Dumme alte weiße Männer die keinen Plan haben aber gern Metropole sein wollen
Sorry Colonia, das ist doch wirklich reine Polemik. Alle anderen deutschen Millionenstädte haben U-Bahnsysteme, die sie auch noch ausbauen. Auch Düsseldorf z.B. das wie Köln kein geschlossenes U-Bahn-Netz hat, baut seine unterirdischen Verbinungen (z.B. Wehrhanlinie) weiter aus.
Man kann doch heute schon tagtäglich erleben, welche Probleme es bereitet, wenn der individuelle Verkehr und die oberidischen Bahnen sich den Verkehrsraum teilen. Von regelmäßen (z.T. leider oft tödlich ausgehenden) Unfallen (nicht nur mit PKW - sehr oft auch mit Fußgängern/Fahren und Bahnen) mal ganz abgesehen.
Das Argument, dass häufig zu hören ist, "der Autoverkehr wäre ja rückläufig" und perspektivisch die Autos weitgehend aus der Stadt verdrängt stimmt leider in keiner Weise. Vor wenigen Tagen war noch in der Presse zu lesen, dass 2024 so viele Autos in Köln (knapp eine halbe Million) angemeldet waren wie nie zuvor.
Auch eine für NRW erstellte Studie (leider habe ich den Link dazu nicht - da müsste ich erst nochmal recherchieren) stellte fest, dass der Autoverkehr zwar leicht rückläufig sei - aber in den nächste 20 Jahren nicht signifikant abnehmen werde.
Das Argument mit dem schnelleren oberirdischen Ausbau pulverisiert sich, wenn man die Situation der Bonner Straße betrachtet. Seit Jahren eine unzumutbare Belastung für die Anwohner. Und zum geplanten Fertigstellungstermin wurde jetzt schon kommuniziert, dass dieser nicht gehalten werden kann und es mindestens zwei Jahre länger dauert.