Beiträge von epizentrum

    Mit einem Mikro-Update eines Mikro-Baufortschritts möchte ich die Aufmerksamkeit kurz auf die Komplexität der Fassaden lenken. Hier wird mit zwei Teleskopbühnen genau ein dreieckiges Fassadenelement angebracht, das es so wahrscheinlich nicht noch einmal an den Türmen gibt. Ein Extrem-Puzzle in XXL:


    Bild: epizentrum

    Taurus am Börsenplatz / Bibergasse

    Im vorletzten Beitrag sahen wir die Seite zum Börsenplatz. An der Bibergasse ist ebenfalls Baufortschritt zu bewundern, bspw. der inzwischen komplettierte Eingang mit der gleichen "kippenden" Metalldecke, deren Muster das Faltungsthema der Fassade aufgreift:



    Ein schönes Detail ist die halbdurchlässige Verkleidung um die zweite Tür, die möglicherweise zu Wirtschaftsräumen führt. Laserschnitt:


    Bilder: epizentrum

    Friedberger Landstr. 30-32

    Letzte Updates: #1.687 und #1.678 von April 2024 bzw. Dezember 2023. Nach weiteren vier Monaten hängen am "Unikat" neben den recht flott montierten dunklen Fassadenplatten endlich auch die hellen Versionen, und das Gerüst ist größtenteils abgebaut. Weiterhin in Arbeit befindet sich der untere Bereich mit den beiden doppelgeschossigen Eingängen, die durchaus Hingucker werden könnten:


    EPI156A.IMG_6623.jpg


    Im Zoom erkennt man eine Zeichnung wie bei geschliffenem Naturstein:


    EPI156A.IMG_6624.jpg

    Bilder: epizentrum

    Im Fall von Frankfurt (1:09) ist das Modell auf dem Stand von ca. Mitte 2020. Vgl. Baustand der Türme Eden/Spin. MS kann gleich weiter an den Updates arbeiten... Davon abgesehen sind die Modellierungsdetails und das flüssige Rendering in Echtzeit wirklich beeindruckend.

    ^ Das stimmt, es waren auch Ende Mai, als die nachfolgenden Bilder entstanden, Handwerker zu sehen. An der Fassade wird zudem um Mieter geworben. Das Erdgeschoss zur Berger Straße:


    EPI154A.IMG_4334.jpg


    Die Fassade mit Werbebannern und angeschnittenem Nachbarn zwecks Geschosshöhenvergleichs:


    EPI154A.IMG_4331.jpg


    Viel ist seit dem letzten Update im September 2023 äußerlich nicht passiert. Dennoch zur Dokumentation das Gebäude in der Straßenflucht:


    EPI154A.IMG_4330.jpg


    Und die Seite zur Ringelstraße mit verklinkertem Erdgeschoss und Tiefgaragenrampe (mit anscheinend funktionstüchtigem Tor):


    EPI154A.IMG_4336.jpg


    Die Fassade hinaufgeschaut - unten ist ein Teil eines fertiggestellten Hauseingangs zu sehen:


    EPI154A.IMG_4337.jpg

    Bilder: epizentrum

    Spenerhaus (Dominikanergasse 5)

    Über die Grundsanierung und Aufstockung des Tagungshauses des evangelischen Regionalverbandes berichtete tunnelklick an dieser Stelle. Seit ein paar Wochen steht die Baustelleneinrichtung (inkl. Sperrung der Durchfahrt durch den Regionalverbands-Campus), und es wird gearbeitet. Die Dachkonstruktion aus schräg zueinander stehenden Betonplatten dürfte bald Geschichte sein:


    EPI154A.IMG_4354.jpg


    Die Sparren sind zwar noch zu sehen, allerdings wurde erst unmittelbar vor der Aufnahme die Dämmung entfernt. Als nächstes dürften das Dachholz dran sein, und Durchbrüche am Dach sind ebenfalls bereits zu erkennen. Eine Stunde zuvor, siehe insbesondere unten rechts:


    EPI154A.IMG_4350.jpg

    Bilder: epizentrum


    Entwürfe konnte ich im Netz nicht finden; ich hoffe auf ein steiles Sattel- Walmdach wie bei den historischen bzw. historisierenden Nachbarn. Dass noch nichts publik gemacht wurde, dämpft meine Hoffnung allerdings.

    Die Hochhäuser des zentralen Bankclusters zusammen mit ihrem Urgroßonkel auf einem Foto:


    EPI_Z8A6178.jpg


    Das FOUR-Quartett (ist das schon ein weißer Schimmel?) kommt aus der Perspektive gut. Nachfolgend nur der Cluster in besserer Beleuchtung:


    EPI_Z8A6169.jpg

    Bilder: epizentrum

    Nachdem der T1 vollständig verkleidet ist, hier auch ein Bild der Westseite zusammen mit den Nachbarn. Durch die Diagonale über die ganze Länge des Turms und den Versatz in der Dachlinie wirkt der Turm, als sei er gerollt bzw. gefaltet:


    EPI_Z8A6147.jpg

    Bild: epizentrum

    Gestern schossen unsere Jungs im Heimspiel ein Tor, hurra! Den Rest der Geschichte kennt Ihr. Ich überflog das Waldstadion ein paar Stunden vorher zur Inspektion und stellte fest, dass wir hier noch kein Foto vom DB-Logo auf dem Dach hatten. Voilà. Desweiteren ist der/die/das Eintracht-Proficamp ja schon länger in Betrieb, wurde nach 2022 hier aber ebenfalls nicht gezeigt. Die wahren Waldstadion-, DFB- und Sport-Campus-Experten mögen mehr Veränderungen bzw. Fortschritt erkennen als ich:



    Ein Stück weitergeflogen sind die Westseiten zu sehen, und auch das Parkdeck kommt besser zur Geltung. Saftig grün alles:



    Die Waldbauten, deren ältere Exemplare im Sinn der Entwicklung des Campus Sportdeutschland möglicherweise zur Disposition stehen:


    Bilder: epizentrum

    ^^ Zum Aspekt des Abrisses: Ein ungeschriebenes Gesetz gibt es nicht. Bisher wurde nur ein gutes Dutzend Hochhäuser abgebrochen. Sie waren bei ihrem Abriss größtenteils zwischen 30 und 50 Jahre alt und entstanden zwischen 1951 und 1975 (Ausnahme: alter Fernmeldeturm von 1890). Das jüngste abgerissene Hochhaus dürfte das Haus 1 der Hauptverwaltung der Deutschen (Bundes-) Bahn gewesen sein: 1975 gebaut, 1994 für die Neubauten Kastor und Pollux gesprengt. 2002 war ein richtiges Abrissjahr: Dort fielen der Holzmann-Turm, der Studententurm NW-Stadt und das Zürich-Haus. Nur 1-2 Jahre später waren das C660 (Höchst) von 1955 und das Fernmeldehochhaus von 1954 dran. Der AfE-Turm war bei seiner spektakulären Sprengung Anfang 2014 gerade einmal frische 42 Jahre alt. (Q)

    Es ist schon beeindruckend, wie geräuschlos die Fraport in den letzten Jahren dieses doch sehr komplexe Projekt umsetzt. Über die beige-schwarze Farbgestaltung der Flugsteige mag man geteilter Meinung sein, aber das Hauptgebäude dürfte zu einem Klassiker avancieren (auch wenn es letzlich "nur" eine Hommage an die Neue Nationalgalerie ist). Ich hätte noch ein paar Fotos von der gegenüberliegenden Seite (airside) beizutragen. Sie entstanden im März aus dem landenden Flugzeug heraus. Die Unschärfe bitte ich mir nachzusehen. Beeindruckend ist vor allem die Frontalsicht auf den Wurzelbereich mit den riesigen Glasfronten zum sogenannten Marktplatz. Außen bald gerüstfrei:


    EPI153A.IMG_3618.jpg


    Rechts der langgezogene Flugsteig J, links der Vorfeld-Tower und der angeschnittene Flugsteig H (beige):


    EPI153A.IMG_3615.jpg


    Blick zwischen die Flugsteige G (links) und H (rechts) in den dritten Hof des Terminals und auf einen Teil des eigentlichen Hauptgebäudes:


    EPI153A.IMG_3623.jpg

    Bilder: epizentrum

    Nein, gemeint ist die breite Brücke vom Squaire/Fernbahnhof, die schnurgerade in Richtung Terminal 1 verläuft, aber dann abrupt über dem Busbahnhof endet. Wäre sie nur 50 Meter fortgesetzt, käme man in einer geraden Linie bequem zur Halle B. Stattdessen geht es links schick verglast zum Busbahnhof herunter, rechts zur Brücke zwischen dem FAC und dem Terminal 1, auf die man links abbiegt, über den Busbahnhof läuft und im Terminal 1 angekommen mit den Rolltreppen entweder rechts runter zu Abflugebene Halle A oder links zur Halle B läuft.


    Das abrupte Ende der Brücke bzw. den werdenden Anschluss hat tunnelklick an dieser Stelle im Strang gezeigt (insb. im 4. und 5. Foto). Auch zukünftig wird es also keine in gerader Linie geführte Verbindung zwischen Squaire/Fernbahnhof und Terminal 1 geben. P.S.: Die Planungsgrafik von 2018 (siehe im Beitrag von 2018) zeigt die zukünftige Situation sehr gut. Links außerhalb der Illustration verläuft die Brücke zwischen dem FAC und dem Terminal 1:


    ptsstationfhqpq4.jpg

    Bild: Farport AG