Die Bäume rechts neben dem Altbau müssten dann aber weg sein und dort der neue Baukörper mit Fassade sichtbar sein - oder?
Der Entwurf ist stimmig. Die Erweiterung und Heilung städtebaulicher Schwächen der DDR Zeit ist vorbildlich.
Die Bäume rechts neben dem Altbau müssten dann aber weg sein und dort der neue Baukörper mit Fassade sichtbar sein - oder?
Der Entwurf ist stimmig. Die Erweiterung und Heilung städtebaulicher Schwächen der DDR Zeit ist vorbildlich.
Ich finde die Ausweitung der Regierung mit dem sukzessiven Umzug von Bonn nach Berlin sinnvoller, als die ständige Aufblähung des Bundestages. An dieser Stelle das Parlament zu konzentrieren und dabei eine ästhetische und offene Bauweise zu wählen, finde ich aber vollkommen legitim.
Der Entwurf gefällt mir viel besser, als die Ellipse. Er passt viel besser zu zum postindustriellen Berlin.
Es ist aus meiner Sicht an der Zeit, die deutsche Hauptstadt fertig zu bauen. Das Besucherzentrum am Reichstag und die dauerhafte möglichst dezente Integration der Sicherheitsbarrieren ist dabei der Mittelpunkt.
Das Bundeskanzleramt, die Erweiterung der Ministerien und des Bundestages, die Bebauung von Brachen und auch der Bau der S21 und des Regierungsterminals sind aber ebenso wichtig.
Deutschlandtempo wäre schön!
Am Ostkreuz halten auch einige Flixtrains. So etwas wäre für Schöneweide sicher auch denkbar. Fernverkehr der DB wohl kaum.
Der FEX sollte aber halten, wie es ja während der Bauarbeiten an der SBahn auch geklappt hat. Das wäre eine relevante Verbesserung.
^ völlig richtig - und doch müssen wir uns über jedes Hochhaus freuen, was gebaut wird. Aktuell sind es zwei von den Parkinn Klonen. Auf jeden Fall bringen sie mehr Dichte und Fassung für den Platz. Das Raumgefühl wird sich stark verändern und dann auch die Diskussion über zukünftige Bauvorhaben.
Letztlich muss der Quadratmeterpreis bezogen auf die Nutzfläche betrachtet werden. Da kommt der Behördenklopper vermutlich doch relativ günstig.
Ich denke auch, dass man an diesem Bau ablesen kann, wie Frau Lompscher und Frau Lüscher ticken und wie sie sich Berlin vorstellen. Nach wie vor gibt es diese Visionen für Berlin in den 2020ern, aber sie werden wohl zunehmend verschüttet - hoffentlich.
Eine postmoderne Idee wäre es, an dieser Stelle eine abstrahierte kritische Rekonstruktion zu platzieren und auf dem heutigen Marx Engels Forum östlich der Spree zwei Gebäude mit komplett rekonstruierten Fassaden der schinkelschen Bauakademie nebeneinander zu stellen.
Das würde dem Stadtraum gut tun.
Ansonsten schließe ich mich dem Tenor hier an. Die Fassaden gehören historisch rekonstruiert. Nur dieses Vorgehen wird auf Dauer als befriedigend wahrgenommen.
Was soll die Diskriminierung gegen Waldorfschulen?
Dass Graffiti dort häufiger sind, als an anderen Schulen glaube ich nicht - sicher ist das Gegenteil der Fall und ich weiß, wovon ich rede.
Der Bau gehört nicht zur Schule und der Investor wird schon wissen, warum er den Aufwand betreibt in der sehr guten Lage. Der Verzicht auf Klinker ist bedauernswert. Die Begrünung hingegen zu begrüßen.
Bisschen kurios ist der Bau schon.
Eigentlich sollte er bei den Gotteshäusern einsortiert werden, oder? Was für eine Glaubensgemeinschaft repräsentiert er?
Berlin ist eben ein bisschen größer.
Der Prenzlauer Berg ist der größte, völlig intakte Gründerzeitstadtteil überhaupt - mit Traufhöhe, Kirchen und Wasserturm inklusive Pfefferberg und Kulturbrauerei.
Der westliche Friedrichshain und der angrenzende Teil von Mitte sind hingegen teilweise tatsächlich als zerfleddert zu bezeichnen.
Hier hilft nur Verdichtung einschließlich Hochhäuser. In sofern ist man immerhin zaghaft in die richtige Richtung unterwegs.
Der Umgang mit den wichtigen Bahnhöfen ist einfach eine Katastrophe. Die Politik kommt dabei ihrer Verpflichtungen das Gemeinwohl zu fördern nicht adäquat nach.
In Schöneweide müsste und könnte die Planung für den Vorplatz längst feststehen und umgesetzt werden. Am Ostkreuz und sogar am Prestige trächtigen Hauptbahnhof sind die Vorplätze über viele Jahre dysfunktionale und hässliche Provisorien. Das müsste so nicht sein. Ein engagierter Stadtrat könnte sich der Sache annehmen, auch die Geldmittel sind überschaubar angesichts der Bedeutung für die Bevölkerung.
Die Sinti und Roma haben ein prominentes Denkmal und werden es behalten, auch wenn es temporär am Rande einer Baustelle liegt. Die gefällten Bäume werden ersetzt und wenn sie eines Tages große und majestätische Kronen haben werden, wären die jetzigem längst dem Alter, Schädlingen oder Schadstoffen zum Opfer gefallen.
Für die Blockadehaltung habe ich kein Verständnis.
Besser fände ich, wenn die Vertreter um das Denkmal eine zügige Bauweise fordern würden und vor einer Langzeitbaustelle warnen würden. Man sollte hier endlich entschlossen bauen und den Zeitplan ehrgeizig straffen. Berlin braucht hier eine Leistungsfähige Redundanz.
Ich finde die unterlegenen Entwürfe dennoch deutlich besser als den Sieger. Auch sie sind schwer, dunkel und monoton.
Der Übergang zum Wohnhaus ist beim Sieger geradezu provokativ in seiner schroffen und banalen Gestaltung und die Fassenden wirken lieblos und desinteressiert.
Ich hoffe, dass es anders kommt. Lieber noch 10 Jahre Weltballon.
Den einzigen Ort in Berlin, der halbwegs schön und ansehnlich gewesen ist, …
Diese Aussage müsste bis Weihnachten Forumssperre geben. Bei allem Frust darüber, dass Berlin mit überschaubaren Aufwand schöner und ansehnlicher sein könnte, als es ist, wenn auch mehr Wert darauf gelegt würde.
Vergleiche ermüden - wie jedes Argument - wenn sie wiederholt werden. Ansonsten ist eine Diskussion ohne Vergleiche aber sinnlos bzw. gar nicht möglich. Natürlich wird Berlin mit anderen Städten verglichen.
Ich bin Westberliner. Als ich im Kindesalter erstmals Philharmonie und Neue Nationalgalerie besuchte - woran ich mich lebhaft erinnere - waren es für mich Heiligtümer. Der Zauber hat sich durchaus abgeschwächt bis heute erhalten. Die Gemäldegalerie schätze ich sehr für ihr Inneres. Die Kirche mit Turm besuche ich sehr gerne.
Die Schwächen des Forums sind dennoch erheblich und liegen zum Großteil an überholten und niemals wirklich überzeugenden städtebaulichen Grundsätzen (Stadtlandschaft, offener Städtebau, autogerechte Stadt). Leider ist die riesige Investition ins Museum der Moderne architektonisch und städtebaulich schlecht angelegt. Im Inneren mag es schöne Ausstellungssäle bieten. Äußerlich hat es den Charme einer Messehalle und passt ins autokonforme Stadtbild, wegen der Breite und Reizlosigkeit.
Ich schließe mich der Analyse an, dass Verdichtung und eine scharfe Stadtkante zum Tiergarten die Lösung für die Gegend wären. In sofern wäre das neue Museum zwar ein Fortschritt, es ist aber leider ein architektonischer Flop - erst recht nach der energetischen Umplanung unter Ägide von Claudia Roth. Mir wär halb soviel Fläche in einem reizvollen Gebäude ohne riesige unterirdische Bereiche lieber. Den Rest des Grundstücks hätte eine Universität bespielen können mit einem oder mehreren eigenen Gebäuden.
Das soll jetzt ein Hinterhofcharakter an einer vielbefahrenen T-Kreuzung sein.
Mit Verlaub - das ist Quatsch! Solche Provokationen erschweren eine bereichernde Diskussion.
Ich spreche mich nicht unbedingt für eine Translozierung oder eine Kopie aus, halte beide Wege aber für gangbar. Warum muss man sich dafür beschimpfen lassen?
Bei der Forderung der Versetzung habe ich die Heftigkeit verstanden - es wird etwas weggenommen und damit eine liebgewonnene Begebenheit zerstört. Bei einer Kopie, ist das nicht der Fall. Das Ishtartor ist auch die Kopie einer Kopie und nicht für diesen Kontext entworfen. Ich finde es ganz nett. Die Qualität ist jedenfalls erstklassig.
Vielleicht gibt es einen schönen skulpturalen Brunnen in Istanbul, den man kopieren könnte. In Rom sind es natürlich Dutzende - aber das wäre den Kritikern wieder nicht recht, zu christlich.
Den Kuhfladen vom Europaviertel finde ich für diese Lage ungeeignet. Es sollte etwas sich auftürmendes und ausdrucksstarkes sein. Vielleicht doch ein modernes Kunstwerk, welches sich ausdrücklich auf den Neptunbrunnen bezieht. Ich mag durchaus die absaufende Mauer an der Invalidenstraße.
Ich würde einen Brunnenpaar, zwei gleiche, mit hohen Schalen über deren Ränder das Wasser in ein größeres Becken läuft befürworten. Eine klassische Form, die Moderne Skulpturen beinhalten könnte.
Sollte der Förderverein aber die Kopie zum großen Teil über Spenden finanzieren, so wäre das ein sehr starkes Argument!
Für Fahrradfahrer ist die Strecke inzwischen gut ausgebaut. So weit ich weiß, wurde ein pop up-Radweg hier verstetigt.
Investitionen in Umbau und Qualifizierung sind an vielen anderen Straßen sinnvoller als hier mit der Brechstange wieder irgendwelchen Quatsch voran zu treiben wie das Flussbad oder den Radweg unter der U1.
Der gegenwärtige Senat dürfte da richtig liegen. Die meisten Radwege wurden nach der Prüfung ja auch freigegeben. Ich glaube aber schon, dass nun insgesamt zu wenig für die Verbesserung des Radwegnetzes getan wird. Hier sollte die Opposition dran bleiben - pragmatisch und lösungsorientiert wäre mal schön.
Die Möglichkeit einer Kopie wurde vom Förderverein im Berliner Extrablatt ins Spiel gebracht und ist damit ein ernstzunehmender Vorschlag, der in einer Berliner Tradition steht (Schlossportal im Staatsratsgebäude). Das ganze ist schon sehr postmodern und hat einiges für sich. Die Risiken, dass Berlin sich lächerlich macht sind dabei sehr gering. Die Einheitswippe hat dieses Potential durchaus.
Richtig Blankenfelde 👍
Natürlich in beiden Richtungen .
Man könnte den FEX in Zukunft als zweite Ringbahn fahren lassen, sollte ihn aber auch in Schöneweide halten lassen.
Alle 15 oder 20 Min wäre doch großartig!
Hbf-Gesundbrunnen-Ostkreuz-Schöneweide-Flughafen-Lichtenrade-Südkreuz-Potsdamer Platz-Hbf