Beiträge von yourrulez

    City-West hat da in den letzten Jahren viel Potential liegen gelassen, was die City-Ost deutlich besser macht. Allein die Liste der in den letzten 10 Jahren fertiggestellten, derzeit im Bau befindlichen oder geplanten Hochhäuser spricht eine klare Sprache für den Osten. Auch wenn die City-West sicher in den nächsten Jahren einiges hinzu bekommen wird, wird die "Stadtkrone" von Berlin dort nicht sein.

    Sehr schön zu sehen. Die ganze Gegend ab Rummelsburger Bucht Flussaufwärts hat für mich eines der größten Entwicklungspotentiale in der Stadt, besonders wenn man die "Küste" auch so nutzt. Wir waren letztens mit der Familie in Bratislava und waren positiv beeindruckt über das neue Eurovea Quartier und die Nutzung des Flussufers als Promenade mit Spielplätzen und Gastronomie. Da war für jung und alt etwas dabei und das ganze Konsequent umgesetzt. Wenn ich den hoch gestochenen Namen "Spreeküste" lese, stelle ich mir sowas als Ergebnis vor.

    ^Das wusste ich gar nicht, dass man sogar aus dem Flieger raus musste. Dachte naiv gesagt, die machen dort "nur kurz" den Flieger weiter voll. Das ist dann ja wirklich kaum/nicht besser als ein üblicher Umstieg.

    War mir auch nicht bewusst. Ich habe mir da letztens als die News kam mal durch die Kommentarspalte beim Aerograph gelesen, da wurde das berichtet. Die Meinungen waren daher zu 90% auch in die Richtung "Braucht keiner". Wie gesagt, wenn man eh aus dem Flieger muss, ist es wie ein Umstieg und dann kann ich tatsächlich über Istanbul oder Nahem Osten fliegen (wo es ja bekanntlich großes Wachstum und Möglichkeiten gibt ab BER in letzter Zeit), und das mit deutlich besseren Airlines. Wie gesagt, da hoffe ich eher auf andere echte Direktverbindung Richtung Indien, Ostasien und Südostasien. Und abwegig scheint das ja nicht.

    Singapur fällt weg, Boston-Pläne dafür nun offiziell

    Der BER verliert ab März seine einzige Direktverbindung nach Südostasien

    Kann man mit Leben. Direktverbindung war auch sehr hochgestochen dafür. Man flog nach Athen, wo man aus dem Flugzeug musste und wieder rein. Komfort eine Katastrophe und der Preis auch nicht besser, als wenn man über Istanbul oder Nahen Osten fliegt mit besseren Airlines. Dann lieber zusätzlich eine Dehli und Seoul Verbindung, auch Bangkok oder HCM City wären wünschenswert - Dann aber bitte als "echte" Direktverbindung.

    Ich kann dazu einen kurzen Live-Bericht von letztem Sonntag geben: Zum Spiel gegen Mainz war die Tanke noch offen, zu mindestens der Wurst und Bierverkauf und die Toiletten. Der Rest sah schon stark nach Abriss aus bzw. wurde abgerissen (z.B. die Überdächer). Kann nicht mehr lange dauern, bis auch der Wurst und Bierverkauf eingestellt wird. Mich als Fan würde es freuen, wenn die Gastro auf der Visu entsprechend lokal Fan-Freundlich wäre und nicht einfach ein Cafe, was man auch überall finden könnte.

    Ansonsten ist es so. Durch die Umbaupläne des Stadions wird ja anderorts für reichlich Ersatz gesorgt, was Fan-Treffs vor und während des Spiel angeht.

    Es gibt ja noch andere Regios, die von Ostkreuz zum BER fahren. Dazu wird auch der neue RE9 von Stettin gehören - Soweit ich weiß müsste der dann über Gesundbrunnen Ostkreuz zum BER fahren und quasi die alte FEX Route übernehmen. HBF ist dann ja über den neuen FEX angebunden.


    Unnötiges Zitat gelöscht.

    Gibt es dazu eine Stellungnahme? Es kann auch was gutes heißen. Mögliche Szenarien:

    1. Baustellenräumung: Es könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Baustelle vorübergehend oder dauerhaft geräumt wird.
    2. Wechsel des Bauunternehmens: Möglicherweise wurde der Vertrag mit PORR beendet und ein neues Unternehmen soll die Arbeiten übernehmen.
    3. Vorbereitung für Verkauf: Der Abtransport könnte Teil der Vorbereitungen für einen möglichen Verkauf des Projekts sein.
    4. Kostenreduzierung: In der aktuellen Situation versucht der Investor möglicherweise, laufende Kosten zu minimieren.

    Der Turm ist hier ein ganz zentrales Element, um diese Tristesse aufzulockern. Ich frage mich nichts desto trotz, wie man es schaffen will, bei der jetzigen Planung ein lebendiges Kreativquartier zu schaffen. Selbst mit schöner (Vor)-Platzgestaltung, viel Gastronomie (und Bars für die Nacht), interessanten Läden wird das schwer. Sicherlich wird es besser als die bisherige Situation, aber mir fehlt absolut die Fantasie, dass hier etwas entsteht, was Zuspruch erhält. Ich bin trotzdem gespannt wie sich das Ganze entwickelt.

    Absolut. Und wie man dann im Dezember 26 vom hohen Ross die vielen Investoren auswählen will, wo man eigentlich froh sein kann, dass sich überhaupt einer meldet der sich den Graus antut - Und dann meldet sich einer, den sie dann mit Stutzung von Hochhaushöhe etc. vergraulen.

    War auch mein 1. Eindruck. Ich sehe auch absolut keine Anzeichen von Verweilqualität und viel Gastronomie ist anscheinend auch nicht geplant - Beim Doxs drüben deutlich mehr. Wenn man aber das Potential sieht was man an einem neuen Quartier am Wasser machen könnte, ist das ganze doch sehr ernüchternd bis jetzt. Doxs und Estrel werden da sicher aber noch einiges hinzugeben - und was in Zukunft noch kommen mag. Ich hoffe auf etwas mehr Mut für den Rest.

    Oh je, bin ich der einzige der da ein mulmiges Gefühl im Magen bekommt? Kann die Beteiligung zu einer Höhenreduzierung führen? Das wäre an der Ecke wirklich äußerst(!) Schade, da der Turm mit dem geplanten Central Tower aus verschiedenen Richtungen eine schöne Torwirkung zum Alex hätte sowie aus der Fernwirkung die richtige Staffelung der Skyline.

    Schon sehr viel Berlin Bashing. Bzw. selbst Bashing, da vom RBB - Gras ist Grüner auf der anderen Seite vom Zaun kann man in der Berliner Gegend bekanntlich ja sehr gut. Was ist da jetzt der Kritikpunkt? Das Berlin nur ein 75.000 Personen fassendes Stadion hat (Und nebenbei noch eine ganze Latte anderer ausgewachsener Locations)? Da will ich mal die Liste der Städte sehen, die überhaupt ein 75k+ Stadion aufweisen können. Das genannte Volksparkstadion in Hamburg zu mindestens nicht. Und das man in München ein Pop-Up Stadion für eine Person aufbaut, ist in Zeiten wo alle nach mehr Nachhaltigkeit schreien, auch fraglich. Und seit wann hat das Ruhrgebiet 13 Millionen Einwohner? Und wo sind da die vielen 75k Personen Stadien genau - maximal Dortmund und Gelsenkirchen. Und wo ist ausgerechnet(!) im maroden Ruhrgebiet die Infrastruktur besonders gut? Auch erschließt sich mir die Logik nicht, warum Bands wie Rammstein, U2 etc. im Olympiastadion absolute Megakonzerte veranstalten können und das dann andere Stars abschrecken sollte?

    Der Artikel liest sich so, als hätte jemand einfach viel Frust und müsste den mal loswerden. EM, DFB Pokal Finale, Special Olympics, Istaf, tausende große Konzerte, Berlin Marathon, Paraden für 100.000ende und zahlreiche andere Events sollten doch wohl gezeigt haben, dass Berlin schon immer mit Großevents sehr gut klar kommt - auch was die Öffi Infrastruktur angeht.

    Wo wir gerade beim Thema EM sind um auf das Kernthema des Threads einzugehen: Gestern wurde in den Nachrichten des Berliner Rundfunks berichtet, dass Berlin-Brandenburg der Konjunktur-Flaute in Deutschland trotzt. Wirtschaftswachstum Q1/2024 war laut dem Bericht bei satten 1,6% und soll aufgrund der EM für Q2 noch auf 2,0% steigen. Auch von entsprechend positiven, langfristigen Folgen der EM wurde gesprochen.

    Also ich fahre da mehrmals wöchentlich vorbei - Die Dinger hängen schon einige Wochen und bislang ist da nichts drauf - Alles andere ist schon teilweise beschmiert, wie man es so kennt. Wie auch immer - Ist eine gute Idee und auch einfach ein schöner Farbakzent zwischen dem ganzen Beton.

    Sehr, sehr schön mit Farbgestaltung. Das wird dann sicher auch die einzige Schallschutzwand in Berlin, die kein Graffiti abbekommt. Die einen machen es nicht und die anderen trauen sich nicht da nen Tag drauf zu klatschen - Vielleicht auch ein Teilgedanke der Farbwahl.

    Ich finde den Entwurf auch gelungen und er ist noch einmal besser als gedacht. Klar wären ein paar Leitbauten schön, aber wenn man drüber nachdenkt bin ich eher bei Ziegel - Auf lang wird die DDR-Architektur weichen (schon aufgrund des Zahns der Zeit) und durch etwas neues ersetzt. Das könnten in der Zukunft auch gut einige Hochhäuser sein, sodass man von (den Alex eingerechnet) 3 Seiten mit Hochhäusern eingefasst hat und eine Seite die Museumsinsel - Das hätte dann in der Tat etwas von Central Park und dann ist die Grüne Lunge sicher sehr willkommen. Wenn wir von historischer Mitte reden muss dann nun aber auch ein starkes Gegenstück am Molkenmarkt entstehen. In der Zukunft hätte man dann Altstadt, UNESCO Museumsinsel und einen Central Park mit Hochhäusern quasi nebeneinander - Das hätte was und wäre einmalig.