Beiträge von woliver2301
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Prager Str. 251-259
Rückseite noch eingerüstet...
Die Bewohner der kleinen Siedlung rund um den Tränkengraben...
...werden sich gewiss über die neue Lärmschutzwand freuen. Ansonsten kann man feststellen, dass die sich aus dem Straßenverlauf ergebende leichte Krümmung dem Objekt ein bisschen Dynamik verleiht... Unschön, dass es an beiden Seiten keinen Abschluss hat, sondern einfach nur abgeschnitten wurde, obwohl ein direkter Anbau eher unwahrscheinlich sein dürfte.
Blumenstraße 68 / Ecke Lützowstraße
Repräsentative Fassade der "außergewöhnlichen Wohnimmobilie" zur Blumenstr.
"Architektonische Güte und Bauausführung ... ergeben ein stimmiges Gesamtbild."
In der Ecknische im EG wäre noch Platz für die überlebensgroße Skulptur bspw. eines Geizkragens...
Während zuletzt in Schönefeld diese Ergänzung eines bestehenden Bauensembles zu besichtigen war:
...hat es hier nur für diesen Klumpen gereicht:
Über 2 Fensterachsen wurde der Neubau im Format angepasst, dann aber ist der Architekt plötzlich erkrankt...
...und der Rest wurde von RenditeCAD zu Ende gerechnet.
Ansonsten hätte man das Ding ja auch gleich über 5 Etagen direkt an den Nachbarn dranklatschen können...
Zur Blumenstraße: Ich habe viele Jahre in dieser Gegend gelebt und bin dort aufgewachsen. Mir schmerzt dieser Anblick. Ich sage es selten, aber hier wäre das Weiterleben der vorherigen Brache tatsächlich schöner gewesen. Oder ein Parkplatz. Wer zum Kuckuck hat diese Milchglasfenster aus dem Nachtspeicher entrümpelt?! Unfassbar auch, wie schön und optimistisch die Visualisierung im Gegensatz zum Endergebnis daherkommt.
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^ schon interessant wie dieses Lammellenstruktur eine scheinbare Schärfe rausnimmt und etwas auflösend wirkt. Das ist gut gelungen, schließlich gehts um einen Industriebau in einer Wohnstruktur. Ich bin mal auf andere Licht- und Wettersituationen gespannt.
Ganz Deiner Meinung. Auf dem ersten Bild sieht es gar so aus, als sei das Objekt nachträglich per Fotobearbeitung eingefügt worden, so "soft" wirkt es im Vergleich.
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Welchem Zweck dient der "Bruch"? Finden sich dort Terrassen wieder oder ist das einfach nur ein mit Kies überschütteter "Weg" für den Hausmeister?
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Ich finde auch, man sollte hier nicht übertreiben. Meiner Meinung nach strahlt die Farbe eine gewisse Wärme aus und fügt sich gut ein. Besser als ein stumpfes Weiß mit schwarzen oder dunkelgrauen Rahmen, wie DaseBLN bereits schrieb.
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Georg-Schumann-Str. 16 / Ecke Mechlerstr.
Die Sanierung geht im Schneckentempo voran, noch immer sind einige Fenster nicht ausgetauscht. Das Dach sieht seit vielen Monaten so aus, ob das der Bausubstanz gut tut, bezweifle ich...
Seit Freitag ist nun auch die Seite zur Mechlerstr. eingerüstet. Wenn so weiter saniert wird, können wir 2030 mit einer Fertigstellung rechnen - die Kosten für Gerüste sind sicher nicht ohne, insofern wundert es mich sehr, dass man hier so langsam ist (die Baufahrzeuge Mo-Fr vor der Tür sind durchaus in Leipzig bekannte Firmen, also nicht alles in "Eigenregie").
(eigene Aufn. 3/23)
Ich befürchte fast schon, es wird hier zu einem Ergebnis wie in der gegenüberliegenden Ehrensteinstraße 44 kommen. Jahrelange Sanierung mit einem ernüchternden Endergebnis und vielen Fragezeichen über meinem Kopf, jedes Mal, wenn ich davor stehe.
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Fantastischer Thread! Vielen Dank für die Mühe und die wunderbaren Fotos und Dokumente!
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Die Farbe für sich stehend könnte durchaus ansprechend sein. Im Kontext des Hauses jedoch ein absoluter Reinfall, wie ich finde. Die Gründe hierfür hätte ich gern einmal gewusst. Oder hört man hier die Nachtigall trapsen und es soll sukzessive zu diesem Ergebnis führen? ^^
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aku und AltGohliser vielen Dank für die Bilder und die Erläuterungen! Sehr interessant und endlich habe ich mal Licht ins Dunkel bekommen.
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Erfreulich auch, dass es nun endlich bei der Gohliser Str. 32 mit der Sanierung losgeht.
Es handelt sich um dieses Gebäude:
Eigene Bilder
Ich freue mich, dass es hier endlich loszugehen scheint. Für mich gehört der Abschnitt der Gohliser Straße zu den schönsten der Stadt Leipzig. Ich bin auch gespannt, ob an der Leerfläche genau gegenüber irgendwann einmal gebaut wird. Stand da früher mal etwas? Weiß das hier jemand? Seit ich Kind bin, kenne ich es nur als leerstehende Fläche mit wucherndem Gebüsch.
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Besondere unsere Kinder nicht, welche eigentlich schon gedacht hatten, dass man die Todeszone verlassen hat und sich frei bewegen kann - musste K1 schnell noch vor dem Überfahren werden retten.
Das meine ich nicht böse, aber Kinder können sich im öffentlichen Raum, noch dazu in der Innenstadt mit einer Menge an Passanten, Zweirädern, Vierrädern und ÖPNV, nun einmal nicht einfach frei bewegen wie in einem Park. Diesen Umstand per se auf die als schlecht beschriebene Verkehrssituation zu schieben, ist meines Erachtens grundlos. Das Wort "Todeszone" ist schon eine Hyperbel vor dem Herren. Die Radstreifen haben farblich abgesetzten Straßenbelag und Schilder allerorten. Das Umschauen im öffentlichen Raum wird einem nun einmal nicht abgenommen.
Da Du aus Dresden zu kommen scheinst, möchte ich nur auf den Bahnhof Dresden-Neustadt, alles, wirklich alles in der Prager Straße und alles um den Tunnel vor dem Hauptbahnhof herum hinweisen. Da zeigt sich die Verkehrsführung auch nicht von ihrer glanzvollsten Seite.
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^ Ich finde den Entwurf super!
Im Übrigen hätte ich für die beiden Eingänge zum Citytunnel am W.-L.-Platz genau solche Entwürfe wie auf dem letzten Bild links für gut befunden, statt dieser meiner Meinung nach noch immer unschönen Eingänge, die es letztlich wurden.
Überflüssiges Vollzitat des Vorposts gelöscht.
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^^ so gut die Sanierung der Lützner 9. geworden ist, so fraglich ist immer wer denn in ein EG einer so stark befahrenen Hauptstraße ziehen möchte. Es ist zwar dort mittlerweile alles 30 Zone, aber kaum Bäume mit Verschattung etc.
Nicht zu vergessen die direkt daneben liegende Tankstelle. Oder gibt's die nicht mehr? ich war seit sicherlich 3 Jahren nicht mehr in der Ecke.
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Die 90er mit ihren Glasbauten- und fassaden waren schon ein bizarres Jahrzehnt. ^^
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Ziegel Gern geschehen.
Danke für die Bilder der Löhrstraße! In der Tat handelt es sich baulich um eine sehr schöne Straße (vom Straßenpflaster und dem m. M. n. etwas zu schmalen Bürgersteig einmal abgesehen). Das rote "ProSoft"-Haus habe ich dabei in der Tat vergessen (obwohl ich monatelang daran vorbei lief). Wenn ich dieses Bild jetzt auf den W.-L.-Platz transportiere, dann mutet es doch gar nicht so schlecht an, wie ich ursprünglich dachte. Letztlich bin ich vor allen Dingen froh, dass der W.-L.-Platz nach Jahrzehnten der Unattraktivität eine Rundumerneuerung erfährt. ^^
Ich bin gespannt, ob dieses Projekt je gebaut wird. Der Entwurf ist sicher noch verbesserungsbedürftig, auch wenn er keine Katastrophe ist.
Ich bin wahrlich kein Experte für Architektur und Bautechnik und gehe meist mit der Prämisse "Hauptsachte dat Loch is' zu" etwas pragmatisch an Neubauvorhaben heran. Verstehen werde ich allerdings nie, warum man, wenn man schon einen Neubau in eine Lücke quetschen möchte, diese dann nicht zumindest eeeeeeetwas an die umliegenden Bauten anpasst. Bei der Visualisierung namentlich die Bauhöhe. Gruselig, einfach gruselig.
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Weissenhof-Siedlung, 1928 fotografiert von Elsbeth Böklen.
Das auf dem Foto zu sehende Auto oder das Outfit würde heute kaum jemand als modern bezeichnen. Vergleiche hiermit:
https://detgoeckeritz.de/engin…17/02/weissenhof_f015.jpg
Warum es hingegen als modern gilt, so zu bauen wie vor 100 Jahren, konnte mir noch keiner erklären. Und auch nicht, warum modern=gut sein soll, wo es doch hier nur um geschmackliche Fragen geht. Oder ist das wie in der Werbung, wo uns "jetzt neu!" als Kaufargument eingetrichtert wird, besonders dann, wenn das Produkt selbst eine Mogelpackung ist und sonst nichts zu bieten hat?
Wahrlich gibt es genug farb- und formlose Rechtecke in Leipzig, an denen sich Liebhaber dieser Stilrichtung erfreuen können. Daher ein Juhu, dass es diesmal anders kommt.
Die von mir gezeigte Visualisierung wurde von einem laminierten Ausdruck an einer Haustür abfotografiert. Da brauchen wir sicher nicht über Farbtöne diskutieren.
Wie gesagt, es ist nur mein subjektiver Eindruck. Ich empfinde es, wenn ich mir die Visualisierung so anschaue, etwas fehl am Platz und nicht homogen ggü. dem was vorher realisiert werden sollte.
Dass modern automatisch gut ist, möchte ich auch nicht behaupten. Man wird tagtäglich mit dem Gegenteil der "guten Moderne" konfrontiert. Etwas widersprechen möchte ich hingegen bei der Aussage, dass es nicht als modern gelten soll, wie vor 100 Jahren zu bauen. Unmodern wäre es, die gleichen Baustoffe, den gleichen Innenausbau, die gleichen Verfahrensweisen etc. wie vor 100 Jahren zu verwenden. Den bloßen Baustil nachzuahmen, aus welcher Epoche auch immer, spricht m. E. nicht gegen Modernität. Man könnte den Faden weiterspinnen und sagen: Der Klamottenstil aus den 90ern ist wieder in Mode - ist es also unmodern, was in hiesigen, großen, führenden Modegeschäften verkauft wird? Eher nicht.
Aber Klammer zu. Das mag alles auch daran liegen, dass ich eine leichte Aversion ggü. roten Häusern, Backsteinen etc. habe - das wirkt auf mich immer wie ein altes Krankenhaus o. ä. Das ist ohne Zweifel Geschmackssache und ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen, sondern lasse mich überraschen.
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Ich persönlich finde die ursprünglichen Entwürfe, die nun abgelehnt wurden, schöner und moderner. Ich fahre täglich hieran vorbei und habe mir nie gedacht: "Hier müsste mal etwas Rotes stehen!". Geschmäcker sind zu Recht verschieden, subjektiv empfinde ich es jedoch als einen Rückschritt.
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Hier gibt es nähere Informationen.
Wie man vor Ort sehen kann, war der Kampfmittelräumdienst auch schon fleißig.Mir persönlich gefällt's sehr gut. Seit mehr als 20 Jahren fahre ich nahezu täglich daran vorbei und denke mir nahezu jedes Mal: WAS könnte man tun, um diese langweilige, unschöne Ecke aufzufrischen?! Die Antwort: genau DAS.