Die von Teleny präsentierte Gegend sieht ja furchtbar aus. Da werden Erinnerungen an Münchens Klotzarchitektur am Arnulfpark wach - ich will mir lieber nicht vorstellen, wie diese Tristesse nach 20 Jahren Einwirkung von Wind und Wetter aussehen wird...
Beiträge von Malyan
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Berlin, Teil 3:
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Das Gebäude befindet sich unmittelbar an den Potsdamer Platz anschließend an dem kleinen Park, der sich dort langgezogen Richtung Kreuzberg erstreckt. Mir gefällt der Bau auch recht gut, wie es momentan genutzt wird weiß ich allerdings leider nicht.
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Und weiter geht es mit Berlin:
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Die Friedrichstraße ist an Urbanität in Deutschland wirklich kaum zu überbieten!
Stimme zu. Obwohl mein letzter Berlin-Besuch erst zwei, drei Jahre zurückliegt, war ich überrascht, wie stark sich besonders ihr nördlicher Teil weiterentwickelt hat. Am Bahnhof Friedrichstraße kommt dank Friedrichstraße 100 und Spreedreieck inzwischen wirklich etwas Manhattan-Feeling auf, obwohl beide Gebäude für sich genommen keine besonderen Schönheiten sind - aber ihre schiere Masse wertet die Gegend stark auf. Neben der Friedrichstraße sehen mE inzwischen fast alle anderen deutschen Einkaufsstraßen ziemlich alt aus. Umso überraschender, wenn man bedenkt, dass sich gleichzeitig auch der Kudamm wieder ganz gut zu entwickeln scheint.
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Von Berlin nach Ankara und zurück nach Wien mit dem Zug
Obwohl in dieser Bilderserie auch vier deutsche Städte vorkommen werden, möchte ich meine gerade abgeschlossene Reise gerne zusammenhängend in einem Thread präsentieren statt 20 verschiedene Einzelthreads in verschiedenen Sektionen zu eröffnen.
Nachdem ich im Frühjahr per Interrailticket in Westeuropa unterwegs war, trieb mich meine Leidenschaft für ausgedehnte Bahnreisen diesmal nach Osteuropa und in die Türkei: Erst von Wien nach Berlin, von dort Tagesausflüge nach Stralsund, Potsdam und Chorin. Dann weiter nach Warschau und Krakau und nach einem Zwischenaufenthalt in Wien nach Rumänien: Deva, Arad, Oradea, Cluj Napoca, Alba Iulia, Sibiu, Brasov, Constanta, Bukarest. Von Bukarest aus ging es mit dem Nachtzug nach Istanbul, dann weiter nach Ankara und von Ankara aus über Istanbul den Balkan hoch wieder nach Wien mit Zwischenaufenthalt in Sofia.Ich beginne mit der ersten Station, an der ich mich auch am längsten aufhielt:
Tag 1-14: Berlin (Teil 1)
Die deutsche Hauptstadt wird kaum eine Einleitung benötigen. Da ich zwei Wochen in Berlin war und fast jeden Tag Bilder in den verschiedensten Ecken der Stadt aufnahm, kamen so viele Aufnahmen zusammen, dass ich sie in sieben Teilen präsentieren werde. Beginnen wir mit ein paar klassischen Impressionen vorwiegend aus Mitte:
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Augustinerkirche, 14. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert nach Umbauten regotisiert:
Antonio Canovas Grabmal für Erzherzogin Marie Christine, 1805, ein Meisterwerk klassizistischer Kunst:
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Deutschordenskirche St. Elisabeth, 14. Jahrhundert:
Romanisch-gotische Michaelerkirche, überwiegend 13. Jahrhundert, Fassade barock:
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Heute ein Spaziergang zu den gotischen Kirchen Wiens.
Minoritenkirche, 13./14. Jahrhundert:
Maria am Gestade, spätes 14./ frühes 15. Jahrhundert:
Stephansdom, 13.-16. Jahrhundert:
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Aber es ist unvermeidlich und teilweise auch richtig, dass sich die Gesellschaftsstruktur mancher Gegenden ändert und aufgewertet wird.
Und die Gesellschaftsstruktur wird "aufgewertet", wenn die Bewohner einen höheren Kontostand aufweisen? Dieser Logik zufolge würde bspw. ein finanziell armes Schwein wie Beethoven oder Kafka die Gesellschaftsstruktur einer Gegend abwerten, während die Anwesenheit irgendwelcher Business-Hohlköpfe mit dickem Auto und sechs- bis siebenstelligem Kontostand eine Gegend aufwertet? Ich werte es im Gegenteil als Vorzug einer Gegend, wenn ich nicht allzu viele solcher Leute in meiner Nähe haben muss.
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Le Mans
Die nordwestfranzösische Stadt mit 144 000 Einwohnern in der Region Pays de la Loire dürfte den meisten von Formel 1-Rennen bekannt sein, hat allerdings mehr zu bieten, insbesondere die gotische Kathedrale St. Julien, deren monumentaler Chor zu den großartigsten Schöpfungen der französischen Gotik zählt.
Die gotische Kirche Notre Dame de la Couture:
Die aus zwei sehr unterschiedlichen Bauteilen bestehende Kathedrale - ein relativ niedriges spätromanisch-frühgotisches Langhaus aus dem 12. Jahrhundert und der gewaltige, berühmte Chor aus dem 13. Jahrhundert:
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