Beiträge von PaBr

    Das Haus in Trudering wird abgerissen. Hier ein paar letzte Bilder des Eckhauses:
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    Die Stuckelemente an der Tür hat bereits jemand gerettet:
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    Diese hässlichen Reihenhäuser kommen als Ersatz hin:
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    Und auch noch ein Bild vom Haarer Hochhaus:
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    Und noch ein Bild vom Papstaltar in Riem (bei der Größe kann man schon von Architektur sprechen):
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    An dem Haus steht eine Tafel mit einem groben Entwurf der Reihenhäuser und der Aufschrift "Baubeginn im März" - allerdings ohne Jahreszahl. Das Haus scheint unbewohnt, im ersten Stock fehlen schon einige Fenster, daher meine Vermutung, dass es auch weichen muss.


    Das Haarer Hochhaus ist etwa 60 Meter hoch. Ich hoffe, dass es seinen Zweck erfüllt und das Jagdfeld wieder aufwertet. Allerdings sehe ich einige Probleme, da es in Haar sehr viel freien Büroraum gibt, nach meinen Informationen sind auch erst einige Stockwerke vermietet.

    Auch hier ein paar aktuelle Bilder:
    Das umgebaute Eckhaus am Marienhof:
    http://denkmaeler-muenchen.de/temp/IMG_0219.jpg
    Das Dach fällt wirklich nicht als Glasdach auf, allerdings schaut es eher nach ein gespannten Planne aus. Schön dass der Torbgen erhalten wurde. Die Farbe ist ein bischen langweilig.


    Die weiteren Neubauten im Hof sind zwar sehr unauffällig gebaut, allerdings hätte man meiner Meinung nach gerade an diesem Ort traditioneller bauen können:
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    Als Kontrast dazu der "Altbau":
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    Der Turm mit der Tordurchfahrt auf dem 1. Bild ist übrigen ein Nachkriegsbau


    Und zum Abschluss noch ein Bild der Gebäude an deren Stelle die Neubauten errichtet wurden im Zustand vor der Zerstörung im 2. Wk.:
    http://denkmaeler-muenchen.de/temp/Clipboard02.jpg

    Das Palais sollte abgerissen werden. Nach Meinung von Giesler und Hitler "passte" das gotische Palais nicht in die klassizistische Brienner Straße. Giesler schreibt in seiner Autobiographie (das schlimmste Buch das ich kenne) dass er erfreut war als Bombem das Palais zerstörten - so konnte er sich den Abriss und den Streit darum sparen.
    An Stelle des Palais sollte das Grabmal Hitlers entstehen, in Anlehnung an den Pantheon. Der Grabbau sollte mit einer Brücke übe die Gabelsberger Straße mit der "Halle der Partei" verbunden werden.


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    Um den Bunker ist es zwar architektonisch nicht schade, allerdings ist der Bunker von größerer historischer Bedeutung. Die Bunkeranlage der geplanten "Parteikanzlei" (Nur die Bunkeranlagen wurden vollendet) war zweitegteilt. Einen größeren länglichen Bunker entlang der Gabelsberger Straße und ein kleiner Bunker an der Arcisstraße. Diese kleinere Bunker hat sehr hohe Decken, was der eigentlichen Funktion eines Bunkers nicht gerade förderlich ist. Er diente der Aufbewahrung der Gemälde für das geplante "Führermuseum" in Linz. Darunter befenadne sich Unmengen an geraubten Bildern aus europäischen Sammlungen von hohem Wert und Bedeutung.



    Rekonstruktion der geplanten Parteikanzlei



    Der geplante Ausbau des NSDAP-Viertels mit Parteikanzlei (8)


    Weitere Infos zu den Plänen der NSDAP für München

    So mal wieder ein paar Bilder aus Haar von heute abend (deswegen leider ein bischen dunkel).
    Entlang der Wasserburger Landstraße gibt es zur Zeit mehrere Bauprojekte.
    Hier erst einmal eine Übersichtskarte:
    http://denkmaeler-muenchen.de/bilder/temp/060602e.jpg" style="float:left; width:auto; margin-right:10px; margin-bottom:10px;" alt="" />


    A) Das Acomhotel direkt am Ortsrand zu München-Trudering ist erst vor ein paar Wochen eingeweiht worden. Interessanter dreieckiger geschwungener Grundriss, interessante Farbgebung. Liegt verkehrstechnisch günstig zwischen Wasserburger Landstraße und S-Bahnstrecke, daher aber auch Lärmbelästigung. Die Messe mit Messepark sind nur etwa 5min mit dem Fahrrad entfernt, die Anfahrt mit Auto oder U-Bahn ist allerdings komplizierter, da es hier keine direkte Verbindung gibt. Die Umgebung ist aber nicht sehr attraktiv: positiv sind zwei Supermärkte und ein Restaurant zu nennen, nicht so toll sind aber Gewerbe, Wertstoffhof und heruntergekommene Wohnhochhäuser (siehe Bild) aus den 70ern und die Wasserburger Landstraße keine 5 Meter vom Eingang entfernt


    B)hier wird ein Aldi durch einen Neubau ersetzt: den ERSTEN mehrstöckigen Aldi Deutschlands! :D
    Etwas positives. Es zeugt davon dass die Gemeinde Haar durch Verdichtung
    der Wohnbebauung versucht nicht weiter flächenmäßig zu wachsen.
    [Lokalpatriotismus]Daran sollten sich einige andere Gemeinden im Landkreis ein Beispiel nehmen [/Lokalpatriotismus]


    C) Am Nordende des Jagdfeldringes entsteht ein Kino. Es gehört zu dem Versuch das Jagdfeld wieder aufzuwerten. In den letzten Jahren war das Jagdfeldeinkaufszentrum verkommen, die meisten Geschäfte schlossen. Die Einkaufspassage wurde neu überdacht, die Geschäftszeile im Westen wird zur Zeit neu gebaut, "am See" entstehen hochwertige Wohnhäuser.
    Hier der Kinoneubau:


    D) Zu diesem Großumbau gehört auch ein Geschäftswohnhaus
    Das Gebäude ist in den letzten 5 Monaten gewaltig gewachsen:


    E) Zum letzten Projekt habe ich kein Bild, da hier bislang nur die Fundamnte vollendet sind. Dabei handelt es sich um einen dreistöckigen Anbau an das Ernst-Mach-Gymnasium (Mensa für Ganztsgaschule) für ~3 Mio. Euronen.

    2. die Erweiterung des Bahnhofs einen Flächenzuwachs von ca. 60.000qm bringen soll (Quelle: München - RIS), 28.800qm sind nicht ausreichend.


    Habe jetzt mal die RIS Dokumente durchgeschaut. Zum Thema Flächenbedarf habe ich bisher nur eine Stelle gefunden, in der Sitzung vom 30.11.2005:


    "Die Einzelhandelsflächen (Einzelhandel, Gastronomie, bahnbezogene Dienste) sollen 24.000 m² BGF, verteilt auf das Hauptempfangsgebäude sowie auf die durch den Einzelhandel genutzten Flächen im S-Bahnsperrengeschoss und im U-Bahnsperren-geschoss, nicht überschreiten."


    Könntest Du mir sagen wo von 60.000 m² die Rede ist?


    In gleicher Sitzung wird zum Auer & Weber Entwurf beschlossen, dass die Flügelbauten erhalten bleiben sollen, die Fassade verändert werden muss (wegen darunter liegender U-Bahn) dass die obersten Stockwerke so wenig wie möglich auf den Vorplatz hinausragen sollen und dass die bisherigen Tiefgarageneinfahrten (in den Droschkenhöfen) erhalten bleiben soll.
    Wenn das umgesetzt wird, was bleibt dann vom Auer&Weber-Entwurf übrig ?
    Danach müßte die Front zum Vorplatz, zur Bayer- und Arnulfstraße verändert werden, das Innere umstrukturiert werden.

    1. man nach deutschem Recht gar nicht so massiv bauen darf wie du es vorschlägst - Innenhöfe wären also weiterhin notwendig.


    Gerade der Auer+Weber-Entwurf verzichtet aber auf Innenhöfe ...

    2. die Erweiterung des Bahnhofs einen Flächenzuwachs von ca. 60.000qm bringen soll (Quelle: München - RIS), 28.800qm sind nicht ausreichend.


    Der Starnberger Flügelbahnhof hat einen Grundriss von 4000-5000 m², wären 6-8 Stockwerke.


    Ehrlich gesagt faende ich so eine Loesung auch komplett nicht wirtschaftlch vertretbar, dass du einen Bahnhof vor den eigentlichen Bahnhof bauen willst, der eigtl keinen Nutzen hat, nur zusaetzliche Kosten.


    Die Fassade besteht ja vorallem aus Arkadengängen, sowie einem Haupteingang (Schalterhalle), zwei Nebeneingängen (ehemalige Zufahrten zu Droschkenhöfen) und zwei Flügelbauten. Und Arkadengänge sind ja eher eine praktische Ergänzung (denk doch mal an unser "sommerliches" Wetter zur Zeit) als ein nutzloses Anhängsel. Für eine Kombination aus Ziegel (Bürklein) und Glas (Neubau) gibt es ja einige gelungene Beispiele (Industriedenkmäler in NRW oder Augsburg)

    Ok dann noch mal die Argumente zum xten Mal: Die Bürkleinfassade ist nur 7 bzw. 14 Meter tief, viel Platz raubt die nicht.


    Doch selbst wenn man den gesamten Bahnhof rekonstruiert und einige Ergänzungen hinzufügt (wie auf Abb. unten) bekommt man einiges an Quadratmetern zusammen. Leider habe ich nirgendwo Angaben über die benötigten Quadratmeter gefunden.



    Die Droschkenhöfe (die heute noch existieren) haben Grundrisse von jeweils ~45x40 Meter, auf die Querrhalle könnten noch ein paar Stockwerke gesetzt werden mit einem Grundriss von ~180x30 m, und schließlich gibt es noch den gesamten Starnberger Flügelbahnhof.
    Bei zwei Stockwerken auf der Querrhalle und jeweils nur 5 (!) Stockwerken in den Droschkenhöfen kommt man auf 28800 m², den Starnberger Flügelbahnhof und den Vorkriegsbahnhof und die auf dem Modell oben eingezeichnete Brücke zwischen den beiden Türmen nicht mitgerechnet.
    28800m² beträgt also nur die Fläche der türkisen Elemente.
    Und wenn sich endlich mal der Denkmalschutz dursetzt und sich nicht wie beim Marstallplatz oder dem Gasteig blamiert, muß der Auer+Weber Entwurf sowieso verändert werden, da weder die beiden Roten Gebäude noch die Reste der Querrhalle noch die Reste von Bürkleins Schalterhalle abgerissen werden...

    Das mit den Gleisanlagen war ja auch nur als Beispiel gedacht. Der neue geplante Bahnhof bedeckt fast genau die gleiche Fläche wie der alte Bahnhof, mit der einzigen Ausnahme, dass er zwei Innenhöfe (Droschkenhöfe) hatte, die man aber problemlos überbauen kann. Wenn man den aktuellen Gewinner, aber viel mehr noch den 2 Sieger Gewers Kühn + Kühn, Berlin mit den Vorkriegsbahnhof vergleicht, so erkennt man fast identische Grundrisse. Gewers Kühn + Kühn haben sogar noch die beiden Droschkenhöfe.

    Damals wurde im Auftrag eines Absolutistischen Herrschers ( Monarchen) herrschaftsarchitektur gemacht.
    Das ist das system.


    Tja Ludwig I. war kein absolutistischer Herrscher. Wenn man also behauptet darüber entscheiden zu können was ahistorisch ist, dann sollte man sich über Geschichte informieren.


    Aber nicht nur die regierungsform ist anders, auch die anforderungen an Bahnhöfe haben sich grundsätzlich gewandelt.


    Wenn Du Dir auf dieser Seite das Bild in der obersten Reihe ganz rechts anschaust (Grundriss der aktuellen Neubauplanes und ihn mit dem Plan des Königlichen Bahnhofes anschaust dann wirst Du feststellen dass es genau die gleichen Gleisanlage sind!


    unserem historischen erbe Fragwürdigen Architektur wünscht.


    Bitte was ist an dem Stil des alten Münchner Bahnhofes fragwürdig?

    Genaugenommen sind die meisten Münchner Baudenkmäler von sonstwo kopiert (entweder nahezu 1:1 oder zumindest stilistisch) - man denke nur an die Feldherrenhalle oder den Königsplatz. Es entspricht also durchaus der Tradition dieses Stadt, sich nicht nur an die eigene Architektur zu klammern, sondern auch fleißig zu importieren. So gesehen ist es nicht zu rechtfertigen diese Tradition nun abzubrechen und nur noch das Existierende zu vervielfachen oder Ehemaliges wiederherzustellen.


    Ok, aber dann muss man aber folgendes beachten:
    Die Bauten die als Vorbilder dienten stammen zum größten Teil aus Italien und voralllem es sind HISTORISCHE Bauten. Zum Beispiel:
    - Feldherrnhalle:
    Vorbild war die Loggia dei Lanzi in Florenz, die zwischen 1376 and 1382 erbaut wurde. 1841-44 errichtete sie Gärner, also sind ungefähr 450 Jahre dazwischen
    - Siegestor
    Vorbild sind die römischen Triumphbögen v.a. der Konstantinsbogen. Abstand über 1500 Jahre
    - Königsplatz
    Vorbild gibt es kein direktes, man orientierte sich aber an der klassischen griechischen Antike, Abstand also über 2000 Jahre
    - Königsbau der Residenz
    Vorbild ist der Palazzo Pitti, 1440 errichtet, knappe 400 Jahre Abstand
    - Neues Rathaus
    enstand im 15. Jahrhundert, Abstand also über 400 Jahre


    Wieso soll man dann nicht einmal ein Gebäude rekonstruieren, das nicht nur - wie die aufgezählten Beispiele - perfekte Weiterentwicklung eines HISTORISCHEN Vorbildes ist, sondern Vorbild für unzählige andere Bahnhöfe in Europa war (Im Februar-April war ich in Ägypten: Die Bahnhöfe in Kairo und Alexandria haben zahlreiche Ähnlichkeiten mit dem alten Münchner Bahnhof)?


    Übrigens: MdB Dr. Peter Gauweiler fordert Rekonstruktion der Bürkleinfassade

    Vor ein paar Tagen war ich bei der Jahresversammlung des Freundeskreises des Ägyptischen Museum München. Dabei wurden auch die aktuellen Pläne für den Neubau vorgestellt.
    Das Museum soll sich unter dem Vorplatz der Hochschule für Film und Fernsehen befinden. Der Eingang soll sich vor dem Obelisken befinden. Bei diesem wid es sich soweit ich verstanden habe um den Rosengranitobelisken aus Rom handeln, der sich zur Zeit im Hofgarten befindet.
    Die Räume sollen um die 7 Meter hoch sein. Tageslicht soll durch den Graben einfallen, den man auf dem Foto des Models parallel zur Gabelsbergerstraße sieht. Wie das bei dem kleinen Graben funktionieren soll, wenn im Süden die Hochschule das meiste Licht einfällt? In diesen Hof (unüberdacht) möchte die Direktorin Sylvia Schoske eventuell moderne Kunst plazieren (ihrem Mann - D. Wildung, Direktor des Ägyptischen Museums in Berlin - ist die moderne Kunst am Alten Museum in Berlin zu verdanken. Dort ist zwischen den Säulen der Neonschriftzug "All art has been contemporary" zu finden. Wem`s gefällt...).
    Um diesen Lichthof soll die Rundplastik positioniert werden. Die Magazine werden ebenso unterirdisch sein, während sich die Verwaltung in einem Turm hinter (südlich) der Hochschule in zwei oberirdischen Stockwerken zu finden sein wird.