Beiträge von mik

    Verluste auf Kosten der kleinern Kinos.
    Aber das größte Kinocenter Hessens ist für einen Geschmack zu klein. Wenn schon, dann am besten gleich das größte Europas mit der größten Leinwand und so weiter. Dann kann man auch überregional Besucher anziehen.
    Die Dachlandschaft ist zwar hübsch, wirkt aber etwas lächerlich für ein solches Projekt. Die sollten lieber ne Achterbahn draufsetzen, das würde besser passen, oder halt wenigstens einen riesigen Äbbelwoigarten nach Müncher Biergartenvorbild.

    Warum kann man eigentlich nicht einfach alles größer bauen. Wenn man mehr Einzelhandelsfläche will baut man halt noch ein Stockwerk auf die ursprünglichen PLanungen drauf und belässt die Größe für die Attraktion beim alten. Da müsste man doch einen Kompromiss finden können. Die Stadt war bisher immer entgegenkommend, wenns um Großprojekte ging.
    Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass sich wirklich kein Investor finden lässt, bzw. alle Investoren einfach so abgesprungen sind. Ich denke die Vivico wird den ein oder anderen Fehler begangen haben.

    Mich wundert, dass das Konzept "Einzelhandel" alleine funktionieren soll. Ich sehe keine Gefahr für die Innenstadt durch das UEC, sondern eher Gefahr für das UEC von der Innenstadt.


    Das UEC wird nur funktionieren, wenn dadurch die Innenstadt quasi erweitert wird, das heißt auch das umliegende Gelände mehr Innenstädtisch genutzt wird.
    Der Stadtbesucher wird vom Bahnhof aus ja direkt von der Kaiserstrasse aufgesaugt und die üblichen Ziele, wie Museen und "Altstadt" liegen in Richtung Zeil.
    Wenn das UEC wirklich funktionieren soll muss entweder im Zentrum selbst oder im östlichen Europaviertel ein urbaner Anzugspunkt, wie eine Sehenswürdigkeit oder etwas kulturelles enthalten sein.

    Naja, London ist politisch halt weiter von Europa weg als z.B. Frankfurt oder Paris. Ich mein, geschenkt bekommen wir nichts, aber Deutschlands Pro EU Haltung kann ne echte Chance sein (was sich mit der EZB ja schon bestätigt hat) :daumen:

    hmmm, kann sein, dass ich die Autobahnen verwechselt habe, ich fahr da ja net oft lang. Als ich zur IAA gefahren bin ist mir das "Amex" und das Scala von der Autobahn auf jeden Fall ziemlich imposant aufgefallen und ich meine ne Autobahn die relativ hoch ist und nach Norden führt und von wo man auch mal nen Blick auf die HH von Niederrad bekommt. :D

    Danke für die Fotos, diese Ansicht ist Toll und du hattest mit dem bewölkten Himmel sogar Glück, sehr atmosphärisch.
    Diese Perspektive ist eine der wenigen von Norden, wo die Skyline nicht so extrem lückenhaft wirkt. Das liegt daran, dass die ganzen kleinen Hochhäuser ins Gewicht fallen.
    Der Tishman Spyer Turm wird die Ansicht, wenn er denn Gebaut wird wohl massiv dominieren, aber auch die größte Lücke schließen.


    Btw. Das Rhein-Main Center kann man in Höhe und Entfernung nicht vom City HH unterscheiden, das liegt an der Fassade, die aus zwei "Reihen" pro Stockwerk besteht. Sehr interessanter Effekt

    Ich weiß ja nicht in welcher Preisklasse die liegen, es sieht zu mindest recht teuer aus und dafür sind die fast zu hässlich.
    Mir gefallen nur die ersten beiden richtig, die sehen recht Elegant aus, aber ich kenne diese Architektur schon von wesentlich älteren Gebäuden in Südeuropa. Da stehtst 50:50 ob man es in 20 Jahren noch schön findet oder absolut hässlich.


    Von den neuen niederländischen Plattenbauten gefallen mir die "Hoge Heren" oder wie die heißen übrigens richtig gut.
    Ich mag die klare Strukturierung der Fenster und Balkone und die schwarze Fassade, die sogar aus bezahlbaren Platten besteht. Die Fassade sieht sehr gediegen und zeitlos aus und wird nicht so schnell versifft wirken, außerdem besitzen die schlanken Türme eine gewisse Eleganz.
    Es gibt auch einige 60er Platten, die mir gefallen, z.B. so ein Cluster in Zürich:


    Züricher Wohntürme


    Stellt euch an diesen Züricher Türmen mal eine dunkle Fassade vor - einfach nur sweet ;)


    Ich hoffe vor allem auf ein Revival solcher Wohntürme als solitäre in Innenstädten, die bezahlbare Wohnungen beherbergen. Einen Luxusturm zu bauen, der die Qualität eines Mainplazas hat ist ja nicht schwer. Was gescheites, bezahlbares zu bauen dagegen schon eher.

    Zitat von Jai-C

    Das sehe ich anders - nicht umsonst wird die Skyline immer wieder aus der selben Perspektive gezeigt. Die Hochhäuser stehen jetzt schon zu weit auseinander und die EZB macht alles nur noch schlimmer. :nono:



    Ich glaube, dass ist eine Frage wie (bzw. von wo) man die Stadt wahrnimmt. Was den Skylineblick betrifft, wirkt es sich negativ aus wenn die HH zu weit auseinaner stehen, keine Frage.
    Ich persönlich, als Metro-Bewohner, nehme Frankfurt in erster Linie von den Strassen der Innenstadt wahr und die meisten Touristen werden das genauso sehen. Die Postkartenansicht ist mir jedenfalls weniger wichtig als die Größe der Innenstadt, belebte Strassen und auch die Ansichten vom Strassenlevel.
    Obwohl... die eine oder andere Häuserschlucht hat auch was :D

    Die Frankfurter Skyline bezieht ihren Reiz ja aus der Auseinandergerissenheit. Wenn man auf dem Bahnhosvorplatz steht hat es einen sehr urbanen Effekt in jeder Richtung Hochhäuser zu sehen. Die Innenstadt wird so nicht nur optisch erweitert. Ich denke man sollte diese Entwicklung weiter verfolgen, indem man kleine Cluster zulässt, die über Hochhausreihen miteinander verbunden sind, wie Messe und Bankenviertel und die Mainfront (Westhafen).
    Die EZB soll nur ruhig hoch bauen, HH am Opernplatz und Zeilprojekt werden den Anfang einer Hochhausreihe zum neuen Cluster bilden. Die Gegend hat genug Entwicklungspotential.


    Ich bin richtig froh, dass in Frankfurt kein einzelnes Riesencluster entsteht, denn das wäre so belebt wie die Bürostadt Nierderrad. Lieber gut durchmische, kleine (Anzahl, nicht Höhe), lose miteinander verknüpfte Cluster.
    Ein richtig hohes HH kann wie der Messeturm (ok, Marriot war schon da, aber trotzdem) einen Anfang bilden.

    Naja, wir sind bisher vom Terrorsimus verschont geblieben, was ein Standortvorteil seien dürfte. Wichtig ist in erster Linie, dass die Wirtschaft wieder anzieht. Aber das wird sicher noch dauern. Ich denke, in zwei Jahren wird man mit dem bau beginnen können um bei Fertigstellung eine entsprechende Nachfrage zu haben.

    Ästhetisch gesehen, wäre die alte Platte mit einer neuen Fassade hübscher gewesen. Man muss aber auch bedenken, das in dem haus menschen leben sollen und dafür ist der Rückbau eher geeignet. Die Balkone sind großzügiger und offener, es gibt diese Dachterassen und es ist etwas "individueller" als die alte Platte.
    Klar, ist die architektur nach wie vor bescheiden, aber trotzdem eine Verbesserung :toll1: