Heiße Sanierungsarbeiten in der Steinstraße 34? In der Großen Steinstraße 34 hat ein denkmalgeschützte Haus gebrannt – die Feuerwehr bestätigte Brandstiftung. Zuvor hatten Verdrängung und mutwillige Zerstörung das Gebäude unbewohnbar gemacht. Das Haus wurde 2022 verkauft und der neue Eigentümer hat den Mietenden schnell seine Pläne für die Kernsanierung mitgeteilt. Es folgte ein klassischer Prozess der kalten Entmietung, auch durch gefährliche und teils rechtswidrige Baumaßnahmen. Dieser ist ausführlich unter https://stein34.blackblogs.org/ sowie auf unseren Social-Media-Kanälen nachzulesen. Nun gab es letzte Woche einen Großbrand auf mehreren Etagen des Gebäudes, es waren 60 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz. Die Einsatzleitung spricht von Brandstiftung, weil es auf allen Etagen Brandherde gab. Sichtlich gab es vor allem im Dachgeschoss größere Zerstörung durch den Brand, außerdem hat sich ein Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten verletzt und liegt im Krankenhaus. Teile des Hauses sind marode und drohen auf die Straße zu stürzen. Dadurch ist die Straße für Straßenbahn und Autoverkehr in diesen Bereich seit über einer Woche gesperrt. Die Stadtverwaltung steht mit dem Eigentümer des Gebäudes in Kontakt. Die Stadt hat den Eigentümer aufgefordert, die durch den Brand zerstörten Dachbereiche entlang der Großen Steinstraße und der Ludwig-Stur-Straße zurückzubauen. Der markante Giebel an der Ecke ist am Mittwochmittag bereits entfernt worden. Ziel ist es, bis Freitag die Arbeiten im Außenbereich zumindest so weit fertig gestellt zu haben, dass ab dem Wochenende die Straßenbahn wieder fahren kann.
Video zu den Abrissarbeiten