Beiträge von Karina_S

    Das Volk hat sich mittlerweile den Weg am Sossenheimer Wehr zurückgeholt (leider keine Fotos). Am Wochenende war dank des Wetters sehr viel Betrieb auf beiden Seiten der Nidda. Die Absperrbaken wurden zur Seite geräumt, es fehlen aber noch Restarbeiten. Im Winter sieht es ganz hübsch aus - aber ich bin mir nicht sicher, wie die Umbauarbeiten auch am Praunheimer Altarm im Sommer funktionieren. Da ist die Nidda ja jetzt schon äußerst niedrig - keine Ahnung, wie die Altarme im Sommer genug Wasser bekommen sollen. Ich lasse mich überraschen. :)

    In einem Artikel der FAZ zur Situation des Gibsons findet sich der Hinweis, dass das Canyon weiter auf sich warten läßt. Die Gibson-Mannschaft will ab Mai die Fläche bespielen, "Für mindestens 18 Monate werden die Gibson-Betreiber als Zwischennutzer ein 6800 Quadratmeter großes Gelände an der Mainzer Landstraße mieten. Die Fläche können sie nutzen, bis dort die Arbeiten für das Neubauprojekt „Canyon“ beginnen."

    zu dem merkwürdigen Plan, den Hauptbahnhof zu verlegen, ist der Südbahnhof schon mal keine Alternative. Nach dem Brückenschaden fahren ja diverse Fernbahnlinien über den Südbahnhof - die Bahnsteige sind schon arg eng dafür. Und was die Begeisterung der Reisenden erst richtig gesteigert hat - dank des Unwetters waren alle Rolltreppen außer Betrieb. Schön, wenn man mit großem Koffer runter zur U-Bahn muss. Manchmal kann die Bahn einem auch leid tun, diesmal konnte sie wirklich nichts dafür.. War natürlich ein echt fieses Unwetter - aber falls wir sowas in Zukunft 1 oder 2x pro Jahr bekommen, wird man sich tatsächlich auch Gedanken machen müssen, wie man den Südbahnhof trocken hält.

    Die Diskussion um die Kulturmeile geht weiter. Die FAZ (derzeit noch frei verfügbar) und die Rundschau greifen Stellungnahmen des Städtebaurates auf, der sich eindeutig für die Lösung ausspricht ("die beste städtebauliche Lösung"). Eine Neuaufteilung der Verkehrsfläche wird gefordert, um das Ganze attraktiver zu machen.

    Die Initiative "Zukunft Bühnen Frankfurt" um die Frankfurter Architektin Maren Harnack und den Kasseler Hochschullehrer Philipp Oswalt wird hingegen zitiert mit den altbekannten Aussagen eines "ökologischen Desasters". Sie fordern die Sanierung - haben aber auch keine Lösung für Alternativspielstätten.

    Ferner schreibt der Autor, dass die Frankfurter Gruppe des Bundes Deutscher Architekten in Person des stellvertretenden Vorsitzenden Peter Rodriguez.sich für eine Sanierung ausspreche. Dies sei die beste Lösung und vor allem werde das Wolkenfoyer erhalten.


    Wenn ich mir anschaue, was die Unlimited Archtekten des Herrn Rodriguez so bauen, wir mir ganz schwummrig.

    weil hier die Brücke Mörfelder Landstraße angesprochen wurde: Vor kurzem wurde diese von einem Sattelschlepper beschädigt, der seine Höhe falsch eingeschätzt hat. Nach knapp 2 Wochen Prüfung kommt die Bahn jetzt zum Schluss, dass es massive Schäden gibt.

    Zitat: Die Steg- und Bodenbleche sind durch den Aufprall um bis zu sechs Zentimeter nach innen verformt worden. Bei zwei Brückenteilen sind zudem die sogenannten Stegbleche auf einer Länge von über 60 Zentimetern abgerissen. Darüber hinaus hat der Lkw nicht nur eine Verwölbung des Tragwerks verursacht, sondern auch bis zu 12 Zentimeter große Löcher in das Bauwerk gerissen.

    Das bedeutet 2 Monate Sanierung - und in der Zeit massive Einschränkungen des Fernverkehrs Richtung Fulda. Der Hauptbahnhof wird nicht angefahren, alles geht über den Südbahnhof.

    Ich bin am Wochenende mal in Ginnheim gewesen. Mir war gar nicht bewusst, dass die Lärmschutzmaßnahmen für den Main-Weser-Bahn auch schon dort losgehen, da unmittelbar an den Gleisen nur Schrebergärten bzw. die Sportplätze sind. Zum Schutz der Anwohner ist das natürlich sinnvoll - als Bahnnutzer wird das in Zukunft aber eine recht eintönige Fahrt, wenn man fast den ganzen Weg nach Bad Vilbel nur die vollgeschmierten Wände anstarren darf (auch auf Spaziergängen im Niddapark). Schade, es gab ein paar schöne Ausblicke auf der Strecke.

    Naja, das wäre zwar etwas weiter als heute, aber ziemlich genau in der Mitte zwischen Willy-Brandt-Platz (U-Bahn und Straßenbahn) und Taunusanlage (S-Bahn). Meiner Meinung nach deutlich besser angebunden als der Osthafen.

    Ja, das stimmt natürlich. Ich habe die Diskussion früher vor allem über das kostenlose Angebot der FR verfolgt. Leider ist der journalistische Anspruch der Zeitung mittlerweile gleich null, alles wird durch die ideologische Brille gesehen. Die Vorschläge der CDU damals zum Osthafen wurden in meiner Erinnerung brüsk mit der schlechten Anbindung an den ÖPNV abgelehnt, ohne sich dann weiter damit auseinanderzusetzen. Wenn durch eine Main-Elphi dieses unsägliche Hotelprojekt verhindert worden wäre, hätte mich das durchaus interessiert. Aber natürlich sprachen auch andere Gründe dagegen (z.B. die Werkstatt-Situation). Diese wurden dann kaum erwähnt. MIt der neuen Lösung kann ich auch prima leben, wenn die Stadt Geld für so etwas haben möchte. Mein Hinweis war eher als Einwurf zu verstehen, dass die ÖPNV-Situation sich jetzt nicht deutlich verändert für Schauspielbesucher verglichen mit dem Osthafen - das sind jetzt 300m im Vergleich zu 800m? Ich glaube jetzt auch nicht, dass viele Menschen in Abendroben auf Stöckelschuhen in der S-Bahn anreisen, damit wäre der Unterschied auch nicht sonderlich relevant und die Diskussion früher hätte auch anders geführt werden können. Aber das ist auch alles egal - wir hoffen alle auf eine deutliche Aufwertung der Innenstadt und des Willy-Brandt-Platzes und die angedachte Lösung wird (hoffentlich) eine ausgeprägte Verbesserung des Status Quo..

    schöne Perspektive. Allerdings ist dann das Schauspielhaus doch recht weit weg vom Öffi - da hätte man auch den Osthafen als Standort nicht so einfach disqualifizieren müssen. Aber okay, ich hoffe auf eine deutliche städtebauliche Aufwertung der ganzen Gegend. Wäre ja schon nett und wichtig, wenn man so ein Flanierband von der Kaiserstraße in die Innenstadt bekäme.

    Oberleitung: Mir würden schon etwas einfallen, was in einem solchen Quertunnel gut florieren würde. Dann müssten die armen Händler des Stoffes auch nicht mehr draußen im Bahnhofsviertel im Regen stehen...

    Was ich so traurig finde, dass in der Medienlandschaft gleich wieder Tunnelschwurbler Platz bekommen. Aus einer dpa-Meldung, die fleißig weiterverbreitet wurde (z.B. hr3-Videotext, stern.de, etc):


    Der Brandschutz werde dort katastrophal sein, teilte unter anderem der Verband Naturfreunde Frankfurt am Main am Sonntag mit. Die Feinstaubwerte bei Tunnelrampen und Bremsabrieb könnten "krebserregender als die der schlimmsten Frankfurter Straßen" sein. Das Absteigen vom jetzigen Kopfbahnhof in den geplanten Tiefbahnhof und damit zum Tunnel werde den angeblichen Fahrzeitgewinn kosten.

    Wirklich traurig.

    Die beiden neuen Bauten sind meiner Meinung nach hervorragend gelungen, vielleicht wäre unten was offen Zugängliches ganz nett gewesen. Aaaaber: Warum muss man diesen häßlichen Anbau (Rechenzentrum?) mit den Betonplatten denn so beibehalten und nimmt nicht noch ein wenig Geld in die Hand, um das stimmig zu machen?

    Ja, laut DeAM Mitarbeitern müssen viele Fenster ausgetauscht werden. Einige wurden bereits ausgetauscht. Da ist einiges bei der Konstruktion schiefgelaufen, Nach bereits ein paar Monaten waren an einigen Fenstern Risse und Glasbrüche erkennbar.


    Hey, weiss man, wer das ausgeführt hat? Das Gebäude ist ja schon lange bezogen - und es werden immer weiter Scheiben ausgetauscht. Das wird definitiv nicht billig für den Hersteller...