Das Hotel ist - momentan - wirklch das letzte, das stört. Wäre es weg würde der Lustgarten kaum an Attraktivität gewinnen.
Ist es wirklich die Attraktivität des Lustgartens, um die es primär geht?
Ich sehe zwei Aspekte: Einmal die Aufenthaltsqualität des Gartens vor allem für die Anwohner, die unmittelbar darum herum wohnen, und dann der Eindruck, der sich bietet, wenn man vom Hauptbahnhof aus die Stadt betritt sowie wenn man vom alten Markt Richtung Stadtschloss / Landtag blickt. Nachträglicher Zusatz: Arty Deco hat recht: Das Hotel stört von sehr viel mehr Perspektiven.
Ich würde beide Aspekte als durchaus gleichgewichtig betrachten. Das heißt, selbst wenn der Lustgarten durch das Verschwinden des Hochhauses kaum an Attraktivität gewönne, würde die Stadt / die Gegend durchaus an Attraktivität gewinnen.
Die Straße (plus Straßenbahn) direkt vor dem Stadtschloss und durch den Lustgarten empfinde auch ich als extrem störend und als großes Hemmnis für die Entwicklung der Gegend. Das wirkt wie westdeutsche Stadtplanung der 60er und 70er Jahre (daran ändern auch die Radstreifen wenig). Da man dort gerade alles umgebaut hat, gibt es aber wohl keine realistische Chance, dass sich diesbezüglich in absehbarer Zeit etwas ändert. Bleibt also das Hochhaus.