Beiträge von oldtown

    Update von der Grünzug-Brücke nördlich des Bahnhofs Südkreuz:


    http://www7.pic-upload.de/21.10.12/edhkkuyam37u.jpg</a>


    Vielleicht klappt die Eröffnung nun doch noch dieses Jahr?!


    Bilder mit über 1024 Pixel Breite bitte auf diese Größe verkleinern oder (wie jetzt hier) als Link einfügen. Der Thread wird sonst schwer lesbar auf den üblichen Bildschirmen, weil auch geschriebene Zeilen entsprechend verlängert werden und man seitwärts scrollen muss, um sie zu lesen. Höhere Auflösungen bitte nur im Galerie-Bereich.
    Bato

    So wie die Budendörfer in Berlin eingerichtet sind - und vor allem der Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidtplatz - gebe ich allen Recht: sie müssen verschwinden!
    Wenn man aber mal den Weihnachtsmarkt vor dem Ulmer Münster ansieht, weiß man, wie schön und liebevoll so ein Markt aussehen könnte, wenn man wollte. Ein abgetrennter Bereich mit nur einer Beschallung, gemütlichen individuellen Ständen, die auch weihnachtliche Stimmung vermitteln, sowie leckeres weihnachtliches Essen. Außerdem gibt es Aktivitäten für Kinder, z.B. ein Märchenzelt, eine Eisenbahn, Auftritte der Kinder auf einer Bühne und liebevolle Tiergehege an einer Krippe. Das macht Spaß. Aber davon versteht das primitive Berlin nichts.
    Insgesamt muss der Platz deutlich aufgewertet werden, mein o.g. Vorschlag war eben nur ein solcher. Andere sind ebenso willkommen. Eine vollständige Reko lehne ich hingegen ab, da sie völlig nutzlos wäre und die Attraktion eines Mahnmales vernichten würde. Touristen kommen oft nur deswegen an diesen Ort, der einzigartig in Europa ist.

    Ich meinte auch nicht, dass die KW-Gedächtniskirche hundertprozentig wieder aufgebaut werden solle. Nur die Nachempfindung der Dimensionen des abgerissenen Kirchenschiffes wären schon interessant. Der Turm muss natürlich im zerstörten Zustand gelassen werden und der neue Turm ein wenig versetzt, dann passt alles an Ort und Stelle. So wäre der Breitscheidtplatz auch wieder aufgewertet. Man stelle sich ein Kirchenschiff komplett aus Glas und Stahl vor - passend zu Atlas, Zoofenster und Europacenter. Sozusagen ein großes Atrium mit perfekter Aufenthaltsqualität, nicht wie die Schmuddelecke derzeit.
    Ist ja nur ein Vorschlag!

    Jetzt muss nur noch die Kirche originalgetreu wiederaufgebaut werden...ach ja! Man müsste ja nur den Eiermann-Turm und den Wasserklops versetzen.


    Hab mal aus dem Zoofenster-Fred hierher verschoben da OT.
    Bato

    Im übrigen ist die Station Messe Nord keinesfalls verkommen sondern 1993 neu gebaut worden und in einem guten Zustand. Die Station hat einen Nachbarbahnsteig, der seit Ende des Krieges nicht mehr benutzt wird. Dort hielten die Züge, die über die Nordkurve von der Stadtbahn kamen. Dieser Bahnsteig ist ungepflegt - stört aber keinen. Im Gegenteil: Es ist lobenswert, dass Berlin noch verkehrshistorische Zeugnisse besitzt, die nicht dem Perfektionswahn zum Opfer gefallen sind. Dieser etwas morbide Charme ist Teil des unverwechselbaren Berliner Charakters und erfreut nicht nur mich sondern viele, die in Berlin aufgewachsen sind. Siemensbahn, Friedhofsbahn und Stammbahn gehören ebenso dazu.

    ^Das muss nicht unbedingt falsch geschätzt sein:
    Die Deutschlandhalle ist eine ziemlich einfache Konstruktion mit wenig verschiedenen Ebenen gewesen. Die Grundfläche der Halle ist zwar halb so groß wie die des ICCs, jedoch hat das ICC eine weitaus größere Etagenfläche und eine sehr massive und komplizierte Statik. Zudem liegt das Gebäude direkt an einer der am stärksten befahrenden Verkehrsadern Deutschlands, über die dann noch die mit abzureißende Verbindungsbrücke verläuft.

    Also der Bau gefällt mir absolut gar nicht! Die niedrige Deckenhöhe, die Anordnung der rechten Balkone, die den darunter wohnenden Parteien das Licht nehmen; nicht zuletzt die Klinker, die an einen Sozialbau der 90er erinnern.

    Fahrradweg um den BER

    Gestern habe ich auf meine Anfrage an die Gemeinde Schönefeld eine Antwort erhalten. Leider werden keine genauen Daten zur Fertigstellung genannt:


    Sehr geehrter Herr XXX,

    zum Abschnitt 1:
    der Fahrradweg um den BER ist noch nicht vollständig. Auf der östlichen Seite an der B96a fehlt noch ein kleines Stück von der Aral-Tankstelle bis zur Berlinerstadtgrenze.

    zum Abschnitt 2:
    Neben der Waltersdorfer Chaussee befindet sich ein Radweg ab Höhe der Hans- Grade- Allee in Richtung Rudow auf Seite der HEM- Tankstelle (nordöstlich), sowie in und von der Hans- Grade- Allee zum „Am Seegraben“ (entgegengesetzte Richtung) ist ein durchgängiger Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite (südwestlich).

    Die vorhanden (grüner Strich) und geplanten (grün gestrichelt) Radwege um den Flughafen können Sie auch der Gemeindekarte entnehmen. Sie kann am Servicepoint der Gemeindeverwaltung zum aktuellen Preis von 2,50 € erworben werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    im Auftrag XXX


    Hier dürfte dein Beitrg besser aufgehoben sein.
    Bato

    Hier ein paar Updates von der Überführung über die Bahngleise nördlich des Südkreuzes sowie von dem angrenzenden Grünflächen-Zubringer. Die wollen tatsächlich bis Juli 2012 fertig sein...


    Alle Bilder habe ich heute selber geschossen:









    Potsdamer Straße

    Gibt es eigentlich Pläne, die Potsdamer Straße zwischen Kleistpark und Lützowstr. zu sanieren? Diese chaotische Anordnung von Fahr- und Busspuren, das Fehlen von unabhängigen Fahrradstreifen, obwohl genügend Platz vorhanden ist sowie eine uneinheitliche Bepflanzung machen den Aufenthalt bzw. das Durchfahren der Straße sehr unattraktiv.
    Oder wartet man ab, bis eine Entscheidung zum Bau der Straßenbahn gefallen ist?
    Unter dem Aspekt der Quartiersaufwertung sollte man auch darüber nachdenken, den Tiergartentunnel bis zur Steglitzer Autobahn unterirdisch weiterzuführen.

    ich seh gerade dass die alte stammbahn früher sogar bis griebnitzsee gefahren ist, was ja auch absolut sinn macht um eine bessere anbindung potsdams zu erzielen. versteh also nicht warum man dann nur bis europarc plant....:confused:
    http://www.stillgelegte-s-bahn.de/stammbahn/stammbahn.htm


    Das wird sicherlich dann auch noch kommen, ist aber alles eine Frage des Geldes. Die neue Brücke über den Teltowkanal, die Durchquerung Kohlhasenbrücks und Einfädelung unter Berücksichtigung der Kanonenbahn sind sicherlich Argumente, die die Baukosten extrem nach oben treiben.
    Außerdem sollte man sich darüber Gedanken machen, ob man eine S-Bahn haben möchte, die damals auf der Trasse ohnehin maximal bis Kleinmachnow fuhr, oder ob man die ganze Strecke vom Potsdamer Platz / HBF an mit einer Regionalbahn bedienen möchte, was ich persönlich für sinnvoller halte, da somit eine trassenunabhängige und schnellere Alternative zur S-Bahn geschaffen würde. Ich sage nur: Bankierszüge!
    Als zweite Ausbaustufe könnte dann vielleicht doch noch ein Kreuzungsbahnhof in Dreilinden geschaffen werden, der die Stammbahn mit der Friedhofsbahn und in Verlängerung dieser dann mit Teltow-Stadt verbinden könnte. Aber das ist ja schon mal aus Kostengründen negativ bewertet worden. Und da die Trasse der Friedhofsbahn auch nicht mehr als Bahngelände deklariert ist, sieht das wohl eher schlecht aus. Aber wer weiß, wie sich die Süd-Region durch den Flughafen-Effekt noch verkehrstechnisch verändern wird?...

    Ich frage mich - angesichts der aktuellen Diskussionen um die Errichtung einer Straßenbahnlinie durch die Schloßstr. - , ob die Fahrbahn für den KFZ- Verkehr die Trasse der Straßenbahn aufnehmen soll. Dann müsste doch die Schloßstr. vernünftigerweise für den individuellen Durchgangsverkehr gesperrt werden, was aber aufgrund der fast parallel verlaufenden Autobahn eigentlich kein Problem sein sollte.


    Zur Folge hätte dies zum einen, dass die Schloßstr. als Einkaufsmeile attraktiver wird: Komfortablere Erreichbarkeit durch zuverlässigeren ÖPNV auf Straßenebene (im Vergleich zum heute im Stau stehenden Bus); Lärmreduktion; frei werdende Straßenflächen.


    Gelöst werden müssten zum anderen allerdings folgende Aufgaben:


    Wie verhält es sich mit dem Anwohner- und Lieferverkehr in der Schloßstr. und den abgehenden Straßen? Kann man diese Regionen durch andere Straßen erschließen?


    Welche Möglichkeiten gibt es, den Autoverkehr reibungslos von der Rheinstr. / Bundesallee auf die Autobahn umzuleiten und am Steglitzer Kreisel wieder staufrei zu verteilen?
    Langfristig ist die Verlängerung der Westtangente - im Gegensatz der ursprünglichen Planung - als unterirdische Bundesstr. bis hin zum Tiergartentunnel zu erwägen, um die Bundesstr. 1 - gerade im Bereich der Potsdamer Str. - zu entlasten. Von diesem Plan könnten dann viele Stadtquartiere profitieren. Überdies würde auch der reibungslose Betriebsablauf der Straßenbahnlinie nach Steglitz gewährleistet werden.