Beiträge von Monasterium

    Ich weiß nicht, ob hier jeder eine Skyline fordert. Was man aber fordern kann, ist, dass an den vorhandenen Bauplätzen nicht einfach Copy-Paste gemacht wird und gebaute uniforme Langeweile entsteht. Die Einheitshöhe hätte funktionieren können, wenn nicht immer der gleiche Vierkantbolzen in einem Sockelbau entstünde. Und dass am Alex irgendwann mal irgendwas in Richtung 200 Metern entsteht, das halte ich für eine sehr steile These. Der Alex wächst ja nicht durch Zauberei um 50 Meter und das Argument der Konkurrenz durch Hochhäuser wird ja nicht einfach sterben.

    Stadthof an der Warendorfer Straße (über 100 WE)

    In einem Innenhof sollen sehr zentral über 100 Wohnungen entstehen. An sich ist das sehr gut, allerdings müssen dadurch auch Häuser weichen, die als Ateliers genutzt wurden. Dieser Platz ist in MS eh schon knapp. Es sollte in MS endlich auch viel mehr aufgestockt werden.


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    Quelle: Maas und Partner

    Neubau Schifffahrter Damm 88-90

    Neben dem im Bestand sanierten und erweiterten Bau 82/84 entsteht gerade für zwei alte Wohnhäuser ein Gebäude mit 4 Geschossen plus Staffelgeschoss errichtet. So sah es vorher aus.


    Das Gebäude wird leider nicht im Blockrand gebaut, sondern etwas schräg gestellt. Das liegt an der Situation der beiden Nachbargebäude, die genauso platziert sind.


    Hier haben wir den Umbau von 2020, der mit dem Fritz-Höger-Preis und dem Erich-Mendelsohn-Preis ausgezeichnet wurde (jeweils für Bauen mit Backstein).

    Insgesamt ein gelungener Bau, allerdings frage ich mich, ob hier wirklich Wohnfläche geschaffen, oder vernichtet wurde. Vor dem Umbau stand das Gebäude zwar leer, war dann aber besetzt und hatte insgesamt 22 Wohnungen. Nach dem Umbau sind daraus trotz Aufstockung 16 geworden.





    Ecke Schifffahrter Damm/ Dieckstraße

    Hier wird gerade ein Autohaus abgerissen, um dort Wohnungen zu errichten. Viele Infos gibt es darüber nicht, allerdings ist das Areal recht groß. Die Umgebungsbebauung ist eher locker, aber 3 Stockwerke (+ 1 an der Kreuzung) sollte drinsitzen.




    Oxford-Areal (zuletzt hier)

    Kaum ist man mal 15 Monate nicht dort, dann ändert sich auf einmal was. Einige BV stehen kurz vor dem Abschluss, auf vielen Grundstücken hat es aber auch aufgrund von Insolvenzen von Bauunternehmern noch nicht wirklich angefangen.


    Baufeld A4 Süd: KliQ (28 WE)

    Ich bin immer etwas skeptisch, wenn eine Holzfassade oder auch die später zu sehende Wellblechfassade verbaut wird. Vor allem in diesem Bretterlook kann das den Charakter eines Provisoriums haben, insbesondere, wenn die Fassade schlecht altern sollte. Allerdings wurde hier wie auch im gesamten Areal auf hochwertige Details, schöne Fenster und Farben geachtet, sodass wir mal optimistisch bleiben wollen. Es riecht auf jeden Fall sehr angenehm im Umfeld des BV.


    Die Bretter kommen nicht maßgeschneidert und müssen oben noch abgesägt werden.










    Insgesamt wird im Oxford-Areal viel auf Gemeinschaft geachtet. Hier sind wenige Zäune und Trennungen eingeplant, die kleinen Gärten des Riegels wirken offen. Damit wirkt man Vereinsamung entgegen und sorgt für soziale Kontrolle, allerdings muss man seine Nachbarn auch mögen, sonst wird es anstrengend ;) An den Punkthäusern hätte ich mir eine Etage mehr gewünscht, ansonsten kann man das so machen.


    Baufeld A2: Grüner Weiler (106 WE)

    Hier wurde ein Teil mit Holzfassade und ein Teil mit Wellblechfassade errichtet.

    In der Sonne gibt es nette Spiegelungen.


    Das BV umschließt einen großen Innenhof mit Spielplatz, auf dem schon einiges los ist.






    Zu Erschließung der Wohnungen gibt es offene Laubengänge, um Platz zu sparen. Auch hier ergeben sich sehr offene Bereiche vor den Wohnungen.



















    Dank des schönen Grüntons, der Liebe zu Fassadendetails und der netten Kubatur der Viergeschosser ergibt sich hier ein schönes Projekt, das sehr auf Gemeinschaft wert legt.


    Baufeld A3.2: Kita-Wohnen (30 WE und Kita)

    Ordentliches Bauvolumen und der Baum durfte stehen bleiben.







    Grüner Trichter

    Im Norden des Gebiets wurde ein Park angelegt, der auch viele Sportmöglichkeiten bereit hält. Die Fußballkleinfelder, Tennis- und Bouleplätze werden bereits gut angenommen. Mit den kleinen Hügeln sieht das recht idyllisch aus.

    Hier scheint es eine offene Entwässerung zu geben, wie auch im York-Quartier.








    Baufeld D: Kita am Sonja-Kutner-Weg

    Auch hier wurde eine Holzfassade verbaut. Natürlich wurde es etwas farblos, ich glaube die Kinder hätten es sich bunter gewünscht.





    Direkt in Sichweite befindet sich ein weiterer späterer möglicher Bildungsweg mit dem grünen Freiherr-Vom-Stein-Gymnasium.

    Selbst mit einer Steinverkleidung wäre es grenzwertig grobschlächtig, aber so sieht es wirklich jämmerlich aus. Sehr schade drum. Vielleicht kommt man ja zu einer Einsicht, und reißt den Styropor wieder ab und korrigiert diesen Fauxpas.

    Neubau Weseler Straße 50-54

    Wenig ist hier vor der Paywall von diesem Projekt zu erfahren, aber ich habe schon länger drauf gewartet, dass an dieser Ecke was passiert. Es scheint sechsstöckig zu werden, was hier auch in Ordnung ist. Leider ist mir die Fassade trotz Klinker zu rasterig. Das Dach wirkt ein wenig stummelig. Direkt gegenüber sieht man, wie viel besser der Altbau wirkt. So sieht der Bestand derzeit aus, was deutlich macht, dass hier was passieren muss. Stadtauswärts wäre noch Einiges zu tun an der Weseler Straße. Die Bebauung ist teilweise viel zu niedrig, alleine schon aus Lärmschutzgründen sollten hier höhere Wohnbauten errichtet werden.

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    Quelle: Maas und Partner

    Ersatzneubau physikalische Institute (zuletzt hier)

    Die Endhöhe der wuchtigen Neubauten sollte erreicht sein. Aus der Ferne sieht man sie bereits.




    Interessant finde ich, dass hier Öffnungen der Betonfertigteile (oder vor Ort gegossen?) wieder zugemauert wurden. Haben sich Pläne geändert oder hat sich da wer vertan? Oder es ist Usus, ist mir so aber noch nie aufgefallen.






    Auch hier war wohl ein Fenster sehr störend.






    Auch wenn die Fassade noch nicht montiert ist: wenn ich mir etwas hätte wünschen können, dann weniger Rasterfassade und vor allem mehr Farbe. Der ganze Bereich des Geländes changiert von Betongrau zu Aluminiumgrau. Das neue Mathegebäude auf der anderen Seite des Rings wird auch nur weiß, dahinter erhebt sich die graue Fassade des alten Mathegebäudes. Ist MINT wirklich so öde?



    Servicecenter Uni und Studienlabor (zuletzt hier)

    Schon von weiter weg ist der Turm zu sehen.

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    Die Endhöhe mit 11 Etagen sollte erreicht sein (Die ursprünglich kursierten 14 Etagen waren eine Falschinformation). Ich muss das Endergebnis abwarten, aber ganz so begeistert bin ich nicht mehr von den Proportionen. Ist schon eine große Fläche für die Höhe. 3 Etagen mehr hätten dem BV gutgetan.

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    Links wird dann ein dreigeschossiger Riegel errichtet, der an der Ringkreuzung zu einem fünfstöckigen Türmchen wird. Der Ansatz des Riegels ist auch schon zu sehen.

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    Das Studienlabor in der Albert-Schweitzer-Straße ist bald fertig. Die Fassade gefällt mir!

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    Direkt gegenüber scheint es auch bald Bautätigkeit zu geben. Es bewegt sich wirklich viel hier im Areal.

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    Neubau Aegidiitor (zuletzt hier)

    Der Innenausbau hat hier begonnen und es soll zum Sommer/Herbst auch fertig sein. Auch ohne Gerüste finde ich das BV gelungen, es gibt sogar 60 Prozent geförderten Wohnraum und Gastronomie. Viel mehr kann man sich eigentlich nicht wünschen.







    Mal sehen, wann es beim restlichen Block höhere Neubauten geben wird...

    Neubau Krumme Straße (13 WE)

    Hier ist man schon sehr weit fortgeschritten. Ein ehemaliges Diözesanverbandshaus wurde abgerissen und wird derzeit durch einen ganz ordentlich wirkenden Neubau ersetzt. Auch eine Gewerbeeinheit ist geplant. Darauf aufmerksam wurde ich, weil eine Anwohnerin in der Zeitung auf die Tränendrüse drückte, dass ja jetzt mit dem Neubau die Sonne nicht mehr in ihre Wohnung scheinen würde. Das ist eine absolute Innenstadtlage, damit sollte sie klarkommen...

    So sah es vorher aus.








    Umbau Preußenstadion (zuletzt hier)

    Es scheint wirklich und wahrhaftig loszugehen. Man glaubt es nicht. Hellmich legt ein ganz schönes Tempo vor, was einfach ein Vorteil des Totalübernehmermodells ist. Er verliert Geld, wenn er nicht schnell fertig wird. Schon aus der Ferne sieht man die blauen Container.

    Viel Unterholz wurde gerodet, was ungewohnte Blickachsen ermöglicht.


    Man kann ihn bereits erahnen...

    Er versucht sich noch als Baum auszugeben...

    Aber zwecklos.

    Der riesige Kran ist unverkennbar und wird hoffentlich auch bald in Betrieb gesetzt.

    Viele der Fundamente der zukünftigen Westkurve sind bereits gegossen.