Beiträge von reini

    Jüdisches Museum Fürth

    Der Anbau des Jüdischen Museums in Fürth scheint bald fertiggestellt zu sein.


    Ich finde es recht gelungen. Die Oberflächenstruktur (versetzte Backsteine) und Farbe erinnert an den Lehmbau im Nahen Osten - dies assoziiere ich zumindest.
    Die Farbgebung lehnt sich an hiesigen Sandstein an, die auch dem wenige hundert Meter weiter entstehenden Ludwig Erhard Zentrum ähnelt.


    Die Architektur ist modern und offensichtlich gut umgesetzt - mir persönlich gefällt die kubische Form zwischen den historischen Gebäuden in Verbindung mit dem Baum.


    Einzig der vierspurige Verkehr der Königsstrasse ist störend - an dieser Stelle wäre eine dreispurige Strasse mit Bäumen und Radweg sogar möglich,
    da der Verkehr zuvor aus Nürnberg kommend am NH Hotel Richtung Schwabach aufgespaltet wird und hier nur eine weiterführende Spur nötig ist.




    Fotos von mir

    beispielsweise ein gepflastertes und flach abfallendes, begehbares flussufer (logischerweise mit entsprechenden sicherungsmöglichkeiten bei hochwasser gegen das wasser oder zur weihnachtszeit gegen und für menschen) mit bäumen und ringbänken um bäume wie linden



    das wäre doch mal was, was spricht dagegen?

    bäume

    ich dachte es geht hier um architektur


    der nürnberger hauptmarkt ist doch kein klimatisiertes einkaufsfenster!
    wer hier herkommt will keine immergrünebäume!


    anstatt mutig zu sein verspielt nürnberg die zukunft
    die vergangenheit wurde bereits verspielt


    was spricht eigentlich gegen einen abriss der gebäude zwischen fluss und platz?


    alex und co ist doch mist und was drüber war ???


    das kopfsteinpflaster soll bleiben wie es war, kein x kein brunnen - alles mist!!!

    Ich kann dem letzen Beitrag bzw. dem verlinkten Artikel nur zustimmen. Wenige große Bäume auf der Nord und Südseite und vielleicht auch im Westen würden den Platz um einiges aufwerten.


    Als Vergleich braucht man nur mit der Bahn nach Erlangen fahren. Kommt man vom Bahnhofsplatz zum Hugenottenplatz erwartet einen ein Platz mit Nachkriegsgebäuden. Durch die Bäume ist die öde Architektur verdeckt - der Platz wirkt aber im Sommer freundlich und im Winter durch die Bäume zumindest nicht langweilig.


    Weiter geht man zum Hauptmarkt in Erlangen, der vom Schloss und der neuen alten Bibliothek und einem großen Brunnen beherrscht wird. Über diesen Platz gehen die Leute hinweg - verweilen tut dort niemand, ausser in den Cafés.


    Der Nürnberger Hauptmarkt versprüht aus meiner Sicht nicht im geringsten den Charme des Mittelalters, schon weil 90% Nachkriegsarchitektur ist, die billig hochgezogen wurde.
    In Coburg hat der Hauptmarkt Mittelaltercharme - in Nürnberg wünscht man sich das nur.


    Der Christkindlesmarkt ist auch ein trauriger Anblick - wer nach Wien fährt und sich dort die Weihnachtsmärkte (!) anschaut, kann gar nicht verstehen, was am Nürnberger so toll sein soll.


    Vorteile Bäume:


    - Platz wird lebendiger
    - Schatten im Sommer
    - im Winter können Lichterketten und Lampions aufgehangen werden
    - Die Fassaden der "hässlichen" Nachkriegsbauten werden verdeckt und brauchen nicht teuer renoviert werden
    - der Blick des Besuchers wird auf die Frauenkirche gelenkt
    - die wenigen Bäume könnten von Ringbänken umrandet werden und laden zu Verweilen auf dem Platz ein


    Nachteile wäre einzig die Pflege der Bäume - aber neue Lichtanlagen verbrauchen auch Strom, würde also auch nicht billiger sein.


    Taxen können da übrigens bleiben, belebt den Platz auch.


    Alles in allem wäre diese Variante sogar die günstigste. Man sollte nicht stehenbleiben und Altes neu nachbauen, sondern neues bringen, sei es nur etwas mehr Menschlichkeit bzw. Natur auf den Hauptmarkt bringen!