Beiträge von Chandler

    In der Nachbarstraße stehen recht neu wirkende Reihenhäuser. In der rot-weißen Version gefallen sie mir.


    DSC00021-HDR by Berlinia, auf Flickr


    DSC00036-HDR by Berlinia, auf Flickr


    Dazwischen stehen einige andere Häuser mit säulengesäumten Eingängen. Hier wirkt es etwas aufgesetzt.


    DSC00008 by Berlinia, auf Flickr


    Bei den kleinen symmetrischen Häusern erscheint es harmonischer.


    DSC00059-HDR by Berlinia, auf Flickr


    DSC00012-Pano by Berlinia, auf Flickr


    Zum Vergleich eine weiße Villa von 1901 um die Ecke.


    DSC00074-HDR by Berlinia, auf Flickr

    Immerhin gab es viel blauen Himmel zu sehen.


    DSC00194-HDRs by Berlinia, auf Flickr


    DSC00176 by Berlinia, auf Flickr


    DSC00182 by Berlinia, auf Flickr


    DSC00188 by Berlinia, auf Flickr


    DSC00167-HDR by Berlinia, auf Flickr


    Die Lage ist mit den Einkaufsmöglichkeiten, dem S-Bahnhof und dem nahen Schlachtensee natürlich sehr gut. Dementsprechend sind die Preise die für die Wohnungen verlangt werden. Einige der relativ preiswerten Wohnungen in den Erdgeschossen und der ganz teuren Penthauswohnungen sind noch zu haben.


    Der Aldimarkt daneben ist von außen erstaunlich schick.


    DSC00221-HDR by Berlinia, auf Flickr

    ^^
    Naja, es liegt derzeit Schnee. Sonst hat sich glaube ich nicht mehr viel getan.


    Der Schlachtensee selbst gibt sich dieser Tage recht frostig.
    DSC09957-Pano by Berlinia, auf Flickr


    Am Zugang zum "Schlachtensee Carre" gibt es zunächst eine breite zweispurige Tiefgarageneinfahrt zu sehen. Damit das große SUV nicht aneckt.


    DSC00212-HDR by Berlinia, auf Flickr


    Auf der "Loggiaseite" der Häuser sind die Fenster relativ klein.


    DSC00122-Pano by Berlinia, auf Flickr


    DSC00203-Pano by Berlinia, auf Flickr


    DSC00143-Pano by Berlinia, auf Flickr


    DSC00209-HDR by Berlinia, auf Flickr


    DSC00175-HDR by Berlinia, auf Flickr


    auf der anderen Seite sind die Fenster teilweise bodentief.


    DSC00220-HDR by Berlinia, auf Flickr

    Wirtschaft kritisiert Hauptstadtpolitik/ Berlin weiter nicht auf starken eigenen Beinen:


    ...... mit katastrophaler Unterbesetzung sowie Steuern/ Abgaben werden unter die größten Wachstumshemmnisse gezählt aber auch der Verfall der Infrastruktur sowie die schlechten Bildungsergebnisse an Berliner Schulen bereiten Sorgen. Allgemein werde zu wenig investiert ......


    Nunja, wenn der Senat mehr Geld ausgeben soll müsste er dafür Steuern und Abgaben erhöhen. Denn wieder mehr Schulden machen ist nicht erlaubt und der Spielraum für Kürzungen an anderer Stelle wird gering sein. Der Kulturetat ist wichtig für den Tourismus und der Sozialetat beruht auf gesetzlichen Verpflichtungen.

    Wie man das Upper West auch bewerten mag, es ist um Längen besser und anspruchsvoller als sein westlicher Nachbar mit dieser nichtssagenden Glasfassade ......


    Ohne die Rundungen an der anderen Seite des neuen weißen Hochhauses wäre die schlichte Glasfassade des Nachbargebäudes aber schicker.


    Bis jetzt wirkt es noch etwas mickrig hinter dem Waldorf Astoria



    Atlas Tower
    by Berlinia, auf Flickr


    eigenes Foto

    Man sollte denken, dass es die Menschen bis zum nächsten Restaurant/ Club etc. schaffen oder ein paar Cent für eine geschlossene öffentliche Toilette aufbringen (wobei es die hier ja offenbar nicht mehr gibt).


    Um in einen Club (der auch nur Nachts geöffnet hat) zum Pinkeln zu gehen müsste man erst den recht hohen Eintritt zahlen. Die wohl teuerste Lösung.


    In Restaurants und Cafes sind Menschen die von der Straße hereinkommen und nur die Toilette nutzen wollen sehr ungern gesehen. Bei Starbucks braucht man inzwischen einen Code um die Toilettentür zu öffnen. In der Berliner Innenstadt sind Universitätsgebäude, Museen oder Luxushotels noch die besten mir bekannten Lösungen um eine Toilette zu finden. Ansonsten pinkele ich auch lieber in eine noch so kleine Grünanlage als es einfach in die Hose laufen zu lassen.


    Für Alkis und Obdachlose ist die Auswahl wohl noch etwas beschränkter. Und die Option 50Cent, einen Euro oder mehr fürs Pinkeln in großen Geschäften zu zahlen scheidet auch aus. Die achteckigen grünen Metall-Pissoirs die es an manchen Plätzen noch gibt habe ich in der Not auch schon genutzt. Vermutlich ist der Reinigungsaufwand da aber recht groß. Inklusive der von Regent genannten Probleme. Letztlich ist mir ab einem bestimmten Druck fast jede Option recht das Wasser loszuwerden.

    ^^
    Shit, ich werde alt und das Gedächtnis lässt nach.


    Du hast völlig Recht. Der NDR schreibt, dass Hoeger auch in Berlin bauen wollte und den Kontakt zu Hitler suchte aber nicht dessen Geschmack traf.
    https://www.ndr.de/kultur/gesc…-Backstein,hoeger102.html


    Ich meinte eigentlich Oskar Gerson der zusammen mit Höger den Sprinkenhof und vorher den Messberghof entworfen hatte und dann in die USA emigrierte. Hatte das alles mal nachgelesen als ich die Kontorhäuser bestaunte. Die gehören ja nun auch zum Weltkulturerbe.


    Naja, jedenfalls passt es irgendwie zu meiner These, dass es doch von vielen Zufällen abhängt ob ein Architekt jeweils den Zugang zu den Reichen und Mächtigen findet und Großbauten entwerfen darf.

    Bekannt sind ja generell nur Architekten die es geschafft haben Großaufträge zu ergattern und sich zu diesem Zweck den Mächtigen und Reichen andienten. Wer das nun jeweils schaffte und schafft und wer nicht wird wohl von vielerlei Zufällen abhängig sein. Zur NS-Zeit genügte es ja die falschen Freunde zu haben oder familiär irgendwie mit Juden zu tun zu haben um in Ungnade zu fallen. Muss ja gar nicht wirklich mit politischen Ansichten zu tun haben.


    Das Berliner Meisteratelier für Architektur an der Akademie der Künste wurde bis zur Machtübernahme der Nazis von Hans Poelzig geleitet der dann durch Peter Behrens ersetzt wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Poelzig
    https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Behrens


    Vielleicht hat Poelzig mehr oder bekanntere Flachdächer entworfen als Behrens. Müsste man Mal zählen. Viele der bekannten Bauten von Behrens sehen relativ klassisch aus und haben Walmdächer. Er hat auch die Inschrift "dem deutschen Volke" am Reichstagsgebäude entworfen. Gefertigt wurde sie von den jüdischen Bronzegießern Albert und Siegfried Loevy deren Familien es dementsprechend schwer mit den Nazis hatten. http://www.spiegel.de/einestages/reichstag-a-948325.html
    Im Büro von Behrens wiederum arbeiteten zeitweise auch Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe und Le Corbusier.


    (Edit: nach Hinweis von ulgemax, dass ich die Personen verwchselt hatte.)


    Berühmte Architekten des Backsteinexpressionismus waren etwa Fritz Höger und die Gebrüder Gerson die die jetzt zum Weltkulturerbe zählenden Kontorhäuser in Hamburg entwarfen. Während Höger versuchte auch für die Nationalsozialisten Großbauten zu entwerfen aber deren Geschmack nicht traf mussten die Gersons auswandern weil sie jüdisch waren. Es ist wohl letztlich von Zufällen abhängig welche Architekten die Gunst der Mächtigen finden bzw. sich mit ihnen gut stellen können/wollen/müssen und welche nicht.

    ^^
    Ich kann deinen Beitrag nicht entschlüsseln, verstehe also nicht was du zu sagen versuchst.


    Das "Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung" hat eine Jubiläumsedition "60 x Kunst am Bau aus 60 Jahren" herausgegeben.
    http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/…_blob=publicationFile&v=3
    Das kann man sich als pdf herunterladen und sich die 60 Beispiele ansehen.


    Damit wäre zumindest geklärt was sich das Amt unter Kunst am Bau vorstellt. Es sind auch Beispiele aus dem Paul-Löbe-Haus in Berlin dabei. Für das Haus gibt es ein Angebot zu einer Kunst- und Architekturführung für die man sich im Internet anmelden kann. Daran habe ich dieses Frühjahr teilgenommen. Sehr interessant - kann ich empfehlen.


    weitere Infos zu "Kunst am Bau" auf der Seite des Bundesamtes
    http://www.bbr.bund.de/BBR/DE/…u_Standard.html?nn=541622

    .....Bauprojekte jedweder Art sind da naturgemäß abzulehnen. Unter diesen Gesichtpunkten ist auch das mangelnde Interesse an der Neugestaltung des Berliner Altstadtareals zu verstehen. Den meisten Leuten ist eben der Kartoffelacker näher als der Marktplatz.


    Eine Abstimmung der Einwohner wird meist von Leuten gefordert die ihre eigene Position nicht ausreichend gewürdigt sehen und glauben sich so besser durchsetzen zu können. Wenn die Wähler dann aber kein Interesse an der Abstimmung zeigen oder nicht wie erwünscht abstimmen sind sie eben keine hochgeschätzten "Bürger" mehr sondern beispielsweise ungebildete, egoistische Zugewanderte aus der Provinz usw. Naja, der Mittelweg zwischen zu viel oder gar keiner Emotion ist nicht leicht zu finden.


    Wie bereits geschrieben scheitert der Plan oft schon daran, dass die gewünschte Variante gar nicht zur Abstimmung gestellt wird. Also die Macht trotz Abstimmung bei denjenigen liegt die entscheiden dürfen was zur Wahl gestellt wird usw.


    Eine komplexe mehrstufige Bürgerabstimmung mit vielen Auswahloptionen lässt sich aber auch schwer durchführen. Tja.

    ^^
    Im Prinzip fände ich es schon schöner abstimmen zu dürfen.


    Aber es gibt diverse praktische Probleme in der Umsetzung. Die größte Hürde für Berlin ist die Festsetzung - worüber, wann und von wem dann abgestimmt werden darf/soll. Wenn im Bürgerdialog etwas herausgearbeitet wird, dass zur Abstimmung gestellt werden kann wäre es schön. Ob die persönliche Wunschvorstellung aber überhaupt zur Wahl gestellt wird ist fraglich.


    Tendenziell übernehmen wohl die Bürger die Rolle der Opposition und verhindern im Zweifel die Vorhaben der Verwaltung. Das spart zuweilen viel Geld. Die unterlegene Seite wird aber in der Regel sehr unzufrieden sein mit dem Prozedere.

    ^^
    Da die Bürger bei den Entscheiden zur Bebauung von Tempelhof und Mediaspree nicht im Sinne des Senats abgestimmt haben - wird das Interesse der Regierungskoalition künftig über solche Fragen häufiger abstimmen zu lassen dementsprechend gering sein.


    Wobei es zur künftigen Gestaltung des Freiraums zwischen Fernsehturm und Humboldtforum aber einen sogenannten Dialogprozess gibt an dem sich jeder beteiligen kann..
    http://www.stadtentwicklung.be…sche_mitte/dialogprozess/
    Man kann hier also dem Senat nicht vorwerfen er zeige gar kein Interesse an der Meinung der Bürger.


    Konkret heißt es dort:


    Es werden Möglichkeiten geschaffen, die Interessierten und Betroffenen in den Prozess einzubeziehen. Sie werden gebeten, ihre Sicht und Hinweise, ihre Vorschläge und Ideen einzubringen. Die Ergebnisse des Dialogs werden nach dem Verfahren Ende 2015 dem Abgeordnetenhaus als Manifest für die weitere Entwicklung des Rathausforums übergeben.


    Die Glasfassade der Galeries Lafayette oder auch die Frankfurter MyZeil auf der Zeilseite finde ich schon ehrlicher als die vorgetäuschte Fassade der Mall of Berlin.
    http://db-service.toubiz.de/va…right_TCF_front_large.jpg


    Die Rückseite des Boulevard Berlin ist ebenfalls recht gut gelungen. Es wirkt retromäßig täuscht aber nicht vor etwas anderes zu sein.
    http://www.geithnerbau.de/wp-c…boulevard-berlin-full.jpg