Ich würde es so formulieren: bei Stuttgart 21 hat "der Bürger" seinen Wunsch nach einem neuen Bahnknoten in Stuttgart gegen eine demonstrierende Minderheit durchgesetzt.
Der Kommentator sieht sich persönlich offenbar als "der Bürger " im Sinne von "L'etat c'est moi!".
Beiträge von hfrik
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Zu *3402
hfrik
Wenn sich das Land gegen offensichtliches Unrecht (da auf wissenschaftlich nicht nachgewiesenen Annahmen beruhend) unter Inkaufnahme aller Zwangsmittel auflehnt, unterstütze ich das, wenn auch hier offenkundig ohne Not und selbst verschuldet. Staatlicher Ungehorsam - interessante Konstellation. Für mich ein Zeichen dafür, dass man schlechte Gesetze schleunigst ändern muss.
Nö, staalicher "Ungehorsam" alias Willkür sind in Diktatturen und vergleichbaren Staaten gang ung gäbe, wo jeder mit Macht selbst entscheiden kann ob er sich an die Gesetze hält oder nicht, und die Betroffenen dann ihre Rechte entweder mit mehr MAcht und Gewalt durchsetzen können oder den kürzeren ziehen.
In demokratischen Rechtsstaaten ist der vorgesehene Weg Gesetze die einem nicht passen zu ändern in dem man sich
a) an Wahlen beteiligt
b) wenn man eine Mehrheit zusammen bekommt das entsprechende Gesetz umschreibt.
Dieser Weg steht Dir jederzeit offen.
Anscheinend gibt es aber bisher keine Mehrheit die die EU-Richtlinie umschreiben will. Entsprechend bleibt sie gültig. Wenn sich einige gegen den Rechtsstaat auflehnen weil er icht ihren privaten ansichten folgt, so hat der Rechtstaat Mittel und Wege diesem bedarfsweise zu begegnen.
Das gilt für Mitforisten ebenso wie für Regierungspräsidenten.
Wer meint dass gegen Gesetze die ihm nicht passen jede Art von Widerstand zulässig ist bewegt ich ausserhalb der vom Grundgesetz definierten freiheitlich demokratischen Grundordnung. -
zu *3400
Bezüglich E-Autos - die Aussage dass Strom "überwiegend von Kohle und Gaskraftwerken stammt" ist bereits - sagen wir etas angestaubt.
Aktuell kommen von Kohle und Gas noch 231 von 494 TWh bisher dieses Jahr (Nettostromerzeugung in D).
Das ist nicht überwiegend, das ist auch nicht die Hälfte, sondern bereits spürbar weniger als die Hälfte.Wie sieht die gesamte Ökobilanz der Dämmung aus?
Die Ökobilanz der Dämmung sieht hervorragend aus.
Bezüglich Feinstaub: Da ein E-Auto wie ein Zug ganz überwiegend per rekuperation bremst, geht da die Feinstaubemission gewaltig runter. Was bleibt ist Reifen und Fahrbahnabrieb.
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Mim. das sid die Dinge die der Rechtsstaat vorsieht gegen Beamte die einen unrechtmässigen Zustand durch Untätigkeit aufrechterhalten.
Oder dachte jemand eine Behörde dürfte unbegrenzt lange gegen Recht und Gesetz sowie Gerichtusrteile bzw Vergleiche (Verträge) verstossen? -
Das ist ja auch schon mal ein guter Anfang. Mit dem Umstieg auf E-Mobilität, der Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energiequellen und der Umstellung der Gebäudeheizungen auf Dämmung und Wärmepumpen wird man dann auch noch das letzte Drittel wegbekommen ohne am Lebensstandard Abstriche machen zu müssen und kann dann in vielleicht 20-30 Jahren das Thema Luftschadstoffe als gelöst abhaken können.
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Ja, Blechdach und Fenster sind Murks. Sehen wie eine billige 60'er Jahre Heimwerker Renovierung aus Dafür wars ein bischen zu teuer die Aktion.
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Verkehrsingenieure legen die Querungszeit der Fussgünger üblicherweise in die Lücken zwischen den von den NAchbar-LSA'en generierten Fahrzeugpulks. Damot mögichst nur die warten die in den ca. 200m bis zur NAchbar-LSA in der Lücke in die strasse eingebogen sind - also fast neimand. Das System nennt sich "Koordinierung".....
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Nun, nach dem was die STN heute über eine Stadtratsitzung berichtet, geht die Diskussion- von praktisch allen PArteien gleichzeitig - langsam in die richtige Richtung, die FOrderung an die Verwaltung ist die flächendeckende Untersuchung der Bebaungspläne wo man durch Änderungen auf verschiedenste Art nachverdichten kann. Das hörte sich schon ein Stück weit nach Architekturforum an. Für die Verwaltung war das wohl nahe an einer Klatsche, da schon vor 5 Jahren Gelder für damals punktuellere Untersuchungen freigegeben wurden, was aber nie umgesetzt wurde von der Verwaltung. Pätzolds Manschaft stand also recht mit heruntergelassenen Hosen da.
Mal sehen ob die Verwaltung im zweiten Anlauf in die Gänge kommt. Wie wärs? Jeden Tag 5 verstaubte Bebauungspläne zur Überarbeitung auf Päzolds Schreibtisch - nach 2 3 Jahren würde man in der Stadt wirklich was spüren. Die Nachkriegsbürgermeister haben damals ein solches Pensum bearbeitet. -
Ich denke ab einem bestimmten Verbrauch wird die Liebe zum SUV (oder schreibt man das SUFF wegen des Verbrrauchs? ) schnell erkalten. zumindest ausserhalb der älteren Generation (An Statussymbolen häkt man eher fest)
Denn im Gegensatz zu einem Van oder Lieferwagen bringt der SUFF ja nicht wirklich Zusatznutzen gegenüber einem Kompaktwagen (Ich kenne genug da passen bei 2,5t Leergewicht 4 Leute und knapp mehr als 2 Handtaschen rein - das schafft auch ein Golf)
Und wenn mancher die Crashtestergebnisse 8real) zwschen SUFF und Kompaktwagen oder SUFF und VAN kennen würde wäre auch manches Märchen in der Richtung schnell erledigt. -
Allen Ansätzen gemeinsam scheit zu sein den breiten Schlossgarten der sich ab Schloss bis zum Neckar hinzieht, zu einem separaten kleinen Park zwischen Hbf und Schloss und einem grossen Park hinter dem Hbf zu machen und dafür mehr Gebäudemasse am Zentrum unterzubringen, um das mal Stadtplanerisch zusammenzufassen.
Ein Pendant zum Schloss an der Schillerstrasse - das würde die historischen Bezüge komplett ändern, wird zu Aufregung führen, aber könnte etwas haben.
Den Akademiegrrten wieder zu bebauen - die Fläche war historisch lange bebaut, das sollte passen. Man könnte auch beides machen, dann am Hbf ein Gebäude mit höherer Nutzungsfrequenz, a,m Charlottenplatz mehr Kultur, soweit nutwendig.
Parallel warte ich aber noch auf das ÖV-Kozept der Stadt, aktuell scheint man eher alles Geld für die Hobbys von Üäzold und Kuhn rausblasen zu wollen (Oper,Wagenhallen) und die Infrastruktur der Stadt verkümmert. -
ab dem wievielten Stockwerk man wohl vom Frittatengeruch des amerikanischen Spezialitätenrestaurant verschont bleibt?
Im Zweifelsfall muss halt der Abzug vom Restaurant in der Höhe bis über den First des Nachbargebäudes verlängert werden
:-p
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Was mir auffällt ist, dass seit Ende der Sommerferien die S-Bahn-Füllung auf die Filder massiv zugenommen hat - runter ebenfalls. Dass man früher 7:45 keinen Stehplatz mehr bekommen hat wusste ich ja schon. Dieses jahr trifft das auch die anderen S-Bahnen bis 8:25, wo man früher noch knapp einen Sitzplatz bekam bei kluger Wahl des Einstiegsorts.
In Gegenrichtung - d.h. abends von der Filder nach Stuttgart muss man sich auch mit Anlauf in die S-Bahn rammen um einen Stehplatz zu ergattern. Tokyo lässt grüssen. Wie sieht es anderswo aus? Oder geht das ur mir gerade so? -
Nun, und ohne die DUH machen dann 50% völlig zu die nicht mehr an einen Rechtsstaat und gesetze glauben, weil ja jeder mit genügend Einfluss sich beliebig über gesetze hinwegsetzen darf. Das wäre noch weniger im Sinne aller.
Ein Rechtsstaat ist ein hohes Gut, acuh wenn er manchmal unbequem ist. Es ist erschreckend wie viele bereit sind den Rechtsstaat bei der ersten Unannehmlichkeit über Bord zu werfen. -
Korrektur: Fiat-Chrysler wurde in den USA verklagt: https://www.zeit.de/wirtschaft…ulation-fiat-chrysler-usa
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Dass das im Ausland noch mehr unter den Teppich gekehrt wird, ist richtig, macht diesache aber nicht besser. Zwei Landgerichte sind nun aber kein dubioser Anwalt sondern eben Landgerichte. Kannst ja mal herausfinden ob da unter Gefahr eines höherinstanzlichen Urteils noch Berufung von Daimler eingelegt wurde, oder ob man die Urteile mangels Chancen zu gewinnen so hingenommen hat. Das Versäunisurteil lässt sich - wenn die rechtsabteilung von Daimler nicht gerade im Chaos versinkt - eher in leterer Richtung deuten. Das Versäumnisurteil spart intern die Verteidigungskosten und schafft keinen Präzidenzfall für andere Klagens prich hält das Klagerisiko höher.
Warum wenig geklagt wird habe ich oben schon erläutert. Wozu klagen wenn einem ein Gewinnen nur einen kleinen Vorteil bringt, das Verlieren aber sehr viel kosten kann? Da muss schon sehr viel Gerechtigkeitssinn verbunden mit einem ordentlichen Dickschädel vorhanden sein.
Ggen General Motors läuft in Sachen Diesel in den USA wohl eine Sammelklage. Eine Klage staatlicherseits finde ich nicht (auch nicht gegen Daimler oder BMW) da hatte es VW mit Arroganz und fehlender Kooperationsbereitschft wohl geschafft dass den Beamten der Kragen geplatzt ist. Ob weitere Punkte eine Rolle gespielt haben ist Spekulation, die gleiche Spekulation in Gegenrichtung wird betrieben wenn Microsoft oder Google in Europa Strafe zahlen müssen.P.S. soweit ich das sehe mahnt die DuH nicht ab sonder klagt formal. Ein lästiger Wadenbeisser der mir nicht wirklich Sympatisch ist, aber der einen validen Angriffspunkt braucht um vor Gericht recht zu bekommen. Wer die Gesetze einhält hat wenig Risiko gegen die DuH zu verlieren.
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Siehe z.B. auch hier: http://www.spiegel.de/wirtscha…adenersatz-a-1213145.html
Ebenso folgen diese Richter nicht Regents Meinung: https://anwalt-kg.de/newsbeitr…en-urteile-gegen-daimler/
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Nun, es wurde noch keine Klage erhoben. Das Kraftfahrtbundesamt, das staalicherseits Klage erheben müsste, klagt nicht da nicht interessiert und weil es sich selbst mizt anklagen würde. Privatleute klagen nocht da einem hohen Prozessrirko kaum Ertrag engegensteht für de einzelnen Autofahrer. Sonst sehe ich auf die Schnelle keinen der Klagebefugt wäre, sprich zivilrechtlich Schaden einfordern könnte vom Hersteller. Womit man mit beliebig hanebüchener Argumentation durchkommen kann.
In den USA hat das QÄquivalent der Kraftfahrtbundesamt geklagt, mit bekanntem Ergebnis.
Einziger "Vorteil" der anderen Hersteller ist, dass die Abgasreinigung wenigstens bei besonders günstigen Bedingungen manchmal auch auf der strasse läuft, während es bei VW nur auf dem Teststand lief.
Ich kann mir aber kein Geät vorstellen, das für dei ganzjährigen Einsatz draussen vorgesehen ist, das sich aber bei unter 10° abschaltet. Das geht nur im speziellen Fall der Abgasreinigung, bei welcher der Nutzer von der fehlfunktion nichts merkt, sondern nur dritte davon betroffen sind.
Dass die Hersteller ihrer eigenen Argumentation nicht trauen sieht man daran dass sie sich an Softwareupdates drchführen und sich an anderen MAssnahmen beteiligt haben.
Kannst Dich ja mal mit diesen Leuten https://www.verbraucherhilfe24…XzWR0ilELBGRoCnRoQAvD_BwE unterhalten ob sie das Vorgehen von Daimler für legal halten. -
Das würde ich so nicht unterschreiben.
Wenn da im Regelwerk steht, dass eine Reinigungseinrichtung bei besonders tiefen Temperaturen abgeschaltet werden darf, und dies dann bei 10°, also der JAhresmitteltemperatrur geschieht, dann würde ich das als Verstoss werten. In anderen Bereichen, bei Heizungsauslegungen, ist eine besonders tiefe Temperatur eine die die Normtemperatur unterschreitet. DAs ist in diesem Bereich die Temperatur, die am zu betrachtenden Ort etwa 2x in 10 Jahren für einen Tag unterschritten wird.
Das muss man naturgemäss gerichtlich klären lassen, aber ich kann ir keinen Richter mit gesundem Menschenverstand vorstellen der die Jahresmitteltemperatur als besonders tiefe temperatur akzeptieren wird. Besonders da die Autos auch in höheren gegenden im Osten verkauft wurden, wo die Jahresmitteltemperatur ein Stück tiefer liegt. Dort funktioniert die Abgasreinigeung dann nur wenn es über dem Durchschnitt warm ist. -
Weswegen man die Herstelller der Schummelautos so in die Pflicht nehmen sollte, das ihnen die Lust zum schummeln für die nächste Zeit vergeht. Und die 3 oder 4 Fahrverbote die es real geben wird als LEhrgeld ohne gossen Aktionismus über sich ergehen lässt. 3 oder 4 grössere Unfälle bei denen die Strasse auch für Stundenbockiert wäre wären für die die im Stau stehen ja auch nicht der Weltuntergang. Dadurch dass Schummelautos und wirlich alte Autos mit einer rate nvon 5-6%, und in den betroffenen Städten durch Gebrauchtwagenhandel noch schnelller aus dem Fahrzeugkollektiv verschwinden sinken die problematischen Werte sowiso mit >5% je Jahr. Durch Zusatzmassnahmen der Städte sinken sie an den besonders kritischen Stellen noch schneller.
Die wirklichen PRobleme im Wohnungsbau und dem ÖV-Ausbau werden aber von dem Sturm im Wasserglas hier völlig übderdeckt. -
Die EU-Bürokraten haben da sicher nichts vorhergesehen, da nicht zuständig für unsinnige Umsetzungen von Richtlinien in den Mitgliedsländern. Aber das Abschieben der Verantwortung für Selbst vermurkste Gesetze nach Brüssel wurde in Westminster und Downingstreet jahrzehntelang Betrieben. Das Ergebnis ist bekannt.
Die EU fordert nur die Einhaltung der Grenzwerte. Der Rest ist Aufgabe der Exekutive. Dass unsere LEgislative in Berlin nun Amok läuft weil Exekutive und Juridikative endlich gesetzeskonform aktiv werden spricht Bände. Alles um die HErsteller der Schummelautos vor den FOlgen ihre Tuns zu schützen. Lieber nebenbei den Datenschutz versenkt. Unfähiger geht es kaum noch auf Seiten von CSU und SPD. Denkt man dort man hätte bei den letzten Wahlen zu viele Stimmen bekommen?