Beiträge von Jester

    Das Schulamt zeigt einen häßlichen Entwurf für das neue Bertolt-Brecht-Gymmi in Johannstadt (keine Archi-Quelle angegeben), wofür ja nun doch beide DDR-Schulbautypen dort abgerissen werden.

    Die Kubaturen und Fassaden sind in der Tat recht schlicht gehalten. Interessanterweise kann man aber am Detailschnitt erkennen, dass die Gebäude scheinbar komplett in Holzbauweise errichtet werden sollen.

    An der Schleife 20 ist weiterhin ein "Neubau laut TSP" verzeichnet (dürfte das ganz links im Foto sein), allerdings wurden hier etliche neue Containerbauten errichtet, wie hinten und rechts zu sehen. Unklar, was das sein soll, sieht womöglich nach Groß-Asylheim aus, aber es stehen weiter Firmennamen am Schild (u.a. irgendwas von der TUD).

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    Wie bei Google Maps zu erkennen ist, wurde die Halle bereits errichtet. Ich denke, auf dem Bild ist sie zu erkennen zwischen den Containerstapeln in der Mitte und dem links. Auf dem Grundstück sitzt die Fa. Mobilconcept, die Container für Baustelleneinrichtungen und Veranstaltungen vermieten. Die Containerstapel sind daher vermutlich nur zur Lagerung dort aufgestellt. Der Containerbau rechts dient wahrscheinlich als Büro der Firma.

    bzgl. Sporthotel und Internat (#1.738 ff.)


    Der Standort ist tatsächlich das alte Eisstadion zwischen Stadion, Ballsport-Arena, Eisbahn und Magdeburger Straße. Hier ein Bild aus der Nutzungszeit in den 60er Jahren: Link.

    Bereits bei der Entwicklungsstudie für den Sportpark Ostra (Link) als auch beim Wettbewerb für den Stadionneubau (Link 1 & Link 2) wurde der Standort als Perspektivszenario für diese Art Bebauung mit bedacht.


    Aktuell wird die Fläche aber wohl erst einmal als Parkplatz genutzt werden, wurde letztens auf der Info-Seite zum Stadionneubau mitgeteilt (Link, letzter Abschnitt + letzte 2 Bilder).


    Ich hatte in der Vergangenheit mal gehofft, das alte Eisstadion könnte wieder reaktiviert werden als Open-Air-Multifunktionsfläche für Sport (Eissport, Handball, Beachball, Tennis, etc.) und andere Veranstaltungen (Konzerte, Theater). Aber wahrscheinlich war es nie realistisch für solche Nutzungen in diese alte Baustruktur zu investieren.

    Heinz-Steyer-Stadion - Ersatzneubau


    Vermutlich morgen wird das 115m lange Stahltragwerk über die Nordtribüne gehoben. Momentan werden bereits die Kräne dafür aufgebaut (gut zu beobachten über die Webcam).

    Es mag sein, dass es für die jetzige Nutzung so am sinnvollsten erscheint. Die Mieteinheit an der Ecke wurde jedoch mit Eingangstür und großen Fenstern geplant. Eine Nutzung als Arztpraxis schien daher während der Planung, Bauphase und Vermarktung nicht primär vorgesehen gewesen zu sein. Deshalb kann man schon behaupten, dass die baulichen Gegebenheiten nicht adäquat (den gestellten Bedingungen angemessen) genutzt werden.
    Abgesehen von Sinn und Unsinn: ich finde es subjektiv betrachtet einfach schade, dass die Chance zur Bespielung der Gebäude- und Straßenecke durch die Gewerbeeinheit (erst einmal) nicht ausreichend genutzt wird.

    Heinz-Steyer-Stadion - Ersatzneubau

    zuletzt #1.714


    Wie auch für´s Stadtforum/Verwaltungszentrum gibt es auch hier eine Projektseite der Stadt mit zwei Webcams (Link).

    Mehr Infos zum Projekt und Bauablauf findet man auf dieser Seite Heinz-Steyer-Stadion (Link).


    Neben vielen Arbeiten findet im Stadioninnenraum gerade Bodenmontage des 115 m langen Stahltragwerkes statt, welches als Teil des geplanten Lichtringes die Nordtribüne überspannen wird. Der Einhub steht womöglich kurz bevor.

    ^ In beide Mieteinheiten im EG ist eine Hausarztpraxis eingezogen. Leider wurden aufgrund dieser Nutzung die großen Fenster alle mit Folien als Sichtschutz beklebt. Der Haupteingang zur Praxis befindet sich zudem an der Straße Bischofsweg (Tür links neben dem kleinen weißen Schild an der Fassade). Der Eingang direkt an der Ecke wird nicht als solcher genutzt. Beides (Folien und Eingang) konterkariert leider die Intension der Planer (und ja eigentlich auch des Bauherren als Auftraggeber) die Gebäude- und Straßenecke adäquat zu nutzen.

    P+R ist ein Angebot von mehreren. Es hat keiner gesagt, dass alle Einpendler nach Dresden P+R nutzen sollen. Aber wenn bspw. 1.000 P+R-Parkplätze genutzt würden, bedeutet das 1.000 Autos weniger in der Stadt, 1.000 weniger Parkplätze, ca. 10.000 m² Raumbedarf, der für anderes (besser) genutzt werden kann.

    Natürlich ist es vorzuziehen, den ÖPNV im Umland zu verbessern, um den MIV allgemein zu verringern. Das sollte parallel auch weiter verfolgt werden. Und jeder, der mit dem Bus/Zug in die Stadt durchfahren kann, wird nicht mit dem Auto und dem Bus/Zug fahren, wenn ihm dadurch kein Vorteil entsteht. Ein P+R-Angebot ist aber z.B. für alle attraktiv, die trotz Ausbau des ÖPNV im Umland keinen Anschluss bekommen (können). Schließlich kann nicht in jede Ansiedlung mit 5 Häusern ein umfangreiches ÖPNV-Angebot hergestellt werden.

    Den MIV komplett zu ersetzen ist sowieso unrealistisch.

    Bei P+R geht es doch weniger darum, wieviele Personen man zum ÖPNV bringen kann, sondern wieviele Autos weniger in die Städte fahren. P+R wird nicht angenommen, weil es immer noch zu einfach ist mit dem Auto in die Stadt bis vor seinen Arbeitsplatz zu fahren. Gäbe es in der Stadt schmalere Straßen und weniger Parkplatzangebote, würde der ÖPNV automatisch mehr genutzt und somit auch die P+R-Plätze, weil in der Stadt nur Stau und Parkplatznot herrscht. Natürlich muss man dann auch das ÖPNV-Angebot in den Städten verbessern und an den Rändern ausbauen. Aber der Bedarf muss erst geschaffen werden, wenn er noch nicht da ist, um ein besseres Angebot zu rechtfertigen. Dafür fehlt in Dresden leider der politische und oft auch gesellschaftliche Wille.

    Ich denke, für eine Mischnutzung besteht insofern Bedarf, als dass es einen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum gibt. Wenn man eine Tiefgarage baut, kann man in den Obergeschossen über dem Supermarkt Wohnungen bauen. Im Idealfall sogar sozialen Wohnraum. Der Bau von Sozialwohnungen wird gefördert und gerade durch eine Mischnutzung des Gebäudes können Entstehungskosten von Wohnungen mit Gewinnen des Supermarktes und ggf. vermieteten Parkplätzen im UG querfinanziert werden. Prinzipiell ist zu hinterfragen, ob die Vielzahl an Parkplätzen wirklich nur errichtet wurde, weil es den Bedarf gibt. Die meisten Kunden werden im fußläufigen Umfeld wohnen. Für Leute, die etwas weiter entfernt wohnen, gibt es ausreichend alternative Einkaufsmöglichkeiten mit ähnlichem Standard, sodass sie nicht dahin fahren brauchen. Das Parkhaus im SP1 am Straßburger Platz ist beispielsweise auch nicht ausgelastet. Für Veranstaltungen in der Johannstadthalle können die Parkplätze natürlich von Vorteil sein.

    Das wusste ich schon. Die Eisenbahner Wohnungsbaugenossenschaft hatte auf dem ersten Garagengrundstück Ordnung geschaffen und dort vorübergehend wieder Garagen zur Vermietung aufgestellt. Ich wusste das dort mal wieder gebaut werden soll.

    Jedoch geht es nun auf dem Eckgrundstück richtig los. Das gehört wohl anderen Eigentümern. Also falls ihr was hört, schreibt es gern mal hier rein.

    Im aktuellen Amtsblatt ist die Baugenehmigung bekannt gemacht worden (Link, Seite 18).

    „Errichtung von drei Wohngebäuden mit 69 Wohneinheiten und einer Tiefgarage mit 56 Stellplätzen und 12 Doppelparkern sowie einer überdachten Fahrradabstellanlage für 104 Fahrräder“

    Neubau am Schwanenhaus, Holzhofgasse 8-10 - update (zuletzt #715)


    Bautafel mit Lageplan und Ansicht (Bild schon etwas älter), kurze Erläuterung dazu: die dunkelroten Baukörper sind Neubauten, die hellroten und mittelrote Flächen sind Bestandsbau mit Aufstockung.

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    Neubau Westflügel: Das 2. Obergeschoss wird gerade begonnen zu errichten. Die Bewohner hier werden zukünftig auf die Freiflächen der benachbarten Kita und 4. Grundschule schauen.

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    Neubau Ostflügel: Hier wird bereits am Attikageschoss (3. OG von der Hofseite, 4. OG von der Seite Richtung Elbe) gearbeitet.

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    Integrative Kita "Knirpsenwiese" Löwenstraße 7 - Neubau (Lage im TSP)


    Hier entstand ein eingeschossiger Neubau neben dem Haupthaus der Kita. Es wurde seit Sommer in Holzrahmenbauweise errichtet und wird zukünftig Platz für Gruppenräume für 36 Kinder nebst Nebenräumen beherbergen. Äußerlich ist es fertig, im Inneren erfolgt noch der Ausbau.


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    Neubau Holzhofgasse 2 & 2a - update (zuletzt #717)


    Das Vorderhaus ist nun auch fertiggestellt, die Gerüste sind gefallen. Die ersten Bewohner sind schon eingezogen. Wie schon vermutet erhielt dieses Gebäude eine ebenso graue Fassade, wie das rückwärtige Gebäude. Die helleren Umrandungen der Fenster reißen es gestalterisch leider nicht raus. So löblich die Gebäudeform mit Mansarddach ist, wurden meiner Meinung nach die falschen Fensterformate geplant. Hochformat statt Querformat würde besser passen. Auch den Sockelbereich oder gar die gesamte EG-Zone hätte man noch gestalterisch etwas abheben können.


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    Trafohäuschen neben der TG-Einfahrt

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    Rückwärtige Fassade

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    (alle Bilder von mir)

    Direkt neben dem Standesamt in der Goethealle plant die IIg Dresden diese kleine sandsteinerne(?) Villa


    http://www.iig-dresden.de/mehr…s-dresden--blasewitz.html

    Muss ein privater Bauherr sein, vermute ich. Ist sonst nicht zu erklären, dass es so klein ausfällt im Verhältnis zur umgebenden Bebauung. Natürlich auch mal angenehm in Anbetracht, da ja sonst immer versucht wird das maximal mögliche auf einem Grundstück umzusetzen.

    Nachtrag zu Pfunds Höfe Bautzner-/ Prießnitzstraße


    Hier ein Bild von Mitte September, auf dem die Arbeiten an den Befestigungspunkten der Absturzsicherungen zu sehen sind.

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    Brandwand Bautzner Straße 55


    Hier ist Anfang Oktober mal wieder seit langem eine neues Wandbild entstanden, diesmal leider wieder mit Werbeinhalt und mit weniger künstlerischem Anspruch. Die Auftragsart war bei diesem Bild jedoch speziell, wurde es doch mittels eines Mal-Roboters gefertigt, der an der Wand hing und wie ein Druckkopf im Drucker rauf und runter fuhr. Neustadt-Geflüster hat darüber berichtet (siehe hier).


    Bild vom 02.10. während der Arbeiten

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    (Bilder von mir)

    Bautzner Straße 73 (Pohl-Projekt - Hungerstil-Brache) - update (zuletzt #642)


    Es wird nun schon die Decke über dem 3. OG hergestellt. Es kommt dann noch ein weiteres Geschoss drauf und dann das Dachgeschoss.

    Der Neubau im Hof sieht im fertigen Zustand im Wesentlichen genauso aus, wie auf den Bildern zum Projekt (siehe Projektseite).


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    Bautzner Straße 60 (gegenüber)


    Langsamer Baufortschritt an der Fassade und im Inneren. Das Dach ist neu gedeckt. Auf der Internetseite des Vermarkters/Vermieters gemäß Transparent an der Fassade habe ich noch nichts gefunden zum Projekt.


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    Pfunds Höfe Bautzner-/ Prießnitzstraße - update (zuletzt #639)


    Der äußerliche Fortschritt hier ist nur langsam zu erkennen. Das liegt auch daran, dass nachdem bereits große Teile der Fassade abgerüstet wurden (siehe #639) wohl festgestellt wurde, dass die Befestigung der Absturzsicherungen der bodentiefen Fenster nicht richtig ausgeführt wurden. So musste alles wieder eingerüstet werden, es wurden an jedem betreffenden Fenster die Befestigungspunkte unter dem Putz und der Dämmung wieder punktuelle geöffnet, die Befestigung erneuert/geändert und anschließend alles wieder verschlossen werden. Da musste, bestimmt zum Leidwesen der ausführenden Firma sowie dem Bauherren, ein gehöriger Aufwand betrieben werden deswegen. Nun sind die meisten Stellen wieder behoben, nur in den rückwärtigen Fassaden der Bebauung Prießnitzstraße werden die letzten Ausbesserungen vorgenommen (siehe Bilder). Auch konnte ich vor einiger Zeit beobachten, wie viele der Metallgeländer (wohl von den Balkonen und Versprüngen im Hof) mit dem Kran schnurstracks in einen Schutt-Container gehoben wurden. Auch da scheint es Fehlplanungen gegeben zu haben. Erfreulich ist, dass die Balkonverkleidungen der Spitze nun endlich halbwegs fertiggestellt wurden. Hier hat es auch lange gedauert. Nun ist das Gerüst dort gefallen und man kann einen guten Eindruck der gebäudeform gewinnen.


    Blick in die Prießnitzstraße. Gut zu erkennen die neu verputzten, noch ungestrichenen Fassadenteile (hell) nach den Ausbesserungsarbeiten.

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    Die abgerüstete Spitze. Im EG wird gerade die massive runde Glasscheibe in die Pfosten-Riegel-Fassade gehoben, was sehr schwierig zu sein scheint aufgrund der Lage unter dem Balkon und dem Strommast direkt davor. Handgezählte 8 Personen waren damit beschäftigt.

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    Innenhof, Blick Richtung Spitze

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    Hier ist wohl eine große gemauerte Zisterne o.ä. im Hof zutage getreten, die eine neue Abdeckung erhalten hat.

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    Hier sind die letzten Arbeiten an den Befestigungen der Absturzsicherungen zu erkennen.

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    In manchen Bereichen im Hof wurde bereits neuer Mutterboden aufgetragen.

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    (Alle Bilder von mir)