Die zentrale Lage ist nicht immer von Vorteil, wenn man in der Peripherie wohnt. Gerade das Tempelhofer Feld liegt doch noch im Einzugsbereich der dicht besiedelten südlichen Innenstadtbezirke Kreuzberg, Tempelhof und Neukölln.
In der Innenstadt haben wir dagegen einige andere Möglichkeiten: die beiden Häuser der Staatsbibliothek, das zukünftige Humboldt-Forum, die Humboldt-Universitätsbibliotheken etc.
Übrigens wird die Erreichbarkeit am neuen Standort für viele Menschen genauso gut gewährleistet: S-Bahn-Ring, U6, Autobahnanschluss A100. Auch Fahrradfahrer haben hier ebenso viele Möglichkeiten wie am alten Standort.
Beiträge von oldtown
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Autobahnen können auch elegeant seien.Die geschwundene Konstruktion zwischen den Abfahrten Detmolder Strasse und Dreieck Schmargendorf sieht doch gut aus.
Na das ist sicher Geschmacksache. Ich bin dort aufgewachsen und finde, dass die Gegend ohne diese Betonwüste sicherlich viel gewinnen würde. Man beachte die katastrophale Situation am Breitenbachplatz ff. Gerade die Plätze, die vor dem Krieg noch mit wundervollem Blumenschmuck geschmückt waren, haben durch die Autobahnmafia in den 50ern / 60ern ihren Charme vollkommen verloren!
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Etwas anderes: Weiß eigentlich jemand, ob dieser riesige Schornstein am unteren Bildrand noch abgerissen wird? Das dazu gehörende Werk ist meines Wissens nicht mehr in Betrieb und der Spargel verschandelt sogar von der Museumsinsel aus das Blickfeld
Da kann man doch mit etwas Farbe oder Verkleidung bestimmt etwas hübsches machen. Vielleicht eine riesen Sonnenuhr oder einen Pimmel als Werbung für ein Erotikhaus
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So wie die A 100 geplant und durchgeführt werden soll, knüpft die Politik der SPD an die 50er und 60er Jahre an, wo Autobahnen als elegant und fortschrittlich in jedes Stadtbild integriert wurden.
Ich habe nichts gegen einen Weiterbau der Stadtautobahn, jedoch halte ich es für sinnvoller, sie komplett unter die Erde zu verlagern. Das ist zwar horrend teuer, es könnte dafür aber das Bautempo verlangsamt werden. Es spielt keine Rolle, ob der Ring in 20 oder 50 Jahren geschlossen wird. Denn langfristig ist der Erhalt wertvoller Stadtfläche viel wichtiger als ein schneller Ringschluss. Zumal die Weiterleitung bis zum Ringschluss durch dicht bebautes Gebiet führen würde, in dem keine andere Bauausführung sinnvoll realisiert werden könnte.
Der Innenstadtverkehr könnte auch durch eine Maut oder andere Gebühren kontrolliert werden. Vor allem ein gezielter Ausbau des ÖPNV, eine Steigerung der Attraktivität von Fahrplan und Fahrzeugen sowie ein innovatives Fahrpreiskonzept wären Alternativen zur Dringlichkeit des A 100-Baus. -
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Gibt es einen Link zu der Sendung? Habe sie verpasst -
Als ob Berlin nicht genügend Grünflächen hätte. Berlin braucht eher eine bessere Pflege der vorhandenen Flächen.
Das ist genau meine Meinung!
Vor allem auf ehemals wunderschön angelegten Plätzen ist der Handlungsbedarf sehr groß. Ich denke da an den Friedrich-Wilhelm-Platz in Friedenau. Ihn als Fußgänger zu passieren, ist eine Katastrophe. Entweder wählt man den vollkommen dämlich angelegten Park oder teilt sich mit den Fahrradfahrern einen zwei Meter schmalen Streifen, wo es ständig zu heiklen Situationen kommt.
Der Park ist eine völlige Fehlplanung aus Zeiten der "autogerechten Stadt". Er ist weder behindertengerecht aufgrund seiner Stufen, noch kann man ihn sinnvoll queren, da die Eingänge an völlig unsinnigen Orten verteilt liegen, so dass man auf Straßenfläche, am Taxistand oder am Fahrradweg herauskommt.
Hier muss dringend der Verkehrsbedarf überprüft werden und ggf. die Bundesallee um eine Spur pro Richtung eingeengt werden. Zu überlegen wäre auch eine Verkehrsführung um die Kirche herum, wie sie schon bis zum zweiten Weltkrieg und kurz danach existiert hat.
Ein ähnliches Problem zeigt sich auch am Bundesplatz. Da gibt es aber bereits eine aktive Initiative: -
Vielen Dank, Backstein, für Deine Ausführungen und Links. Vor allem der Radweg-Link zeigt die Unlogik der Wegeplanung auf. Man hätte den auf die Brücke zuführenden Weg wirklich ohne den Knick bauen können und die Rasenfläche direkt an die Anhalter Bahn legen können. Für die Fahrradfahrer wäre das die komfortablere, aber auch sicherere Lösung.
Dem Plan kann ich nicht entnehmen welche der vielen Brücken insgesamt für die Parkbesucher zur Querung freigegeben werden sollen. Hat das was mit der Farbe zu tun? Manche Brücken sind etwas grüner als die anderen. -
Meine Beobachtungen zum Park:
Es gibt ein nicht ganz nachzuvollziehendes Wegekonzept. Warum werden so viele unterschiedlichen Farben und Materialien gewählt. Warum müssen Betonplatten verwendet werden, die nach kurzer Zeit eher einen Charme von Plattenbau- oder Grenzweg-Romantik vermitteln werden (sobald die Jahreszeiten ein paar Mal durchlaufen wurden)?
An den Yorckstraßenbrücken endet der Weg, der direkt neben der Anhalter Bahn verläuft, vor einem Abgrund. Eine Querung über die Yorckstraße wird auch später nur dann möglich, wenn eine neue Brücke gebaut würde - es sei denn, der Weg würde eine starke Linksbiegung zur vorhandenen, dann zu renovierenden Brücke machen.
Gibt es eigentlich auch Pläne, eine Verbindung unter der Anhalter Bahn zu bauen, oder muss man dann später entweder unter den Yorckbrücken hindurch oder über den Tunnelmund queren?
Fragen über Fragen...
erste Graffitisprayer haben ihre Abdrücke ungeachtet der vielen Passanten auch schon hinterlassen.
Ich bin mal gespannt, welchen Siff-Zustand der Park in welch kurzer Zeit erreicht! -
Wenigstens sieht man jetzt, dass das Dach aus hässlichen Parketagen besteht (so sieht es zumindest aus). Das hat man in dem ersten Entwurf ja dezent unter den Teppich gekehrt.
Schön ist was anderes. Zwar besser als Frappant, aber Chancen bleiben ungenutzt. Hamburg eben! -
Ach ja, oben war ProMarkt, welche Erinnerungen.
Der Charme der Achtziger. sieht schon irgendwie billig aus, gleichzeitig aber auch gemütlich. Ich hoffe, der Nachfolgebau hat einen angenehmeren Charme und sieht nicht so aus wie alle Malls der letzten Zeit! -
Der Park kommt dann ja wieder weg, wenn die Cheruskerkurve der S 21 gebaut wird. das gibt bestimmt noch Ärger...
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@ebony...
das mit dem Erlebnisschwimmbad war eher ironisch gemeint. Es gibt rein gar nichts, was man aus diesem Gebäude machen kann, wollte ich damit sagen. Es geht nur darum, Kritik zu üben an Dingen, die immer noch verbrochen werden. Dass man die Situation vielleicht irgendwie "retten" kann und eine nichtssagende Kompromisslösung aus dem Gebäude basteln kann, bleibt unbestritten.
Gerade mit so heftiger Kritik möchte ich mich an die Verursacher dieser architektonischen Katastrophen direkt wenden. -
Hoffentlich wird aus den Textilplänen nichts. Ich finde, das Center müsste endlich ganz geschlossen werden. Es ist einfach hässlich. Am besten wäre der Abriss. Umbauen könnte man es vielleicht noch zu einem Erlebnisschwimmbad oder Hotel. Von außen jedoch ist das Ding genauso hässlich wie einst das Hertie oder Held.
Es gibt einfach zu wenig Leute mit Geld UND Ideen!
Ein kleiner japanischer Garten auf dem Grundstück hätte doch auch etwas. Mehr Ambiente für die Schlossstr., nicht nur 08/15-Konsumtempel! Sonst gibt es für viele Menschen keinen Grund, extra in die Schlossstr. zu kommen. Genau das ist aber der Überlebensfaktor einer Einkaufsstr., die wettbewerbsfähig sein will. Die anderen Bezirke ziehen nämlich auch nach und rüsten auf. Ganz elementar ist auch die Frage, was mit der Straße nach 20:00 Uhr passiert. Da fühlt man sich dann wie in Recklinghausen! -
Wird an eines der neuen Häuser auch eine Gedenktafel für Hegel angebracht? Soweit ich weiß, stand auf dem Grundstück doch das Haus, in dem er gewohnt hat?!
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Innen ist die neue Baureihe ja ganz nett. Die Front ist aber eine Design-Katastrophe!
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Berlin-Friedenau (kleinere Projekte)
In der Stubenrauchstr. 69, Ecke Odenwaldstr. gibt es ein dem Verfall preisgegebenes Wohnhaus. Eine Anfrage bei der Senatsverwaltung ergab nur einen nicht funktionierenden Link und den Hinweis: "für Auszüge aus dem Liegenschaftskataster sind die bezirklichen
Vermessungsstellen zuständig."
Da weiß ich jedoch keinen passenden Ansprechpartner.
Hat jemand Informationen zu der Liegenschaft?http://www.bing.com/maps/?v=2&…lN2UxMi44MzYxNDYxNzc3MzQ0
(Link anklicken, heranzoomen und in die richtige Richtung drehen. Bei google maps ist das Haus unkenntlich gemacht.)
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Viele Branchen sind gar nicht oder zumindest unzureichend in der Schlossstr. vertreten:
Erotikmarkt, Musikalienhandel (Noten, Profi-Boxen, Zubehör), Hotel (direkt in der S-Straße), Autoteile, Handwerk wie Sattler oder Tischler, ansprechende Gastronomie nach 20 Uhr.
Das SSC sollte abgerissen oder zumindest umgestaltet werden. Entweder ein großes Schwimmbad mit integriertem Hotel oder Indoor-Sportanlagen wie Bowling, Squash, Snooker etc. oder statt des Hauses ein großer japanischer Bonsaigarten zum Entspannen. Das fehlt hier nach dem Einkaufsbummel.
Das Problem ist auf jeden Fall aber die Abschottung der Ladenflächen von der Bundesallee / Schlossstr.
Beim Abendspaziergang kann man sich nichts ansehen. Malls sind dann totes Kapital! -
Durch diese Gegend kann man nur mit einem Bulldozer gehen und alles, aber auch wirklich alles zu Staub verarbeiten. Danach ranaturieren. Schrecklich!!! Da muss man ja verrückt werden, wenn man in einem solchen Umfeld aufwächst und leben muss.
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Am Ende der Flottwellstr. kurz vor dem Ufer sind zwei ähnliche Häuser nebeneinander entstanden, die keinesfalls edel sind. Die Balkone beider Gebäude sind in unterschiedlicher Höhe entstanden, so dass das Ensemble wie eine hässliche Fehlplanung der spanischen Baumafia aussieht.
Leider habe ich kein Foto zur Hand. Vielleicht aber jemand anders?? -
Damit wäre zum einen das Problem der Einengung an der südlichen Tunnelausfahrt nicht gelöst, zum anderen müsste zwischen den U-Bahnhöfen Bundesplatz und Berliner Str. die gesamte Bahnstrecke um- bzw. neugebaut werden. Eindeutig unrealistisch.
Die Zuschüttung wäre langfristig gesehen schon die vernünftigste Lösung. Die jetzigen Fahrspuren sind nur selten voll ausgelastet, sodass eine Verlagerung in die Mitte der Allee mit anschließendem Kreisverkehr am Bundesplatz ein Gewinn für die Anwohner wäre.
Die Autofahrten könnten mit einer hohen City-Maut für nicht gewerbliche Fahrzeuge außerdem eingeschränkt werden.