dann ist das nichts weiter als Diffamierung einer ganzen Zunft.


    Was heißt denn Fair bleiben? Der überwiegende Teil der Kritik war doch Argumentatorisch hinterlegt. Es bringt doch nichts denen die Eier zu kraulen und harmoniebedürftg zu sagen "haste fein gemacht, den Entwurf, aber..." und dann kleinlaut noch ein bischen Kritik anzubringen.


    Lieber klar sagen dass das ein Griff ins Klo war und man wird vielleicht noch was retten können ;)



    Von Demut sind viele Diskutanten hier in der Tat weit entfernt. Es herrscht eher unbegrenzte Überheblichkeit und die eigenen Ansichten werden als allgemeingültige Wahrheit gesehen.


    Die Theorie die bösen Architekten hätten die letzten 100 Jahre gegen die Bauherren und das ohnmächtige Volk ganz schreckliche Sachen gemacht halte ich für wenig plausibel.


    Nicht die letzten 100 Jahre, sondern nur die letzten 96 :D
    In der Tat finde ich dass die seit dem Jahr, 1918, entstandene Architektur überall in der Welt, aber insbesondere in Deutschland es nicht mehr geschafft hat, funktionierende Lösungen
    für die innere Stadt zu finden die denen der Zeit davor auch nur ebenbürtig waren. Als Solitär, am Stadtrand oder der grünen Wiese gibt es viele Lösungen von denen auch viele ganz gut
    geworden sind.



    Ich halte die überbordene Kritik an der Häuseranordnung für völlig unangebracht.
    Darf denn nur noch im klassischen Blockrand gebaut werden, immer ? Es muss auch nicht an jeder Ecke Matte Macciato getrunken werden, dafür gibt es genügend Orte in der Stadt und sicher auch einige im neuen Viertel. Ich begrüße die Anordnung der Blöcke ganz ausdrücklich, sie bringen etwas Abwechslung in die ohnehin nicht allzu gewagt erscheinende Planung des Viertel.


    Es muss nicht immer Blockrand gebaut werden, aber solange keine bessere Lösung vorgelegt wird, wäre das doch die bessere Wahl gewesen. Natürlich muss auch nicht überall "Macciato" getrunken werden. Aber wozu von vornerein sagen "ach, wir schaffens ja eh nicht der Ecke Leben einzuhauchen, da können wirs auch gleich lassen und einfach ne tote Stadtrandsiedlung in den innenstadtbereich setzen".
    Das ist doch das eingeständnis der unfähigkeit etwas zu anzubieten dass die Qualitäten eines ordentlichen innerstädtischen Blockes aufweist. Traurig eigentlich.


    "Mal was anderes" ist auch das schwächste aller positiven Argumente die man für diesen Plunder noch anbringen kann.


    Warum darf Städtebau nicht ausnahmsweise die Interessen von Bewohnern nach Grün, Licht und Ruhe auch in der Innenstadt über die Interessen der Urbanitätsfetischisten stellen?


    Tja, weil es vielleicht die Innenstadt ist? Leute die so wohnen wollen sollten sich vielleicht nicht gerade eine Wohnung im Zentrum des S-Bahnringes suchen.


    Zumal das ja keine flauschige Ponyhofatmosphäre neben Wald und Wiese wird. Sondern halt 8-Stöckige Gebäude mit kleinen Grünen Dreiecken auf denen nachher Mülltonnen und Fahrräder stehen und Hundekacke liegt.


    Ich bin ein großer Liebhaber der Natur, wie wohl die meisten Menschen. Wenn ich Natur und "grün" haben will gehe ich dann aber auch lieber in einen Park oder Wald.
    In der Stadt wird es einfach übertrieben und so getan als ob irgendwas besser würde durch kleine Grasflecken die man überall hinpappt und viel zu viele Bäume die selbst in engen Straßen und Höfen noch hingequetscht werden und das bischen Restlicht noch absorbieren.

    Naja, der Name ist halt einfallslos. Die Vorschläge von echter Berliner finde ich dagegen sehr gut.


    Allerdings ist das eher ein kleines Ärgernis in einem Projekt das mir das ganzes recht gut gefällt.


    Ich vermute auch ohnehin dass sich der Name kaum festsetzen wird weil er viel zu Trivial ist. So ein Name schafft keine Identität und wird daher vermutlich recht unbekannt bleiben. Der Leipziger Platz ist sicher auch in zukunft der "Name" zu dem man geht, wenn man dort hingeht.

    Fürchterlich. Kann mich also den meisten Vorrednern nur anschließen. Nicht nur finde ich das Konzept an sich enttäuschend, sondern sogar die Ausführung der Visualisierungen in dieser Präsentation. Soll das ein Witz sein? Da sind ja unterdurchschnittliche Studentenarbeiten besser dargestellt.
    Witzig finde ich deren Bezeichnung von "Stadtplätzen" bei den zumindest zufällig wirkenden Lücken zwischen den Solitären. Das sind doch keine Plätze?!


    Dieser Entwurf ist für den aufgelockerten Randbereich der Stadt geplant und hat im Bereich der inneren Stadt nichts zu suchen.

    Ernst-Reuter-Platz - Großer Stern - Kottbusser Tor - Falkenseer Platz
    Sind die vier Kreisel der Stadt die Jahr für Jahr in den Top 5 der Unfallschwerpunkte vertreten sind. 2012 soll der Ernst-Reuter-Platz laut BZ mit 300 Unfällen Platz Eins belegt haben.



    Ja, das kann ich schon nachvollziehen. Das Problem beim ERP ist das Abfahren.


    Wenn ich z.B. auf die Str des 17. Juni will, also aus Westen komme (z.B. aus der Otto-Suhr-Allee) und halt an der TU vorbei will, dann kann es passieren dass Fahrzeuge auf einer Spur die rechts neben mir ist, auf dem Kreisel bleiben wollen, quasi meine Fahrrichtung kreuzen und Unfallpotential entsteht.


    Die Ampeln sind auch ein Gefahrenherd. Wenn an gleicher Stelle, also an der Ampel die Richtung TU zeigt, ich abfahren will und mein Vordermann nicht, kann es zu gefährlichen Missverständnissen kommen.


    Wenn mein Vordermann rot bekommt (auf seiner Ampel auf dem Kreisel) und an seine Ampel ranrollt und ich als hintermann aber abbiegen will, kann man leicht überrascht werden wenn er plötzlich bremst (oder einfach nur langsam fährt), weil man selber Grün hat auf der Abbiegerampel und es kommt zu einem Auffahrunfall.


    Viele ordnen sich auch schlicht falsch ein (kann ich nachvollziehen, es ist oft schwer erkennbar welche Spur nun zu der abfahrt führt zu der man will), merken dann spät dass sie an der falschen Abfahrt rausgelotst werden und fahren kurz vor der falschen Abfahrt quer um auf dem Kreisel zu bleiben.


    Ist am großen Stern aber ähnlich.

    Enttäuschend welch geringe Wertschätzung hier dem Denkmal des Reichseinigers und großen deutschen Reichskanzlers entgegengebracht wird.


    Ich finde das Denkmal an seiner jetzigen Stelle nachvollziehbar, zumal es so ja thematisch-räumlich mit den anderen Denkmälern daneben und der Siegessäule gut passt.
    Leider wirkt auf mich etwas verschämt inszeniert. Nämlich fast garnicht. Selbst wenn man um den großen Stern rumgeht kann es passieren dass einem dieses Denkmal kaum auffällt.


    Die Bronzeplatten fände ich schon gut. Würden dem ganzen wohl noch mehr Sinnhaftigkeit und auch Erklärung liefern.


    Ist aber vorallem wohl auch ne Kostenfrage und die Tatsache dass fast niemand (inklusive mir bis vorhin) wusste, dass es überhaupt solche Reliefs noch gab. Schade eigentlich.

    Ja das wäre durchaus Sinnvoll. Die Namensgebung ist wohl historisch gewachsen und scheint keine durchgehende Systematik zu besitzen.


    Eine deutsche Eigenart die mir auch negativ aufgefallen ist, als ich die Londoner U-Bahn genutzt habe, ist dass wir gerne für Straßen und eben auch U/S-Bahn-Linien Endpunkte angeben, statt Richtungen.


    Als Tourist der in der Möckernbrücke oder sonst wo in die U7 steigt und richtung Westen will, ist es wohl nicht so leicht auf Anhieb in die richtige Bahn zu steigen.
    Nach Rudow oder Spandau? Auch da müsste er wieder auf den Plan schauen und an die Endpunkte um zu wissen in welche Richtung er muss.


    Ganz grob weiß man ja auch in einer fremden Stadt in der Regel wo man sich befindet und zumindest in welcher Himmelsrichtung das Ziel liegt wo man hin will.


    Ich fände es daher sinnvoll wenn, wie z.B. in London, bei den Ansagen statt "Zug nach Rudow" eher sowas wie "Zug in östlicher Richtung" angesagt würde. Oder gerne auch beides. "Zug nach Rudow, in östlicher Richtung".

    million: danke für den Hinweis, habs korrigiert.
    Werde den Plan erstmal noch weiter hier und da veröffentlichen und auf tolle Diskussionen und Verbesserungsvorschläge wie hier von euch warten. Mal sehen was ich danach mache, aber ich bezweifle dass die BVG/DB von ihrem Plansystem abrücken würde. Aber vielleicht kann man ja für andere Vertriebswege finden. Ich weiß nicht ob z.B. Verlage von Reiseführern u.Ä. Lizenzgebühr zahlen müssen. Denen könnte man vielleich sowas an bieten.
    Ansonsten bin ich für Vorschläge offen was damit geschehen soll :)




    necrokatz: naja, die Lesbarkeit hat sich halt ganz objektiv verbessert durch vereinfachte, eindeutigere Darstellung.
    Abgesehen davon will ich nicht sagen dass der offizielle Plan unbedingt schlechter sei. Nur haben sie halt dort das Augenmerk auf einige Aspekte gelegt, die meiner Meinung nach unwichtig sind. z.B. die relative Wiedergabe von realen Streckenverläufen:
    "wo die Strecke in der Realität ne Kurve fährt, muss es auch im Plan nen Knick geben".


    Oder dass Linienverläufe nicht in Stationen knicken dürfen. Das ist unnötig, wenn man die Linien etwas stärker an den
    Knicken abrundet, wie in meinem Plan. Außerdem haben sie das auch nicht überall einhalten können.


    Was die zusätzlichen Informationen angeht die der offizielle Plan beinhaltet: teilweise finde ich, dass sie es übertrieben
    haben. Buslinien gehören entweder garnicht dort rein, oder es sollten alle rein. Son paar Buslinien zu zeichnen und viele nicht
    ist nicht konsequent. Genauso Regionalzüge. Für die aller meisten Fahrgäste ist diese Information glaube ich recht belanglos.
    Mein Plan beschränkt sich also bewusst auf reine S/U-Bahnlinien. Abgesehen davon verlaufen die meisten in der Stadt ja entlang der S-Bahn und wären dann auch nicht sehr schwierig darzustellen.


    Andere Informationen für Barrierefreiheit usw. sind ja nur Symbole neben den Stationsnamen: auch das wäre kein Problem einzufügen.


    Es war ja mein Ziel nicht so viel wie möglich in einen Plan zu packen, sondern so wenig wie nötig und so einfach wie möglich.



    Berolina: Auch vielen Dank für diesen Hinweis. Habe es nun hoffentlich richtig korrigiert.




    Die Bilder auf dieser Seite wurden aktuallisiert.

    Nochmal danke für alle Hinweise zu Verbesserungen.



    Ich habe jetzt die Liniendarstellung von U/S-Bahn vertauscht. S-Bahnen sind nun durchgezogen. Und die gestrichelten Linien der U-Bahn besitzen kleinere Lücken, damit es fürs Auge angenehmer ist.


    Ich habe auch die Situation rechts bei Hönow/Strausberg abgeändert wie million es vorgeschlagen hat. Jetzt stimmt zwar die geographische Relation nicht mehr ganz (im Gegensatz zu vorher), aber dafür ist die Lesbarkeit stark verbessert.


    Auch die Situation bei der Yorckstraße ist nun klarer dargestellt (auch: Tegel/Alt-Tegel und ähnliche). Leider ist die Zeichnung nun etwas weniger elegant als vorher. Aber gut, da ist das Schienennetz halt auch nicht elegant in der Realität ;)




    GRÖSSERE DARSTELLUNG

    million: Danke schön :)
    Naja, so krass verzerrt finde ich die Stadtgeographie in meinem Plan auch nicht. Letztendlich stimmt die relative Position der Stationen zueinander nach wie vor recht gut.
    Mit der S5/U5 hast du wohl recht. Dann hätte die U5 einen Knick weniger (und damit wieder 0), die S5 dafür einen mehr. In der Tat habe ich den gesamten Plan mit dieser
    Fragestellung aufgestellt: möglichst wenig Knicke, gleichzeitig gute Lesbarkeit.



    backstein: Danke. Ja du hast recht, mich hat selbst überrascht wie elegant die Beziehungen im U-Bahn-Netz sind bzw. sich darstellen lassen. Die Ecke Yorckstraße/Möckernbrücke/Mehringdamm z.B. ist im originalen Plan sehr unschön dargestellt, genauso wie viele andere Stellen.
    Beim Gesamtplan U+S musste ich teilweise wieder etwas Komplexität hinzufügen bei den U-Bahnen, damit die Darstellung der S-Bahn auch noch einfach und elegant bleibt. Letztendlich ist die komplexität des Gesamtplanes
    immernoch halbiert gegenüber dem originalen (ich glaube es waren genau 43 zu 86 Knicke :))


    mescha: Ja, du hast recht. Normalerweise werden verdeckte Linien gestrichelt dargestellt. Ich hatte eher die Darstellung von anderen Landkarten im Kopf, auf denen Straßen durchgezogen und Gleise gestrichelt dargestellt werden (in sich auch eine starke Symbolik in Bezug auf die Bauart von Gleisen). Da habe ich wohl dann die Verbindung zwischen S-Bahn und "zug" eher gezogen als als zwischen U-Bahn und Zug :)
    Eigentlich hast du recht und umgekehrt wäre es logischer. Ich glaube das werde ich noch ändern.


    necrokatz: Ja, vom Fahren her ist es kein großer Unterschied. Nur wie mescha auch schon gesagt hat, sind das Problem die Farben im Plan. Wenn man z.B. im originalen Plan bei Alexanderplatz/Jannowitzbrücke guckt, gibts da zwei dunkelblaue Linien in fast der gleichen Farbe (U8/S3). Außerdem eine Rote und Orange die sich auch nicht wahnsinnig unterscheiden (U2/S5). Gleiches Problem beim Zoo/Tiergarten/Hansaplatz mit der U2/U9/S5 (übrigens auch eine ganz schlecht gelöste Stelle im originalen Plan).


    Da muss man dann eine Linie bis zum Ende verfolgen um rauszubekommen was sie nun ist. Mir war es wichtig, die Linien schneller und leichter unterscheidbar zu machen, ohne die offiziellen Farben verändern zu müssen. Verschiedene Arten von Linien bei ähnlichen Farben machen es auch z.B. Farbenblinden leichter den Plan zu lesen.





    Eine andere Neuerung die ich übrigens auch schon teilweise eingefügt habe, sind Meter-Angaben zwischen sehr nahegelegenen Stationen (Kaiserdamm/Messe Nord oer Wilmersdorfer/Charlottenburg). Das löst der offizielle Plan etwas missverständlich finde ich, mit einem Stationssymbol, aber zwei Namen für eigentlich 2 Stationen die nahe
    beieinander liegen.

    Ein neuer Berliner U/S-Bahn-Plan


    Vor einigen Wochen bin ich auf kreisrunde Transportnetz-Pläne aufmerksam geworden (einfach mal nach 'circular subway map' suchen) und finde die sehr interessant und elegant.


    Ich habe darauf hin auch versucht, eine neue Darstellung für so einen Plan zu finden.
    Mein Ansatz war die radikalst mögliche vereinfachung der althergebrachten Liniendarstellung. Ich bin darauf gekommen beim Fahren mit der U-Bahn. Da gibt es doch immer diese Bänder mit Ausschnitten des Netzes, wo im Grunde die Linie in der man gerade sitzt eine durchgehende Linie ist und nur die kreuzenden Linien gezeigt werden.


    Darauf hin habe ich auch mit dem U-Bahn-Netz angefangen und konnte es immer weiter und weiter vereinfachen. Für den Fahrgast ist es schließlich völlig uninteressant, ob die U7 zum Beispiel nach der Zitadelle Richtung Altstadt Spandau noch nen Knick macht oder nicht. Oder zwischen Johannisthaler Chaussee und Lipschitzallee.


    Letztendlich kam ich zu dieser Darstellung:

    Im offiziellen Plan haben die 9 U-Bahnlinen zusammen 37 Knicke. In meinem sinds noch 7.
    5 Linien kann man darstellen, ohne dass sie überhaupt irgendwo abknicken müssen.


    Das gleiche habe ich dann auch mit der S-Bahn versucht und beide in einen großen Plan zusammen gebracht. Da kommen dann zwar wieder ein paar wenige Knicke hinzu, aber in der Gesamtdarstellung ist die Komplexität der Linien immernoch stark reduziert.



    GRÖSSERE DARSTELLUNG


    Hinzu kommen einige weitere Ideen für Verbesserungen die ich für sinnvoll erachte.


    Ich fand es im alten Plan zum Beispiel immer etwas nervig eine Linie zu finden, die eine ähnliche Farbe hat wie eine andere. Zum Beispiel ist die U8 dunkelblau. Genauso wie die S3. Da müsste man dann im Plan wenn man irgendwo in der Mitte anfängt zu gucken, sie mit dem ganzen Blick verfolgen um rauszufinden ob es sich um die S3 oder die U8 handelt.


    Daher habe ich die U-Bahn-linien als durchgezogene Linien dargestellt und die S-Bahn gestrichelt.


    Auch sind für einen Fahrgast einige Bahnhöfe viel wichtiger als andere. An der Friedrichstraße muss man öfter umsteigen als am Halleschen Tor. Am Alex öfter als an der Spichernstraße. Daher sind die Symbole für Bahnhöfe auch umso größer dargestellt, je mehr Linien sich in ihnen treffen.



    Ach ja, die U5 habe ich schonmal durchgezogen. Ist also insofern schon etwas der Gegenwart vorraus. ;)




    -------------------EDIT
    Für aktuallisierte Bilder, siehe nächste Seite..

    Ein Gebäude, ein Denkmal, einen Straßenverlauf oder dergleichen zu tilgen, sprich es einfach abzureißen
    ist der Ungeist von dem tel33 sprach. Wie du allerdings das bebauen einer Fläche als tilgen darstellen kannst,
    kann ich nicht recht nachvollziehen.


    Wie kann etwas nicht vorhandenes dadurch getilgt werden, dass etwas hinzukommt? :)


    Klar, die grüne Fläche würde verschwinden. Die zeichnete sich durch 2 Dinge aus: M-E-Denkmal und eine gewisse
    Aufenthaltsqualität.


    Marx und Engels könnten ja auch bei einer Bebauung Berücksichtigung finden, oder auch anderswo einen geeigneten Standort finden.
    Und eine Bebauung schließt ja auch eine mindestens ebenso gute, wenn nicht gar bessere Aufenthaltsqualität nicht aus.


    Sicher wäre es auch ein wenig schade um den Mini-Park. Aber es gibt noch reichlich ähnliche und zumeist schönere Flächen
    in der direkten Umgebung: Lustgarten, Rathausforum, Monbijoupark z.B.


    Prinzipiell sehe ich es ähnlich wie ruhrbaron. Schön wäre allerdings eine entschlossene Lösung - gleich in welcher Richtung - die der Abfolge von Flickwerk und Provisorien in der Gegend ein Ende bereitet.

    Ja, die Blockade liegt wohl woanders. Vielleicht gibt es zur Zeit keinen Markt für Bürohochhäuser. Ich glaube der Wohnungsmarkt würde HH am Alex aber durchaus gerne mit aufnehmen.


    Aber selbst der Alexanderplatz als Standort für Büros ist ja im Kommen: Zalando ist ja vor kurzem in die Nähe gezogen. Nur ist die Firma halt noch viel zu klein/finanzschwach um Hauptmieter eines HH zu sein bzw. sich selbst eines zu bauen. Aber der Name der Firma sagt einem schonmal was und würde ich einfach mal als Beispiel nennen für den erhöhten Magnetismus der Gegend.


    Es ist ja auch ein nahezu idealer Standort: mit fast allen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, sehr zentral.
    Vielleicht sollten mal mehr Investoren etwas spekulativer Bauen, was ja sonst in Deutschland nie und nimmer gemacht wird (meistens ist das auch ganz gut).


    Aber die derzeitige, seit über 20 Jahren bestehende, Situation zeigt auch dass es auch im fast freien Markt zu solchen langwährenden Stillständen kommen kann obwohls eigentlich nicht so sein müsste.