Zweifellos. Schade dass sich dies hier nach wie vor nicht vermeiden lässt.
Beiträge von Humphey Cordonnier
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Man sollte Mal Kinder fragen welche Art Gebäude sie in Städten gerne sehen würden. Sie werden diese identitäts- inspirations- und heimat-raubenden städtebaulichen hinterlassenschaften von ideologisiert-verborten pseudointellektuellen und Moralisten nämlich ausbaden müssen.
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Nun die Begeisterung wäre eventuell größer hätte man tatsächlich das Gebäude der ersten Visus realisiert, non?
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Sehe ich auch so. Ich finde die üblichen Rasterfassaden furchtbar, aber gerade dieser Entwurf mit dem plastischen und Transparenten Außenskelett weicht dadurch eben durch die dreidimensionalität und tiefe toll ab. Sieht man hervorragend in der Präsentation beim Baukollegium auf Youtube.
Wie bereits gesagt war auch die Höhe hier völlig angemessen wenn man sich die Umgebung ansieht.
Ich persönlich fände den Entwurf so wie präsentiert aber mit dem Hochbau als doppelt so hohem aber dafür nicht in Riegel- sondern Punkthochhaus gebauter Variante an dieser Stelle eine deutliche städtebauliche Aufwertung. -
Oh je. Für mich kein guter Einstand. Das Projekt war toll durchdacht und präsentiert und die vorgeschlagene Höhe in der dortigen Umgebung absolut okay da bereits zigfach vorhanden. Verstehe ich nicht und finde ich sehr schade.
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Ist das nicht etwas arg spitzfindig? Der Ursprung von Häusern waren Familienheime, nicht in Fremdbesitz befindliche Mietobjekte. Ob das nun Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend anders wurde oder hundert Jahre früher oder später ist da Grade egal. Fakt ist bis vor nicht allzu langer Zeit gehörte es zum guten Ton es sich - innerhalb der gegebenen Mittel - schön zu machen über reine Zweckdienlichkeit hinaus.
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Sehe ich absolut genauso - wow! An unerwarteter Stelle einfach mal ein bisschen Gestaltungsanspruch und schon fühlt sich das ganze irgendwie Atmosphärisch an. Sehr gelungen, ohne große Kosten würde ich wetten.
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Halte ich für Populismus. Jetzt auf den Coronabedingt in zwangslage befindlichen Flughafen einzuhauen mit dem Ziel sich ein bisschen strenges sparsames Presseprofil aufzubauen ist leider deutlich zu einfach.
Erstens waren bisher - zumindest wenn ich geflogen bin - nie alle Sicherheitschecks gleichzeitig offen, was aber Voraussetzung sein sollte bevor man sich über lange Schlangen moniert.
Zweitens ist spätestens seit dem großen Ferientheater mit den langen Wartezeiten bekannt dass vor allem bei der Personalplanung oft an der falschen Ecke gespart wird.
Drittens dauert - warum auch immer - bis heute der Security check am BER länger als er es in Tegal oder dem dahingehend immer überraschend effizienten (oder zumindest schnellen) Schönefeld tat.
Viertens fehlt mir ohnehin der Beleg dass da Schalter im Weg sind oder an der falschen Stelle gebaut wurden - und bevor man umbaut sollte man sich eine Situation eventuell mal über richtigen Regelbetrieb hinweg ansehen und dann nach alternativen Lösungen suchen. Wieso zum Beispiel nicht Business Class und First Class Schalter verlegen? Schon sind keine langen Schlangen mehr im Weg. -
Hier in Beitrag 12 könnt ihr den Vorkriegszustand sehen:
Kudamm / Ecke Westfälische Straße.
Hier der Link direkt zum Beitrag 12 mit dem Bild, damit man nicht groß suchen/scrollen muss.
Wenn ich so etwas sehe weint mein Herz - so eine unfassbar schöne, prächtige, homogene Stadtansicht von damals. Alleine diese Dachlandschaften -vertikal, abwechslungsreich, verspielt... Nciht wie heute eine langweilige gerade Kante entlang der kompletten Strassenflucht... Wenn irgendwo eine komplette Strasse in Berlin (oder Deutschland) stehen geblieben wäre die so etwas nachvollziehbar machen würde wäre es einfacher, aber so etwas einzig und allein nur aus Bildern zu kennen? Diesen kompletten Bruch mit dem ausradieren einer völlig anderen Darstellung und Wahrnehmung des Stadtraumes finde ich (als Millenial ohne persönlichen zeitlichen Bezug) unfassbar schmerzhaft und brutal. Wie oft stehe ich staunend in Städten in Italien, Spanien, Frankreich, England, oder Wien und bewundere diese Gefühl der Ehrfurcht beim Betrachten dessen wozu Menschen fähig sind, wie sich Städte anfühlen können.. Und wie oft denke ich mir wenn die meisten Leute nur wüssten wie es hier mal aussah, die unzufriedenheit mit dem Ist-zustand wäre so viel größer..
Sorry, offtopic. Ich weiss auch dass Gründerzeit-Berlin nicht nur seine Fans hat. Aber wie Menschen mit Disneyland oder ideologischen verkopften Debatten auf so etwas reagieren wird sich mir nie erschließen. -
... kann mich leider nicht anfreunden mit diesem Vierkantbolzen. Kein Wunder, dass die Leute meinen, das wäre "Die Moderne" und gehört beendet.
Im allgemeinen Sprachgebrauch ist mit 'Moderne' kontemporäre Architektur der letzten 75 Jahre gemeint. Das hier ist genau das und genau das gehört endlich beendet. Wobei noch anzumerken ist dass dieser Vertreter noch äußerst hochwertig daherk kommt.
Furchtbar.