Die RP vom 21.04.11 schreibt, es gibt durchaus Interesse an der Immobilie, aber zum niedrigeren Preis als die 100 Millionen Euro, die von einer Tochter der Deutschen Bank zuletzt bezahlt wurden. Der Denkmalschutz verhindert den Umbau zum luxuriösen Wohnturm, bei dem Balkone eingebaut werden müssten. Außerdem wären nur die Wohnungen an der Rheinseite marktfähig.
Im ersten Artikel geht es nicht darum, dass Einheiten von 1200 m² zu klein wären, sondern umgekehrt, die Geschosse können höchstens halbiert werden, was zuwenig Flexibilität bietet.
Mich überrascht nicht, dass das kürzlich renovierte Hochhaus bereits veraltet ist. Soweit ich weiß, die EU-Normen des Energieverbrauchs werden stufenweise alle zwei Jahre verschärft bis 2020 Passivhaus-Standards gelten sollen. Aus diesem Grund halten sich viele Investoren bereits jetzt an die Standards des Jahres 2020 statt an Enev 2012. "Die Welt" veröffentlichte am 16.04 dazu einen guten Artikel, "Bankentürme werden grün", in dem mehrere Frankfurter Hochhäuser als Beispiele herangezogen wurden.