Klasse Idee. Informierst du die Kleingärtner, dass ihre Parzelle leider zugeschüttet werden muss? Erwähne vielleicht besser nicht, dass der Wall sinnlos ist. Denn nur wenig weiter nördlich reicht die neue Gewerbebebauung bis an die A5 heran, weswegen der Wall nur einen (zu) kurzen Abschnitt der Autobahn abschirmen kann.
Beiträge von Ffm-Süd
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Die Visualisierung ist schlicht und einfach schlecht. Ich verstehe, was ihr meint, aber ich denke, der entstehende Eindruck liegt zum großen Teil daran. Die Übergänge zum Bestand sind nahezu dilettantisch gemacht. So wird es nicht aussehen und nicht wirken.
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Was genau sind eigentlich "Luxuseigentumswohnungen" und inwiefern unterscheiden sie sich von "normalen Eigentumswohnungen"? Wie wird das voneinander abgegrenzt - gibt es da eine klare, belastbare oder gar quasi-amtliche Definition? Das würde mich wirklich mal interessieren, gerade weil es offensichtlich in Mode kommt, Erstgenanntes zu verteufeln. Dann kommt einer Abgrenzung allerdings große Bedeutung zu.
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dieser Punkt, dass sich tatsächlich Menschen mit Erstwohnsitz in diesen Wohnungen ansiedeln, trifft offenbar nicht im gewünschten Maße zu.
Sagt wer?
Die derzeit und künftig maßgebenden Stadtpolitiker kommen aus völlig anderen Milieus als die Mieter oder Käufer aus pontifexmaximus' erweiterten Bekanntenkreis. Der Planungsdezernent war Gewerkschaftssekretär, jetzt ist er Berufspolitiker. Wenn für ihn im Winter werktags um 18 Uhr kaum Licht in einem Wohnhochhaus zu sehen ist, ist es für ihn überwiegend ständig unbewohnt. Auf die Idee, dass die meisten Bewohner dann noch im Büro sitzen und frühestens um 21 Uhr nach Hause kommen, kommt er nicht.
Diese Milieus sind in sich geschlossen. Es gibt keinen Austausch und keinen Blick über den Zaun. Das ist neben der ideologischen Steuerung das Hauptproblem. Nicht Tatsachen, sondern eine infolgedessen sehr verengte Sicht bestimmt das politische Handeln. Dies und das unerschütterliche Bewusstsein, immer ganz bestimmt auf der richtigen Seite zu sein, führen zu Annahmen wie der aus dem Zitat oben.
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LOL. In Berlin gibt es nicht einen einzigen Wolkenkratzer. Das höchste Gebäude hat die DDR gebaut.
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^^
Auch unter dem ÖPNV-Aspekt wäre es wünschenswert, dass diejenigen, die zu entscheiden haben, endlich aus dem Quark kommen. Keine weiteren Aufdielangebankschiebereien und ständig ersonnenen neuen Varianten und Visionen. Sondern konkrete Beschlüsse. Damit endlich vorgeplant, geplant, gerechnet, Vorlagen verfasst, genehmigt und gebaut werden kann.
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Klar. Müsste man halt machen, das "etwas umbauen". Müsste man vorplanen, planen, vertieft planen, rechnen, Vorlagen verfassen, finanzieren und genehmigen lassen, ausschreiben, vergeben usw. Wenn man, außer ein paar Linien malen lassen, denn mal etwas gebacken kriegen würde. In Zeiten der "Klimakrise" würden sogar noch Straßenbäume rauspringen. Wenn.
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Payback für schöne Aufträge an linksdrehende Planer und Schwätzer, satt honoriert vom Steuerzahler. Manus manum lavat.
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Ein eher kleiner Parkplatz in einem Essener Stadtteil erhält eine Asphaltdecke. Ist das ein Thema für ein Architekturforum?
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Wundert das jemanden? Schon Ende Oktober, bei einer Sitzung des Planungsausschusses, würdigte Planungsdezernent Mike Josef den Vorschlag und damit die Studie von Karl Richter Architekten als "unterkomplex" herab (FAZ). In meinen Augen eine bodenlose Frechheit. Das zeigt das über alle Maßen komplexe Credo der aktuellen Planungspolitik. In Fällen, in denen "Rücksicht auf planerische Einschränkungen" zu nehmen ist, wenn es also schwierig wird, macht der Planungsdezernent lieber: Nichts. Dafür kommt er in anderen Fällen aber auch nicht voran.
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Ein Missverständnis, natürlich. Wie sicher auch die Pressemitteilung von gestern Nachmittag, in der sich unser kleiner Sonnenkönig wie folgt zitieren ließ: "Mit diesem Angebot ermöglichen wir den Fahrgästen am Samstag vor dem dritten Advent, kostengünstig mit einem Kinderfahrschein in Frankfurt unterwegs zu sein, um so ihren Weihnachtseinkauf zu erledigen".
Einfach "Entschuldigt, ich bin ein Trottel, ich musste so handeln" wäre für einmal ein ehrlicher Tweet gewesen.
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Also ich persönlich glaube ja, dass es nicht 10 bis 15 Jahre dauern wird. Höchstens ein Jahr nach der Eröffnung dieses 90-Millionen-Projekts kommen Bagger, mit Blaulicht, und walzen alles platt. Im Drei-Schicht-Betrieb. Weil's so schändlich fleckig aussieht, so schachtelig, und das für jeder-jedermann. Und der Wolfman-Al hat's kommen sehen, auf Basis von ein paar Renderings. Und er hat's versprochen, jaja.
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Während im Nordwesten der Grube (unter Zuhilfenahme von Linealen) dem Malen nach Zahlen gefrönt wird...
...wird im Anschluss an das stehen gebliebene Foyergebäude des Hermann-Josef-Abs-Saals bereits an der Bewehrung für den Deckel geflochten:
Bilder: Groß & Partner / Four-Baustellen-Webcam (Ausschnitte von mir)
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Erstaunlich, was manche Betrachter jetzt schon sehen, teils sogar per Ferndiagnose, bei einem Rohbau von etwa einem Drittel der Höhe und ein paar Etagen halbfertiger, staubiger Fassade.
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Dokumentiert sind die angeblich noch vorhandenen Bauteile auf dieser Website (hinter der allerdings eine recht zweifelhafte Gruppierung steht).
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Es sind Bauwerke. Türmen fehlt das notwendige Merkmal, dem Aufenthalt von Menschen, Tieren oder der Lagerung von Sachen zu dienen.
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Weder ein Fernmeldeturm noch Kirchtürme gelten als Gebäude. Als Häuser auch nicht.
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Hinter der abgestützten Fassade waren Büros. Der Abs-Saal war westlich davon, jenseits der entstandenen Lücke. Hinter der Fassade rechts auf diesem Foto. Genauer das Foyer, der Saal selbst schloss sich dahinter an. Was der Europäer mit den Aussagen vor "(*Ironie aus*)" meint, kann ich auch nicht nachvollziehen.
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Es liegt auf der Hand, dass der damalige Planungsdezernent während des Wettbewerbs eine Befreiung bezüglich der Höhe in Aussicht gestellt hat. Der Bauherr dürfte dann den Fehler begangen haben, zu lange mit dem Einreichen des Bauantrags zu warten. Ohne Antrag keine Befreiung. Schlecht, denn dann wechselte der Planungsdezernent. Der neue Dezernent wollte von irgendwelchen Andeutungen seines Amtsvorgängers wahrscheinlich nichts wissen. Und aktenkundig war nichts. Dem Bauherrn dennoch so etwas wie Vertrauensschutz zuzugestehen, statt einen hohen, bei diesem Projekt praktisch kaum möglichen Anteil an Sozialwohnungen zu fordern, das hätte Größe erfordert. Eine Eigenschaft, die beim aktuellen Planungsdezernenten noch überhaupt nicht zutage getreten ist, in keiner Hinsicht.
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Schade. Leider hat es wieder nicht zu einer Zeitangabe gereicht, nur zu privaten Einzelheiten (weniger interessant) und einer diffusen Drohung. Dann noch viel Spaß mit deinen historischen "Updates" unbekannten Datums.