Beiträge von Riesz

    Kurzer Nachtrag:


    Sanierung der Villa Köhler in Stötteritz (Prager Str./Schönbachstr.):
    (Google)
    Hier der gegenwärtige Zustand (Süd-Ost-Seite):



    Und so soll's werden:

    Sieht nach aufwendiger Teilrekonstruktion aus.
    Projektseite der hz-Baubetreuung
    Zusätzlich sollen Stadthäuser in der Schönbachstraße entstehen: Projektseite


    Im Rahmen des Sportprogramms 2015 wurde die Turnhalle in der Langen Reihe (Stötteritz) schon 2009 und 2010 teilsaniert.
    Es geht jetzt wohl mit der Fassade weiter.
    (Google)
    Ist-Zustand:



    Paar kleinere Sanierungsmeldungen:
    Gletschersteinstr./Wachauer Str.
    (Google)


    Holzhäuser Straße 38 (Google)
    Hab' leider kein Bild, aber hier findet man auf Seite 49/50 eine kleine Visualisierung.



    Noch ein Nachtrag zur Villa Schröder:






    (Quelle: Eigene Bilder)

    Frohe Ostern das Forum! Hier einige aktuelle Bilder von Projekten/Sanierungen aus dem Osten unserer schönen Stadt (verteilt auf die entsprechenden Stränge):


    Neue/fertiggestellte Sanierungen:


    Dresdner Str. Ecke Kohlgartenstr.:
    Google



    Albert-Schweitzer-Str.:


    GRK-Plane in der Zweinaundorfer Str.:
    Google


    Holstein- Ecke Nerchauer Str.:
    Google


    Eine weitere (!) Sanierung in der Lilienstr.:


    Auch an diesem Haus (Lilienstr.) wird seit einigen Monaten gearbeitet (Google:(


    Lilienstraße - vorbildlicher Umgang mit Bauerbe in Reudnitz:


    Recht hochwertig in der Comeniusstr.:
    Google




    (Das benachbarte Objekt in der Kohlgartenstr. ist noch nicht fertig.)


    Letztes unsaniertes Haus in der Goeschenstr.:
    Google


    Neuere Einrüstungen:
    Crottendorfer Str.:
    Google


    Breitkopfstr.:
    Google


    Gretschelstr.:
    Google


    Das H&J-Objekt in der Str. des 18. Okt. ist voll eingerüstet, aber nun auch durch Bäume bedeckt.
    Hier ein Bild noch aus dem Winter:


    Quelle: Eigene Bilder

    Noch ein Paar Bilder vom Neubau Riebeckstr./Täubchenweg:



    Die roten Balkons bringen schon einiges, lockern die Fassade ein bisschen auf. Natürlich nicht vergleichbar mit den abgerissenen Altbauten, aber zumindest hat man hier die geschaffene Lücke sofort wieder bebaut.



    Quelle: Eigene Bilder

    Es wurde zwar schon gezeigt, aber da einige weitere Gerüste gefallen sind, wollte ich noch zusätzliche Bilder von der großartigen Sanierung der Villa Schröder beisteuern:









    Die benachbarten Gebäude in der Goldschmidtstraße sind nun vollständig eingerüstet:


    Die Villa von der Talstraße aus:



    An der Ecke zur Seeburgstraße kommt das Wohnheimprojekt voran:




    (Quelle: Eigene Bilder)

    Eingerüstet ist auch inzwischen dieser Abschnitt des Klinikums in der Liebigstraße:


    Die Aufstockung (aus den 1930ern?) wird entfernt:


    Vermutlich kommt eine neue Aufstockung in moderner Ausführung wie beim benachbarten Abschnitt, doch vielleicht wird man zumindest die Gebäudeecke zur Brüderstraße in den ursprünglichen Zustand (1915) zurückversetzen...


    Danke für die Fotos. Ich habe deinen Beitrag mal hier reingepackt, damit dieser Strang nicht vollends in Vergessenheit gerät. C.


    (Quelle: Eigene Bilder)

    Diese Druckerei ist eines der wenigen Gebäude in der Umgebung, die vor den Flächenabrissen in den 1980ern verschont blieb (wieso denn eigentlich?).
    Ich habe mal einen Ausschnitt einer Karte von etwa 1980 digitalisiert (sprich abfotografiert :cool:), die das Gebiet zeigt (aus dem Band "Wiederbelebung Ostvorstadt" von PRO Leipzig e.V.) - die Druckerei ist rot markiert.
    ( große Version (5MB) )


    Unglaublich, was alles damals der Platte geopfert wurde.

    Der Neubau Breitkopfstraße/Täubchenweg hat wohl seine endgültige Höhe erreicht:



    Die Abbruch- und Abräumarbeiten in der Johannisallee sind inzwischen fast fertig. Sonstige Arbeiten oder Sanierungsvorbereitungen konnte ich bisher nicht feststellen (Bilder von letzter Woche).



    Habe in der Senefelderstraße noch eine Werbeplane an einer alten Druckerei entdeckt (Bing, StreetView).
    Im Netz finde ich zum Projekt nur dies.




    (Quelle: Eigene Bilder)

    Einige Bilder aus den letzten Monaten:




    Man hat einen schönen Blick auf die Ritterstraße aus diesem kleinen Konferenzzimmer im WiWi-Institutsgebäude:



    (Bitte Fenster putzen! ;))


    Blick aus dem Institutsgebäude auf die Grimmaische Straße:




    Ein Paar Blicke auf die 2005 rekonstruierten Fassaden der abgerissenen klassizistischen Häuser an der Ecke zur Grimmaischen Straße:


    Ich habe bisher nie erlebt, dass der "Balkon" hier zugänglich war (Tür immer verriegelt):






    (Quelle: Eigene Bilder)

    Wenn man in Leipzig wohnt, findet man immer wieder Unbekanntes und Unerwartetes, was auch einen Teil des Reizes dieser Stadt ausmacht (gilt auch für viele andere ostdeutsche Städte).


    Z.B. habe ich vor kurzem diese (unsanierte) Villa (1872) am Marienplatz entdeckt (StreetView)





    Einfach wunderschön, und mit toller Patina (scheint auch zur Zeit bewohnt).


    Weiß jemand hier zufällig, wo sich in der Ostvorstadt dieses Portal befindet/befand (Bild stammt vermutlich von 1980-1995)?


    (Quelle: Eigene Bilder)

    ^Schade, zumal es in letzter Zeit in dem Bereich zu einer kleinen Sanierungswelle gekommen ist. Habe es leider nicht mehr geschafft, Bilder davon zu machen.


    Nun mal ein Paar Kleinigkeiten aus Innenstadtnähe:


    Dieses größere Gebäude in der Querstraße wurde saniert:
    (Google, Bing)



    (schönes Dach!)


    Ein Bild von der Rückseite vom letzten Sommer:


    Zwischen Inselstraße und Salomonstraße wurde ein kleineres Gebäude zum Kindergarten saniert:
    (Bing)


    Vor einem Jahr:


    Habe noch diese unsanierten Industriegebäude zwischen Salomon- und Querstraße entdeckt:
    (Bing)


    Wie schon berichtet, wird das letzte unsanierte Haus in der Lessingstraße seit einigen Monaten saniert:
    (Google, Bing)



    Als letztes noch dieser Gerüstaufbau an einem Haus am Nikischplatz. Vielleicht handelt es sich wieder mal um eine der in Leipzig erfreulich oft vorkommenden "Fassadenauffrischungen":


    (Quelle: Eigene Bilder)

    Straßenkreuzung Naunhofer Straße / Schönbachstraße in Leipzig-Stötteritz (s. auch http://fc-foto.de/19169631:(


    NO-Ecke:


    NW-Ecke (Nikolaigymnasium, 1914-1916):


    SW-Ecke:


    Die SO-Ecke ist nicht so interessant, also gehen wir eine Straße weiter zur Marienbrunnenstraße, SW-Ecke:


    Die Gebäude sind Teil des ab 1896 bis in die 1930er hinein bebauten Villenviertels "Marienhöhe". Es finden sich dort viele eigenartige (wenn auch meistens kleinere) nachgründerzeitliche Villen.
    Freilich stehen in Berliner Randbereichen solche Villen zuhauf (ja zu Hunderten) herum, dafür aber nicht im Schatten des größten Denkmals Europas:


    (Quelle: Eigene Bilder)

    Trotz eisigen Wetters habe ich gestern einen kleinen Spaziergang durch Stötteritz gemacht, und dabei einige interessante Neuigkeiten entdeckt.


    Vor allem will ich ein kleines frisch saniertes Häuserensemble an der Kolmstraße Ecke Schlesierstraße zeigen. Es wurde überraschend hochwertig in dieser eigentlich entlegenen Ecke Stötteritzes saniert.
    Vorzustand bei StreetView:


    Saniert wurden das Eckhaus und die zwei rechten Nachbarhäuser:



    (Was dieser Farbklecks soll weiß ich auch nicht... ist das etwa Graffiti?)




    Die Gauben wurden rekonstruiert:





    Eine Jugendstilvilla in der Naunhofer Str. wird gerade saniert:
    (Vorzustand)


    Kommen wir nun zur Holzhäuser Straße, wo sich einiges getan hat (womöglich wurden einige Objekte schon gezeigt).


    Zwei benachbarte Gründerzeithäuser (Vorzustand:(

    Schöne Fassadenornamentik aber leider geringwertigere Fenster. Erdgeschoss kommt vielleicht erst wenn sich ein Ladenmieter findet (?).


    Nachbarhaus:


    Der Vollständigkeit halber, auch ganz frisch:
    (Vorzustand)


    Man sieht, dass auch in dieser Hauptverkehrsstraße nach und nach alles fertig wird. Eines der letzten stark verfallenen Gebäude ist dieses ältere Haus gegenüber vom Stötteritzer Rathaus (der Bürgersteig ist schon seit Jahren so gesperrt):


    Zwar nicht neu, aber zu vermieten in der Sommerfelder Straße (die Baumarkttür eine absolute Ausnahme im Viertel wie in Leipzig überhaupt):


    Auch nicht neu, doch wollte ich nur mal diese zwei schönen Häuser aus den 1920ern in der Glafeystraße zeigen:



    Als letztes Marienkirche und Herrenhaus:


    (Quelle: Eigene Bilder)

    Da es vielleicht noch den einen oder anderen interessieren wird, habe ich mal einige historische Bilder von der betroffenen Ecke rausgesucht. Viele Ansichten gibt es nicht, da die östliche Ecke Ritterstraße/Grimmaische Straße schon immer architektonisch uninteressant war. Stets wurde die gegenüberliegende (westliche) Ecke stärker betont, da man diese Ecke beim Eintritt in die Innenstadt auch eher bemerkt.


    Ausschnitt aus einem Stadtplan von 1665:
    http://www.uni-leipzig.de/~agi…teuni/images/lpz1665a.jpg


    Hier eine direkte Draufsicht aus dem späten 18. Jh.:
    (Wirklich sehr durchschnittliche (eher unterdurchschnittliche) Ware; hat nicht einmal einen Erker...)
    http://www.paulinerkirche.org/pic/pic211.jpg


    Aus dem frühen 19. Jh. habe ich nur dies:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12325d05a.jpg


    Vom gründerzeitlichen Bau konnte ich keine frontalen Aufnahmen finden, dazu s. aber den KARO-Entwurf.
    Auf diesen Luftbildern (1. Hälfte 20. Jh.) kann man einiges erkennen:
    http://www.paulinerkirche.org/pic/pic007.jpg
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12324b08a.jpg
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12324b12a.jpg


    Weiterhin ist die Parzellierung 1907 auf diesem Stadtplan zu sehen (unsere Ecke entspricht etwa 103, 104, 107 und 108):
    http://www.bildindex.de/bilder/mi06831g01a.jpg


    Als letztes noch die zerstörte Ecke 1962:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12340d08a.jpg

    epospecht:
    Ich mag die übermäßig glitzigen Visualisierungen auch nicht; hier mal ein Versuch einer "Entglitzung":


    Wir sollten aber nicht vergessen: Es handelt sich doch um einen eher kleinen Füllbau an einer nicht sonderlich sichtbaren Ecke der Innenstadt, der mit begrenzten Mitteln erbaut werden soll. Große Architektur darf man hier wirklich nicht erwarten, zumal die Würfelstruktur des Gebäudes offensichtlich von der TLG fest vorgegeben wurde. Viel Spielraum beim Fassadenentwurf hatten die Architekten dann doch wirklich nicht. Mit dem Siegerentwurf kann ich durchaus leben.


    Ich frage mich nur, wieso der Eingang zur Theaterpassage in kaum einem Entwurf betont wird (bis auf den von KSG). Hier hätte man dann wirklich mehr machen müssen.
    Es gibt übrigens bei Bildindex ein Nachkriegsfoto, worauf die Überreste des ehemaligen Eingangs zur Theaterpassage zu sehen sind:
    http://www.bildindex.de/bilder/mi12435f06a.jpg