Beiträge von MrMakabar

    ^^ Beides die Verlängerung der U4 ab Moldauhafen und der U2 nach Bergedorf sind bislang Konzeptstudien. Außerdem wird auch bei der U4 Verlängerung gerade massiv neu gebaut. Die Schlagwörter dabei sind Spreehafen, Elbinselquartier und Wilhelsmburger Rathausquartier. Weiter im Süden in Harburg gibt es auch noch massiven Wohnungsbau.


    Außerdem wäre für mich eine Straßenbahn in der Gegend auch viel sinnvoller als bei der U4. Bei der U4 gibt es die Elbbrücken als natürliche Barrieren. Bei der U2 gibt es allerdings auch noch viele andere Stadtteile, welche noch nicht erschlossen wurden. Jenfeld zum Beispiel. Da wäre ein günstigere Option sinnvoll.

    Utopisch ist es sicher nicht. Gerade steht sicherlich die U4 Erweiterung in Wilhelsmburg und die U5 Richtung Hauptbahnhof, die S6 Richtung Osdorf und die neue S-Bahnstammstrecke auf dem Plan. Es kommt eher darauf an ob die Politik es wirklich will. Als Hochbahnstrecke wird das ganze auch relativ günstig und machbar. Der Anschluss von Lohbrügge ist sinnvoll und der Umstieg in Bergedorf entlastet den Hauptbahnhof bzw Berliner Tor. Außerdem kann man auch noch weiter in den ländlichen Hamburger Süden vorstoßen, wenn noch nichts gebaut wurde(Felder südlicher der A25).

    Das Dreieck wäre bei einer Osttangente sicher sinnvoll. Schon allein für den Güterverkehr aus dem Hamburger Hafen Richtung Osten.


    Bei solch einer Querung würde sich auch ein Bahnhof am Berliner Tor anbieten, welcher neue Gleise von der Strecke nach Lübeck mit der nach Berlin verbindet. Gerade mit dem Fehrman Sund Tunnel bietet sich dort etwas sehr praktisches. Allerdings würde man dann ICEs wenigstens teilweise nicht durch den Hauptbahnhof fahren lassen.

    Die Elbe selbst ist dort 17m tief und der Elbhang bedeutet halt noch viel längere Tunnel. Dann will man auch noch den Bahnhof in Altona umbedingt abreißen. Damit verbaut man sich quasi die Chance dort eine sinnvolle Elquerung zu Bauen. Ich glaube die schönste Lösung wäre den Bahnhof in Altona nach unterirdisch neu zu Bauen und mit dem Süden grob entlang der Auto Elbtunnels mit der Y-Trasse zu verbinden.


    Allerdings frage ich mich ernsthaft, warum man nicht auch andere Optionen geprüft hat. Im Osten hat man schließlich keine Elbhang und die Elbe ist auch nicht so tief. Es gibt auch viele Industriegebiete, wo es weniger Probleme mit Anwohnern gibt. In etwa Kattwykbrücke und dann Richtung A1 und der nach Moorfleet oder Rothenburgsort folgen um dann auf die Magistrale nach Berlin zu gehen. Alernativ nicht aus dem West von der Kattwykbrücke, sondern eine neue Eltbquerung bei der A1 für die Eisenbahn bauen um Züge nach Maschen durchzuleiten. Damit würde man den Güterverkehr aus dem Hafen gut umleiten können und auch teilweise den Personenverkehr.

    Wenn sie 2026 mit dem Rohbau fertig sein wollen, müssen sie nächstes Jahr schon mit den Bauarbeiten anfangen. Da die Gläubigerversammlung erst nächstes Jahr stattfindet und die Baufirmen auch Zeit brauchen, wird es irgendwann in der zweiten Jahreshälfte los gehen. Wenn alles glatt läuft.

    Ich fass mal den Mopo Artikel zusammen:


    - Kühne ist bei Becken mit dabei

    - ansonsten hat kein anderer ein Angebot abgegeben, allerdings kann es auch noch Nachzügler geben

    - der Insolvenzverwalter legt das beste Angebot anfang nächsten Jahres der Gläubigerversammlung vor, welche dann über den Verkauf abstimmen

    - wenn das klappt sollte der Rohbau 2026 und der Elbtower als ganzes 2030 fertig sein

    - die Gläubiger können das Angebot ablehnen, was dann die Gläubiger verpflichtet den Elbtower fertig zu Bauen

    City Nord - Sengelmannstraße ist ein Teilstück der Strecke Bramfeld - Borgweg. 2027 startet also ein Probebetrieb auf dem Teilstück zwischen den zwei Stationen City Nord - Sengelmannstraße und man baut dann weiter Stationen fertig bis 2033 der volle Betrieb im ersten Bauabschnitt zwischen Bramfeld und Borgweg erfolgen kann. Soweit ich weiß soll der Fahrgastbetrieb 2029 erfolgen.


    Hier ist eine schöne Grafik mit Zeitplan im Artikel:


    https://schneller-durch-hambur…uablauf-bramfeld-citynord

    Es ist auch gar nicht schlimm, wenn es keine Straßenbahn in Hamburg mehr geben wird, ich habe da null persönliche Aktien drin. Der Kardinalfehler war die Aufgabe des Netzes in den 60er/70er Jahren und nicht, dass es in Deutschland anders als in anderen Ländern noch nie und nirgends gelungen ist, ein solches Netz von Null wieder aufzubauen. Dafür reicht das Geld nicht und dafür sind die ideologischen Gräben zu tief. Selbst in Städten wie Berlin ist das Thema so unvorstellbar ideologisiert, obwohl die ja in ihrer eigenen Stadt top Anschauungsunterricht haben, wie gut sich beide Systeme ergänzen können. Deshalb geht es auch nur in lächerlich kleinen Schritten voran, obwohl eine sich irgendwie selbst respektierende Verkehrsverwaltung in nun 35 Jahren seit der Wiedervereinigung längst mehr als zwei oder drei Stummelstrecken in den Westen hätte schaffen müssen.

    Es gibt in Deutschland sieben Städte über 200.000 Einwohner ohne Straßenbahn oder Stadtbahn. Hamburg ist eine davon hat aber U- und S-Bahn. Die anderen sind Münster, Wiesbaden, Mönchengladbach, Aachen, Kiel und Lübeck. In Kiel haben sich SPD, CDU, Grüne, SSW, FDP und Linke für die Stadtbahn ausgesprochen, dagegen war nur die AFD. Wobei Wisebaden und Aachen Volksentscheide gegen den Bau von Straßenbahnen hatten.

    Eine Stadtbahn ist eine bessere Straßenbahn. In den 60er hat die BRD Geld für U-Bahnbau vergeben. Da der Autoverkehr gestärkt werden sollte und Geld für U-Bahnen da war, haben mehrer Städte geplant ihre Straßenbahn in eine U-Bahn umzubauen. Dafür haben sie dann in der Innenstadt bei den wichtisgten Gleisstücken U-Bahntunnel gebaut. Bei der Ölkrise stellte sich dann heraus, dass der komplette Umbau zu teuer wäre. Man hat allerdings recht schnell bemerkt, dass diese Systeme große Vorteile bietet. Eine richtige U-Bahn wäre zu teuer, aber man an den Stellen wo man U-Bahnkapazität braucht die Tunnel. Gleichzeitig kann man in Randlagen günstig in Form einer Straßenbahn bauen. Mittlerweile benutzen die meisten Stadtbahnen Hochflurfahrzeuge, statt Niederflur in Straßenbahnen.


    In Hamburg wurde der Begriff Stadtbahn praktisch für eine Straßenbahn von höherer Qualität verwendet. Das machen die Politker in Erfurt und Kiel auch so. Hamburg hat schließlich eine U-Bahn und von daher ist eine Straßenbahn in Tunneln kritisch zu betrachten. Allerdings könnte eine Straßenbahn, meinetwegen auch Stadtbahn genannt, für Hamburg sinnvoll sein, da sie günstiger zu Bauen ist. Gerade in Frankreich wurden in den letzten Jahrzehnten viele Straßenbahnen mit großem Erfolg gebaut und haben sich bewährt. München und Berlin besitzen ihre Systeme ja auch nicht grundlos und beide Bauen noch mehr Linien. Allerdings stellt sich dann auch noch die Frage ob es auf der gegebenen Strecke sinnvoll ist eine Straßenbahn oder eine U-Bahn zu Bauen.

    Die Planung vom Moldauhafen nach Kirchdorf-Süd, die bei der Olympiabewerbung gemacht wurden sahen 5 Stationen vor. Das wäre also in etwa das Stück der U5, welches gerade im Bau ist und das soll bis 2035 fertig sein. In dem Zeitraum werden auch noch drei Stationen bei der U4 hinzugebaut. Also 8 neue U-Bahn Stationen in einem Jahrzehtn. Also die U4 bis Kirchdorf-Süd zu verlängern wäre durchaus auch bis 2050 möglich, falls man in diesem Jahrzehnt die Entscheidung trifft und die Politik schaut sich ja bereits Optionen an.

    Midas



    Für eine Stadtbahn oder Straßenbahn muss allerdings auch ein Betriebshof gebaut oder umgebaut werden. Für 10km Straßenbahn ist das einfach zu viel Aufwand. Für Kiel sollen Betriebshof und Fahrzeuge über 300Millionen€ kosten. Wirklich günstig wäre es auf der ehemaligen B75 eine oberirdische U-Bahnlinie auf einem Damm zu Bauen und diese weiter nach Harburg zu führen. Also durch die meisten Neubaugebiete durch. Normale Bahnstrecke was das quasi wäre, ist sogar günstiger als Straßenbahn, da keine Autos auf ihr fahren müsste. Man hat sogar einige Brücken, die man vielleicht benutzen könnte.

    In Wilhelmsburg werden gerade Neubaugebiete mit über 5000 Wohneinheiten geplant. Das meiste recht dicht in Mehrfamilienhäusern und gemischt, soll heißen auch noch Bürofläche. Die Projekte findet man hier: https://www.iba-hamburg.de/de/projekte/projektgebiete

    Das meiste davon im Norden und dort gibt es bereits einige Gegenden mit wirklich schlechten Öffi Anschluss. Dazu kommt noch Felder und Industrieflächen, welche ebenso erschlossen werden können. Dazu kommen noch Neubaugebiete in Harburg und Gegenden wie Neugraben. Auch dort wird viel geplant für die nächsten Jahre.


    Da wird also schon jetzt viel geplant und gebaut. Die S-Bahn und der Zugverkehr sind schon jetzt überlastet. Im Westen wird durch den Hafen eine Elbqueerung durch Tunnel oder Brücke sehr teuer und im Hafen ist natürlich auch wenig Nachfrage nach Öffis. Sprich imho sollte man auf ein Verkehrsmittel mit hoher Kapazität setzen und da ist die U-Bahn der Straßenbahn überlegen.


    Allerdings gab es tatsächlich mal eine Straßenbahn von Hamburg nach Harburg. Die führte über die jetzige Busbrücke bei den Neuen Elbrbrücken und dann weiter über die Alte Harburger Elbbrücke nach Harburg. Beide Brücken stehen noch und die eine ist sogar nur für Busse. Da kann man also relativ einfach eine neue Strecke bauen.

    Mag mich jemand aufklären, in wie weit Straßenbahnen Sinn ergeben, die nicht auf einer Eigenen Fahrbahn fahren, sondern diese sich mit Autos teilen?

    Der Vorteil einer Straßenbahn ist das die Kapazität größer als bei einem Bus ist, sie aber günstiger zu Bauen ist als eine U-Bahn. Natürlich darf sie dafür nicht im Stau stecken bleiben, allerdings geht das relativ einfach, indem man auf der normalen Straße autofreie Gleise legt und bei Kreuzungen die Ampel entsprechend schaltet. Die U4 Verlängerung zu den Elbbrücken hat 145Millionen€ gekostet für 1,3km. Berlin hat der Ausbau der Straßenbahn von Moabit zur Turmstraße nur 33Millionen€ gekostet für 2,2km Straßenbahn. Kiel plant momentan eine "Stadtbahn"(eigentlich eine gut Straßenbahn) für eine Milliarde€ für 36,5km. Das ist mit Betriebshof, Fahrzeugen und so weiter. Verglichen mit Bussen ist der Vorteil, dass eine Straßenbahn eine höhere Kapazität hat.


    Hamburg ist tatsächlich die größte Stadt in der EU ohne Straßenbahn oder Stadtbahn. Die nächstgrößte ist Vilnius mit einem Drittel der Einwohner Hamburgs. Für Hamburg mit U- und S-Bahn bietet sich die Straßenbahn für die äußeren Bezirke an. In Städten wie Paris oder London wird das oft so gemacht, um Verbindungen die nicht durchs Zentrum müssen bedienen zu können. Wenn man zum Beispiel von Billstedt nach Farmsen will, wäre die Straßenbahn eine sinnvolle Alternative. Das schafft auch interessante Querverbindungen und Alternativen, falls am Hauptbahnhof mal was passieren sollte.

    Beim Cruise Center ist die Lage etwas anders. Die URW hat nur den Rohbau durchgeführt. Beim Innenausbau ist die Hamburg Port Authority der Bauleiter. Die Übergabe war vor einem Jahr. Also wenn im Rohbau schlecht gerabeitet wurde, müssten wir es doch wissen. Bislang weiß ich nur von Wasserproblemen im Einkaufszentrum und bei den Hochhäusern.

    Anscheint hat Unibail-Rodamco-Westfield ganz einfacher gar keine Firma für Sicherheitsplanungen aller Art beauftragt. Takenaka hat wohl den Auftrag abgebrochen, da URW auf der Baustelle keinen Brandschutzplan hatte und die Baustromversorgung nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Laut dem Artikel gibt es nicht nur keinen Brandschutzplan für die Baustelle, sondern auch keinen für die fertigen Gebäude, Evakuierungsplan fehlt auch, Blitzableiter wurden ebenfalls nicht installiert und es gibt noch nicht einmal einen Plan wo Feuermelder und andere Alarmsystem installiert werden sollen. Außerdem sollen wohl die Keller der beiden Hochhäuser nach dem Starkregen anfang Juli geflutet worden sein, da beim Beton gefuscht wurde.


    Keine Ahnung wie sie damit durchkommen wollten. Bis Oktober wird das aber nichts, da fehlt einfach zu viel.

    Nur um es in den Raum zu werfen. Signa hatte als Mieter the Hamburg Commercial Bank mit ca. 900 Mitarbeiter, wobei dort wohl etwas getrickst wurde, und die Aon plc einem Versicherungsmakler der eine Hamburger Tocheter namens Aon Deutschland mit Sitz in Hamburg und 1700Mitarbeiter. Aon selber ist noch einmal eine Nummer größer.

    Bei 8-10m² pro Arbeitplatz reden wir von einem Zellenbüro. Bei Großraumbüros sind es eher 12-15m² pro Arbeitsplatz. Allerdings wird ein Mieter, der die Hälfte des Elbtower mietet höchst wahrscheinlich seinen Zentral in den Elbtower verlegen. Sprich dort kommen höchst wahrscheinlich mehrere sehr großzügige Büros für Topmanager hineinkommen. Zusätzlich zu den Büroräumen braucht es natürlich auch Konferenzräume und ähnliches. Auch bei den anderen Mietern wird es eher die Topkanzlei, Privatbank oder ähnliches sein, als ein Callcenter. Es ist halt kein Betonklotz in der City Nord, sondern der Elbtower wäre mit die beste Büroadresse in Hamburg. Sprich eher mehr Platz pro Arbeistplatz.


    Desk sharing ratio ist natürlich zu bedenken, allerdings wird ein Manager nicht sein Büro teilen wollen und es gibt auch Fälle wie bei Anwälten wo es unpraktisch sein kann. Also die Idee welche kritiker anstrebt, mit Callcenter mässigem Büroplan, welchen man verdoppln kann, da die Hälft der Mitarbeiter zu Hause arbeitet sehe ich eher kritisch. Die hohen Mieten zahlt man wegen des Prestiges in einer der besten Adressen Hamburgs arbeiten zu dürfen. Mit toller Aussicht und guter Verkehrsanbindung mit grandioser Architektur. Die Durchschnittsmiete in der HafenCity is übrigens bei 28,30€/m². Also so verrückt scheint mir dort 35€/m² in vier Jahren nicht zu sein, da einige Büros ja eine wirklich einmalige Aussicht haben.


    Die Aussagen von Becken (z.b. in dem NDR-Interview) sind nicht ganz eindeutig. Es bleibt unklar, ob sich die 50% auf die Büro-oder die Gesamtfläche beziehen.

    Bei 16:30 im Interview sagt Becken sehr klar Bürofläche.