Beiträge von awolf

    Ich bin ja eigentlich immer für öffentlichen Personennahverkehr. Aber bitte bedenke, das ist durchaus auch Menschen gibt, die an Orten wohnen, die nicht sehr gut erschlossen sind und die daher auf das Auto angewiesen sind. Gerade bei der Oper dürften Leute auch hin und wieder von weit her kommen.


    Dafür gibt's ja die P+R-Parkhäuser, in denen man als MVV-Benutzer kostenlos parkt.

    Wer sagt, dass man den Gasteig abreißen sollte, weil er nicht hübsch ist, sollte sich mal hinterfragen, für was der Gasteig da ist. Ich hab außerhalb noch keine Tribüne gesehen, auf die man sich setzt, um die Architektur des Gebäudes zu bewundern. Über die Akustik kann ich nichts sagen, war dort noch nie in einem Konzert, ich bevorzuge das Backstage.

    Wirkt auf mich wie ein Aquarium. Vor allem das letzte Bild. Auf mich machten die Visualisierungen einen höchst unrealistischen Eindruck. Aber sieht natürlich besser aus als der aktuelle Bau...
    Hauptsache Nutella steht aufm Tisch :)


    Und wo sind die Bäume in der Wendl-Dietrich-Straße hingekommen? => Artikel gelesen, Haupteingang jetzt am Winthirplatz. Schon interessant, jahrelang morgens vorbeigegangen aber nie mitbekommen, dass die JH mehr ist als das kleine bisschen Front auf der Straßenseite.

    In der Möhlstraße entsteht derzeit dieses Geschäftshaus:


    http://www.bauwerk.de/de/objekte/m28


    Die Fassade grenzt allerdings auch direkt an die Ismaningerstraße. Müssten also zwei von den Dingern entstehen.


    Das ist für potentielle Interessenten wohl am Wichtigsten:


    Darüber hinaus stellt die Tiefgarage 19 SUV-geeignete Einzelstellplätze bereit.


    Find ich klasse, mich nerven die ganzen X5 und Q7, die immer zu Hälfte in die Strasse reinragen, weil 1. Die Leute nicht einparken können und 2. die Autos für deutsche Norm-Parkplätze eh zu breit sind.

    Irgendwo muss die Luft zum Atmen ja herkommen. Wie mit dem Infineon-Gelände. Wenn ich mich recht erinnere, ist das quasi die "Frischlufteinflugschneise" nach München.


    Es sollte eher daran gearbeitet werden, dass sich der Zuzug der Wirtschaftskraft nicht nur auf den Raum München beschränkt. Wenn Firmen wie Microsoft oder BrainLab vom Rand in die Stadt ziehen, ist das für die Wohnsituation in München nicht unbedingt eine Entspannung.


    Ich arbeite auch am Münchner Stadtrand und hab zu mir genauso weit wie in die Stadtmitte, zahl aber nur 1/3 der Miete, die ich in München zahlen würde.


    Aber dafür haben wir ja jetzt das Heimatministerium. Oder Heimatschutz?

    Ich frag mich immer, warum jetzt für Ringe, Tunnels, Strassen und Schienen kein Geld mehr da sein sollte. Bzw. wo er herkommt, falls Olympia kommt. Das IOC baut doch keine Infrastrukurmaßnahmen oder habe ich mich da falsch informiert? Oder druckt die EZB frisches Olympiageld?


    Ein Kramertunnel würde doch nicht wegen 2 Wochen Olympia gebaut werden? Oder ein 2. S-Bahntunnel?

    Ich durfte nicht abstimmen, weil ich in nem angrenzenden Landkreis wohne, was ja eh schon ein Witz ist, weils mich ja genauso betreffen würde. Ich glaube nicht, dass die Leute dagegen gestimmt haben, weil sie gerne dagegen stimmen, sondern weil sie sich gefragt haben, ob diese ganzen Infrastrukturmaßnahmen wirklich nicht kommen, wenn Olympia nicht kommt. Außerdem ist es mir lieber, wenn das Geld in andere Infrastrukurmaßnahmen gesteckt wird. München ist nunmal nicht der einzige Landstrich in Bayern.
    Hab vorhin auf Bayern2 nen guten Kommentar gehört: Seit Ewigkeiten hören wir von den Politikern, dass wir sparen müssen, damit es uns weiterhin gut geht und andererseits soll hier was gemacht werden, von dem man keine Ahnung hat, wieviel es kosten wird. Und das Vertrauen in Kostensicherheit bei öffentlichen Bauten ist m.M.n. jetzt auch nicht unbedingt gegeben.

    Immerhin fahren die Allianz-Mitarbeiter welche in Unterföhring beschäftigt sind, morgens zu Hunderten mit der S-Bahn ins Büro.


    Zu Hunderten? Von wievielen Tausend Allianz-Mitarbeitern in Unterföhring? :)


    Ich hab mal in Unterschleißheim gewohnt. Und musste arbeitstechnisch nach Ismaning. Mir blieb gar nichts anderes übrig als mitm Auto zu fahren, weil es eine Querverbindung nicht gab und ich ansonsten mit der S1 in die Stadt und mit der S8 wieder rausfahren hätte müssen.


    Wann wird denn der Radweg zwischen Hirschgarten und Anrulfpark fertig? Im Moment landet man ja mehr auf ner Schutthalde, bzw. muss über die Richelstraße ausweichen, was ja nicht im Sinne des Erfinders ist.

    Ich hatte letzte Woche in Neufahrn ein Fußballspiel. Da versteht man ja das eigene Wort nicht mehr, wenn da ein Flugzeug drüber fliegt. Oder war das ne Ausnahme mit Verkettung unglücklicher Umstände?


    Die Anbindung von München aus ist vielleicht ganz gut, aber da der Flughafen ja nicht nur von Münchner Stadtbürgern genutzt wird ist die Anbindung, z.B. uas Südostbayern recht bescheiden.

    Meiner Meinung nach ist das größte Problem an München, dass es nur ein Stadtzentrum gibt und sich alles versucht, darum anzusiedeln. Was ja auch mit der Stammstrecke zusammenhängt, weil dort alles am einfachsten zu erreichen ist.
    Meiner Meinung nach sollten innerhalb des Mittleren Rings keine Büroflächen mehr gebaut werden dürfen. Da die meisten Menschen eh von Außerhalb in die Stadt pendeln, könnte man dadurch die Verkehrslage entzerren und außerdem Platz in der Innenstadt für Wohnraum schaffen. Wenn Siemens ähnlich wie Swiss Life von der Stadt in die Peripherie ziehen würde, hätte man auf dem Siemens-Areal Platz für anständigen Wohnraum schaffen können.
    Ich bin Handwerksmeister und werde mir in München nie und nimmer Eigentum anschaffen können, wenn ich denn mit meiner Familie dort wohnen möchte.
    Und ja, es gibt nicht nur Ingenieure in München, die bei BMW oder Siemens arbeiten, sondern auch Menschen, die zum Beispiel die Büros der Ingenieure putzen oder deren Müll mit einem orangen Fahrzeug abholen.

    Wenn man von Anfang an weiß, was man will und eine entsprechend ordentliche Planung macht, bleiben die Kosten auch im Rahmen. Schafft jeder Einfamilienhausbauer. Aber weil sich die Architekten in ihren Gebäuden immer verewigen wollen... man sollte von Anfang an TGA-Planer im Boot haben, die mitreden und den Architekten erklären, was technisch sinnvoll ist und was nicht nicht machbar ist. Auf die Idee zu kommen, Rauchgas über den Boden abzusaugen ist nämlich selten dämlich.

    Im Tagesspiegel gibt der Präsident des berlin-brandenburgischen Bauverbandes, Marcus Becker, heute den beiden Konzernen Bosch und Siemens schuld an den Verzögerungen beim BER.


    http://www.tagesspiegel.de/ber…ber-desaster/7620300.html
    http://www.tagesspiegel.de/wir…stadt-bewegt/7620148.html


    Leider wird diese Meinung nicht genauer ausgeführt und meiner Meinung nach trifft die Konzerne sicher eine Mitschuld, aber sie sind nur ein Teil des Problems. Immerhin können sich unsere Süddeutschen Foristen nun mal selber die Nase in ihrem Glashaus kratzen. ;)


    Der Billigste ist halt nicht immer der Beste. Und jeder der mit B&S schonmal zusammengearbeitet hat, weiß, dass es kompliziert wird, wenns kompliziert wird..