Beiträge von gacki

    ^

    Es waren m.E. eher Bäumchen; aber schon hier sieht man das Problem: Die Kronen würden selbst bei diesen "Bäumchen" wohl bereits in die Bebauung reichen; der Fußweg ist einfach zu schmal für einen richtigen Straßenbaum. Ob es sinnvoll wäre, für eine Baumpflanzung dort "Inseln" in den Straßenraum vorzuschieben (wie es teilweise in meiner Gegend gemacht wurde), wage ich zu bezweifeln, denn dort möchte man ja explizit ÖPNV und Individualverkehr auseinanderhalten; derartige Inseln würden dann den Individualverkehr wieder auf die Gleise verlagern.

    Hinter dem "Tor" des Schützengarten auf der Ecke Jahnstr./Könneritzstr. sind auch bereits Bäume gepflanzt.

    Ich erlebe dicht und hoch gebaute Gründerzeitstraßen mit großen Bäumen im Sommer als recht angenehme Orte.

    Alaunstraße? Rothenburger Straße (und weiter Görlitzer Straße)? Louisenstraße? Kamenzer Straße? Schweriner Straße? Die ehemalige Prager Straße?


    Es ist doch wohl unbestreitbar, dass große Teile der hochgelobten geschlossenen Blockrandbebauung der Gründerzeit eben keine Straßenbäume aufwiesen und aufweisen; das ist auch kein Wunder, denn dazu waren die Straßen schlichtweg zu schmal bzw. stehen die Häuser zu dicht an der Straße.

    Dort, wo das möglich war, waren es dann eher die alleenartigen großzügigen Straßenzüge mit teilweise zurückgesetzter oder (teil-)offener Bebauung.


    Hier mal ein Foto von der Situation rund im die Prager Straße vor der Zerstörung:

    https://www.deutschefotothek.d…7/df_hauptkatalog_0308238


    Grün ist anders.

    Im Rahmen des Möglichen passiert dort schon einiges. Die Wilsdruffer Vorstadt ist an vielen Stellen schon wieder recht stark verdichtet; im Prinzip ist der Bereich zwischen Ostraallee und Schweriner Straße weitgehend bebaut. Südlich der Freiberger hat es auch einiges gegeben bzw. ist noch was geplant (Sternplatz). Bei der Pirnaischen Vorstadt steht südlich die Lingnerstadt in den Startlöchern, und nördlich hatte es ja Verdichtungen gegeben, nämlich gerade im Bereich Seidnitzer Straße - nur waren die stark umstritten.

    Wenn ich dann da von Blütenträumen bezüglich einer neuen Gründerzeit lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Das ist komplett weltfremd.

    Würde nicht eine neue Gründerzeit in erster Linie einen massiven Bevölkerungszuzug erfordern? Ob das durch TSMC passiert, wage ich zu bezweifeln; und darüber hinaus ist die Lage am Dresdner Wohnungsmarkt nach meinen Beobachtungen nicht dramatisch. (und ob dann der Wunsch nach zentrumsnahem Wohnen oder mehr nach "Wohnen im Grünen" überwiegt, kann man auch schwer vorhersehen.)

    Aber Dresdner Stadtteile wie Blasewitz mit seinen Wohnpalästen und aufgelockerter Bebauung wurden doch vermutlich auch hauptsächlich als Schlafstädte für die wohlhabende Mittel- und Oberschicht erdacht. In Vierteln mit geschlossener gründerzeitlicher Blockrandbebauung kann die Sache anders aussehen.

    Ich finde die Fixierung auf geschlossene Blockrandbebauung etwas merkwürdig.

    Dresden hatte vor der Zerstörung größtenteils keine geschlossene Blockrandbebauung. Bereits während der Gründerzeit (und dann um 1900 - 1910) gab es andere Konzepte; in vielen Stadtteilen war eine geschlossene Blockrandbebauung nicht gestattet. Siehe z.B. Striesen (was ja architektonisch in Blasewitz übergeht) oder auch das von mir schon erwähnte Löbtau; ebenso Teile von Pieschen und Trachau. Die legendäre "Dresdner Kaffeemühle" würde ich in den meisten Fällen ganz sicher nicht als "Wohnpalast" bezeichnen; große Teile dieser Gebiete waren dann doch eher Arbeiter- und Angestelltenviertel.

    Und dort finden sich dann auch andere Herangehensweisen - z.B. die Konzentration von Geschäften und Gastronomie an Hauptachsen (Kesselsdorfer, Schandauer, Großenhainer Str.), während in den Nebenstraßen die Wohnbebauung überwiegt.

    Der genossenschaftliche Wohnungsbau, Werkswohnungen, Bauvereine und ähnliches haben dann diesen Trend noch verstärkt, weil dort natürlich der Fokus explizit auf der Schaffung von WOHNraum lag und somit Gewerberäume nicht in gleichem Maße entstanden.

    In der Altstadt (und den angrenzenden Gebieten wie der Wilsdruffer Vorstadt) ist in den letzten Jahren nun wirklich viel Wohnraum entstanden bzw. derzeit im Bau. Beim weiter oben zu sehenden Schützengarten alleine sind es über 450 Wohnungen auf einen Schlag...

    Warum?

    Nun, ein wichtiger Grund ist z.B. die viel geringere Bevölkerungsdichte als zur Entstehung/Hochzeit vieler dieser Viertel. Wenn dort verglichen mit der Entstehungszeit nur noch die Hälfte der Einwohner vorhanden ist, hat das natürlich Folgen für Nachfrage und Angebot - um 40k Leute zu versorgen, benötigt man mehr Läden, Gastronomie etc. als für 20k (und das berücksichtigt noch nicht mal verändertes Kauf- und anderes Verhalten).


    Ich vermute, dieser Faktor wird oft völlig übersehen. Die Haushaltsgrößen sind stark zusammengeschrumpft. Ich hatte irgendwann mal Zahlen dazu zusammengesucht.

    Beispiel Löbtau: Dort lebten 1910 knapp 45.000 Menschen, heute sind es rund 20.000. Die Kriegszerstörungen hatten sich dort vergleichsweise in Grenzen gehalten (und nach 1910 waren ja auch noch weitere Wohnbauten dazugekommen), daran liegt es also weniger.

    1910 gab es in Löbtau ca. 11.000 Haushalte. Heute gibt es ca. 13.000 Haushalte, von denen mehr als die Hälfte ein-Personen-Haushalte sind.


    Wir können das auch mal für ganz Dresden nehmen: 2022 hatte Dresden 307.464 Haushalte, von denen 161.520 Singlehaushalte waren. Es gab 7.243 Haushalte mit 5 und mehr Personen.

    Im Vergleich dazu hatte Dresden 1910 136.930 Haushalte, von denen 12.552 Singlehaushalte waren. 42.985 Haushalte hatten 5 und mehr Personen.

    Die heute so beliebten Gründerzeitquartiere der großen Städte sind doch allesamt Reißbrettplanungen, und sie haben seinerzeit von Anfang an "funktioniert". Sie ließen sich wiederholen.

    Nein, offensichtlich nicht: Das gesamte Sozialverhalten hat sich nun mal geändert. Die Gründerzeitquartiere sind vor allem im Hinblick auf die Qualität des Wohnungsbaus beliebt, nicht unbedingt für das ganze Drumherum. Das mag bei der Neustadt so sein; anderswo dann schon deutlich weniger. Und es ist letztlich nicht wirklich planbar.

    Beispiel: Die Leipziger Str. fällt mitten in diese Kategorie. Aber echte Gastronomie gibt es zwischen Puschkinplatz und Watzke kaum (noch); und die Menge an über längere Zeit leerstehenden Läden ist auch auffällig. "Funktionieren" in Deinem Sinne würde ich das nicht nennen.

    Auch in Löbtau gibt es einen ganzen Haufen ehemalige Gastro, die inzwischen zu Wohnungen oder Büros umgewandelt wurde. Wenn man sich auf alten Ansichtskarten ansieht, wie viele kleine Kneipen ("Schankwirtschaften") es früher gab, wie viele Destillen und Likörfabriken usw. - dafür gibt es heute einfach nicht mehr den Bedarf.

    Deshalb stehe ich auch den Neubauten mit Ladengeschäften etwas ratlos gegenüber: Da werden dann hochpreisige Dinge wie Designmöbel angeboten, die aber im näheren Umfeld wohl kaum Absatz finden. Inwiefern trägt so etwas tatsächlich zur Belebung bei? Laufkundschaft dürfte dort eine recht geringe Rolle spielen...


    Edit: Arwed war schneller.

    An jeder Straßenecke ein Bäcker, Molkerei, Gasthof oder Drogerie, dazu in den Innenhöfen Handwerksbetriebe wird heute einfach nicht mehr funktionieren.

    Wir haben in Folge der Charta von Athen den zentralen Bereichen unserer Städte ihre Funktionsmischung genommen, die bauliche Dichte reduziert und die Einwohner in die Peripherie verdrängt. Das lässt sich nicht mit ein paar rekonstruierten Fassaden und einer handvoll Wohnungen heilen. Lindern aber sehr wohl!

    "Peripherie" ist ein so schön dehnbarer Begriff. Ist die Wilsdruffer Vorstadt Peripherie (von wegen "Vorstadt")?

    Was die Funktionsmischung angeht: Das klappt eben manchmal und manchmal nicht. Beim Neumarkt ist für mich (und offenbar auch andere) die sehr starke Ausrichtung auf (zahlungskräftige) Touristen so auffällig. Was soll ich am Neumarkt einkaufen? Da gibt es so gut wie nichts, was für mich von Interesse wäre.

    Darüber hinaus ist die geänderte Funktionsmischung auch anderen geänderten Verhaltensweisen geschuldet: Früher gab es sehr viele kleinere Hotels (was man heute wohl eher unter "Pension" führen würde); so was lässt sich heute von den Personalkosten kaum noch lösen. Dito die vielen Geschäfte des praktisch "täglichen Bedarfs" (also Lebensmittel etc.). Ich hatte das anderswo schon mal beschrieben: Wie viele Schneider gab es früher und wie viele gibt es heute? Wie viele Glaser?

    (und nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht: es geht mir in anderen Gegenden ähnlich. Die Wilsdruffer Str. hat sich auch stark gewandelt; und ich kann mich noch erinnern, als es im Bereich Weiße Gasse einen Eisenwarenladen gab...)

    Auf Dresden bezogen - was wäre denn die Alternative? Sähe der Neumarkt aus wie der Postplatz, wäre er dann Nachts frequentierter? Wohl kaum. Er wäre dann lediglich auch tagsüber ein Verkehrsplatz und sonst nichts, wo sich niemand aufhielte, der es nicht muss.

    Verkehrsplatz? Wer redet von Verkehrsplatz?

    Der Neumarkt war doch nicht die Analogie zum Postplatz oder zum Carolaplatz oder zum (insbesondere modernen) Pirnaischen Platz. Er war (ebenso wie der Altmarkt) ein Marktplatz. Die ursprüngliche Funktion der Marktplätze ist aber ohnehin größtenteils verschwunden.

    Der Neumarkt ist "kein lebendig schlagendes Herz"? Über eine solche Bemerkung muss ich mich wirklich wundern. Dort ist Leben Tag und Nacht.

    Das deckt sich nicht mit meinen Beobachtungen. Wenn ich abends nach der Vorstellung dort lang laufe, ist herzlich wenig los. Die Gastronomie ist oft weitgehend leer, denn die Tagestouristen sind weg.

    Mir ist der Neumarkt (und seine Umgebung) merkwürdig fremd - vielleicht auch deshalb, weil er sich durch die den Umständen geschuldete fehlende Patina und seine vorwiegend touristische Nutzung irgendwie künstlich anfühlt.

    Evtl. kann man noch anmerken, dass das Blockhaus Ende des 19. Jhd. stark umgebaut wurde und von der ursprünglichen Substanz bereits damals einiges verloren gegangen sein dürfte. Bei der DDR-Rekonstruktion hat man die äußere Form wieder zurückgeführt; im Inneren wurde ein Ausbau gemäß der DDR-Moderne vorgenommen. Die Raumstruktur, die beim jetzigen Umbau abgebrochen wurde, war durch unterschiedlich große Säle etc. gekennzeichnet (Restaurant, Vortragsaal usw.).

    Ich wage auch zu bezeifeln, dass die ursprüngliche innere Struktur besonders denkmalwürdig sein würde: Während nach außen hin durchaus die repräsentativen Elemente deutlich sind, war es im Inneren geschichtlich vorwiegend ein Verwaltungsbau.

    Ach ja, die Dimension der Bestandsbauten.

    Das Arzneimittelwerk ist nun nicht gerade eine kleine Klitsche, der Zollhof ist von seiner Ausdehnung her auch nicht zu verachten; der Querbau neben dem Marina Garden ist in etwa so groß wie das größte Einzelgebäude des letzteren; und was auf der anderen Seite der Leipziger Str. früher und teilweise auch jetzt noch vorhanden war/ist, dürfte bekannt sein?

    Ich könnte mir vorstellen, dass die Verbreiterung auch etwas mit der Rettungswache zu tun hat - es ist sicherlich anstrebenswert, dass ein RTW und ein LKW aneinander vorbeikommen. Und anscheinend wird auch der Radweg zwischen Weißig und Gönnsdorf etwas eleganter "ausgefädelt" als bisher bzw. ist er dann von Gönnsdorf aus über die Mittelinsel zugänglich.

    Und welche andere Nutzung sollte man also hinter diese Fassade bringen? Und weil wir schon dabei sind: Neue Meister im Albertinum? Hotel im Taschenbergpalais? Stadtmuseum im Landhaus? Und was ist eigentlich mit dem Schloss? Das sieht doch auch stark nach "König" aus...

    Ich habe in erster Linie erklärt, was er für sachliche Gründe geben könnte, dass so gebaut wurde, wie gebaut wurde. Ob diese Gründe tatsächlich ausschlaggebend waren, weiß ich nicht.

    Wie man daraus Schlüsse über Gefallen oder Nichtgefallen ziehen kann, will sich mir nicht so recht erschließen...

    Warum verläuft die mittlere Straße nicht mittig zum Mittelrisalit des Altbaus an der Stirnseite?

    Es gibt im Städtebau Strömungen, die exakte Symmetrien eher ablehnen und bewusst mit Versatz arbeiten.

    Warum verwandte man für die Fassade nicht das gleiche Material, wie im Sockel der Bauten?

    Vermutlich, weil der Architekt/Bauherr das ansprechend findet. Die Betonung der Sockelzone durch Materialwahl ist ein seit jeher durchaus gebräuchliches architektonisches Mittel; in der Gründerzeit wurde dafür oft eine Sandsteinverblendung genommen.

    M.W. baut man heute mit einem Minimalradius von 25m. Die Bahnen können zwar auch mit kleineren Radien klarkommen, aber dann quietscht es halt. Die alte Kurve für die "4" war auch so eine "Quietschkurve", wenn ich mich recht entsinne.

    Nun ja.


    Zum einen kann man dem Marina Garden sicherlich nicht unterstellen, es wären "Würfel" oder "Riegel" oder "Kisten - das war beim Töberich-Plan der Fall, hier eher nicht. Die gestalterische Ausrichtung mit den Schwüngen geht nach innen, nicht nach außen - aber sie ist da.

    Zum anderen halte ich es für denkbar, dass die Befürchtungen bezüglich der "schwarzen Hölle" arg übertrieben sind, denn der Anteil an Glasflächen ist deutlich höher als z.B. bei der Hafencity. Ebenso sind die Dächer zumindest teilweise eher hell gestaltet.


    Ich finde es jedenfalls recht ansprechend und deutlich interessanter als den Hafencity-Block an der Leipziger Straße (Höhe Zollhof), mit dem ich irgendwie die 50er Jahre assoziiere.

    Hochhaus am Pirnaischen Platz - update, alle neuen Fenster des Hochhauses sind drin, Schmalseite-Süd schon fertig, Schmalseite-Nord in Dämmung

    Was hier evtl. noch erwähnt werden kann: Der Ausbau des Raumes unter den V-Stützen erfolgt dergestalt, dass die Stützenstruktur weiterhin erkennbar ist; die neu entstandenen Flächen liegen also innerhalb der Stützen. (Ich wollte da eigentlich schon längst ein Foto machen.)

    Aber auch so, wie es jetzt ist, sollte das Adamsche Haus Platz finden, zur Not ein paar Meter verschoben, um Abstandsregeln einzuhalten.

    Wohin willst Du es verschieben - auf die Straßenbahngleise? Die laufen nämlich genau über das Grundstück.

    Bitte in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass Gleisabstände und Gleisradien heute anders sind als vor 80 Jahren - ich halte es für gut möglich, dass z.B. die historische Kurve vom Postplatz in die Sophienstr. mit den modernen Bahnen nicht mehr befahrbar wäre.

    ^

    Wenn ich Thomas Löser richtig verstanden habe, stünden die Eigentümer mit einer Ausnahme hinter dem Siegerentwurf. Das Fehlen der Eigentümer bei der Veranstaltung wurde nach meiner Erinnerung dadurch erklärt, dass diese wohl mehrheitlich nicht aus Dresden kommen würden.


    Ich glaube mich zu erinnern, dass auch durchschien, dass der Stadtrat von den Mehrheiten her eher zum zweitplatzierten Entwurf tendieren würde?


    Da das Thema der Gesprächsrunde der gesamte Prozess der Entwicklung bzw. des Wettbewerbs war, ist es sicherlich normal, dass in erster Linie das alles diskutiert wurde (und weniger die Entwürfe selbst). Besonders wurde immer wieder auf das Akteursnetzwerk hingewiesen. Der Vergleich zum Königsufer ist m.E. nicht ganz einfach, weil auf dem Bahnhofsgelände bereits "Aneignung" durch verschiedene Interessengruppen stattfindet (Skater, Sprayer usw.) und hier die Nutzungsarten eine viel größere Rolle spielen.

    Für mich schien es den Beteiligten besonders wichtig, dass das "Pflichtenheft" für die Entwürfe und letztlich auch der Siegerentwurf auf einem breiten Konsens aufbauen würden, der eben die unterschiedlichsten Gruppen über die Eigentümer bis hin zu den Stadträten versucht hatte einzubinden. Inwieweit das dann für den weiteren Verlauf hilft, wird man sehen.


    Für mich war darüber hinaus auch interessant (und nicht unmittelbar sofort nachvollziehbar), dass der Siegerentwurf eine größere Nutzfläche mitbringt als gefordert. Das verwundert mich insofern, als dass bei der Gläsernen Werkstatt von mehreren Büros (im Gespräch) beklagt wurde, dass die geforderten Grünflächen und Nutzflächen eigentlich nur mit viel Biegen und Brechen zu erreichen sind (und deshalb teilweise höher gebaut werden müsse).


    Als bestechendes Merkmal des Siegerentwurfs wurde herausgestellt, dass er stark aus dem vorhandenen Bestand entwickelt würde und dadurch auch ggf. kleinteilig und in mehreren Abschnitten umsetzbar wäre. Dem möchte ich ausdrücklich zustimmen. Durch den Denkmalschutz des Bahnhofsgeländes (und seiner Gebäude) gibt es dort für mögliche Investoren sowieso nur beschränkte Möglichkeiten (und darüber hinaus möchte die Stadt das Gelände aus verschiedenen Gründen selbst erwerben). Den sich anschließenden Park kann man ggf. erst mal (wie bisher...) sich selbst überlassen. Man könnte also erst mal das Gebiet um den Puschkinplatz entwickeln, oder die Mischnutzungen entlang der Eventspange...