Beiträge von Leonidas

    [FONT=&quot]Glaubt man der „Zeit“ ist das nicht nur ein Leipziger Thema, sondern gilt für Europa.[/FONT]

    [URL='http://Glaubt man der „Zeit“ ist das nicht nur ein Leipziger Thema, sondern gilt für Europa. [url]https://www.zeit.de/politik/au…-entwicklung-wandel-karte[/url] In Ostdeutschland kommt noch dazu, dass eine ganze Generation fehlt. https://www.zeit.de/politik/de…rung-ostdeutschland-umzug Aus dem Leipziger Umland können kaum noch Zuzüge kommen, weil es einfach weniger junge umzugswillige Leute gibt. Der Mangel an Grundschulen und Kitas ist doch schon seit Jahren Thema und Leipzig hängt immer noch hinterher. Schaut man auf die Altersverteilung im letzten Artikel, so wird deutlich, dass die 12 bis 18jährigen, also die potentielle Elterngeneration in 10 bis 15 Jahren, sehr klein ist. Also 2030 bis 2035, wenn dann alle Kitas und Schulen fertig sein sollen, wird der Bedarf wieder sinken. Und dann passiert das gleiche wie zur Jahrtausendwende, als ca. 80 Schulen geschlossen wurden? Bleibt auf jeden Fall spannend...Ich stimme Birte zu, dass derzeit auch am Bedarf vorbei geplant wird.

    Kein Bedarf (derzeit) besteht an Wohnungen mit renditeoptimierten Grundrissen (40 qm Wohnraum, 30-40 qm Mastersuite, Innenbad plus ein bis drei Kinderzimmer von 10-12 qm) - das Ganze für einen Kaufpreis von 3000 - 5000 bzw eine Miete von 10 - 14 Euronen pro qm.

    Die stehen derzeit leer, wie in der Südvorstadt oder am Lindenauer Hafen. Wieso sonst müssen zukünftige Mieter mit 10% Rabatt auf die Kaltmiete bis Jahresende sonst angelockt werden oder dem ersten Monat kaltmietfrei?Bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt, leider wird, wenn es um Schule und Kitas geht erst viel zu spät reagiert und erst geplant, wenn der Bedarf längst da ist. Die Familien die laut Bildzeitung abwandern, machen das nicht nur wegen der fehlenden Schulen und Kita. Wohl eher, auch aus der Not, dass es zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt, egal ob jetzt Miete oder Kauf. Und wenn man schon pendeln muss, dann lieber irgendwohin hinziehen, es eine familienfreundliche Infrastruktur gibt, als an den Stadtrand."][FONT=&quot]https://www.zeit.de/politik/au…-entwicklung-wandel-karte[/FONT][/URL]

    [FONT=&quot]In Ostdeutschland kommt noch dazu, dass eine ganze Generation fehlt.[/FONT]

    [FONT=&quot]https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-05/ost-west-wanderung-abwanderung-ostdeutschland-umzug[/FONT]

    [FONT=&quot]Aus dem Leipziger Umland können kaum noch Zuzüge kommen, weil es einfach weniger junge umzugswillige Leute gibt. Der Mangel an Grundschulen und Kitas ist doch schon seit Jahren Thema und Leipzig hängt immer noch hinterher. Was nicht zuletzt an den fehlenden Erzieher/innen und Lehrer/innen liegt. Da ist das Gebäude für Kita oder Schule fristgerecht fertiggestellt und dann ist keine/r da, um dort zu arbeiten...[/FONT]
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    [FONT=&quot]Schaut man auf die Altersverteilung im letzten Artikel, so wird deutlich, dass die Kohorte der 12 bis 18jährigen, also die potentielle Elterngeneration in 10 bis 15 Jahren, sehr klein ist. 2030 bis 2035, wenn dann alle Kitas und Schulen fertig sein sollen, wird der Bedarf wieder sinken. Und dann passiert das Gleiche wie zur Jahrtausendwende, als ca. 80 Leipziger Schulen geschlossen wurden? Bleibt auf jeden Fall spannend...[/FONT]

    [FONT=&quot]Ich stimme Birte zu, dass derzeit auch am Bedarf vorbei geplant wird. [/FONT]
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    [FONT=&quot]Kein Bedarf (derzeit) besteht an Wohnungen mit renditeoptimierten Grundrissen (40 qm Wohnraum, 30-40 qm Mastersuite, Innenbad plus ein bis drei Kinderzimmer von 10-12 qm) - das Ganze für einen Kaufpreis von 3000 - 5000 bzw eine Miete von 10 - 14 Euronen pro qm. [/FONT]



    [FONT=&quot]Die stehen derzeit leer, wie in der Südvorstadt oder am Lindenauer Hafen. Wieso sonst müssen zukünftige Mieter mit 10% Rabatt auf die Kaltmiete bis Jahresende sonst angelockt werden oder dem ersten Monat kaltmietfrei?[/FONT]

    [FONT=&quot]Bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt, leider wird, wenn es um Schule und Kitas geht, viel zu spät reagiert und erst geplant, wenn der Bedarf längst da ist.
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    [FONT=&quot]Die Familien die laut Bildzeitung abwandern, machen das nicht nur wegen der fehlenden Schulen und Kita. Wohl eher, auch aus der Not, dass es zu wenig bezahlbaren Wohnraum gibt, egal ob jetzt Miete oder Kauf. Und wenn man schon pendeln muss, dann lieber irgendwohin hinziehen, wo es eine familienfreundliche Infrastruktur gibt, als an den Stadtrand.[/FONT]

    Bei meinem heutigen Zoobesuch schien es mir übrigens so, als sei noch mehr vom Gebäude abgerissen worden. Die Substanz scheint noch schlechter als erwartet zu sein. Die vordere Außenmauer und einige Innenwände stehen aber noch. Es sind noch keine oberirdischen Neubauaktivitäten zu erkennen.



    Ja, da steht nicht mehr viel mehr als die Fassade







    Soweit ich mich erinnern kann, waren die eingelassenen Kreisornamente farbig. Das hätte dem Ganzen die zeitgerechte Ästhetik der frühen sechziger zurückgegeben. Jetzt sieht es aus, als fehlte was.


    In der Fichtestr. 40 hat es besser geklappt, wenn auch etwas sehr pastellfarben.


    https://www.google.com/maps/@5…bfov%3D100!7i13312!8i6656


    Leider sind auch nicht mehr die Fensterfaschen wie vorher farbig abgesetzt. Durch die Dämmung wirkt es auch alles gröber und die Balkone springen nicht mehr so weit vor. Es sieht aus als, ob das Haus einen zu dicken hellgelben Zuckerguss erhalten hätte. Die fehlende Struktur macht es seelenlos und raubt ihm leider den damals schon sehr dezenten architektonischen Gestaltungswillen der frühen 60er Jahre.:nono:

    Bleibt die Hoffnung, dass es in der Kurt-Eisner-Str. 76/78 besser wird.
    https://www.google.com/maps/pl…3d51.3204554!4d12.3764691


    Dieser LWB Block ist nun laut der Anfrage:
    https://jule.linxxnet.de/index…ngen-im-leipziger-sueden/
    in der Sanierungsplanung.



    Der Leerstand in der Richard-Lehmann-Straße wird ja bestimmt zeitnah behoben sein.
    https://www.lwb.de/unternehmen…ard-lehmann-strasse-39-43

    Richard-Lehmann-Str.

    In der Richard-Lehmann-Str. ist das Gerüst gefallen:








    So sah es davor aus.




    Wie von LE Mon. hist. im Neubaubedarf und -potential-thread gepostet plant die LWB eine Invest-Offensive in Höhe von 200 Mio € bis 2021. Eines der Projekte ist die Sanierung der Richard-Lehmann-Straße 39-43:

    Eigenes Bild

    LWB Neubau Bernhard-Göring-Str.

    Die Baugrube für den LWB-Neubau in der Bernhard-Göring- Str. wächst weiter. Zur Zeit wird eine Art Keller oder Bunker(?) weggemeißelt. Sieht auf jeden Fall interessant aus mit einem langen Gang bis fast zum Konsum. Keine Ahnung warum das dort ist.:confused: Aber sehr massiv gebaut.



    Merseburger Straße / Ecke Apostelstraße 24

    Wundert mich, dass die Rückseite ohne Balkone ist, wenn es wie Cowboy sagte ein Selbstnutzerprojekt sein sollte, ist da das Geld knapp gewesen? Auch dieses kleine versetzte Fenster im Aufbau neben dem Fallrohr wirkt deplatziert.



    Die Seite ist ja fast original geblieben. Irgendwie scheint da jede Seite anders zu sein. Ein Gesamtkonzept gibt es wohl nicht. Die seitliche Ansicht ist noch am stimmigsten.



    ^Merseburger Str. 102/104

    der "neue" Gesichtsausdruck der Dame spricht Bände ... wirklich schade :neinnein:, aber so weit oben sieht es kaum einer...

    Ich hätte nicht gedacht, dass das Haus unter Denkmalschutz steht, da die Eingriffe in die Bausubstanz und Umbauten doch erheblich sind. Dass das Haus "kaputt saniert" wurde, würde ich nicht so sagen wollen, es ist eher eine spezielle Auslegung, die die Zepra-Architekten dem Haus da gegeben haben.


    Wenn es sich wirklich um ein Selbstnutzerprojekt mit überschaubarem Budget handelt, so wundert es mich umso mehr, dass es diese weitreichende Umbauten gab. Aber das neue Erdgeschoss stellt eine ernorme Verbesserung zum Vorzustand dar und belebt die Ecke auch positiv.

    ^^^Dieskaustraße 210

    Danke für die Bilder Rundling!


    Interessant, dass der kleine Laden so vorher gar nicht existiert hat. Im Vorzustand ist das eigentlich auch an den Kellerfenstern zu erkennen, da ist keine Türöffnung. Der Eingang zum Restaurant ist bestimmt von der Eingangstür gewesen. Umso bemerkenswerter, dass es dort die kleine Ladeneinheit gibt.


    Den dörflichen Charakter mit Ausflugslokalcharme an der „Endstation der Elektrischen“ hat die Dieskaustraße 210 irgendwie verloren…:lach:


    Auch sehr schön auf dem historischen Foto sind die Außenjalousien, das gibt gleich eine ganz andere Fassadenstruktur und die Bewohner schauen ohne „Absturzsicherungsstangen“ aus den Fenstern raus…damals lebte man eben noch gefährlich…:eek:

    ^^Huygensstraße 1

    Da hat Rundling recht eine differenzierte Farbgebung der Fassade, wie auf der Postkarte zu sehen und auch noch beim Vorzustand zu erkennen ist, wäre sicherlich schöner gewesen, aber vielleicht ist es im Sonnenlicht besser. ;)Möglicherweise kommt die „Taubenfalle“ auch noch, beim Interdruckpalais haben die Metallarbeiten auch einige Zeit gebraucht...

    Merseburger Straße / Ecke Apostelstraße 24

    Ein höher Aufbau wäre auch optisch besser gewesen im Gesamtbild auch in Bezug auf die Höhe des Nachbarhauses. Aber möglicherweise hätte dies die Statik nicht zugelassen...


    Ich verstehe nicht, wieso da versucht wird aus dem Gründerzeitler etwas „Modernes“ zu machen? Die bodentiefen Fenster an der Ecke mit den Metallgitterchen sind gegen die restlichen Proportionen und der charaktergebende kleine Giebel über dem ersten OG ist somit auch verlorenen. Dennoch sind die Fenster grün und der restliche Fassadenschmuck farblich abgehoben. Irgendwie passt das nicht zusammen. :confused: Aber über Geschmack lässt sich immer streiten. Besser so, wer weiß wie lange das Haus sonst ein unbewohntes Dasein gefristet hätte, was für die Bausubstanz nicht zuträglich gewesen wäre.



    Dass es auch andres geht, sieht man in der KarLi 127



    Die Karl-Liebknecht-Straße 127, ein vormals ziemlich verstümmelter Altbau, wurde saniert und gibt sich betont modern, das vormals bemalte Erdgeschoss hat natürlich an Flair verloren:

    In der Dieskaustraße 210 fehlen irgendwie im Erdgeschoß über den Fenstern die Schlusssteine und auch die bossierten Zonen im Erdgeschoß scheinen im Vorzustand anderes gewesen zu sein.


    Schade, dass da scheinbar Abstriche gemacht wurden, wo der Rest so gut gemacht wurde und der Laden auch nicht weggefallen ist, wie leider viel zu oft bei anderen Sanierungen. Ansonsten stimme ich Arwed zu, der Giebel ohne Gegenstück irritiert etwas. Dennoch toll gemacht und Haus gerettet.



    Die Tauchnitz Villa ist eben ein Kind ihrer Zeit. Da sieht man auch was Schornsteine im Gesamterscheinungsbild bewirken und ohne diese fehlt dann doch bei der Villa ein wichtiges Gestaltungselement in der Konzeption und der Dachlandschaft. Schade, aber so ist es eben im Zeitalter der Fußbodenheizung. :)

    KES 83 Kurt-Eisner-Str. 83



    Jetzt ist die EG-Zone der KES 83 vergittert, ob das die Graffitikünstler abhalten wird die Fassade nach ihren Vorstellungen zu gestalten?:confused: In der Visu sah es anders aus:



    https://www.renderatelier.net/…1j4s%26s%3Dstyle-j2x7fk6j