Beiträge von matz-ffm

    Ich denke man wird eher beide Brücken auf dem gleichen Platz montieren und die zweite dann einmal über die Gleise verfahren als dass man eine neue Montagefläche zwischen den Gleisen errichtet und dann bei der Materialanlieferung jedesmal die Gleise kreuzen muss. Am Ende muss man dadurch auch weniger Gleise verlegen, weil die vorhandene Strecke, bis auf die temporäre Anschwenkung auf die neue Brücke nicht anpacken muss.

    Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, dass es sinnvoll sein könnte eine solche Verbindung auch für Güter- und andere Personenzüge zu untersuchen zusammen mit einer Kurve nach Norden an die Main-Weser-Bahn. Damit könnte zum einen den Fernverkehrszügen aus/nach Norden auch die Zufahrt zum Fernbahntunnel ermöglicht werden und zum anderen könnte eine zusätzliche Verbindung zum Güterbahnhof Frankfurt (M) Ost geschaffen werden, die die Durchfahrtausschlüsse für gewisse Gefahrgüter über Frankfurt (M) Süd umgeht. Damit würde der Nutzen nochmal um einiges steigen aber natürlich auch die Komplexität und die Anforderungen an die Trassierung, die dann wesentlich flacher ausfallen müsste.

    [...] dass die alte Karstadt-Filiale schließt ist eigentlich auch nicht überraschend.

    Es ist tatsächlich nicht verwunderlich, da das schon bei der letzten Schließungsrunde feststand. Nach Verhandlungen mit der Stadt, Deals zum Opernplatz 2 und eventuelles Hochhaus dort mit einbezogen, konnte man eine Aufrechterhaltung des Betriebes bis voraussichtlich 2025 vereinbaren bis ein Konzept für eine Neubebauung steht. Der Karstadt war damals im Räumungsverkauf schon gut leer gekauft als die Entscheidung kam. Wenn man außen an den Eingängen schaut, sind die Namensschilder auch nur notdürftig mit dem Galeria-Schriftzug abgehängt.

    Im Prinzip zieht man die Schließung jetzt wieder vor. Vielleicht spekuliert man aber auch drauf den Druck auf die Stadt wieder erhöhen zu können, weil es beim Opernplatz ja auch nicht so wirklich gut um das mögliche Hochhaus bestellt ist. Aber ich denke selber, dass das jetzt nicht mehr so gewichtig ist.

    Hat denn schon mal jemand was von einer konkreten Planung zu dem Standort Karstadt mitbekommen?

    Am Projekt "Kanso" fanden heute wieder sehr spannende Montagearbeiten statt. Anscheinend bekommen die Balkone an der Hahnstraße einen leuchtenden Rahmen. Nach den überraschend sehr dunklen Brüstungen an den Balkon hier ein weiteres interessantes Detail, das man so aus den Visualisierungen vgl Bautafel unten rechts nicht unbedingt gesehen hat. Hatte mich schon gewundert, dass hier noch der Beton sichtbar war.


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    Mod: Zwölf Beiträge aus dem Thread "Eat! Drink! Shop 'til you drop!" in diesen Thread "für nicht konkrete Bauprojekte betreffende Diskussionen über Frankfurts Haupteinkaufsmeile und deren Nebenstraßen" verschoben.




    Vorstellbar wäre nur, dass z.B. Primark das Gebäude komplett ausnutzt. Würde sich auch anbieten, um den jetzigen Standort auf der Zeil mittelfristig zu räumen, da dort zu hoffen ist, dass er mit dem Karstadt samt Parkhaus neu entwickelt wird.

    Im Allgemeinen finde ich den Standort vollkommen in Ordnung. Ansonsten würden die Gerichte höchstens noch nach Preungesheim gehören, um gewisse Transportkosten zu vermeiden ;)

    Allerdings hätte ich mir hier auch etwas mehr Willen zur Umgestaltung gewünscht. So hätte Gebäude C mit bis zu 60m in die Höhe entwickelt werden können, von mir aus auch als einfachster Glas-/Natursteinquader. Dafür hätte man die Gebäude D und Z aufgeben können und das Gelände veräußern. Eine Neu-/ Umentwicklung an dieser Stelle hätte der östlichen Zeil bestimmt gut getan. Und man hätte noch einiges der Kosten reinholen können.

    ^^


    Man sollte vor allem nicht vergessen, dass das heutige UG des Karstadt im Prinzip zwei Supermärkte beinhaltet: die Lebensmittelabteilung des Karstadt, die, wie bei Kaufhof, mittlerweile eigentlich nichts anderes als ein REWE ist und ein Asia-Supermarkt. Daher scheint hier wohl doch ein gewisser Bedarf zu bestehen, denn auch als ich das letzte mal da unten war, war die Bude gerammelt voll, trotz CC und Kaufhaus-Generalkrise.


    Darüber, ob es noch ein MotelOne sein muss oder generell ein weiteres Hotel, kann man sich wahrscheinlich wirklich streiten. Ich hoffe aber wirklich auf eine Entwicklung, die in Richtung Four geht, nur halt nicht ganz so hoch, angelehnt an die Bestandsbauten und Planungen rund um die Zeil, z.B. auch mit drei abgestuften Hochpunkten, verteilt auf Wohnen, Büro und Hotel. Einer davon dürfte dann auch etwas deutlicher ausfallen. Aber, wie gesagt, ginge es mir beim Vorbild Four nicht unbedingt um die Höhe, sondern um die grundsätzliche Konzeption. Und an diesem Beispiel sieht man ja auch, dass grundsätzlich mehr Hochhäuser möglich wären als der Hochhausrahmenplan vorgegeben hat. Hoffentlich ist ausreichend Mut vorhanden.

    Also Schauspiel/Oper allein auf dem Grundstück wäre doch eher eine schlechte Idee, weil es eher zur Verödung tagsüber beitragen würde. Und das Bisschen was da abends rumkommen würde, ist die zusätzliche Investition nicht Wert. Eventuell könnte ich mir grad noch vorstellen, dass man einen kleinteiligen 2-Etagen-Sockel für Einzelhandel und Gastro vorsieht und oben drauf dann Oper/ Schauspiel zusammen mit 1-3 kleineren Hochhäusern für Hotel/Wohnen/Büro setzt.


    Dann wäre ich aber auch immer noch eher für meinen damaligen Vorschlag, so wie jetzt auch nochmal von itchedsky vorgeschlagen, von einer Ansiedlung an der Messe anstatt Halle 1. Das drängt sich mir viel eher auf als das Karstadt-Areal, natürlich nach den guten Standorten in der Gallus-/Taunusanlage.

    Laut einem Newsletter von Esprit, wird die Filiale Zeil 121 bald geschlossen. Ich habe bisher keine Übersicht der angekündigten 50 Schließungen in Deutschland gesehen. Aber mit der Filiale auf der Zeil trifft es eine der größten, wenn nicht immer noch die größte Filiale überhaupt. Bekannt war ja, dass man schon seit Längerem das Bedürfnis hat sich zu verkleinern. Interessant wird natürlich auch hier sein, wie es danach weiter geht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es ein geeigneter Ausweichstandort für Primark sein könnte, wenn man den heutigen Standort neu entwickeln will.

    Es ließe sich durchaus auch ein gewisses Hochhauscluster Zeil entwickeln.

    Ich würde bei den Gerichten auch gerne sehen, dass man den geplanten Neubau des Gebäudes C zu einem Hochhaus weiterentwickelt (unten im Sockel Gericht/ oben Wohnen). Außerdem stirbt ja nie die Hoffnung für eine Neuentwicklung des Karstadt-Areals mit sogar mehreren Hochhäusern, so wie auch vielleicht in diesem Zusammenhang für den Kaufhof. Außerdem sollte doch auch das Segmüller-Areal mal neu entwickelt werden.

    Genauso wie ich gerne auch die oberirdischen Parkhäuser, wie u.a. schon genannt, Gericht, Konstabler, Karstadt, Börse und vielleicht sogar Konrad-Adenauer-Straße in Frage stellen würde (Parkhaus Hauptwache ist unter Denkmalschutz? Wäre mir aber auch zu nah am Römer).

    ^

    Grundsätzlich macht es keinen Unterschied ob eine ICE oder ein RE/ eine S-Bahn über eine allgemeine Strecke fährt. Ein ICE schafft die gleichen Kurvenradien, wie auch eine S-Bahn oder ein RE. Der Mindestradius für alle Fahrzeuge ist 150m. Z.B. schafft ein ICE ja auch alle engen Radien in den Weichen am Hauptbahnhof usw. Da gibt es keine anderen Planungsparameter. Es ist dann alles eine Frage der zu fahrenden Geschwindigkeiten aber das gilt auch für alle Fahrzeuge gleich, ausgenommen vielleicht Neigetechnikfahrzeuge, die dann noch etwas schneller fahren können.

    Richtig ist natürlich, dass die Bahnsteige um gut 200m wachsen müssten. 500m werden es dann nicht ganz sein müssen. Die Bahnsteige am Fernbahnhof haben eine Nutzlänge von 430m.

    Wenn davon ausgegangen wird, dass der Hessenexpress auch über T3 geführt werden soll ist die zusätzliche Verbindung von der T3-Schleife zur NBS die Riedbahn und A5 kreuzend so oder so erforderlich, denn der Hessenexpress soll ja über die NBS nach Darmstadt fahren.

    Eine Frage, die man sich ja auch stellen sollte, ist ob man nicht auch die NBS R/M-R/N direkt anschließen sollte für zumindest den geplanten HessenExpress Darmstadt < Flughafen > Wiesbaden. Und auch für Fernzüge, dann vielleicht nicht alle, in/ aus Richtung Süden wäre es sehr interessant hier einen Halt einzurichten, um die Stichfahrt, die einige Züge ja heute schon zum Fernbahnhof machen, einsparen zu können.

    Wäre nicht auch der Platz vor der Festhalle zwischen Messeturm und Congresscenter ein geeigneter Standort für eine spektakuläre Architektur? Man müsste hier nicht auf allzu viel Rücksicht nehmen. Sicherlich wären die Wendeschleife der Straßenbahn und die Parkhauszufahrt anzupacken und die Straße vielleicht etwas zu verlegen/ zurechtzustutzen, um noch etwas mehr Platz zu gewinnen, aber das sollten alles lösbare Aufgaben sein. Eingebunden werden könnte hier auch der, wenn ich mich recht erinnere, auch hier mal vorgesehene Hochhausstandort, um einen Bühnenturm zu verstecken und weitere Einrichtungen wie z.B. Verwaltung, Probenräume, Künstlerunterkünfte, Werkstätten, Kostümfundus usw. unterzubringen.

    Wenn man den Platz als solches erhalten möchte wäre ja vielleicht auch ein unterirdischer Erweiterungsbau zur Paulskirche, wie die Erweiterung am Städel, denkbar mit entsprechenden Lichtöffnungen in der Platzoberfläche und eine Gestaltung zum Thema passend, um eine Verbindung zu schaffen. Wäre natürlich etwas teurer als drei Bauklötze, zwei Decken und 100m Glasscheibe, die so lustlos in die Landschaft geworfen wurden.


    Jetzt könnte es hier endlich interessant werden, denn zum 02. Dezember wird der Mercedes-Standort in der Hahnstraße 45, laut Aushängen in den Schaufenstern, aufgegeben und in die Niederlassung am Kaiserlei integriert. Ich bin gespannt ob es hier eine baldige und hoffentlich erfreuliche Entwicklung, vor allem in Sachen Höhe, geben wird. 60m sind ja laut aktuellem Bebauungsplan auch hier zugelassen.

    ^ Allerdings handelt es sich hier nicht um den Abzweig Kleyerstraße, der umgebaut/erweitert wird, sondern um den Abzweig Mainzer Landstraße. Der Abzweig Kleyerstraße ist da wo die S-Bahn-Strecke zum Flughafen von der Taunus-Eisenbahn Wiesbaden-Frankfurt über Höchst/ Griesheim abzweigt.

    ... wenn man sich den Übersichtsplan der Broschüre (S. 10-11) anschaut. Am alten Platz ist nämlich keine Gastronomie mehr eingezeichnet ...


    Genau da wo der McDonalds heute ist, ist in der Broschüre eine Gastronomie über zwei Etagen eingezeichnet. Ich glaube nicht, dass sich McDonalds in diese Ecke der B-Ebene verdrängen lässt und wenn dann nur vorübergehend.

    ^ Die DB E&C ist schon vor mehreren Monaten mit allen, nach der Fusion von DB International und DB Projektbau, in der OSS verbliebenden Teilen in die Saonestraße umgezogen, direkt neben den Hauptstandort in der Hahnstraße 52. Die OSS wird momentan vorübergehend von der DB Netz AG weiter genutzt, voraussichtlich bis die neue Zentrale am Hauptbahnhof fertig ist.