Beiträge von gacki

    Dass das Adamsche Haus "wie ein Fremdkörper wirken würde", heißt nichts anderes als dass die gegenwärtige Bebauung auch den Zwinger wie einen Fremdkörper wirken lässt.

    Keineswegs: Für mich ist der Zwinger nicht Bestandteil des Postplatzes; er steht ja auch nicht wirklich am Postplatz. Die gesamte Raumwirkung funktioniert vom Postplatz her gar nicht (eigentlich ist der Zwinger in erster Linie von innen heraus erlebbar); der Postplatz war auch nie direkt auf den Zwinger ausgerichtet.

    Und siehe da: Der Stadtrat hat sich dagegen entschieden, in Verhandlungen über Grundstücksankäufe einzutreten. Damit dürfte das ganze Projekt erst einmal in eine weitere Warteschleife gehen.


    Zur Erinnerung: Das ist nicht die erste Planung für das Gelände; es gab schon 2010 einen Masterplan - damals übrigens noch die Hafencity und die Fläche entlang der Gehestr. einschließend. Und in den frühen 90er Jahren gab es schon feste Planungen für den Bereich Villeroy & Boch, inklusive das Blaue vom Himmel versprechender Bauschilder...

    Ich vermute, dass das Adamsche Haus beim neugestalteten Postplatz eher wie ein Fremdkörper wirken würde.

    Das Palasthotel Weber würde in seiner späteren Ausformung gut mit dem Schauspielhaus korrespondieren; die alte "italienische" Variante passt m.E. eher an die Elbhänge als an den Postplatz.

    Was den Blick über den Postplatz zum Zwinger angeht: Auf mich wirkt dieser eher sekundär bzw. nicht "wertig", weil sich dort für mein Empfinden immer die Oberleitungen und ihre Masten reindrängeln.


    Der Postplatz hat nun mal einen radikalen Wandel durchgemacht: Von einem quirligen Verkehrsknotenpunkt zu einer mehr oder weniger Freifläche. Was sich an Straßen und Straßenbahnen kreuzte oder verzweigte, hat man fein säuberlich an die Ränder verlegt oder gekappt. Was man nun mit so einer Freifläche anfangen soll - keine Ahnung. Der historische Postplatz ist allein durch die Verkehrsplanung nicht mehr wiederherstellbar.


    Last but not least: Auch wenn das eigentlich in einen anderen Strang gehört - sehe ich das richtig, dass im Stadtmodell im Bereich Steinstr. einiges modelliert ist, was nicht zum derzeitigen Bestand gehört und was diverse Abrisse erfordern würde?

    Ich empfehle, sich die Begründungen des Preisgerichts durchzulesen.

    Etwas boshaft gesagt: "Schöner Entwurf, aber so wird das sicherlich nicht gebaut." Ich meine so etwas wie:

    Die vorgeschlagene Mischung und die teilweise hohe Dichte sowie die vorgeschlagene Wohntypologie werden kontrovers diskutiert und eher als Platzhalter für weiter durchzuarbeitende Gebäude verstanden.

    Die Zerstörung Dresdens soll bei der BUGA durch die Einbindung der Trümmerhalden thematisiert werden; das Gelände um den Leipziger Bahnhof taugt für diesen Themenbereich eher wenig. Davon mal abgesehen ist aber eine Verbindung zu den weiteren Leitideen der BUGA sicherlich gegeben.

    Die abgeschrägte Ecke war übrigens eine Entwicklung der 2. Hälfte des 19. Jhd. und m.E. dem Wunsch geschuldet, dort eine breitere Straße anzulegen.


    Ob eine (Außen-)Reinigung der Kreuzkirche eine wesentliche Verbesserung des Bildes darstellen würde, weiß ich nicht. Der Sandstein wird niemals wieder die Farbgebung von frisch verbautem Material erreichen. Die "Fleckigkeit" würde damit jedenfalls nicht beseitigt. Ich stehe der Reinigung von Sandstein etwas kritisch gegenüber, weil mich das Endergebnis oft nicht überzeugt (es sieht für mich dann aus wie "schlecht gereinigt"; siehe die Diskussion weiter oben).

    Nur hierzu:

    Der schon damals misslichste Umstand, dass die Kirche verdeckt wurde, wird hingegen wiederbelebt. Schon aus diesem Grund überzeugt es nicht, mit historischer Kontinuität zu argumentieren.

    Ob das der "schon damals misslichste Umstand" wäre, ist keineswegs Konsens. Die Kreuzkirche stand schon immer neben dem Altmarkt und nicht am Altmarkt. Es lässt sich problemlos argumentieren, dass das buchstäblich herausragende Merkmal ist, dass sie aus der sie umschließenden Bebauung eben "herausragt".

    Ein größeres Problem ist die zurückgesetzte DDR-Bebauung der Ostseite, die eine Wiederherstellung des ursprünglichen räumlichen Eindrucks von vornherein verhindert.

    Nachdem sie durch den vor einigen Jahren erfolgten Neubau am Altmarkt auch noch teilweise verstellt ist, ist sie schon sehr in den Hintergrund gerückt.

    Das entspricht aber eher der historischen Situation - die Kreuzkirche war ursprünglich noch stärker verdeckt. Ich glaube mich zu erinnern, dass die südliche Altmarktkante bei der Neubebauung bewusst wieder an die alte Stelle gesetzt wurde.

    Anfang der Woche wurden an der Ecke Uferstr./Hedwigstr. anscheinend Messungen zu Lautstärkeemissionen vom Bahndamm vorgenommen; dazu wurden mehrere Mikrofone in unterschiedlichen Höhen aufgestellt.

    Ob das etwas mit einer möglichen Bebauung an dieser Stelle zu tun hat, weiß ich nicht. Es ist jedenfalls genau der Punkt, an dem das Karree noch geschlossen werden müsste/könnte.

    Bei dem halbrunden Baukörper ohne Dach handelt es sich übrigens um keinen Lokschuppen, sondern um die Umbauung einer Drehscheibe.

    Das würde die sehr geringe Tiefe erklären (und auf den Planzeichnungen sieht man, dass dort noch gar kein komplettes Gebäude stand, sondern nur mehr oder weniger eine geschwungene Wand). Andererseits hat das Gebäude eben die typischen Portale wie ein Lokschuppen.

    Sicher gibt's die und die werden z. B. auch in der Gestaltungsleitlinie (u. a. Kapitel D.18) ausführlich diskutiert. Es geht, wie immer, um eine Interpretation und Bewertung dieser Argumente. In/benachbart zu einem gründerzeitlichen Quartier überwiegt aus meiner Sicht die Kontinuität der Gestaltung wenigstens innerhalb einer Straße, und nicht ein fragliches ökologisches Argument, wenn ohnehin oftmals mehr Dachbegrünung versprochen wird, als nachher umsetzbar oder umgesetzt wird - zumal durch die großen umgebenden Grünflächen und die Nähe zur Elbe die Dächer eines halben Straßenzuges keinen hohen Zusatznutzen bzgl. Hitzeresilienz, Feinstaubbindung oder Biodiversität liefern.

    Die entscheidende Formulierung dürfte diese hier sein:

    Diespezifische Gestaltintention sollte jeweils inBezug auf den konkreten Ort erfolgen.

    Darüber lässt sich nun trefflich streiten. Das Schulgebäude in der Gehestr. und die Fleischbude liefern bereits Flachdächer; dito die jetzt entstandene Hafencity und Marina Garden. Tatsächlich wirkt das Mansarddach des Hotels auf mich merkwürdig deplatziert und unecht.

    Dass die Dachform auch einem stetigen Wandel unterliegt, lässt sich übrigens bereits an den etwas neueren Wohnungen in der Erfurter und der Gehestr. ablesen - Mansardgeschosse waren dort bereits zurückgedrängt; vermutlich deshalb, weil ein Vollgeschoss vom Wohnwert her besser ist. Die frühere Gewerbebebauung hatte auch eher gering geneigte Satteldächer und ähnliches.


    Was soll das denn für ein Argument sein? Ich hatte ja gesagt, dass mir genau das an dem Entwurf nicht gefällt.

    Ich meinte damit, dass man sich angesichts der (auch klar so kommunizierten) Zielrichtung des Entwurfs nicht wundern muss, wenn hier eine deutliche Überbetonung des "grünen" Charakters entsteht. Eine "ausgereizte urbane Dichte" war offenbar eben gar nicht das Ziel.

    Was mich beim erstplatzierten Entwurf stört, ist die Tatsache, dass der alte Lokschuppen (Gebäude mit der nach innen halbkreisförmigen Seite) kein Dach erhält.

    Ich vermute, dass man das als "konservierte Ruine" erhalten will. Was mögliche anderweitige Nutzungen betrifft: Das Ding ist sehr, sehr klein. Die Lokomotiven der damaligen Zeit waren nicht viel größer als ein moderner Kombi; von der Ausdehnung her ist das mit heutigen Lokschuppen überhaupt nicht zu vergleichen.

    Mich stört weiterhin die nicht ausgereizte urbane Dichte des Wohnquartiers an Erfurter und Leipziger Straße. Die großen Abstandsflächen zur breiten Leipziger Straße sind nicht notwendig, ebensowenig der größere "Park" an der Erfurter. Für ein Quartier in Laufnähe zur Elbe und zum überwiegend grünen Areal des Leipziger Bahnhofs ist genug wohnungsnahe "Erholungs-Grünfläche" (darum geht es bei der Argumentation pro Grünflächen ja vorwiegend).

    Ja, aber das war nun mal die Prämisse dieses Entwurfs (ich hatte das weiter oben schon geschrieben): Aus Sicht des Büros ist es eben insgesamt zu wenig Grünfläche. Der "Park" an der Erfurter ist übrigens in ähnlicher Form in fast allen Entwürfen drin.

    u. a. gibt's kein Argument gegen Sattel- oder Mansarddächer zumindest entlang der Erfurter und Leipziger Straße und vor allem am Alexander-Puschkin-Platz, eigentlich auch am Alten Schlachthof entlang der Gothaer Straße.

    Die Frage ist doch eher, ob es Argumente dafür gibt. Nach meinem Dafürhalten ist es nicht so, dass die Bauherren mehrheitlich darauf drängen, etwas anderes als Flachdächer zu bauen... Und falls man auf die Idee mit Gründächern kommt (was ich in Anbetracht der Zielrichtung des Entwurfes für gut möglich halte), wird es dann in der Tendenz eher flach.

    Und noch ein schönes Planbild aus der Analyse: der Schwarzplan mit den bestehenden Strassenbäumen. Man sieht gut, wie wenig es sind.

    Das ist aber wenig aussagefähig darüber, wie "grün" der Stadtteil ist.

    Der Schwarzplan zeigt nämlich nicht das teilweise sehr üppige Abstandsgrün inklusive Baumpflanzungen. Als ein Beispiel möchte ich mal die Deubener Str. anführen, in der lt. diesem Plan kein einziger (Straßen-)Baum steht. Wer möchte, kann sich ja den realen Zustand per Streetview oder in echt anschauen. Da wäre teilweise für Straßenbäume überhaupt kein Platz mehr.

    Es geht um die im Denkmaldokument beschriebenen denkmalwürdigen Bauteile des gesamten Bahnhofs. Was nun genau dazu gehört und was nicht, ist Sache der Auslegung durch die Behörde, sofern es keinen detaillierten Katalog gibt (den gibt es zumindest öffentlich einsehbar nicht). Allerdings, wenn die Seitenwände der Brücke Hansastraße ausdrücklich denkmalfähig sind, sind es auch diejenigen der nun vollständig abgerissenen Brücke (ebenfalls über die Hansastraße, die Beschreibung ist also mindestens uneindeutig und könnte sich auch ausdrücklich auf letztere beziehen) - sie sind aus dem gleichen Material, mit gleicher Gestaltung, zur gleichen Zeit entstanden und gehören zur gleichen Sache (dem Bahnhof als auch als solche beschriebene bauliche Einheit).

    Ich will das jetzt nicht großartig weiter auswalzen, aber: Beim LfD gibt es durchaus detaillierte Dokumente und Karten, was unter Denkmalschutz steht und was nicht. Die Brücke über die Eisenbahnstr. ist explizit gekennzeichnet, ebenso die Brücke über die Lößnitzstr.; die Durchgangsverbindung zwischen Eisenbahnstr. und Antonstr. sowie die Brücke über die Leipziger Str. hingegen nicht (auch hier: gleiche Gestaltung, gleiche Bauzeit usw.). Da die hier diskutierte Brücke bzw. deren Reste nicht entsprechend gekennzeichnet sind, darf davon ausgegangen werden, dass dort kein Denkmalschutz bestanden hat.

    alle diese Bedeutungen treffen auch auf dieses jetzt abgebrochene Bauteil zu, das betrieblich Teil des Bahnhofs war.

    Wenn ich die Beschreibungen beim Landesamt für Denkmalpflege korrekt deute, steht nicht das gesamte Gelände/Ensemble des Bahnhofs Neustadt unter Denkmalschutz, sondern einzelne Objekte. Die von Dir zitierte Beschreibung beschränkt sich auf das Bahnhofsgebäude. Für weitere Gebäude auf dem Gelände (und z.B. auch die Umfriedung in der Hansastr.) besteht ebenso individueller Denkmalschutz.

    Das ist aus meiner Sicht auch einleuchtend, denn ansonsten müsste die Bahn jedes Mal mit dem Denkmalschutz konferieren, wenn eine Weiche ausgetauscht werden muss.

    Als Teil des Bahnhofs Dresden-Neustadt inkl. Bahnbetriebswerk müsste die Brücke eigentlich unter Schutz gestanden haben, wenn auch nur implizit.

    Die Brücke selbst gibt's schon über 15 Jahre nicht mehr, und ob man ein einzeln in der Gegend stehendes Widerlager als denkmalfähig betrachten würde, kann ich nicht einschätzen. Es werden vermutlich auch nicht die einzelnen Gleise und Bahndämme unter Denkmalschutz stehen.

    Zum Hochhausleitbild: Gab es da nicht die Diskussion, den Gestaltungsleitfaden abzutrennen und erst mal nur den Rest zu beschließen? Evtl. hat es ja auch damit zu tun.

    (Und sollte das Leitbild nicht eigentlich bereits 2021 beschlossen werden? Wieso hat das so lange gedauert? Wurde da noch etwas überarbeitet?)

    Zur Gläsernen Werkstatt:


    Die vorgestellten Entwürfe zeigten alle recht unterschiedliche Ansätze, die ich teilweise recht interessant fand und teilweise auch gut die ganze Problematik aufzeigen.


    Was im Vorfeld für mich nicht ganz klar war: es sollen ca. 4 Hektar zusammenhängende Grünfläche und ca. 162.000 Quadratmeter Nutzfläche (+20.000 Quadratmeter zusätzlich auf dem Gelände des Bahnhofs) entstehen. 70% Wohnen, 30% Gewerbe, Kultur usw. Die Höhenentwicklung soll sich am Bestand orientieren. Eine große Rolle spielen auch "Aneignungsräume" und ähnliches. Diese Vorgaben konnten aber ggf. auch unter- und überschritten werden.


    Aus den Gesprächen mit einigen Büros zeigte sich, dass diese Vorgaben eher schwer einzuhalten waren. Daraus ergaben sich dann bei einigen Entwürfen die m.E. zu große Geschosszahl sowie die Hochpunkte - anders kam man dann halt nicht auf die gewünschte Fläche.


    Das Bahnhofsgelände steht fast komplett (nebst seiner vorhandenen Bauten) unter Denkmalschutz; im Bereich der Bahnsteige und der Schuppen (und des freien Dachs) geht de facto keine Neubebauung - außer an den Rändern. Das erklärt, weshalb gerade im Bereich der ehemaligen Zufahrt Ecke Leipziger Str./Eisenbahnstr. bei mehreren Entwürfen Hochpunkte vorgesehen sind - von denen einige dann natürlich genau diese historische (und aus meiner Sicht wertvolle) Eingangssituation mit Blick auf das typische Eisenbahngebäude verstellen.


    Bei mehreren Büros (aber sicher nicht bei allen) war eine sehr detaillierte Kenntnis des Geländes erkennbar; bei anderen hingegen war das offenkundig nur "am Reißbrett" entstanden.


    Ich habe die Büros auch um die Bürgergespräche nicht beneidet - jeder kam da natürlich mit seinen eigenen Vorstellungen und teilweise sehr speziellen Wünschen. Das reichte dann von "muss viel höher bebaut werden, damit wir viel Wohnraum bekommen" über "gut geeignet für Einfamilienhäuser" bis zur Frage der Barrierefreiheit der mehr oder weniger sich selbst überlassenen Gebiete. Das sinnvoll zu werten, dürfte eine gewisse Herausforderung sein.

    Bei der Vorstellung der einzelnen Projekte stellte es sich heraus, dass teilweise wirklich erst einmal "wild" geplant wurde und es sicherlich überall noch Nachbesserungsbedarf gibt.


    Hier meine Eindrücke:


    Wiencke Architekten sind ein Dresdner Büro und mit der Materie ziemlich gut vertraut. Hier erfolgte die Trennung zwischen einer eher gemischten Nutzung nördlich der "Eventspange" und nahezu reiner Wohnnutzung südlich davon. Ich fand den Entwurf ganz brauchbar, wenngleich nicht unbedingt speziell. Der Parkcharakter ist hier weniger ausgeprägt als bei anderen Entwürfen.


    Querfeldeins hatte eine gewisse Affinität zum Wort "diffundieren". Im Gespräch spielten die "Aneignungsflächen" eine große Rolle; als Idee wurde z.B. seitens des Büros geäußert, das im Plan zu sehende Gebäude hinter der Orangerie könnte ja Studentenwohnheim sein, und dann würde durch die Studenten da schon Aneignung erfolgen. Nun ja. Im Plan steht ja auch, dass die Leipziger Straße "zu einem baumbestandenen, großstädtischen Boulevard" werden soll.


    Yellow Z hat mir recht gut gefallen (abgesehen von der Höhe der Bebauung, die ich durchweg für ein Stockwerk zu hoch halte). Möglicherweise sollte man da auch noch mal eine Untersuchung der Blickbeziehungen von der anderen Elbseite machen, damit man nicht plötzlich mit einer Wand hinter Hafencity usw. endet. Die Form des Parks ist durch die Öffnung in Richtung Bahnhof interessant und findet sich in ähnlicher Form noch in einem weiteren Entwurf.


    rheinflügel fand ich in etwa vergleichbar mit Wiencke, hier wurde mehr ein "Parkstadt"-Charakter für den Bereich südlich der "Eventspange" erzielt (also mehr Einzelhäuser statt größerer Blöcke). Mir missfallen die geplanten Hochpunkte.


    Bei Machleidt ist mir vor allem der "Versatz" der Gehestr. in Erinnerung geblieben.


    Ernst Niklaus Fausch ähnelt von der Form des Parks stark Yellow Z. Hier wurde mit einer Fortsetzung des Parks in Richtung Neustadt geplant, was ja durch den Baubeginn am Bogenviertel hinfällig geworden ist.


    Kopperroth gingen mit der Aussage in die Präsentation, dass sie 4 Hektar Grünfäche für zu wenig halten (was bei Teilen zu spontanem Applaus führte) und deshalb südlich der "Eventspange" fast gar keine Bebauung vorgesehen haben. Dadurch entsteht natürlich ein wesentlich größerer Park. Dafür sollte zwischen Erfurter Str. und Eventspange strukturell einfach eine Fortsetzung der vorhandenen Bebauung erfolgen.

    Anders als von einem anderen Forenteilnehmer behauptet, wurde bei diesem Entwurf im Bahnhofsgebiet die Form der Gleisanlagen sehr wohl aufgenommen und eine Art visuelle "Schließung" des Geländes angestrebt.

    Allerdings gibt es bei diesem Entwurf (vermutlich auch bei anderen) potenziell Probleme mit den Hochpunkten, da diese möglicherweise die 30m überschreiten könnten. Ich vermute auch, dass es hier mit den 162.000 Quadratmetern Neubaufläche schwierig werden könnte


    In der Summe fand ich alle Entwürfe recht interessant. Es wurde mehrfach betont, dass hier eben keine Fortsetzung der Hafencity geplant wäre. Auffällig für mich war, dass viele anwesende Bürger vergleichsweise jung waren. Ob das zu einem "Ungleichgewicht" bei den angesprochenen Themen geführt hat, kann ich nicht einschätzen.