Beiträge von THXNRW

    Ein zu realisierender Entwurf sollte mit der "Düsseldorfer Brückenfamilie" stand halten können. Die gezeigte Visualisierung erinnert mich eher an Brücken für Pipelines und ähnliche Leitungen.


    Mich an die Millennium Bridge in einer belastungsbedingt robusteren Version. Ich glaube nicht, dass ein Wettbewerb einen Entwurf bringen kann, der mit seiner Schönheit mehr begeistert. Die Stelle liegt relativ weit von den am stärksten frequentierten Orten, die Brücke werden nicht viele Menschen sehen.

    Nicht mehr 171 Flugzeuge, sondern nur noch 163, 7500 Flüge mit einer Million Sitzplätze weniger nur in diesem Halbjahr. Die Konzentration auf Berlin, Düsseldorf, Palma und Wien kann keinen Ausbau dort bedeuten, sondern lediglich dass an diesen Standorten weniger zusammengestrichen wird.
    Einen armen Schlucker wie mich interessiert vor allem, ob ich günstige, für Städtereisen ab DUS geeignete Angebote bekomme. Noch vor 5, 6 Jahren sind wir fast nur mit Air Berlin geflogen, heute nur noch selten. Öfter mit der Lufthansa, die gezielt mit Angeboten gegen die Billigairlines vorgeht. AB will anscheinend überschüssige Kapazitäten nicht preiswert anbieten, sondern streichen. Nach Erfurt muss ich nicht unbedingt fliegen, aber es können auch Direktverbindungen in ausländische, als Urlaubsziele geeignete Städte gestrichen werden.


    Sponsoring der Fluglinie ist mir persönlich unwichtig. Als sie die Esprit-Arena nicht mehr als LTU, sondern unter der Hauptmarke sponsern wollte, wollten die Politiker sie gar nicht haben.

    Die RP vom 21.04.11 schreibt, es gibt durchaus Interesse an der Immobilie, aber zum niedrigeren Preis als die 100 Millionen Euro, die von einer Tochter der Deutschen Bank zuletzt bezahlt wurden. Der Denkmalschutz verhindert den Umbau zum luxuriösen Wohnturm, bei dem Balkone eingebaut werden müssten. Außerdem wären nur die Wohnungen an der Rheinseite marktfähig.


    Im ersten Artikel geht es nicht darum, dass Einheiten von 1200 m² zu klein wären, sondern umgekehrt, die Geschosse können höchstens halbiert werden, was zuwenig Flexibilität bietet.


    Mich überrascht nicht, dass das kürzlich renovierte Hochhaus bereits veraltet ist. Soweit ich weiß, die EU-Normen des Energieverbrauchs werden stufenweise alle zwei Jahre verschärft bis 2020 Passivhaus-Standards gelten sollen. Aus diesem Grund halten sich viele Investoren bereits jetzt an die Standards des Jahres 2020 statt an Enev 2012. "Die Welt" veröffentlichte am 16.04 dazu einen guten Artikel, "Bankentürme werden grün", in dem mehrere Frankfurter Hochhäuser als Beispiele herangezogen wurden.

    Rathaus-Sanierung

    Die RP vom 23.03.11 schreibt über den bevorstehenden Abriss des siebengeschossigen Hauptgebäudes [bis auf das Kellergeschoss] und des Ostflügels. Der Ratstrakt wird erhalten bleiben. Anstelle des Hauptgebäudes wird ein fünfgeschossiger Neubau entstehen; der Standort des Ostflügels wird unbebaut bleiben, was freien Blick auf das Minoritenkloster ermöglichen wird. Die Bauzeit soll 2014-2015 sein; die Baukosten 26,5 Millionen Euro.


    Zuerst waren der Abriss sämtlicher Rathausbauten und Neubau geplant, was mindestens 30 Millionen Euro gekostet hätte. Dieses Konzept wurde zweimal in Bürgerentscheiden abgelehnt.

    Oft ist der Abriss und Neubau einfacher als Modernisierung, ganz besonders wenn zu geringe Geschosshöhe keine doppelte Böden und Decken ermöglicht und die alte Wärmedämmung zu schwach ist. Ich kenne diese Werte im Baubestand auf dem Grundstück nicht, aber die nicht herausragende Architektur der frühen Nachkriegszeit halte ich für verzichtbar.


    Die maximale Wohnungsgröße von 120m² dient bestimmt nur der Orientierung. Wenn der Markt es hergibt, könnten es auch 150m² sein wie im Belsenpark. Ein Wohnhochhaus mit einfacheren Wohnungen bis 70m Höhe und einigen höherwertigeren in ein paar letzten Geschossen wäre eine interessante Idee. Mehr als ein solches zu planen [wenn überhaupt] wird bestimmt kein Investor riskieren, aber möglicherweise noch ein oder zwei kleinere. Die Anlage braucht einen forumsartigen, klar ablesbaren Platz in der Mitte, der als Mittelpunkt des Lebens dienen und ebenfalls die Adressbildung vereinfachen würde.


    Ich vermute, dass nach dem Absegnen des Rahmenplans Lorac kleinere Grundstücke für einzelne Objekte an wirklich bauende Investoren wie Pandion oder Vivico verkaufen wird.

    @Strecke nach Ratingen

    Das Gewerbegebiet zwischen der Wanheimer Straße und der A44 liegt noch in Düsseldorf. Es wird momentan notdürftig mit Buslinien bedient, die am Flughafenbahnhof Endhaltestelle haben. In weiter liegenden Gewerbegebieten arbeiten viele Düsseldorfer; Ratingen hat mehr Einpendler als Auspendler.


    Eine gute Frage, wie die Bahngleise überquert werden können. Eine Überquerung nördlich vom Flughafenbahnhof (in der Reichweite der Flugzeugdüsen) scheidet aus; bleibt der Bau eines Viadukts südlich vom Bahnhof. Die Linie muss trotzdem möglichst nah an den Bahnhof rankommen. Später würde sie wahrscheinlich in den Tiefenbroichen Weg führen, wo die Durchfahrt unter der A44 verbreitet werden kann.

    @103 (Oskar-Jäger-Straße)

    Gekonnt wird mit Farbe städtebauliche Kleinteiligkeit geschaffen, wie es auch unseres Projekt Les Halles tut. In Köln ist das Ergebnis etwas dezenter und wirkt dank des Klinkerbelags der unteren Geschosse sehr hochwertig. Vergleichbare Lösungen sollten zumindest in gewachsenen Stadtteilen zum Standard werden.

    @212-215

    - Stilwerk (Bild im Internet gefunden)
    - Sevens


    Ich empfinde keine der Fassaden zeitloser als die andere. Sie bedienen andere Geschmacksrichtungen, die in meinen Augen gleichberechtigt sind. Sevens entspricht etwas mehr dem Charakter der Kö.


    Es wäre ein Verlust, wenn man die beiden Fassadenstatuen beseitigen würde; sie sind ein Alleinstellungsmerkmal. Das Innere fand ich nie überladen. Die meisten Einkaufszentren bieten sogar noch mehr optische Reizen. Sie sollen schließlich zum Einkauf stimulieren und nicht einen Rahmen zum stillen in-sich-Kehren wie ein Kloster bilden. Diese Innenräume am Berliner Alexanderplatz sind zwar unter Architekten umstritten, aber das Zentrum soll wirtschaftlich erfolgreich sein.

    Mich ärgern nicht die Gewerbe/Bürogebiete, die die Stadt plant, sondern dass die Stadt mit zu wenigen Wohnungen pro Neubaugebiet kalkuliert (zB Einfamilienhäuser in Freiham und Bebauung Prinz Eugen Kaserne)


    Bei uns ist es ähnlich, obwohl es häufig Medienberichte über den Mangel an Grundstücken und (bezahlbaren) Etagenwohnungen gibt. Ich verstehe es nicht; niemand kann ernsthaft die Marktfähigkeit der Etagenwohnungen in einer Metropole dieses Kalibers bezweifeln. In einigen Fällen habe ich den Eindruck, dass die verminderte Baudichte ein Entgegenkommen gegenüber protestierenden Bürgerinitiativen sein sollte. Persönlich würde ich bevorzugen, würde man in einigen Fällen gar nicht bauen und die besser erschlossenen Areale ohne Abstriche nutzen.


    Welche Gründe für solche aufgelockerte Baugebiete gibt es in München, falls jemand Hintergründe kennt?

    Eventuell ist es auch sinnvoll mehrere Architekten mit dem Entwurf zu beauftragen, um wirklich unterschiedliche Fassaden und auch ein breiteres Angebot an Wohnungsgrundrissen zu erzielen.


    Diese Methode wurde im Quartier Central erfolgreich angewandt. Ich wünschte, sie würde in ähnlichen Fällen zum Standardverfahren.


    Drei parallele Häuserzeilen, auch das ist nicht wirklich kreativ. Man hätte abwechslungsreiche Durchgänge und intime Innenhöfe schaffen können. Auf diese Weise wäre eine größere Vielfalt an Wohnungsgrundrissen möglich; hier wird man wahrscheinlich ein paar Basisgrundrisse wiederholen.

    @172, 173

    @City-Manager: Wenn schon, dann sollte er sich um die ganze City bis zum Hauptbahnhof kümmern. Nur so haben die vernachlässigten Teile eine Chance, auf Beine zu kommen.


    @Fußgängerzone: Häufig wünsche ich mir weniger Gedränge auf der Schadowstraße. Wenn sie durch weitere Investitionen noch attraktiver wird, wird noch weniger Platz für entspanntes Flanieren bleiben. Es gibt keine Alternative zur Fußgängerzone, am besten bis zur Jacobistraße und nicht eine Straße weniger.


    Die Londoner Oxford Street ist für private PKWs gesperrt. Die Champs-Elysees brauchte man wegen der Breite nicht zu sperren, aber die Parkplätze auf beiden Straßenseiten wurden unter die Erde verlegt. Auf diese Weise sind etwa 20m breite Bürgersteige entstanden. Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart haben Premium-Einkaufsstraßen als Fußgängerzonen.

    Nirosta-Werk in Benrath

    Die NRZ vom 5.12.10 schreibt, dass das Nirosta-Werk 2015 geschlossen wird. Die 535 Beschäftigten können im Werk Krefeld weitermachen, sie sind also versorgt. Benrath gilt als gute Wohnlage und so könnte man fragen, ob es sich lohnen würde, die Gebäude abzureissen und Wohnungen zu bauen? Das Gelände könnte sogar womöglich um den Betriebshof der Rheinbahn abgerundet werden; die Rheinbahn will ja die Hauptverwaltung an der Hansaallee versilbern. Oder sollte man besser das Gelände als industrielles Gewerbegebiet belassen?

    @7

    So wie ich die Pläne am Threadanfang verstehe, früher waren am Belsenplatz ausschließlich Büros geplant. Wenn stattdessen Wohnungen gebaut werden, wird zwar der Marktlage entsprochen, aber die Ausnutzung des Geländes wird nicht verbessert. Hier wunderte ich mich bereits, warum gerade am geplanten Park aufgelockerte Bebauung vorgesehen ist. Die Wohnungen mit Parkblick müssten die attraktivsten und begehrtesten der ganzen Siedlung werden. Alleine deswegen sollte man maximale Nutzung dieser Grundstücke anstreben.


    Im RP-Artikel lese ich über Bedenken einer BI aus Oberkassel, die Verkehrsströme fürchtet. Wäre dieser BI lieber, wenn die Menschen nach Meerbusch oder Krefeld ziehen und auf der gleichen Hansaallee zur Arbeit fahren würden? (Etwas polemisch formuliert, aber diese Bedenken klingen nicht anders.)


    Die NRZ schreibt, die Architektur der Gebäude wurde noch nicht endgültig festgelegt. Sie könnte einfalls- und abwechslungsreicher werden als auf dem Bild im Artikel.

    Die RP vom 4.12.10 schreibt, der Umbau von Sevens wird am 3. Januar beginnen und bis zum Oktober 2011 dauern. Es wird eine Verbindung zur Kö-Galerie entstehen. Saturn wird 4,5 statt wie bisher 3 Geschosse (mit 5600 Qm Verkaufsfläche) belegen. Der bisher ovale Innenraum wird viereckig, um zusätzliche Verkaufsfläche zu schaffen.

    @183 (KÖ 20): Sehr schön herausgeputzt. Schade nur um den Stilbruch zwischen dem letzten Vollgeschoss und dem Rest der Fassade.


    @192: Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte die Kö-Galerie das Einzigartige verloren. Zum Glück bleibt Sevens anders als alle anderen Einkaufszentren der Region.


    @197: Wenn überall die gleichen Handelsketten vertreten sind, gewinnt das individuelle städtische Ambiente an Bedeutung. Die Königsallee muss sich in dieser Hinsicht nicht verstecken.

    Ratingen-Ost

    Dieser Gebäudekomplex wurde in der ersten Jahreshälfte bezogen. Das größere Gebäude (auf dem Foto hinten) belegte Coca-Cola, das kleinere wurde geschossweise an verschiedene Unternehmen vermietet. In den eingeschossigen Verbindungsbau ist ein Bistro eingezogen.


    Auf der anderen Seite der Balcke-Dürr-Allee wird ein fünfgeschossiges Bürogebäude für DKV Euro Service gebaut. Der Generalplaner ist Ropertz & Partner. Die BGF ist 20150 m²; die Fertigstellung ist für Frühjahr 2011 geplant.

    Der D2-Park liegt viel zentraler als die Rehhecke, außerdem wirken die Gebäude moderner und wahrscheinlich befinden sich auf neuerem technischen Stand. Vor wenigen Tagen sah ich beim Vorbeifahren in der Nähe des D2-Parks (in etwa hier) eine eingerichtete Baustelle.


    Die Büros in Seestern kann man leichter ohne Auto als den D2-Park erreichen, wenn man in Düsseldorf wohnt. Gilt das auch für die vielen Einpendler aus der Region? Vom D2-Park kann man in wenigen Minuten zu Fuß die herrliche Altstadt Ratingens erreichen; vom Seestern zu unserer Altstadt müsste man recht lange laufen.

    @57: Die Einigkeit bedeutet leider nicht genügend Energie, die Kapazitäten und die Taktdichte auszubauen. Erstaunlich, dass auch nach langen Diskussionen die Sache um keinen Milimeter vorwärts kommt, während so viele Straßenprojekte verwirklicht werden.


    @56: In Spanien wurde 2005 das Netz vom Betrieb getrennt. Auch die Bahnhöfe wurden der separaten Betreibergesellschaft ADIF übertragen. Die gleiche Trennung wird in Deutschland ab und zu angeregt, aber bisher ergebnislos.


    RP vom 9.11: Der Verbund VRR will der DB AG die Zahlungen kürzen, wenn die Züge sich verspäten oder zu kurz werden. Erneut wurde die Verlängerung der RE1-Züge um einen Wagen versprochen, diesmal im Jahr 2011.

    Beförderungsfälle gepfercht wie Sardinen

    Anscheinend sind bis 2020 keine Verbesserungen im Regionalverkehr geplant. Mittlerweile sind die Züge der Linie RE1 so voll, dass dicht gepferchte Leute zusammenbrechen (RP-Artikel). Der Bahnsprecher weiß nichts besseres, als die Leute ob der angeblichen Unmündigkeit zu verhöhnen, als ob jemand nur zum Spaß in einen überfüllten Zug einsteigen würde.


    Kürzlich sprach ich mit einem der Männer, die Fahrgastzählungen durchführen - in der Hauptverkehrszeit werden oft über 1000 Fahrgäste ermittelt. Sitzplätze hat der Zug bei 5 Waggons in zweiter Klasse etwa 500-550, bei 4 etwa 400. Selbst die vor vielen Jahren vorgesehene Verlängerung der Züge von 5 auf 6 Waggons lässt immer noch auf sich warten. Irgend etwas sollte endlich passieren, auch ohne Baumassnahmen.