Beiträge von Dexter

    Nun wieder etwas ausführlicher berichtet die "nn". Es wird nicht der ganze Hof, sondern nur Teile davon rekonstruiert (inklusive der Rückseite des Gebäudes). Von den benötigten 3 Millionen Euro wurden bereits eine Million gespendet, wobei mal wieder auffällt, wie spendabel die Nürnberger bei derartigen Bauvorhaben sind.
    Die erste Idee zur Reko liegt nämlich gerade einmal 3 Jahre zurück, der Beschluss zur Umsetzung ist demgemäß noch jünger. Denkt man da an das Hängen und Würgen bei der Sammlung für die Gedächtniskirche in Berlin - welche ungleich prominenter ist - fällt auf, das einiges in der Stadt durch Finanzierung engagierter Bürger ginge, würde man es nur beherzt angehen (So meine These).


    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=905213&kat=10&man=3


    D.

    Heute berichtet auch die "nn" über die anlaufenden Planungen für das "Tiefe Feld". Dabei werden konkretere Angaben zum vorgesehenen Mix des Areals gemacht. So sollen im Norden 14 Hektar für Wohnen, 16 für Gewerbe entstehen. Die Freiflächen im Süden würden mit 36 Hektar den Großteil ausmachen und sollen der Naherholung dienen. Insgesamt solle das neue Quartier helfen, den Bedarf an Wohn- und Gewerberaum zu decken.


    Es wird auch darauf hingewiesen, das die Planungen seit über 20 Jahren immer wieder eine politische Herausforderung für die Verantwortlichen war, und der derzeitige Anlauf daher durch Planungsansätze ausserhalb Nürnbergs unterstützt werden soll.
    Antrieb ist der neue U-Bahnhof "Kleinreuth", der 2018 in Betrieb genommen werden soll, und die Planung der "Neuen Rothenburger Straße" parallel zur alten.


    Im Artikel findet sich auch eine Luftaufnahme des Areals.


    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=904530&kat=10&man=3


    D.

    Entlang der geplanten Süd-U3

    Wie die gut informierten Nürnberger und Nicht-Nürnberger wissen, ist die Weiterführung der Linie U3 vom derzeitigen Endpunkt Gustav-Adolf Straße nach Fürth-Süd / Gebersdorf vom Stadtrat beschossene, aber noch nicht vollends von Seiten der Planung festgelegte Sache.


    Ziel ist es, vor allem den Verkehr aus den Nachbargemeinden Oberasbach und Zirndorf abzufangen.


    Problem:
    Zwischen Gustav-Adolf Straße und Gebersdorf ist die Bebauung derzeit noch kaum vorhanden, im Falle der geplanten U-Bahnstation "Kleinreuth" würde die Umgebung nur aus Äckern bestehen.


    Nun schreibt die "NZ", das durch die Teilnahme am renommierten Wettbewerb Ideen für das 67 Hektar große Areal gesucht werden. Dabei soll eine neuer Stadtteil mit all den dafür nötigen "Zutaten" wie Gewerbe, Wohnen, Freizeit entstehen.


    Das Kalkül der Stadt ist wohl, die Abwanderung in umliegende Gemeinde durch die Ausweisung des Ackerlandes als Bebaungsgebiet abzufangen. Im Falle des Tiefen Feldes ist das wohl auch recht realistisch, ist es doch durch die geplante U-Bahn und die Südwesttangente (Autobahn) wirklich gut erschlossen.


    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=904355&kat=317


    D.

    Rund um den alten Schlachthof (in Bau)

    Also das sind doch mal gute Nachrichten.


    Die "nn" schreibt, es sei nun endlich ein Investor gefunden, der das seit über 20 Jahren brach liegende Grundstück von "Zuckerbär" bebaut und die verfallene, aber denkmalgeschützte Gründerzeitvilla - wenngleich nicht rekonstruiert - zumindest erhält. Die komplizierte Rechtssituation um das Gelände blockierte bislang eine neue Nutzung.


    Geplant wird eine Blockrandbebauung mit Wohn- und Geschäftsfunktion. Insgesamt entwickelt sich die Gegend allmählich. Wird nun der Frankenschnellweg endlich tiefer gelegt und die Rothenburger Straße an dieser Stelle einer verkehrsmäßigen Anpassung unterworfen, entsteht zusammen mit dem ehemaligen Schlachthofareal fast ein ganz neues Viertel. und das mit bester Anbindung ins Zentrum, schließlich fahren U2 und U3 bald alle 100 Sekunden in die 2 Stationen ins Zentrum...


    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=904324&kat=11


    D.

    Also bei allem Respekt vor der Arbeit hinter den Visualisierungen, aber


    ich bin wirklich froh das solche Gedankenspiele nicht wirklich zur Debatte stehen! Die Freifläche rund um den Fernsehturm ist ein leider derzeit etwas unter seinen Möglichkeiten liegendes, aber wirklich wichtiges unbebautes Gebiet.
    Wer von der Spandauer Straße aus in Richtung Fernsehturm geblickt hat, weiß, dass die geplante Stadtkrone erst durch den Kontrast zu dieser Fläche wirklich zur Geltung kommt.



    Ansonsten würden die Türme aus der Fußgängersicht ja nicht einmal wahrgenommen werden können, geschweige denn der Fernsehturm selbst. Ausserdem ist die Brunnenanlage am westlichen Fuß des Turms echt Spitze! Im Sommer ist das im Gegensatz zum Alex wirklich ein Platz mit hervorragender Aufenthaltsqualität.


    Die Marienkirche, der Turm, das Rathaus, alles würde in dem Häusermeer in seiner Wirkung beeinträchtigt, die Vielfältigekeit und Großzügigkeit - die sicherlich durch eine Neugestaltung der Beleuchtung, der Grünanlagen und des Pflaster besser zur Geltung käme - wäre dahin!


    Ausserdem müsste mindestens ein doch recht ansehlicher Vorkriegsbau (derzeit genutz von der BVG) an der Ecke Liebknecht-/ Dircksenstraße fallen.


    Also vielen Dank für deine Mühe, aber ich wäre von einer Umsetzung dieser Ideen abseits des eigentlichen Alexanderplatzes alles andere als begeistert.


    D.

    Die "NZ" berichtet, der Pellerhof wird nun Stück für Stück rekonstruiert.
    Ein erster Bauabschnitt wird von den Altstadtfreunden mit Unterstützung der Stadt und Spenden nun in Angriff genommen.


    Find ich ausgezeichnet! Ich hoffe eine Komplettreko wäre machbar. Auch wenn die 50er Fassade ihren Reiz hat, aber in dem Meer der Nachkriegsarchitektur in dieser Ecke der Altstadt wäre der alte Pellerhof was besonderes.



    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=903691&kat=11



    D.

    ich denke im Falle Moskaus ist das tragische, das wenige die Stadt kennen und sie doch in den letzten Jahren sehr präsent in den Medien war.
    Aber anders als New York oder London ist das Bild nach wie vor sehr lückenhaft.
    Ich will das niemandem vorwerfen!
    Aber mir fällt das doch in persönlichen Gesprächen, aber auch bei manchen Beiträgen hier auf. Ich denke dadurch entstehen teils falsche Eindrücke. Moskau blickt auf eine fast 900 jährige Geschichte zurück, und die Stadt war immer wieder großen baulichen Veränderungen unterworfen. Heute in das Zentrum aber Wolkenkratzer zu stellen wäre eine Katastrophe!


    Ich bin froh, das die dem Bauerbe oft recht respektlos gegenüberstehenden Investoren in der Stadt dies nicht auf ihrer Agenda haben. Was die Innenstadt braucht ist behutsame Nachverdichtung und Rekonstruktion. In diesem Sinne ist Moskau näher an Paris, vor allem aber an näher Berlin als an New York - schließlich ist es strukturell im Zentrum eine europäische Stadt.


    Moscow City mag kalt wirken, dem kam ich durchaus zustimmen, aber ausserhalb des Zentrums (und an wenigen auch innerhalb) ist Moskau weit entfernt von dem was man "menschengerecht" nennen könnte. Warum das so ist würde Bände füllen. "Die Russen" - zumindest die, die hier das sagen haben - mögen es groß und repräsentativ. Man ist ja wieder wer und der Bevölkerung soll dies vermittelt werden. Der Opernturm würde hier nicht passen.


    Und noch zum Thema Demokratie:
    Natürlich würde ich mir auch wünschen das Russland sich nach dem deutschen Bild von demokratischen Institutionen u.s.w. orientierte, aber dafür mangelt es hier eben an zu vielen Grundlagen.
    Wollen wir hoffen das sich das eher früher als später ändert und das Land beim Aufbau gerechterer Institutionen unterstützen!
    Vielleicht wird Moskau dann auch etwas menschenfreundlicher. Viele Menschen hier wären dankbar dafür. Ohne Frage.


    D.




    zu Zitat 1:
    Ja, die gezeigten Gebäude erfinden das Hochhaus nicht neu. Aber müssen sie das? Wenn man in Frankfurt konservativ baut (z.B. Opernturm) wird das allseits bejubelt (gefällt mir übrigens auch recht gut). Wenn man in Moskau ähnliches tut, scheint es von einigen Kommentatoren nicht akzeptiert zu werden. Warum auch immer.
    Ich bin der Meinung, auch die Russen haben ein Recht auf klassische, eher konservative Baustile!;)




    zu Zitat 2:
    Potsdamer Platz und Moscow City sind nicht vergleichbar. Der Vergleich verbietet sich aus folgeneden Gründen:


    - Der Postdamer Platz war neben dem Alex die Hauptschlagader des Vorkriegsberlins und sollte es bei Wiederaufbau wieder werden.
    Moskau City wird auf einem Brachland entwickelt, dass ohne besondere Funktion 2 oder 3 Kilometer ausserhalb der Zentrums lag.


    - Der Potsdamer Platz diente nicht der Kanalisierung des wirtschaftlichen Booms Berlins, der leider bis heute ausgeblieben ist.
    Moskow-City befriedigt den dringenden Bedarf an hochwertigen Büro- und Wohnraum, der eben durch den Boom Moskaus hervorgerufen wurde.


    - Der Potsdamer Platz war ein architektonisches Experiment, bei dem typische amerikanische und europäische Leitgedanken der Stadtplanung eingang fanden. Dies war natürlich vorallem dem spezifischen Ort mitten in Berlin geschuldet.
    Moscow-City ist Ausdruck an den Anschluss an "westliche" moderne, so wie man es auch in Lateinamerika oder Asien erleben kann. Da will man weder europäische (kleinteilig und in der Nutzung hoch differenziert) noch amerikanische (großräumig, wohn- und arbeitsort getrennt) "a la potse" vereinigen, da baut man neben dem historischen Zentrum eine "Stadt der Zukunft" - so wie sei nicht nur in Moskau, sondern auch in anderen Teilen der Welt verwirklicht werden.



    Das besondere an Moskau im Vergleich zu Asien ist aber, das man eben hier beides findet. Die zweifelsohne europäische Altstadt, als auch ausserhalb dieser stadtplanerische Ideen die darüber hinausgehen und in Kontrast zum Zentrum stehen. Warum nicht?




    Zu Zitat 3:
    machmal finde ich es beängstigend wie sehr man in Deutschland glaubt, die Idee eines vereinigten Europas gepachtet zu haben. Das ist echt anstrengend! Und führt zu Irritationen gegenüber den anderen Ländern der EU.
    Einfach mal aufhören mit diesem ewigen pochen auf vermeintlich achso demokratische Werte, einfach mal anfangen den Unterschied zu zulassen. Ausserdem gibts innerhalb der EU genug zu tun.
    Werden bei Umfragen in Ostdeutschland nicht noch immer beänstigende Werte für die Akzeptanz der Demokratie als Staatsform erfasst? Wird in Österreich etwa nicht gerade ein Rechtspopulist per quasie-staatsbegräbnis beerdigt? Ist Italien wirklich noch Demokratie oder doch schon ein von der Mafia durchsetztes Gebilde mit einem dubiosen Staatsmann an der Spitze?




    Aber das führt schon wieder weit weg von Moscow-City.


    D.

    Inzwischen berichtet auch die "NZ" ausführlich und hat wieder neu Ansichten parat.
    Die derzeitigen Planungen seinen vom Architekten Volker Staab (Berlin) noch in Bezug auf Fensterflächen und Fassadenmaterialien zu überarbeiten, während die Stadt Nürnberg betont, das aller voraussicht nach der Verfahrensweg für die Bebauung vereinfacht werden könne. Baustart für das 70 Millionen Projekt könne also 2009/2010 sein.


    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=900143&kat=11


    D.

    Also es wird spannend, denn Montag oder Dienstag solle entschieden werden, nach welchen Plänen gebaut wird.


    Derweil haben die Ausgrabungen bislang nichts bedeutendes zutage gebracht und Schmelzer (Der Immobilienentwickler) hofft auf ein baldiges Ende der Grabungen.
    Wie die "NZ" weiter berichtet, würde das angedachte 4 Sterne Hotel bereits 3/4 der Fläche benötigen, aber Schmelzer betont, das die mögliche Bebauungsfläche nicht unbedingt voll ausgenutzt werden soll. Vielmehr soll ein lichtdurchflutetes und großzügiges, aber gleichzeitig kleinteiliges Ensemble die alte Hinterhofsituation ablösen.
    Schwierig werde bei den Bauarbeiten vor allem die Errichtung der Tiefgarage für 150 PKW. Die Gebäude sollen sich ausserdem möglichst gut in die Dachlandschaft der Altstadt eifügen.


    aber lest selbst:
    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=898185&kat=11


    D.

    Also heute schreibt die "nn", dass dei Vorbereitungen für das Projekt weiter voranschreiten. Allerdings vermuten Skeptiker, das die Ruhe um das Vorhaben innerhalb der letzten Monate wohl nichts gutes für dessen Verwirklichung bedeute.


    Die Stadt Fürth habe schon die Bewohner der Gebäude schriftlich informiert und um eventuelle Wünsche bezüglich der neuen Wohngegend gebeten. Ausserdem gebe es die ersten Geschäftsabwanderungen aus der betroffenen Gegend als auch Anwärter für den kauf des in die Jahre gekommen Citycenters.


    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=896156&kat=27&man=3


    D.

    Heute wieder eine Metrostation, diesmal eine im Zentrum gelegene:


    Sretenski Bulvar, eröffnet im August 2007.


    Die Station stellt eine wichtige Verlängerung der Linie 10 in das Zentrum dar, wodurch eine Entlastung der bestehenden Linien und weniger Umsteigezwänge erreicht werden soll. Die Station Sretenski Bulvar verfügt dabei über Umsteigemöglichkeiten zu den Linien 1 und 6.


    Auf der Line 10 werden im Wochentagsdurschnitt rund 350 000 Fahrgäste befördert, wobei die linie mit 21 km zu den kürzeren des 293 km langen Netzes zählt.


    Wie üblich wurde die Station mit teueren Materialien ausgestattet und ist im Design modern, jedoch eher züruckhaltend und klassisch gehalten (man Vergleiche mit "Slaviansky Bulvar" weiter oben im Thread). Die Verarbeitung ist nach meinem Verständnis und nach meiner Wahrnehmung erstklassig ausgeführt, alles sitzt und ist handwerklich professionell verarbeitet.


    Aber seht selbst:



    hier der Zugang aus einer verbunden Station.



    hier die Zwischenebene, die Tür an dieser Stelle stört etwas, das hätte man vielleicht noch gekonnter lösen können.



    Die Halle zwischen den Bahnsteigen.




    Ein Designelement zwischen den Durchbrüchen.



    Blick durch einen Durchbruch zwischen Halle und Bahnsteig.



    Einer der Bahnsteige.


    alle Bilder: Dexter 2008


    D.

    Wie die "nn" und die "NZ" heute berichten, wird nun der automatische Betrieb auf die linie U2 bis Ende 2009 ausgedehnt.
    Dabei wird erstmals eine Linie bei laufendem Betrieb im wahrsten Sinne des Wortes "Zug um Zug" auf automatischen Betrieb umgestellt. Dies hat Vorbildfunktion für andere U-Bahnsysteme weltweit und wird aufmerksam von den Betreibergesellschaften verfolgt. Siemens habe schon mit der Stadt Helsinki einen Vertrag zur Umrüstung abgeschossen. Experten gehen davon aus, dass bis 2020 rund 40% konventionell betriebener Systeme auf automatischen Betrieb umgestellt werden.


    Die U-Bahn Linie U3 läuft derweil nahezu fehlerfrei, anfängliche Schwierigkeiten konnten beseitigt werde. Die Verfügbarkeit liege laut VAG bei 99,5%. Anfängliche Befürchtungen bezüglich einer geringeren Akzeptanz der fahrerlosen Züge haben sich nicht bewahrheitet.
    Meines Wissens nach übertrifft dieser Wert die Zuverlässigkeit manuell betriebener Systeme sogar.
    Seit offiziellem Betrieb (Mitte Juni) absolvierte die U3 schon 45 000 Fahrten.


    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=895496&kat=10&man=3


    http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=895499&kat=11



    D.

    Wie die "nn" heute berichtet, wird eine weitere Brache zwischen dme Bahngelände und der Südstadt geschlossen. Gegenüber der SPD Zentrale entsteht ein Wohnprojekt für Senioren und Alleinerziehende.


    http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=894279&kat=10&man=3


    Die auf den ersten Blick ungewöhnliche Mischung resultiert aus der Beobachtung, dass beide Gruppen ähnliche gesellschaftlicher Probleme wie z.B. knappe Finanzen...


    Es entstehen 43 Wohnungen, 10 davon für Alleinerziehende. Durch die Förderung durch öffentliche Gelder werden anstatt von Gewerbe- Begegnungsflächen geschaffen. Der Bezug soll schon im Juni 2009 stattfinden.


    D.



    wie ich inzwischen sehe, gibts nen eigenen thread dazu "Wohnen am Kalr Bröger Eck"

    hier nun die Bilder der 2006 eröffneten Station "Meshdunarodnaja" (Internationale) unter Moscow City.
    In den Abmessungen etwas kleiner als üblich, aber sehr "wertig" ausgestattet und ausgeführt.





    der Eingang befindet sich unter dem dritten Ring (Stadtautobahn ums Zentrum).


    Alle Bilder: Dexter 2008


    Die bisherige Endstation ist nur 500 Meter - für Moskau extrem wenig Abstand zwischen Stationen - von ihrer Vörgängerin "Delovoi zentr" (Handelszentrum) entfernt, welche sehr viel größer, meiner Meinung aber nicht so schick ausgefallen ist


    D.

    So,


    also heute war ich noch mal vor Ort und hab ein Paar weitere Bilder gemacht. Viele Baugruben sind ausgehoben, unter anderem das für den Stadtverwaltungsturm (städtische Duma), Eurasia und dem "Nudelartigen", von dem ich gerade leider den Namen nicht weiß und nicht finde.


    Also mein Lieblingsprojekt dort ist ganz klar "City of Capitals", das Bauklötzchen-Ensemble mit reiner Wohnfunktion (!).


    Als Beigabe sind auch zwei Umgebungsbilder dabei. Im Thread "Moskauer Stadtverkehr" wird auch die Metrostation "Meshdunarodnaja" (Internationale), eine von zwei dort errichteten Stationen, bald eingestellt.




    die südliche Ansicht, rechts "Nabereshnaja" (auf deutsch: das am Ufer gelegene)



    An der Baustelle zu "Eurasia", in der Mitte sieht man eine Übergroße russische Flagge auf dem Baufeld.



    ein bereits fertiges, und vergleichsweise kleine Projekt in der südwestlichen Ecke des Areals.



    Der (Die) Federation Tower, in der Mitte wird später die 500 Meter Antenne platziert (das höhere Gebäude ist 360 hoch)



    Die Baugrube des "Nudelartigen" vor dem Imperia-Tower. Im Hintergrund ein Flachbau, der eine Dachkonstruktion ähnlich der DZ-Bank in Berlin erhält.



    Die "Bagrationsbrücke" mit Turm, meines wissens das erste Projekt am Platz und noch in recht schlechter Bauqualität. Allerdings versucht der Turm eine Verbindung zur stalinistischen Architektur auf der anderen Seite des Ufers herzustellen.



    welche nämlich so aussieht.



    hier "City of Capitals"



    dort ist man schon recht weit voran.




    das "Nabereshnaja" Ensemble, in welchem IBM (ich weiß nicht in welcher Größenordnung) residiert.



    Ich finde, gerade bei näherer Betrachtung wird doch ne recht gründliche Planung mit Sinn für Feinabstimmung deutlich. Allerdings werden wir wohl erst 2012 endgültig urteilen können, wenn auch das Quartier drumrum entwickelt ist.


    noch sieht es im hintersten Eck noch so aus:

    Dies sind die typischen Häuser der Chrushtshow-Ära, die zur Beseitigung des Platzmangels entstanden. Das hier ist noch ein frühes, weil gemauertes. Später waren die aus Fertigteilen. Gebaut waren die für einen Zeitraum von 30-40 Jahren, sind also abgewirtschaftet und werden reihenweise abgeräumt und durch Neubauten vielfältiger Art ersetzt.


    Alle hier gezeigten Bilder: Dexter



    D.

    Moskauer Stadtverkehr

    Die Stadt Moskau erleidet jeden Tag einen Vekehrskollaps, Konzepte zu dessen Behebung sind offenbar noch Mangelware. Selbst Autobahnen auf Dächern (hier im Forum zu lesen) werden offenbar angedacht.



    Allerdings wird in Moskau nach Stagnation in den 90er jahren das bestehende Metronetz mit verstärktem Druck ausgebaut. Alle Themen rund um die Probleme des Verkehrs der russischen Hauptstadt sollen hier nun Eingang finden.



    Eingangs Bilder der neu eröffneten Station "Slaviansky Bulvar", welche bei laufendem Betrieb in eine bestehende Strecke eingefügt wurde. Das Design ist - ganz nach russischer Tradtion bei Metrobauten - ein echter hingucker. Aber seht selbst:






    Oben gezeigte Bilder sind meine!




    http://www.bilder-space.de/show.php?file=dHpkDVvuoFwKdcs.png


    http://www.bilder-space.de/show.php?file=cGN0aNBpSmY0Nla.png


    http://www.bilder-space.de/show.php?file=IZUE4w8lUg9vpB3.png


    http://www.bilder-space.de/show.php?file=KMfZr1th8x0Rx6g.png


    Diese Links führen zu Bildern von http://www.skyscrapercity.com, teilnehmer "coth".



    Weitere Details zur Metro werden folgen.


    D.


    (Tolle) Bilder wegen Urheberrechtsverstoßes geURLt. Richtlinien, hier Nr.4 beachten!

    Also es wird am Metronetz sehr eifrig gebaut, das wars aber meines wissens auch. von einem Eurobahnhof weiß ich beispielsweise nichts. Meinst du vielleicht den Kiewer bahnhof mit dem Europaeinkaufszentrum am Europaplatz? Die von aussen riesige shopping-mall ist wohl erst seit kurzem in betrieb.


    ich fang gerade erst an mich mit Moskau zu befassen, ich lauf die Stadt ab, schau mir alles an.
    Aber da die Infos meist auf russischen Seiten sind, ist die möglichkeit der Internetrecherche mir (noch) zu anstrengend, aber mein russisch entwickelt sich.


    Zur Metro werd ich auf jedenfall noch was einstellen und dort auf die Verkehrsprobleme der Stadt eingehen.


    D.