Beiträge von oldtown

    Im Westpark müsste es noch eine Generalszug-Verbindung über die oder unter den Gleisanlagen geben sowie eine Verbindung der Pohlstraße mit der Schöneberger Straße. So wäre die Durchfahrt für Radler schon eine tolle Alternative zu den stark befahrenen Straßen am Landwehrkanal und der Potsdamer Straße.
    Wie sieht es eigentlich mit den Planungs- und eventuell sogar Baufortschritten bei der südlichen Verlängerung des Westparks entlang der Wannsee-Bahn aus? Oder mit dem Fahrradweg Berlin - Leipzig nördlich des Alfred-Lion-Steges?
    War im Zuge dieser Verbindungen nicht auch die Renovierung der beiden Yorckstraßen-S-Bahnhöfe geplant?

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    Viel wichtiger finde ich ja dann - wenn es schon um Tunnelbau geht - die Durchbindung des Tiergarten-Tunnels bis zum Autobahnanschluss an der Dominicusstraße, um die Potsdamer und Hauptstraße zu entlasten und dort eine Aufwertung beginnen zu lassen. Und im Norden dann die Durchbindung bis zur A 100, um das Entwicklungsgebiet Heidestraße gleich vom Verkehrskollaps zu schützen. Aber das gehört dann eigentlich nicht mehr hierhin...
    Ich finde aber auch, dass es in Berlin keine angemessene Ost-West-Umfahrung des Stadtzentrums gibt und hier auf jeden Fall eine Lösung gefunden werden muss. Wenn schon ein Tunnel die Leipziger entlang gebaut werden soll, dann müsste die Tunnelmündung auf dem 17. Juni sein. nur dort ist genügend Platz für Rampen und Verteiler. Im Osten dagegen gibt es weniger Probleme, da am Alex und Umgebung die Gegend eh schon ruiniert ist und Platz im Übermaß vorhanden.
    Aber wer kann das schon bezahlen...

    Echter Berliner:
    Das sehe ich ähnlich. Nur finde ich es schade, dass beim Umbau der Straße Parkbuchten eingebaut wurden. Ohne diese hätten die Fußgänger viel mehr Platz gehabt und müssten sich nicht aneinander vorbeidrängen. Gerade am Samstag ist das Problem spürbar. Die wenigen Parkplätze, die aus diesen Buchten resultieren hätte man doch auch woanders besser errichten können. Z.B. Anwohnerparkplätze in Shopping-Mall-Parkhäusern. Kunden kann man mit den wenigen Buchten auch nicht generieren. Mehr Nachteil als Vorteil würde ich sagen. Aber vielleicht sind das ja Auflagen der Stadt, an denen man nicht ohne Weiteres vorbeikommt...

    Weiß denn jemand, was demnächst noch für Umbauarbeiten in der Schloßstraße vorgenommen werden?
    Es war doch mal die Rede davon, dass eine Ebene des U-Bahnhofes Schloßstraße geschlossen werden soll.
    Die Straße insgesamt für den Durchgangsverkehr zu sperren, nur noch ÖPNV und Lieferverkehr, da ja parallel die Autobahn verläuft.
    Was machen die Straßenbahnpläne?

    dagegen findet man die mamorplatten aus der reichskanzlei an wänden und säulen der u-bahnstation -mohrenstrasse-.


    quelle: ZDF-mediathek - sendung verpasst - unter 2/4-2013


    Das ist Unsinn. Der Bahnhof Mohrenstraße hat nichts von der Reichskanzlei an sich. Alles nur Legende. Solch einen Marmor gab es zwar in der Reichskanzlei, jedoch gab es in der Zeitung kurz vor der Eröffnung des U-Bahnhofs die Bemerkung:


    ...


    Quelle:
    http://www.morgenpost.de/print…36/Spuren-der-Steine.html


    Hinweis der Moderation: Die Einbindung des Zitats wurde editiert. Grund: Unerlaubtes Pressezitat.
    Bitte künftig auf die Richtlinien für das Einbinden von Texten achten. Vielen Dank.
    Bato

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    Dem stimme ich größtenteils zu. Im Zusammenhang mit der umliegenden 50er-und 60er-Jahre-Architektur fügt sich das Bikinihaus stimmig ein, was nicht heißen soll, dass es ein herausragender Wurf ist. Mit dem Ensemble Gedächtniskirche, Europacenter-Mall und Budapester-Straße-Klötzen hat die Gegend den Charme einer kalten Büro-Tristesse mit Pinkelwänden. Solange kein Gesamtkonzept für den Breitscheidplatz und dessen Umgebung entwickelt wird, ist ein kosmetischer Eingriff wohl nicht diskutabel.
    Mit dem Zoofenster und seinem Pendant ist aber ein vielversprechender Anfang gemacht. In ein paar Jahrzehnten sind dann vielleicht auch kühne Vorschläge möglich, die Abrisse derjenigen Gebäuden vorsehen, die die "Unser-gutes-altes-Westberlin-Fraktion" als identitätsstiftend definiert.


    Bitte die Zitat-Funktion sinnvoll verwenden. Den kompletten Vorbeitrag zu zitieren macht kein Sinn.
    Bato

    @#178
    Also, ich muss schon sagen, dass mich die Baustilistik echt schockiert! Ist das sozialer Wohnungsbau. Dieser Mist steht doch auch im Wedding in den sozialen Brennpunkten. Wer möchte denn schon freiwillig zu überteuerten Mieten in diesen Schließfächern mit 1,50 Meter hohen Decken hausen. Das ist doch echt zum Kotzen! Rohbeton oder schreiend rot. Beides unerträglich. Das Schlimmste ist aber, dass die Häuser untereinander gar nicht harmonieren - weder in der Form noch in der Farbgebung. Dubai, nur ein paar Nummern kleiner. Abrissbirne, wo bist Du?

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    Aber genauso ist es! Diesen Schrott will doch niemand gerne anfahre oder -fliegen. Zumal man dorthin doch nur durch die Bronx kommt. Nee!!!

    Für mich sieht es ein wenig wie der Boulevard Berlin in der Schlossstraße aus. Das ist wohl der Zeitgeist. Die Einzelhandelsflächen würde ich zugunsten von kulturellen Einrichtungen und Vergnügungsetablissements reduzieren. Z.B. Varieté, Billard, Bowling, Jazzclub, Rock-Stage für Jam-Sessions, Aufführungs- und Probnräume für Nachwuchskünstler, Musikschule. Aber auch ein Bordell an der Stelle wäre doch mal was anderes ;)
    Bis auf das Theater, das Auflage für den Investor gewesen ist, entstehen doch wieder nur die gleichen langweiligen Platzhirsche (H&M, Tchibo, Butlers...-gähn).
    Wie sieht es eigentlich mit sozialem Wohnraum aus - kein Thema, oder?

    Der Bahnhof Julius-Leber-Brücke wurde kurz nach seiner Eröffnung von Vandalen in seine Bestandteile zerlegt. Mich wundert es nicht, wenn angesichts solcher Geringschätzung öffentlichen Eigentums der Bauherr hier nur auf Sparflamme schaltet, solange sich in der Gesellschaft nicht Gravierendes verändert.


    In Paris sind 2 Flughäfen, in London 4, in Rom 2 und Istanbul 3.


    In London gibt es mittlerweile 6:
    Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton, City und Southend. Im weiteren Einzugsgebiet dann noch drei weitere.


    Dabei muss man erstens anmerken, dass die Metropolregion London fast 15 Millionen Einwohner hat, die Stadt eines der weltweit wichtigsten Wirtschaftszentren ist und der Bedarf besteht.
    Auch ist eine dezentrale Flughafenanordnung nicht für jede Region geeignet, da ein Umsteigeverkehr dadurch häufig erschwert wird.
    In Berlin ist gerade der Bau des neuen Flughafens durch den Aufbau eines Drehkreuzes gerechtfertigt worden, das nur dadurch aufgebaut werden könne, wenn der Luftverkehr zentralisiert wird. Eine Beibehaltung mindestens eines weiteren Flughafens widerspräche dieser Argumentation.
    Selbst wenn nun dieses Drehkreuz nicht zustandekäme, und Berlin hinter die Wachstumserwartungen zurück fiele, dann gäbe es erst recht keine Gründe mehr, mehr als einen Flughafen zu betreiben - ob nun Tegel oder BER. Die Größe des BER wäre dann mehr als ausreichend.