Zitat von b-a-t-oschön wär`s ja
Worum wetten wir?
Heute gibt es in der Berliner Morgenpost einen interessanten Artikel über die Nutzungsgeschichte des Berliner Stadtschlosses. Ein Auszug:
"Die Baugeschichte des Berliner Stadtschlosses ist verwickelt. Aber in allen seinen Ausbaustufen war es stets viel zu groß, um allein die Privaträume der jeweiligen Fürsten und Monarchen aufzunehmen. Von Anfang an Teil der Residenz waren daher Repräsentationssäle, aber ebenso die Arbeitszimmer der verschiedenen Kanzleien, die alle Entscheidungen des Hofes ausfertigten (...).
Nach 1918 vermietete die Verwaltung des preußischen Krongutes zahlreiche der insgesamt 1210 Räume des Schlosses. So lebten zum Beispiel 1924 im dritten Stockwerk 27 Privatfamilien - bei einer lichten Raumhöhe von 3,27 Meter kann man ihre Wohnungen nicht unbedingt als beengt ansehen. Institutionen wie die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft (eine Einrichtung zur Förderung wissenschaftlicher Grundlagenforschung, heute Max-Planck-Gesellschaft) residierten nun im Schloß, aber auch die Gewerkschaft Deutscher Verwaltungsbeamter und die Landesanstalt für Gewässerkunde. Das Studentenwerk betrieb im Schloß eine Mensa und das 'Helene-Lange-Tagesheim für Studentinnen'."
Quelle: http://morgenpost.berlin1.de/c…/12/12/berlin/797999.html