Beiträge von Sprotte

    Ich habe zwar keine Lust mich hier auf eine Diskussion einzulassen. Aber einen Kommentar muss ich doch noch loswerden. Wenn ich die Lage vom Tacheles mit anderen Lagen von 5 Sterne Hotels vergleiche, dann ist die Lage allererste Sahne - zumindest Touristen mit Anspruch an Kulturleben.


    Steigenberger: zweite Reihe am Los Angeles Platz
    Hyatt: Nebenstraße (gefühlter Hinterhof) am Potsdamerplatz
    Intercontinental: zweite Reihe am Zoo - für ein Kongresshotel vielleicht gut.
    Sheraton: Deep Down im Nirgendwo - außer ein paar Botschaften ist da nix. weniger Berlin geht kaum.
    Titanic: zweite Reihe Unter den Linden. - Kein Blick auf nichts. und nachts ist es da toter als tot.


    selbst das Kempinski Bristol finde ich liegt abseits am Ku'damm.
    Die besten Lagen haben wohl solche wie Ritz, Adlon, Sofitel, de Rome, Hilton oder Waldorf - meinetwegen noch Steigenberger am kanzleramt.


    mit dem Westin Grand, Swissotel oder Regent kann es in jedem Fall mithalten.

    Also wenn das Quartier keine Toplage ist, dann gibt es in ganz Berlin keine Toplagen.
    Das ist ein absolutes Filetstück. Viel mehr geht nicht. Zumal es - anders als Gendarmenmarkt, Pariserplatz und Potsdamerplatz - sogar in einer zu jeder Tageszeit belebten Gegend ist. Unweit Bahnhof Friedrichstraße und Spree, Galerienviertel Auguststraße, Touristen Hotspot mit Oranienburgerstraße und Synagoge, Fridrichstadtpalast und deutschem Theater und dazu noch einen Steinwurf zum Regierungsviertel.

    Ich finde das ganz gut, dass es dieses Forum an der Stelle nicht geben wird/soll. Ich finde die beiden Fronten vom Paul Löbe Haus und dem Kanzleramt anschaulich. Außderdem wirkt es ein bisschen wie eine Gegenüberstellung von Exektive und Legistlative. Ich sehe die Idee vom Band des Bundes dadruch auch nicht zerstört. Das Bande des Bundes wirkt doch schon jetzt. Außerdem würde ein Bauwerk dazwischen das ganze wie ein kompletter Riegel wirken, was ich schade fände. Was mit allerdings nicht gefällt ist die gesamte Platz und Parkgestaltung. Der gesamte Spreebogenpark ist für mich misslungen. Es wirkt kalt und zugig. Wiederum ziemlich langweilig. Sowohl zwischen den Gebäuden braucht es eine bessere Gestaltung - vielleicht durch ein Wasserbecken, eine große imposante Skulptur, Kunst im Park etc. Gerne auch ein Biergarten mit Anspruch. Liegewiesen die zur Spree zeigen (nicht diese miniwiese, die mit den Leigestühlen mehr an ballermann erinnert)und nicht so eine dominierende, abweisen Cortenstahlwand. Stattdessen Bäume und vor allem Blumen!!! irgendwas buntes, vorzeigbares. Etwas mit Anspruch.

    Boah bitte wieder zurück zur Architektur. So eine undifferenzierte Haudrauf Argumentation. Ein paar Graffiti als Staatsversagen zu bezeichnen. Das ist leider diese Linie von irgendwelchen Wutbürgern, die mir bzgl. Nächste Woche Sonntag große Sorgen bereiten


    Zu den graffiti: der humboldthafen ist aktuell eine Mischung aus Brache und Baustelle. Das da sich Leute austoben ist vielleicht ein Ärgernis. Aber mehr nicht.

    Ich finde das Museum umd die Winkel stadtplanerische sehr gelungen bzw. Eine tolle Idee. Es wirkt aber noch nicht. Aber vielleicht muss man abwarten. Außerdem sehe ich das Museum in der Pflicht, die aussenräume, sofern sie denn zum Museum gehören zu bespielen. Wenn es nicht dem Museum gehört, dann muss die Stadt oder die Eigentümer aktiv werden. Hier gehört eine entsprechende Begrünung hin, wasserspiele, Skulpturen oder eine lichtinstallation. Außerdem sehe ich die Stadt in der Pflicht das gesamte Gebiet von allen 4 Seiten zu entwickeln. Stadtplanerische bildet die reichsstraße leider noch eine zu große Lücke. Hier hört die Stadt gefühlt mittendrin plötzlich auf. Erst wenn das gelöst ist, wird auch der museumswinkeln funktionieren. Ein, oder zwei restaurantbetriebe täten der ganzen Sache zudem gut.

    Zu den bürgersteigen : ja positiv. Aber sowohl hier au
    LS auch in der europacity zeigt sich wie von vor vor vorgestern die Stadtplanern in Berlin hantieren. Selbst bei neuen Strassen werden einfach keine fahrradwege berücksichtigt. Maximal aufgemalt. Das ist leider nicht wirklich majestätisch sonder wahrlich provinziell.

    Eigentlich sollte es ja laut zeitungsberichten im Juli 2017 losgehen und die richtigen erdarbeiten beginnen. Aber es passiert nichts. Ich wundere mich auch, warum die angekündigten Pläne auch noch nie präsentiert werden. Jetzt kann man nur spekulieren woran das liegt oder weiß einer mehr?

    Solider Entwurf, aber auch mir gefällt der zweite Platz besser.
    Weiß jemand etwas zur Nutzung. Hoffe nicht, dass es nur von kpmg genutzt wird und nur büroflächen entstehen. Um die Ecke am humboldthafen zeigt das PwC Gebäude schon jetzt die ödnis. Hab ein bisschen die Sorge, dass der europaplatz sonntags ein ziemlich zugiger Ort wird, wenn dort lediglich Büros hinkommen. Dort ist ja schon jetzt mit mlp, total oder 50herz Abends tote Hose in den Gassen. Eine teilnutzung als Hotel oder gastronomische Einrichtungen würden der gegend sicherlich gut tun. Oder ein Showroom einer namhaften Firma zum Zeitvertreib, wenn man auf den Zug wartet.oder eine öffentlich dachterrasse.

    Das Teilstück ist nun vollständig freigelegt.


    Außerdem stand im neusten Newsletter zum Aufbau des Schlosses, dass am Wochenende nicht nur Tag der offenen Tür ist, sondern dass der Spendenstand nun bei 72 Mio. Euro liegt.
    Es fehlen also noch 33 Mio. Bis zur Eröffnung wären das also noch einmal jedes Jahr knapp 16 Mio. Das ist sehr ehrgeizig.
    Allerdings wollte man ursprünglich nur 80 Mio sammeln. Das ist zwei Jahre vor Ende der Bauarbeiten fast erreicht. Das ist schon sehr erfolgreich.

    Gerüst fällt

    An der Nordseite wird das Gerüst an der verputzten Stelle abgebaut.
    http://cam05.berlinerschloss-webcam.de/


    Sicherlich alles für den Tag der offenen Tür nächste Woche.
    Ich denke mal, dass dann auch ein neuer Spendenstand verkündet wird.


    Ich kann mir vorstellen, dass nächste Woche das Schloss überall in den Medien sein wird.
    Es gibt ja viel zu berichten über:
    - Baufortschritt
    - Spendenstand?
    - Wippe
    - und die Diskussion über das Kreuz


    Um Aufmerksamkeit braucht sich das Projekt keine Sorgen machen.
    Die Kritiker werden über das Ausstellungskonzept und die Sinnhaftigkeit weiter streiten und die Befürworter über die erzielten Erfolge.

    Wenn das so oder so ähnlich gebaut wird, kann ich nur sagen "Gute Nacht".
    Das wäre wirklich traurig.
    Ich kann einfach nicht glauben, dass es nicht möglich ist ein zweites Stadion in Berlin zu finanzieren. Siehe München oder auch Paris.
    Es wäre wirklich ein Jammer aus einem Olympiastadion (braucht zwangsläufig eine Laufbahn) ein reines Fußballstadion zu machen. Es kann doch nicht sein, dass alles nur noch dem Fußball "geopfert" wird.
    Stellt Euch mal vor, dass würde man bei Musik machen und sagen: Ab heute werden nur noch einseitig Konzerthallen gebaut. Philharmonien und Opernhäuser könnt ihr vergessen. Da würde doch ein riesen Aufschrei durchs Land gehen.
    Am Ende wird das Stadion noch in XYZ AG Arena umgetauft.
    Weniger Anspruch, weniger Sinn für Geschichte und Architektur geht eigentlich aus meiner Sicht nicht. Und dieses Argument mit dem "Steuerzahler". Das ist ein totschlagargument. Damit kann ich alles in maximal zweckmäßig und funktional umgestalten.
    Mal abgesehen davon dass es mit so einer Leuchtwand wirklich lächerlich aussieht.
    Die Grundproblematik ist vielleicht schon, dass das ganze im Besitz des Landes Berlin ist und nicht in Bundesbesitz. Das ist leider nicht zu ändern.

    Es freut mich dass hier endlich mal Bewegung reinkommt.
    Die Gegend ist wirklich vernachlässigt worden, bietet aber dermaßen Entwicklungspotential.
    Was mir fehlt ist eine klare stadtplanerische Idee, was hier entstehen soll. Soll hier ein Wohn- oder nur Bürostandort sein oder aber ein lebendiger Ort mit Mischnutzung und vielleicht Kiez-Charakter. Ich kann mir hier vieles vorstellen.
    Die Voraussetzungen sind eigentlich gut. Es gibt eine Verkehrsinfrastruktur mit immerhin Deutschlands 14. wichtigen Fernbahnhof. Dazu kommen große Freiflächen und unsanierte Altbauten. Außerdem mit Spree, Postbahnhof oder Arena interessante Gebiete in direkter Nachbarschaft. Die Möglichkeiten sind super. Aber von einem Konzept oder Masterplan habe ich noch nie etwas gehört.
    Wichtig wäre aber dafür wohl ein Straßenbahnanschluss und/ oder Ubahnanschluss. Der zum einen die Arena und Eastsidegallerie verbindet und zum anderen eine Verbindung zwischen U5 und Kreuzberg darstellt.
    Ich hoffe, dass man jetzt nicht einfach drauflos baut und am Ende irgendeine Büroödnis dort entsteht.

    Sprotte: Ich fürchte Deiner Einschätzung liegt eine völlige Fehleinschätzung der politischen Verhältnisse Berlin und insbesondere der R2G-Senats zugrunde. Die Berliner Politik wird sich in Sachen Hertha nur unter Zwang - oder nur mit Erpressung - bewegen. Aus Einsicht oder aus Ambition passiert nur wenig - ganz generell und auch im Fussball. Zumal hier die Stadt etwas zu verlieren hat (Auslastung Olympia-Stadion direkt und Proteste von Nimby-Bürgern bei jedem neuen Standort indirekt).


    Was ist denn Deine Alternative? Gar nicht miteinander reden? oder nur über die Zeitung?
    Ich erwarte, dass man sich aufeinanderzu bewegt und sich an einen Tisch setzt. Jeder hat Interessen - keine Frage- aber es muss auch eingesehen werden, dass man nur gegenseitig voneinander profitieren kann - quasi in einem boot sitzt.
    Hertha von der Stadt um einen Standort zu finden und die Stadt von Hertha. eine Metropole mit Ambitionen kann auch von einem Erstliga Klub profitieren (siehe das Gerede um Leipzig und wie die Stadt gewinnt und erinnert Euch an die Zeit in der zweiten Liga als es immer hieß wie peinlich für die Sportstadt Berlin, die einzige europäische Hauptstadt zu sein ohne erstliga fußball.)
    die Stadt wird erkennen müssen, dass man einen Fußballverein nicht zwingen kann, in einem olympiastadion zu bleiben und der verein wird einsehen müssen, dass man die stadt mit brandenburg nicht erpressen kann. Es ist einfach albern.
    Es muss ein zukunftsfähiges Konzept her und dem muss man nicht alles opfern. Für Hertha das olympiastadion in ein reines fußballstadion umzubauen wäre für mich ein schlechter kompromiss. und auch die Planungen für eine 55.000 Zuschaer fassende Arena halte ich für zu kurz gedacht. Hertha hat einen Schnitt von 49.000. Eine neue Arena zieht immer neues Publikum (nennt mir ein prominentes gegenbeispiel aus der bundesliga) mit 55.000 wäre man zu klein. Alles Gerede hier im Forum vom armen Brandenburg, zugezogenen neuberlinern, die nur andere Klubs lieben oder zu hohem Freizeitangebot in der Stadt kann ich nicht nachvollziehen. in einer Stadt mit bald 4 mio. Menschen ist ein reisengroßes Sportpublikum vorhanden (und wenn die neuberliner nur ihre alten vereine in berlin spielen sehen wollen oder einfach stadionatmosphäre mögen) das stadion wird voll. Wenn es ein neues Stadion gibt, braucht es daher Ausbaumöglichkeiten auf mindestens 65.000 oder 70.000. alles andere erinnert mich an den BER und wäre echt kurz gedacht.
    Meine Wunschvorstellung wäre:
    - Olympiastadion bleibt so wie es ist mit neuem Veranstaltungskonzept nach Vorbild des Münchener Olympiastadions
    - Olympiapark wird unter denkmalaspekten zu einem richtigen Erholungs und Freizeitgelände (offen auch für Festivals etc.) gestaltet und nicht so ein etwas halbherziges Trainingsgeläande mit Ponyhof.
    - neues Stadion (keine Multifunktionsarena - reines Fußballstadion) in oder um den Flughafen Tegel mit Ausbau der U-Bahn oder S-Bahn (das müsste auch unabhängig davon passieren um das Gelände attraktiv zu machen - verstehe eh hier die Lokalpolitik nicht wie man ein Gebiet entwicklen will ohne schienengebundenen ÖPNV).

    "So wie es aussieht, wird der Bundesligist von der Politik zum Wegzug aus der Haupstadt gezwungen."
    Haha, genau das habe ich erwartet. Man schmeißt einfach zwei Standorte in den Raum. Einen Standort A den man unbedingt haben will und einen Standort B der gar keinen Sinn macht. Wenn A dann abgelehnt wird (aus vielen rationalen Gründen), hat man mit B so eine schlechte Alternative, dass medialer und gesellschaftlicher Druck erzeugt wird. und die Stadt der Buhmann ist.


    Daher beleibe ich dabei: Diese Standortsuche geht nur mit der Stadt zusammen. Die einseitige Standortsuche von AS+P und Hertha ist so tendenziös, so durchschaubar, dass es wirklich nicht weiter kommentiert werden muss. Hertha will am Olympiastadion bleiben und lässt es so aussehen, als ob die einzige Alternative ein Umzug nach Brandenburg ist um die Stadt unter Druck zu setzen.
    Ich kann Hertha verstehen (die brauchen ein Druckmittel), aber diese einseitige Machbarkeitsstudie kann nur der Startschuss für eine Debatte sein. Jetzt müssen sich alle Partein (Stadt und Hertha) an einen Tisch setzen und man muss gemeinsam suchen. Alles andere ist Käse.

    Mit den 55.000 gebe ich dir recht Backstein.
    Wenn man mal guckt, wer alles gerade die Stadien ausbauen will:
    - Frankfurt
    - Köln
    - Leipzig
    und auch andere Stadien wie München, Schalke oder Dortmund hätten gerne mehr Plätze. Die Anzahl von 55.000 ist genauso kurzsichtig, wie die Suche der Standorte von AS+P uninspiriert und visionsarm ist.
    Wer behauptet auch, dass so eine Suche einfach wird. In einer Stadt, die boomt und die, genau wie andere Städte, erstmal versuchen muss den Wohnungsbau zu gestalten, wird es schwierig bis unmöglich einen Stadionplatz zu finden, der gleich auf Anhieb alles erfüllt. Ohne den Abriss bestehender Gebäude und den Neubau von ÖPNV wird es nicht gehen. Ansonsten kommt man zu solchen Ergebnissen wie Olympiapark oder Brandenburgpark. Beides einfach unbefriedigend.

    Ich gebe Dir rech Bato. Ich wollte eigentlich nur mal anregen etwas mehr "out of the box" zu denken.


    Wenn es darum geht Sportstätten zu bündeln.. Was spricht dagegen das Ganze in die Näche des Velodroms zu bauen an die Landsberger Allee? An der Fritz Riedel Straße git es sogar ein Sportgelände.


    Es waren sowieso nur wenige Orte in Ostberlin dabei, die AS+P untersucht hat. Hatte das einen Grund? Liegt es daran, dass Hertha vermeintlich ein West Club ist?

    @Bato:
    Würde es denn eine Extra S-Bahn Anbindung brauchen? Man versucht doch Wege zum Stadion etwas länger zu machen um Massen zu entzerren.
    Da wäre aus meiner Sicht der S-Bahnhof Tempelhof der wesentlich geeignetere Bahnhof als Haltestelle.
    Da denkt man ja sogar schon drüber nach einen zusätzlichen Ausgang Richtung Tempelhofer Feld zu machen: http://www.tagesspiegel.de/ber…lhofer-feld/13557508.html


    Mir würde es gefallen, wenn man den Großmarkt am Westhafen abreißen würde und dort ein Stadion bauen würde. (gut wohin mit dem Großmarkt?) Ich weiß - jetzt geht es Richtung Visionen (vielleicht unrealistisch), aber genau das fehlt mir so ein bisschen bei der Diskussion. Ich mein so ein Stadion baut man da für die nächsten 30 bis 50 Jahre (oder zumindest wählt man den Stanort für eine solange Zeit). da muss man doch zu Beginn mal anders denken. Mithilfe eines Stadions kann man ja Gebiete ganz neu erschließen.

    Berlin will doch gar kein Stadion bauen, warum solle Berlin dann für die Standortsuche ein unabhängiges Gutachten in Auftrag geben?


    Die Stadt will kein Stadion bauen. Das stimmt. Das wollte München damals auch nicht. Meinetwegen bezahlt die Stadt nicht das Gutachten, aber sie sollte bei der Suche mit am Tisch sitzen. Eine solche Entscheidung kann nicht einseitig gedacht und geplant werden. Die Stadt hat eigene Interessen und ich hoffe auch Visionen und Pläne. Das schließt automatisch Standorte aus oder macht Standorte erst interessant. AS+P kann diese Aspekte ja gar nicht berücksichtigen.


    Ich denke, dass die sich von AS+P schon einigermaßen Gedanken gemacht haben, was wo geht. Es wurde ja in der ersten Runde auch kaum ein Standort in und um Berlin ausgelassen.


    Als aussenstehendes Büro können die gar nicht alle Aspekte berücksichtigen. Sie müssen ja vom Satus Quo ausgehen bzw. von bekannten Plänen und den Wünschen des Auftraggebers. Neue Ideen und Visionen und damit Veränderungen an Standorten lassen sich doch nur mit der Stadt gemeinsam denken. Das Gutachten bleibt also einseitig.


    Aber jetzt Alternativen zu diskutieren, für die erst U-Bahnen oder S-Bahn-Haltestellen gebaut werden müssen, ist bei einem Zeithorizont von "nur" 7-8 Jahren bis zur Eröffnung des Stadions, müssig.


    Nichts anderes hat man in München auch gemacht. Da wurde auch ein neuer Bahnhof gebaut. Man kann doch nciht ein Großprojekt planen und dann nur von gegebenen ÖPNV-Bedingungen ausgehen. Das ist auch genau das was ich an dem Gutachten kritisiere. Man geht nur von gegebenen aus (ohne die Stadt muss man das auch). Der Zeithorizont ist ja nun vollkommen beliebig. Wenn man sich in den nächsten drei oder vier Jahren plant und einig wird, kann man auch noch einmal vier oder fünf Jahre länger im Olympiastadion bleiben und das ganze bis 2028 oder 2030 strecken. Ein Kompromiss auch im Mietvertrag findet sich sicherlich.