Was natürlich in diesem Fall problematisch ist, dass der Auftraggeber der Machbarkeitsstudie oder in diesem Fall Standortanalyse Hertha selbst ist.
Das kann ich selbstverständlich nicht Hertha zum Vorwurf machen und das tue ich auch nicht, jedoch ist natürlich immer fraglich wie tendenziös das Ergebnis ist.
Ich denke, dass Hertha ein großes Interesse hat am jetzigen Standort zu bleiben und ich glaube auch dass der Brandenburg Park als Ausweichalternative so dermaßen abwegig ist und eine Art Drohpotential gegenüber der Stadt sein soll. Damit der Senat sagt: Bevor ihr die Stadt verlasst, genehmigen wir Euch das ganze im Olympiapark. (das unterstelle ich hier - ich weiß)
Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Standorte wie Tegel aus Berlin-Sicht nicht wesentlich sinnvoller wären. Man könnte dann beispielsweise auch wieder eine U-Bahn Linie rechtfertigen (Entweder U5 oder U6-Abzweigung oder S-Bahn), die mit Sicherheit auch einen Technologiepark interessanter machen würde.
Als Nicht-Hertha Fan (aber Fußballfan) würde mir daher eine unabhängigere Studie wünschen. Mit der Prämisse: Was wäre für die Stadt Berlin am sinnvollsten.
Auch der Stadt sollte klar sein, dass Hertha auf kurz oder lang aus dem Olympiastadion rausgehen wird. Also sollte sie zumindest Verhandlungsbereitschaft zeigen und gucken wie man das Problem angehen könnte.
Wo macht also ein Standort Sinn? Wie kann man den Olympiapark und das Stadion danach nutzen und was muss das neue Stadion können bzw. darf es nicht können.
In München war man anfangs auch nicht begeistert, dass es keinen Fußball mehr im Olympiastadion geben soll. Man hat dann aber wohl eingesehen, dass es unrealistisch ist den FC Bayern im Olympiastadion halten zu können. Es wurde dann aber bewusst keine Multifunktionsarene à la Schalke gebaut für Konzerte und andere Veranstaltungen. Das Privileg hat weiter das Olympiastadion. Dort finden oder fanden seitdem Festivals statt oder auch außergewöhnliche Veranstaltungen wie das Air & Style. Ich kann mich noch an die Diskussion um das lollapalooza Festival erinnen. Solche Veranstaltungen könnten zukünftig doch am Olympiastadion stattfinden. Die stadt könnte eventuell sogar gewinnen.
Was in München geht, geht denke ich auch in Berlin. Dazu braucht es aber eine kluge Standortwahl und ein Gesamtberliner Veranstaltungskonzept für Waldbühne, Wuhlheide, Mercedes Benz Arena, Rennbahn, Jahn Sport Park mit Max Schmeling Halle und vielleicht auch unter Einbeziehung der Messe und des Tempelhofer Felds.
Beiträge von Sprotte
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Allgemein gesprochen freut es mich, dass Hertha ein neues Stadion plant und bauen möchte. und ich halte es aus Herthas Sicht auch für richtig.
Allerdings sehe ich bei Hertha mehr Probleme als nur ein fehlendes Stadion ohne Laufbahn. Der Verein ist glaube ich den meisten Fußballfans in Deutschland egal. Es gibt weder Zu- noch Abneigung. Und dieses Gefühl kann man auch in der Stadt spüren. Es ist einfach egal. und das liegt nicht am großen Angebot anderer Freizeitaktivitäten. Siehe andere große Städte in Europa mit großem Freizetangebot wie Rom, Madrid oder Mailand. Herth polarisiert nicht. und das wird es auch nicht mit einem neuen Stadion. Dazu braucht es schon mehr.
Aber egal. Grundsätzlich finde ich die Stadionidee gut. Vielleicht ist es ja auch ein erster Schritt. Weg aus einem Stadion, dass für viel mehr als nur Hertha steht. Plympiastadion steht für Geschichte, DFB Pokal, Endpiele, Olympia oder ISTAF. Anders eine Signal Iduna Park. Der steht nur für den BVB. Somit könnte eine Heimstätte hier schon etwas Identifikation stiften.
Nun aber zu den Standorten.
Wenn das die beiden geeignetsten Standorte sind, dann ist das wirklich schade. Denn bei beiden Standorten müsste ernsthaft einer der Beteiligten NEIN sagen.Olympiapark: Die Stadt müsste wirklich bescheuert sein, wenn sie das genehmigt. Sie würde einen Mieter verlieren und sich direkt neben ihr eigenes Stadion eine privatfinanzierte Arena hinstellen und sich damit gleichzeitig für jeden zweiten Samstag beschneiden eigene Veranstaltungen zu machen. Darüber hinaus würden Flächen für andere Dinge wegfallen. Wenn die Stadt da zu stimmt kann man sich nur an den Kopf fassen.
Brandenburg Park: Das kann nicht Herthas Ernst sein. Wenn das Ziel ist näher an die Stadt und die Leute zu kommen und in der Wahrnehmnung zu steigen, kann man doch nicht auf die Idee kommen nach Brandenburg ins Niemansland zu ziehen. Eine Arena à la Hoffenheim irgendwo an der Autobahn ohne Umfeld. Geht es gesichtsloser? Dann ist Hertha komplett austauschbar.
Ein neues Stadion ja. Aber bitte an einem anderen Ort. Dann sollte man lieber versuchen einen anderen Standort aufzumöbeln.
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Ich weiß noch nicht ganz was ich davon halten soll.
Es könnte etwas ganz besonderes werden. Dazu braucht es aber mehr als nur Höhe, sondern auch eine wirklich großartige (und damit meine ich nciht zwangsläufig spektakuläre) Architektur. Dann bin ich sofort dafür.Ich habe aber eher die Sorge, dass ein singuläres Hochhaus wie der Tour Montparnasse in Paris wird.
Oder der Jenoptik Tower in Jena. Oder - aus meiner Sicht auch Fehlbau - der EZB Tower in Frankfurt. Es besteht ein hohes Risiko, dass es entweder konzeptlos wirkt oder dass es so aussieht als ob das Geld für eine richtige Skyline nicht gereicht hat.Kennt denn einer gute Beispiele von Monoliten in anderen Städten, inbesondere an Stadtrandgebieten?
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Auch Spiegel Online beirchtet über den Elbtower.
Auch mit ein paar weiteren Visus
http://www.spiegel.de/reise/de…ahrzeichen-a-1137886.html -
Aleon:
Da kommt sicherlich auch noch Potsdam dazu.
Ich fänd mal eine Deutschlandkarte oder Liste interessant mit städtebaulichen Verfehlungen aus den 60ern mit Bauten ähnlich dem technischen Rathaus in Frankfurt.
Da hat ja nahezu jede deutsche Stadt ein Beispiel mit Entwicklungspotential um alte Stadträume wiederzugewinnen. Es geht dabei ja nicht zwangsläufig um Rekonstruktionen. -
Gestern fand das erste von drei Dialogforen zum wiederaufbau statt.
Offenbar ist jetzt wieder offen ob es eine Rekonstruktion oder etwas neues geben wird.
Laut Bundesbauministerin alles unter dem Motto ""Schinkels rekonstruierte Akademie darf keine bloße Kopie des Originals werden, sondern muss eine Denk- und Kreativfabrik sein, die Wissenschaft und Kunst, Forschung und Lehre, Theorie und Praxis unter einem Dach zusammenführt."
Demnach soll es noch dieses Jahr einen Gestaltungswettbewerb geben.http://www.rbb-online.de/kultu…-bundestag-bewilligt.html
Klingt für mich nach langwierigen Abstimmungen. Vielleicht bin ich aber auch zu pessimistisch.
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Danke Konstatin für die Infos.
Zum RBB Bericht:
Gut finde ich, dass beide Seiten ausreichend zu Wort kommen und er nicht tendenziös ist. Dennoch finde ich den Bericht mehr als schwach.
Er bringt zwar mit den Sprechern von MitteSchön und Neudenken beide Seiten vor die Kamera und hat sogar mit Günther Jauch einen prominenten Redner, bleibt darüber hinaus aber super schwach.
Thematisch bleibt der viel zu eng an dem Hotel. Außerdem zeigt er zwei Bewohner des Staudenhofs und aktuelle sowie ehemaliger Mitarbeiter des Hotels. Ja das die natürlich aus persönlichen Gründen für den Erhalt sind, ist ja logisch. Keine wirklich überzeugenden Fürsprecher, da sie ja nicht aus Potsdamer Sicht argumentieren können, sondern maximal aus persönlichen. Statt Ideen und Konzepte vorzustellen, ist der Zuschauer am Ende keinesfalls schlauer. Er kann sich gar kein Bild machen. Weder zeigt man Chancen, die bei einem Erhalt der Gebäude entstehen, noch zeigt man Chancen auf, die bei Abriss möglich sind. Em Ende ist es eine neutrale Sicht auf die Dinge, aber eine ziemlich inhaltsleere. -
Vielen Dank Backstein.
Gibt es irgendwo Pläne wie es dort aussehen wird und wann es fertig sein wird?
In den vergangenen Jahren gab es immer eine Broschüre über die Pläne und Aktivitäten in Potsdams Mitte. Weiß einer ob es diese Broschüre dieses Jahr wieder geben wird? Was sind ansonsten die wichtigsten Aktivitäten für 2017?
1. Abriss Fachhochschule im September
2. Grundsteinlegung für Wiederaufbau des Turms der Garnisonskirche im OktoberWas noch?
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Ich hoffe der Hamburger Senat begreift das ganze als Chance.
Wir können gerne drüber streiten, ob es ein schönes oder hässliches Gebäude ist.
Ich finde die Idee mit den Bullenaugen und weitere maritimen Elementen großartig. Und auf seine Weise ist es wirklich ein außergewöhnliches Gebäude. Was ich persönlich aber für wenig dikussionswürdig erachte, ist das monotone Nutzungskonzept und der raumeinnehmende Schnitt des Gebäudes. Dieser lässt das Gebäude wie ein Riegel wirken sperrt alles andere aus und ab.
Das Gebäude an Sich ist ok. Die Lage macht es aber an dieser Stelle für mich zu einem kompletten Fehlbau.
Was ich mir wünschen würde, wäre eine Diskussion. Schließlich hat man jetzt 5 Jahre Zeit. Ein Nachnutzung durch die Stadt als Verwaltungsgebäude wäre die größte Katastrophe. Mehr Tristesse ist ja kaum möglich.
Vielmehr sehe ich hier die Chance wie sie sich in Frankfurt mit dem Abriss des technischen Rathauses ergeben hat. Hier muss man ja nichts historisches wiederaufbauen. Jedoch wäre hier aus meiner Sicht Stadtreparatur zwingend nötig. Ein Neues Flächennutzungkonzept muss her und man sollte offen über einen Abriss oder einen Teilabriss diskutieren und mal laut denken, was an dieser Stelle mit und ohne dieses Gebäude möglich wäre. Ich bin mir sicher, dass es dazu unterschiedliche Meinungen gibt und wenn man den Lueten ersteinmal eröffnet welche Chancen ein Abriss bietet, wäre vielleicht auch der ein oder andere Befürworter zu überzeugen. Wobei ich es mir schwerer vorstelle als in Frankfurt.
Hat einer nicht einen guten Draht zur Zeitung und könnte mit einem Vorschlag mal eine Diskussion in die Stadt tragen? -
Ich hab zu Denkmalschutz auch nichts gefunden.
Passt vielleicht nicht zum Thema Hafencity aber in der Tat der Abriss wäre das beste was dieser Gegend passieren kann.
Das Haus passt hinten und vorne nicht dahin. Der einzige Pfiff sind die maritimen Elemente. Davon abgesehen hat es wirklich nichts, was in diese gegen passt. Weder die Fassade nocht die Form, noch die monotone Nutzung noch stadtplanerische Grundschnitt.
An dem gesamten Objekt stimmt nur sehr sehr wenig.
Ein Abriss würde nicht nur die Ansicht von der Wasserseite aus verbessern. Vielmehr bietet eine Neuplanung die Möglichkeit alte Wege wieder aufzunehmen und die Gegend zum Michel hin endlich besser zu erschließen. Dieses Gebäude wirkt wie ein Riegel, der alles andere abschliesst. Darüber hinaus wäre es wünschenswert die Nutzung komplett zu ändern und statt eines einzigen Bürogebäudes eine Mischnutzung aus Wohnen, Hotel, Büros, Geschäften und vielleicht auch Kultur einzurichten. Bei Abriss könnte es DAS Projekt werden. -
Standort
Die Standortwahl wäre/ wird sicherlich nicht einfach. Fängt schon damit an als was sich Hertha versteht. Also Berliner Verein, als West-Berliner Verein oder nur als Verein aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Anders als in München, Köln oder Frankfurt ist das ja schon entscheidend. Dazu kommt noch, die Verkehrsanbindung und natürlich die zahlreichen Bürher, die sicherlich an jedem Standort klagen werden. Für die Stadt wäre es wahrscheinlich nahe des BER (das wäre gar nicht Herthas Gegend) oder nach der Messe nicht schlecht. Wenn ich Hertha wäre, dann würde ich mit einem Stadionumzug auch versuchen mehr als Gesamtberlinerverein wahrgenommen zu werden. Also stärker Richtung Zentrum. Emin Vorschlag wäre der Westhafen. Hier wäre Autobahn, S-Bahn und U-Bahn und als Clou könnten Fans in ein Boot vom Hbf zum Stadion fahren. Es könnte auch sehr imposant aussehen mit den alten Hafengebäuden. und es wäre zudem noch mit Moabit in Mitte. Aber hier wird wohl die Industrie und der Hafen nicht mitspielen. Aber hier ein modernes - architeltonisch ansprechendes - Stadion. Das wäre ein Knaller.
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Baugenehmigung
Jetzt liegt die Baugenehmigung vor: http://www.berliner-zeitung.de…en,10809148,33813032.html
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Naja
Also stadtplanerisch finde ich die Idee mit dem Hinterhof sehr sehr gut. besser als eine Passage in diesem Fall. Aber architektonisch ist das aus meiner Sicht an Durchschnittlichkeit nicht zu überbieten. Ganz ganz schwach. Leute das ist nicht irgendeine Haupstraße in Langweilighausen. Das ist der Ku`damm. Das hat internationalen Anspruch. mit dieser Architektur bekommt auch der Innenhof maximal den kalten, öden Eindruck den das Kranzler Eck hat. Da geht man doch njicht gerne durch.
Und on top noch die Sache mit den Theatern. Wo kann man denn noch den Charme der 20er Jahre spüren. Alles wird konsequent abgerissen. Das ist das Problem an Berlin. Es gibt einfach viel zu wenig was Tradition hat, was als Institution gilt. Was erinnert an Preussen? Was an die DDR? Was an die goldenen 20ern? Wo kann man denn mal dieses "Etwas" spüren. Dieses "Hier war schon früher mal..." - was man in altehrwürdigen Einrichtungen sonst hat. Kein Grand Café, Kein Hotel, wenige Bühnen etc. etc.
So toll der Wandel immer in Berlin - das andere gehört halt auch zu einer Metropole. Das fehlt halt Berlin an jeder Ecke.
Ich hoffe es wird nicht gebaut. Da finde ich den Zustand immer noch besser - denn da hat immerhin noch die Aussicht, dass es mal besser wird. Wenn der Kram gebaut wird, hat man die leider nciht mehr. -
Mir kommt es manchmal auch einer Vergötterung gleich wie über die einzelnen Bauwerke gesprochen wird. Warum gelten manche als Ikonen der Baugeschichte. Also bei Kammermusiksaal und der Philharmonie sowie der Neuen Nationalgalerie kann ich ja noch mitgehen. Aber der Rest... Also was man an der Staatsbibliothek findet oder der Gemäldergalerie ist mir schleierhaft. Um das Kulturforum zu retten, kann man nicht nur über Freiflächen reden sondern man muss auch über Bestandsbauten reden wie ich finde. und gucken was man da verändern kann.
Vorschläge ohne Kostenaspekt:
Warum setzt man auf die Gemäldegalerie nicht ein interessantes dach drauf, bei der Staatsbibliothek fänd ich einen Teilabriss oder zumindest radikalumbau zumindes andenkenswert um die Fußwege vom Potsdamerplatz neu zu arrangieren und das Musikinstrumentemuseum oder auch das Kunstgewerbemuseum würde ich durch Neubauten ersetzen. Diese Gebäude haben für mich keinen Erhaltungswert. Vielleicht verkenne ich da was architekturgeschichtliches, aber mein Ästhetikgefühl findet diese Gebäude häßlich.
Dazu ein neues Grünflächenkonzept sowie gastronomische Einrichtungen für Tag und Abend. und dann natürlich ein umfangreiches Verkehrskonzept mit Ubahn und Straßenbahn, verkleinerte Straßen und Parkhäusern unter der Erde. Kurzum ein Masterplan muss her wie bei der Museumsinsel. Meinetwegen auch mit einem Zeithorizont von 20 Jahren. Aber mal einen Plan, ein Konzept wäre schön. Dazu braucht es ntürlich Geld. Viel Geld um das Kulturforum irgendwie noch einmal zu retten. Mit 500 Mio ist es sicherlich nicht getan. Wenn man mal die Verkehrsnummer rausnimmt, die aus anderen Töpfen kommen muss, braucht es sicherlich das doppelte. Wenn die Mitte und das Europaviertel fertig sind, wäre das Kulturforum zusammen mit dem Alexanderplatz und dem Gebiet hinterm Bahnhofzoo, das Gebiet, was es in der Innenstadt am meisten nötig hätte. -
Hier könnte doch richtig was entstehen. Mit der neuen Urbanen Mitte, dem gelungenen Gleisdreickpark mit den Ubahn Brücken. Aus einer unmöglichen Brache ist hier wirklich etwas gewachsen, was vor Urbanität nur so strotzt. und die entiwcklung wird noch weitergehen mit all den entstehenden Bauten drum herum und vielleicht noch einem neuen SBahn anschluss. Jetzt sollte man das Parkkonzept weiterdenken mit dem Potsdamerplatz im Norden und dem TD-Park.
Ich habe aber die große Sorge, dass es entweder zu keiner Brücke, lediglich einer Kanalbrücke oder aber zu einem faulen Kompromiss kommt wie im Englischen Garten in München wo die zwei Teile mit einer Mini Fußgängebrücke über den Isarring verbunden sind, so dass es jetzt Diskussionen um eine Tunnellösung gibt. Eine einfache Fußgängerbrücke ist aus meiner Sicht zu kurz gedacht. Ich bin ja für ein städtebauliches Gesamtkonzept, dass die Fungängerproblematik rund um den Landwehrkanal und den Abschnitt der Bundesstraße 96 berücksichtigt und gleichzeitig für die Anbindung vom Potsdamerplatz sorgt, dessen hinterer Teil alles andere als urban ist. Warum setzt Berlin nicht hier man stadtentwicklungstrends? Hier könnte doch ein großer Ideenwettbewerb stattfinden. Auch was die Finazierung anbelangt. Eine Idee, die alle begeistert, findet auch finanzielle Unterstützer. Grünbrücke vielleicht, vergrößerung des Parks, eventuell den Berlin-Leipzig Radweg als Teil eines Radschnellwegkonzepts für Berufspendler direkt zum Potsdamerplatz, Uferwegkonzept für den Landwehrkanal. Es ist sicherlich nicht alles realisierbar, aber ich fänd es toll, wenn erstmal rumgesponnen wird zu Beginn, als immer gleich nur eine Planung mit Kostenrahmen in Auftrag zu geben. Das führt nämlich nie zu Visionen und innovativen Lösungen, da es Kreativität sofort einschränkt. -
Grüne Brücke
Auch ich wünsche mir schon lange eine Brücke zwischen den beiden Parks Tilla-Durieux-Park und Gleisdreieck. Im besten Fall könnten die beiden Parks zu einem verschmelzen. So gut der Gleidreieck Park angenommen wird und so schön er ist so brach liegt der Tilla-Durieux-Park. alleine den Namen kennt doch niemand. Der ist aus meiner Sicht vollkommen verplant bzw. gar nicht geplant. Hier fehlt ein Bepfalnzungskonzept, eine Wegkonzept und vielleicht ein Pavillon mit Café und nettem spielplatz.
Zur Brücke:
Meine traumvorsrtellung wäre nicht eine normale Fußgängerbrücke sondern eine Art Grünbrücke. Also eine Brücke, die gleich als Parklandschaft gestaltet wird. Ähnlich vieler Tierbrücken über autobahnen: http://www.geo.de/img.php/885/…tierbruecken-gross-01.jpg natürlich in elegant. - ist sicherlich nicht bezahlbar. wäre aber aber mal eine innovative Lösung.
Gerne noch mit Anlegestelle für den Landwehrkanal. -
Frieseneck
Anderes Thema: Hier ein Video über die Fortschritte beim Frieseneck.
Es geht auch über Veränderungen bei der Fassade.
http://www.dresden-fernsehen.d…eck-am-Dresdner-Neumarkt/ -
Das Problem mit der Euro 2024 sehe ich nicht so da die deutlich später vergeben wird und die FIFA und Uefa unabhängig von einander Handeln. Hamburg Bewerbung schadet eher der Euro Bewerbung, zum Glück.Also so ganz scheint ja noch nicht festzustehen, wann die Euro vergeben wird. Entweder 2017 oder 2018. Ja vielleicht kommt die Olympia Nummer der Euro Vergabe zuvor. Das wäre dann tatsächlich ein vorteil. Es bleibt dann aber Paris als klare Favorit vor Rom und HH. Budapest, Baku oder auch Toronto würde ich eher nicht dazuzählen. Wenn man keinen Städtevergleich machen würde, sondern einen Ländervergleich, dann wäre Deutschland sicherlich was Olympia anbelangt wieder mal dran. Mit Olympia in Albertville 92 und Turin 2006 waren in Frankreich und Italien nach Deutschland 72 die Spiele. Wobei auf Sommerspielebene wäre rom 60 und paris 24 dann auch wieder vor Deutschland. Vielleicht hilft ja auch das Argument, dass Bach IOC Präsident ist. Vielleicht ist das aber auch ein Nachteil oder keins von beiden.
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Steigen die Chancen von HH wirklich? Erstmal steht es noch nicht fest, dass sich nicht doch eventuell noch LA bewerben wird. und dann bleiben ja alle anderen Probleme erhalten. Paris hat sich schon dreimal beworben, HH noch nie. Somit sind in Paris sicherlich einige Erfahrungen bei der Bewerbung vorhanden und das Konzept immer weiter optimiert. Paris liefert ebenfalls kompakte Spiele. und hat einfach einen ganz anderen namen, spielt in einer anderen Liga als HH. Und seit 76 in Montreal hat es auch keine francophone Stadt als Gastgeber mehr gegeben - obwohl französisch ja die zweite Amtssprache des IOC ist (ich gebe zu ein dünnes Argument). Aber auch gegenüber Rom sehe ich HH noch nicht als klaren Favoriten. Und das schärfste Argument gegen HH ist wohl die Bewerbung des DFB um die Euro 2024. Das ist aus rationaler Betrachtung schon ein komplettes ausscheidungskriterum. Ich denke 24 ist von vornherein unrealistisch und es geht bei HH um 28. Hier würde ich sogar sagen, dass die Chancen sinken. Denn sollten die Spiele aus Ermangelung einer US Bewerbung nicht 24 in die USA gehen und stattdessen nach Europa (und hier ist HH eben kein Favorit) ist HH für 28 in jedem Fall raus: a) weil Europa nicht zweimal hinterieinander dran ist und b) weil sich dann noch sicherer die Spiele nach Amerika gehen werden. Egal ob ich das jetzt gut oder nicht gut finde. Denn ich bin ganz klar für Spiele in HH. Aber das ist leider meine Einschätzung.
Sportpolitisch läuft eben was nicht rund. Wieso torpedieren sich NOK und DFB und warum bewirbt sich Deutschland nicht mal mit einem längeren Atem. Deutschland jagt immer eine einzige Bewerbung raus siehe München, Leipzig oder Berlin und das auch immer zum schlechtesten Zeitpunkt.
Berlin = hatte 2000 null Chancen weil null Infrastruktur
Leipzig = null Chancen weil Bewerberfeld viel zu stark
München = für 2018 null Chancen weil es von vorher schon klar war, dass es nach Südkorea geht.Stattdessen hätte eine deutsche Bewerbung für 2020 oder auch jetzt für 2022 super Chancen gehabt. Hier hat man es aber nicht versucht.
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Hallo,
gibt es irgendwie einen Überblick über die derzeitigen Bauprojekte? Was ist gerade eigentlich alles im Bau? Und was ist bis wann geplant? Auf der offiziellen Hafencity Webseite blickt man irgendwie nicht mehr so ganz durch.
Was wird gerade gebaut, was kommt wann als nächstes? Bei vielen Projekten gibt es eher kryptische Formulierungen wie Anhandgabe erteilt, Anhangabereife, Ausschreibung oder Bauvorbereitung. Das kann irgendwie alles und nichts heißen. manches kann man sogar gar nicht mehr klicken.