Besonders das erste Foto im obigen Posting ist ein tolles Stimmungsbild. Auch wenn die Lichtgrenze da gar nicht zu sehen ist aber man sieht das ganze Spektrum an jungen und alten gut gelaunten Menschen. Ich traue mich in der Regel nicht einzelne Menschen erkennbar zu fotografieren und falls es aus Versehen geschieht die Bilder zu veröffentlichen.
Beiträge von Chandler
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Es ist einfach gruselig. Besonders an Regentagen.
Ich mag den Park vor allem an kalten, windigen Tagen wenn es dort sehr einsam ist. Es ist nicht so gut wie ein Herbstspaziergang an der Küste oder auch nur am Wannsee aber ich kann zum Spreebogenpark zu Fuß hingehen und ein Gefühl der Weite genießen.
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Weißer Beton ist auffälliger als der übliche eher graue Beton. Ist doch nicht besonders schwer zu verstehen. -
Unter anderem will man dabei sowohl die beiden T-34-Panzer der Roten Armee als auch die zwei Kanonenhaubitzen vom Typ ML-20 entrosten und neu lackieren.
Die Arbeiten haben offenbar schon begonnen. Ein Panzer und eine Haubitze waren jedenfalls schon eingerüstet als ich zuletzt dort vorbei ging. -
Wenn es zwei solche Haltestellen 1 Kilometer entfernt gibt und es dazwischen keine Zusatzerschliessung gibt, bleibt die Mitte unerschlossen - nach bundesweiten raumplanerisch-wissenschaftlichen Kriterien.
Da richtet man dann halt bei Bedarf eine Bushaltestelle ein. Das ist nun wahrlich kein Hexenwerk. Eine zusätzliche S- oder U-Bahnhaltestelle oder gar eine neue Linie kostet hingegen viele Millionen Euro. Weshalb man sie in der Regel für die ferne Zukunft auf die Wunschliste setzten aber vorerst nicht bauen wird. -
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Deine Ansprüche an die Engmaschigkeit des ÖPNV erscheinen mir überzogen. Ich komme aber auch vom Dorf und bin zum Glück noch nicht gehbehindert. Vielen Büroangestellten würde es vielleicht ganz gut tun wenn sie 2 Mal am Tag 500 Meter zur Haltestelle laufen müssten.Der Weg von der O2 World bis zu S- und U-Bahn ist doch kurz. Mit dem aktuell laufenden Umbau des S-Bahnhofs Warschauer-Straße wird es auch noch einfacher. Der Plan zur Verlängerung der U1 bis zum S-Bahnhof wurde aber glaube ich aufgegeben. Um am Olympiastadion von S- und U-Bahn bis zum Stadionsitz zu kommen muss man auch gut zu Fuß sein. Immerhin ein wenig Breitensport.
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Schön ist es, das man aus einer riesigen Brachfläche einen Park gestaltet hat. Beim Verweilen darin habe ich aber feststellen müssen,
das er sehr steril ist. Klar müssen Bäume noch wachsen, aber er läd nicht wirklich zum Flanieren oder längerem Ausspannen ein.
Sicher wird er mit dem Baumwuchs auch den Charakter eines Parks gerecht werden.
Am Sonntag Nachmittag herrschte Volksfeststimmung. Der ganze Park bis hoch zu den Yorckbrücken war gut gefüllt und die Spielplätze sehr voll.Flottwell1 by Berlin_Nex, on Flickr
Flottwell2 by Berlin_Nex, on Flickr
Aus dem Parkhaus ergeben sich nette Aussichten.
Flottwell3 by Berlin_Nex, on Flickr
Flotwell4 by Berlin_Nex, on Flickr
eigene Fotos
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Es gab in den letzten 10 Jahren viel Leerstand in den noch recht neuen Bürogebäuden rund um den Tiergarten. Deswegen gab es wenig Interesse in weitere zu investieren. Der aktuelle Immobilien-Boom ist ja noch jung. -
Ich wohne nahe des Hauptbahnhofes und abgesehen von der 24-Stunden S-Bahnverbindung und den ICE-Verbindungen kann ich dank der Regionalzüge in wenigen Minuten Südkreuz, Spandau oder Gesundbrunnen als Umsteigebahnhöfe erreichen. Finde ich schon relativ luxuriös.
Die Europacity ist am nördlichen Ende sowieso quasi zusätzlich an die Ringbahn angeschlossen.
Naja, man kann zum S-Bahnhof-Wedding laufen aber die neue S-Bahn-Linie wird wohl nur eine Sparversion ohne Abzweig nach Westen, ohne Bahnhof an der Perleberger-Brücke und ohne Fortsetzung zum Potsdamer Platz.
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Aber das änderte nichts daran, dass man aus einer für Berlin einmaligen städtebaulichen Figur (dem Humboldthafen) nichts gemacht hat. Dieses symmetrisch geformte Hafenbecken, das im Süden in die Spree übergeht und im Norden in den Spandauer Kanal, muss man doch als Ganzes begreifen!
Hatte man sich damals auch gedacht und es gab 1993/1994 einen Wettbewerb dazu bei dem ein Entwurf des inzwischen verstorbenen Oswald Mathias Ungers gekürt wurde. Nachdem sich aber bis zur Eröffnung des Hauptbahnhofs kein Investor dafür gefunden hatte wurde 2006 ein neuer Plan vorgestellt der marktgerechter sein sollte. Es gab aber immer noch Schwierigkeiten Investoren zu finden und schließlich wurden die Parzellen irgendwann einzeln versteigert.
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Wenn jeder einfach "Ich habe Recht (und ihr seid doof)" schriebe müsste man auch nicht so viel lesen.
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Bau-Lcfr
Nun wäre der Standort Europadingens aber nicht irgendwo am Stadtrand sondern mitten im Stadtgebiet am Hauptbahnhof neben dem Regierungsviertel. Daher kann ich deine Bedenken nicht nachvollziehen.Für den eigentlich im Thread diskutierten Vorschlag eines Hochhauses neben dem Bahnhof Zoo ist der Platz ja so gewählt, dass er zwar etwas abseits der bestehenden Bebauung aber eben trotzdem im belebten Zentrum an einem Verkehrsknotenpunkt steht.
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Konstantin (um es nochmal zu wiederholen)
Dass die allgemeine Mehrheit in der Politik nicht mit der Volks-Abstimmungsmehrheit zu einem konkreten Projekt übereinstimmen muss sieht man ja an den Ergebnissen bisheriger Abstimmungen über Bauprojekte.Wenn jemand nun der Meinung ist die Entscheidung der Politik entspreche nicht dem Mehrheitswillen der Einwohner kann er eben eine Volksabstimmung fordern. Das könnte man etwa mit Hinweis auf notwendigen Minderheitenschutz in der Demokratie kritisieren bzw. ablehnen was ich bei diesem Projekt aber als Argument nicht passend finde. Das in diesem Fall passendere und auch tatsächlich genutzte Argument ist wohl die Rechtssicherheit. Wobei in der Demokratie aber auch jede Entscheidung wieder geändert werden könnte bzw. dies ja gar nicht eingefordert wird sondern die Gegner auf die Wirkung der Feststellung einer nicht rechtsverbindlichen Mehrheit gegen das Projekt setzen.
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.......Leute anziehen, die wiederum durch Passantenfrequenz die Lage für Investoren interessanter machen - das alles dauert Jahrzehnte. Um den Hauptbahnhof habe ich bisher relativ wenige Leute gesehen, die bestimmt keine Bahnreisenden wären. ....
Passanten als potentielle Laufkundschaft sind wichtig wenn man Einzelhandel und Gastronomie betreiben möchte. Für Hochhäuser sind sie unwichtig. Es ist eher umgekehrt so, dass Büro-Hotel-Hochhäuser logischerweise zu mehr Passanten führen und den Standort dann auch für Handel-Gastronomie-Dienstleistungen interessanter machen.
Etwas anders ist es bei Luxus-Wohnhochhäusern. In der Radio-Eins Diskussion meinte Moderator Volker Heise, dass der Standort am Bahnhof-Zoo als Berlin-Residenz reicher Leute die die Wohnungen nur selten nutzen doch gut geeignet sei. Sie hätten dann auch gleich die passenden Luxusgeschäfte am Kudamm zu Füßen wenn sie dann mal in Berlin sind und das Haus verlassen.
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Weshalb denn nicht? Es gibt dort keine direkten Anwohner die sich beschweren könnten, die Bewohner von Friedrichshain-Kreuzberg werden sich dafür nicht interessieren und in der Nähe werden/wurden gerade erst 2 Hochhäuser gebaut. Es hängt wohl eher davon ab ob sich jemand findet der es finanzieren möchte.
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Auf Radio-Eins ist Langhoff gerade im Interview mit Sandra Maischberger und einem Radio-Eins Moderator und erklärt/verteidigt das Projekt. Am Ende der Sendung (19:00) soll sich Sandra eine Meinung zu der Frage gebildet haben ob Berlin mehr Hochhäuser braucht.
Wird vermutlich auch nachträglich in der Mediathek abrufbar sein.
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So sehr ich den Abriß der Garnisionskirche auch verurteile, sollte man den Ball hier flach halten.
....... Die Barberei war trotzdem vielerorts grenzenlos. ....... daß etwa die intakte Leeraner Altstadt im Rahmen bundesrepublikansicher "Demokratie" geschändet wurde......
Aha, das verstehst du unter "Ball flach halten". Grandios.
Entscheidend ist - da der "Souverän" sich heutzutage immerhin bei vergleichsweise (!) belanglosen Themen wie dem Städtebau einbringen darf - doch schlicht die Frage, wie mit der Situation umzugehen ist. Will man die Rekonstruktion (dem Lager schließe ich mich an), muss man sich nur zurücklehnen und ein wenig Schützenhilfe geben. Ist man dagegen, greift man zu den bewährten Instrumenten der Diffamierung und Hysterie (Nazi!). Ehrliche Argumente mag es geben, gesehen hab ich diese indes noch nicht.In Wirklichkeit ist es ja so, dass der "Souverän" da eben nicht mitreden darf und die Gegner der Reko dies aber erreichen möchten.
Kommt es bei den Veranstaltungen zum Thema in Potsdam eigentlich zu Rangeleien und Prügeleien? Wenn man sieht wie es hier schon abgeht wäre es ja irgendwie erstaunlich wenn das friedlich abläuft.
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Und wie muß man sich dann den Tunnelausgang vor der Freitreppe des Reichstages eigentlich vorstellen, wo doch der freie Blick auf das Gebäude nicht verdeckt werden soll?Das verstehe ich auch nicht. Welchen Sinn soll es denn haben den Tunnel ein paar Meter vor dem Reichstag enden zu lassen statt ihn bis ins Gebäude zu führen. Denn so müsste ja die Treppe und der Vorplatz weiterhin abgesperrt bleiben und alle laufen noch einmal durch den Regen was den Putzaufwand unnötig erhöht.
Vielleicht geht es nur darum, dass man von außen sehen können soll wie die Besucher über die Treppe durch den Haupteingang in das Gebäude gehen. Wegen des Symbolwertes dieses Bildes. Aber die Absperrgitter sind dann ja trotzdem noch im Bild.
Vielleicht überdenkt man ja auch mal grundsätzlich die Notwendigkeit der Kuppel. Warum eigentlich soll der Steuerzahler das kostenlose Vergnügen der Touristen finanzieren? Die meisten laufen doch da nur wegen der Aussicht hoch und interessieren sich nicht für den Bundestag an sich.
Wenn man nur 5 € Eintritt verlangen würde, hätte man nicht mehr mit so einem Ansturm zu kämpfen und hätte gleichzeitig die Kosten wieder drin.Da geht es natürlich um die Symbolik. Wenn das Volk das alles bezahlt soll es wenigstens auch mal kostenlos reingucken dürfen usw. Offenheit, Transparenz andeuten. Das verstehe ich schon. Bei der Eingangsschleuse geht es ja auch nur um die Symbolik. Für die Opfer eines Anschlages wäre es ja egal ob der Attentäter seinen Sprengstoffgürtel an der Sicherheitskontrolle vor dem Reichstag oder an der Sicherheitskontrolle im Reichstag zündet. Aber in den Nachrichtensendungen danach klingt es dann halt "schöner" wenn der Sprecher sagen kann - der Attentäter gelangte nicht bis ins Reichstagsgebäude sondern zündete schon davor.
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Soweit ich weiß ist etwa das Alexa bei Menschen die gern shoppen gehen recht bekannt und gilt als ungewöhnlich schönes Einkaufszentrum. Die Behauptung Menschen die einmal in so einem Einkaufszentrum waren würden nie wieder hinein gehen und Touristen würden auch nicht hingehen halte ich für falsch. Es ist ja auch generell so, dass nicht alle Menschen die gleichen Interessen haben. Einige wären nur unter Gewaltandrohung bereit einen Abend in der Oper, oder der Philharmonie oder dem Berghain oder oder zu verbringen.
So ist es beim Einkaufen ja auch. Sehr viele Menschen haben zum Beispiel kein Interesse an den teuren Designläden am Kurfürstendamm und gehen lieber in Geschäfte in denen sie die Kleidung auch bezahlen können. Sie gehen auch nicht ins Stilwerk um ein Monatsgehalt in einen Stuhl zu investieren u.ä.
Dass in Deutschland die reichen Menschen breiter über das ganze Land verteilt leben und nicht so stark auf die Hauptstadt konzentriert sind wie in Frankreich oder England ist ja nun auch nicht so schrecklich, dass man es ständig beweinen müsste.
Da ist was dran. Bei meinem letzten Besuch in Prag waren die Buchläden in der Altstadt voll mit Touris und auch ich habe die ein oder andere Stunde darin verbracht...
Mein Interesse an tschechischen Buchläden ist z.B. gleich Null. Denn ich könnte die Bücher gar nicht lesen und die Bildbände werden wohl auch nicht interessanter sein als in Berlin. Antiquitäten wollte ich nicht einmal geschenkt haben usw. usf.