Beiträge von Arwed

    Vielen herzlichen Dank antonstädter für Deine Exkursionen durch die Stadt. Die sind stets sehr interessant für mich - Bitte mehr. Besonderen Dank aber für Deinen Rundgang um den ehemaligen Festungsbereich. Ich wünschte mir, dass die Stadt diese bedeutende Anlage noch etwas besser zu würdigen verstehen würde. Großer Dank auch für die Bilder von den Festungswerken kurz vor dem Abbruch. Ich wusste nicht, dass es eine derartige Dokumentation überhaupt gibt. Gerade der Blick von der Torbrücke zur seitlichen Flanke der Bastion Saturn hat mich völlig geplättet, ist es doch genau der Bereich, der gerade freigelegt wird.
    Deinem Link folgend gibt es ja da sogar noch weitere Bilder.
    (Eine tolle Idee wäre ein Buch, wo die heutige Situation genau der damaligen gegenübergestellt würde, in Verbindung mit Plänen von einst und heute.)

    Interessante Überlegungen und Visualisierungen zu den Leuchten im Großen Garten. Dass die DDR- Dinger in diesem Umfeld ein Graus sind, stimme ich Dir voll zu. Die Masten sind viel zu hell und der Leuchtenkörper ist einfach nur billig. Ob die Abstände bei gleicher Leuchtstärke der einzelnen Leuchte auf die Hälfte reduzierbar sind, kann ich nicht beurteilen. Es wäre aber sehr schön.
    Allerdings muss es meiner Meinung nach nicht der schnörkelige Bischofsstab sein. Ich könnte mir hier eher eine Leuchte vorstellen, die dadurch auffällt, dass sie eben nicht auffällt. Insgesamt würden die Alleen doch am Besten ohne Masten aussehen. Diesem Ideal sollte man sich durch Reduktion annähern. Gerne auch mit einer Leuchte, die einen hohen Indirektanteil hat und man damit keine Blendung hat.


    Übrigens hoffe ich sehr, dass irgendwann einmal die drei fehlenden Kavaliershäuser rekonstruiert werden.

    antonstädter
    Erst einmal gut zu wissen, dass ich nicht allein mit meinem Interesse an den Ausgrabungen bin ;)
    Die Holzbohlen habe ich auch gesehen. Wie in folgendem Bild zu sehen ist:

    verlaufen diese Holzbohlen ziemlich genau in der Linie Annenstraße - Wilsdruffer Straße. Ich bin zwar nur (nichtgrabender) Hobbyarchäologe, doch ich könnte wetten, dass die Hölzer aus der Zeit stammen, als die Trasse der Annenstraße direkt zum Wilsdruffer Tor lief, d.h. also noch vor der Festungszeit und sogar noch vor der mittelalterlichen Barbakane.
    Damit wäre es umso schlimmer, dass der hier geplante Neubau diese Verbindung einfach überbaut.

    Die laufenden archäologischen Ausgrabungen am Postplatz sind für mich überaus spannend. Bei jedem Besuch am Bauzaun frage ich mich, was ich wohl heute zu sehen bekomme. Letztes Wochenende war erstmals etwas eindeutig zu den Planzeichnungen der Bastion Saturn zuordenbar. Zuerst einmal ein Link zu einem Plan mit den einstigen Festungsanlagen überlagert vom heutigen Bestand: http://web.tu-dresden.de/Darst…m/diplom/SchusterPlan.jpg, sowie einer zu einem historischen Plan der Bastion http://www.deutschefotothek.de…0766/dd_hstad_0000483_001.
    Jetzt die Fotos vom Wochenende:
    https://model2.de/light/13626/img_14466suxz.jpg
    Die Fotos zeigen eindeutig die Festungsmauer, die hin zum einstigen Wilsdruffer Tor läuft und die andere Wand mit dem Kanaonenlukenrest ist die eingezogene nördliche Flanke der Bastion.
    Ich hoffe, dass das alles im Keller des dort geplanten Neubaus erhalten bleibt. Großartig wäre es, wenn man etwas davon in Zukunft auch von außen sieht.

    Ja, wie Chris schon sagte, wird die obere Etage abgetragen. Wie die Fassadenansichten und Visualisierungen verraten, wird aber nicht die eine überhöhe Etage wieder aufgebaut, sondern leider zwei Geschosse im heute üblichen Wohnungsbauformat.
    Ich kann mich mit dem Projekt einfach nicht anfreunden. Da wäre so viel mehr möglich gewesen. Diese seltsame neue Fassade mit den vertikalen Lamellen, bei denen zumindest ich noch immer nicht weiß, was das für ein Material sein soll. Dann der Erhalt des alten Hofflügels, der aus der Bauflucht ausbricht. Außerdem kragen die oberen Etagen der neuen Bauteile zum Ring auch noch gegenüber der Bauflucht vor. Nur das EG fluchtet richtig. Das Einzige, was mir wirklich gefällt, ist der Erhalt des Flügels zur Straße Am See. Leider wird scheinbar nicht einmal hier besonders sensibel auf den Bestand eingegangen.
    Die CG hat in Leipzig Architektur umgesetzt, die hier viel angemessener gewesen wäre. Ich verstehe einfach nicht, wie hier die Entscheidungsprozesse beim Bauherrn und der Stadtplanung gelaufen sind, um ein solches Bauvorhaben auf den Weg zu bringen.

    Vielen Dank BautzenFan für den Einblick ins Blockhaus!
    Deinen Links zur Fotothek folgend, habe ich gesehen, dass es auch noch einen großen Saal gibt. Der geht über die unteren beiden Etagen. Die von Dir gezeigten Clubräume liegen dem Anschein nach in den oberen Geschossen.
    Für mich wird es spannend, wie das Haus für die Nutzung als Archiv umgebaut wird. Da anscheinend kaum zu berücksichtigende Substanz da ist, kann man da recht frei agieren.
    Für ein Archiv benötigt ja vermutlich viel Lagerfläche in großen möglichst wenig belichteten Räumen. Der Flächenanteil für Besucher wird sich eher auf einen geringen Anteil beschränken. Restaurant und Shop, sowie große Garderoben- und Sanitärbereiche wird man sicher nicht brauchen.

    Abgesehen davon, dass sicher an der äußeren Form des Hauses sowieso nichts passiert (höchstens die Schaffung eines barrierefreien Zugangs?), denke ich, dass das heutige Dach dem Blockhaus besser zu Gesicht steht. Es entspricht ja auch dem barocken Ursprungszustand. Das Vorkriegsdach gab dem Blockhaus m.E. die Gestalt einer historistischen Villa, nur leider mit sehr gedrückten Proportionen.
    Ich bin jedenfalls schon gespannt, was mit dem Haus und seinem direkten Umfeld so alles gemacht wird.

    Also das ist ja wirklich die Meldung des Tages, besser des Jahres für die Kultur in Dresden. Das rettet mir heute beinahe die Stimmung - nein, nicht nur beinahe ;)
    Dass diese Sammlung nach Dresden geht, ist allein schon jeden Jubel wert. Doch dass der Freistaat dafür das Blockhaus beisteuert und saniert, muss einfach für die Entwicklung des Neustädter Marktes der Startschuss sein.
    Hier noch die Pressemitteilung der SKD: http://www.skd.museum/de/ueber…ngen-dresden-s/index.html
    Noch eine Frage beschäftigt mich: Wie sieht es heute im Blockhaus innen aus? Ich kenne Grundrisse aus der Bauzeit, als das Gebäude militärisch genutzt wurde. Sind vom Haus nur noch die Fassaden barock oder sind die Raumstrukturen erhalten geblieben (z.B. Lichthof und Treppenhaus). Vielleicht kennt ja jemand das Blockhaus aus der Zeit als die DSF drin war oder später die SAK?

    Die in dem von Tobschi verlinkten Artikel enthaltene Fassadenansicht von Dinglinger- und Klepperbeinschem Haus bestärkt mich in meinen Vorbehalten zum anstehenden Bauvorhaben. Das oberste Geschoss des Dinglingerhauses ist in dieser Darstellung (http://www.sz-online.de/nachri…sse-bekommt-g103089hh.jpg) deutlich gestreckt gegenüber dem Original (http://www.dresden.de/media/bi…uenstra_e_Farbkonzept.jpg).
    Ich möchte sehr gerne davon ausgehen, dass es hier lediglich an einer ungenauen Darstellung liegt, dass die einst quadratischen Fenster zum Rechteck verändert sind. Da man aber auch an der Nord- und Ostseite des Quartiers die Vorbilder teilweise recht frei interpretiert, schwant mir auch hier übles. Das Dinglingerhaus ist eine Ikone und muss absolut detailgenau rekonstruiert werden, d.h. mit Fassade, inneren Strukturen und dem Arkadenhof samt Hofbrunnen!

    Vielen Dank Chris für die Information!
    Leider muss ich sagen, dass mir noch gar nichts klar ist! Tatsache ist doch, dass zwar bereits Bautätigkeiten stattfinden, aber noch keine gesicherten Informationen vorliegen, was eigentlich gebaut wird. Nehmen wir mal an, dass die Fassaden zum Neumarkt und zum Jüdenhof so gebaut werden, wie in der Visualisierung dargestellt. Sollte das so sein, wäre ich mit den zusätzlichen Geschossen und den sich daraus ergebenden Proportionsverschiebungen jedenfalls nicht glücklich. Man stelle sich doch mal die dicht gedrängten Etagen und die gedrückten Fensterproportionen vor, dazu noch die Unmengen an großen Dachgauben.
    Doch wie werden die Fassaden an der Galeriestraße aussehen? Gehört das Eckgebäude zur Frauenstraße mit zum Verkaufsportfolio oder behält Kondor Wessels das Areal? Wird es jetzt überhaupt mit bebaut? Wie sieht es mit Blobels Grundstück aus?
    Gibt es eine Bebauung mit Hintergebäuden oder gibt es nur einen großen Innenhof? Werden Regimentshaus und Dinglingerhaus Komplettrekonstruktionen oder nur Fassadenrekonstruktionen? Was passiert mit dem Dinglingerbrunnen?


    Die Patrizia hat m.E. mit der Bezeichnung des Quartiers den Vogel abgeschossen: "Neumarkt- Palais City One". Was geht im Kopf von Leuten vor, die ein Bauvorhaben so nennen?

    Ich finde die Ostfassade beeindruckend, etwas zu massig, aber von der Materialwirkung her überzeugend. Ich hätte nicht gedacht, was die Verfugung für einen Unterschied machen wird. Besser finde ich allerdings die filigraneren Fassaden der Passage im Eosanderhof.
    Momentan rätsele ich noch etwas zur weiteren Ausführung von Stellas Fassade am Schlüterhof. Die Betonfertigteilfassade endet ja sauber auf Höhe der barocken Arkaden, wie man auf den Fotos von Theseus sieht.
    Doch was für eine Fassade kommt darüber? Kommen hier Betonfertigteile anderer Struktur oder Farbe zum Einsatz? Werden Ziegelwände aufgemauert und alles verputzt? Ich habe leider keine aktuelle Fassadenansicht gefunden.

    Zu der Plattenzeile sehe ich absolut keine Aussichten, dass die in einem absehbaren Zeitraum ersetzt wird. Sie ist ja auch komplett saniert und die Wohnungen finden so oder so ihre Mieter. Ich hätte mir hier bei der damaligen Neugestaltung nur sehr gewünscht, dass die einzelnen Haussegmente / Wohnungsaufgänge eine differenzierte Gestaltung erhalten, um ein kleinteiligeres Stadtbild zu bekommen. Das hat man leider nicht oder nur in Ansätzen gemacht. Die Fassade gefällt mir zwar nicht, ist aber von der Materialtät doch relativ hochwertig gemacht und wird wohl gleichfalls noch sehr lange Bestand haben.


    Zum aktuellen Wettbewerb möchte ich sagen, dass mir das Ergebnis wirklich gut gefällt. Mir war im Vorfeld wichtig, dass (wenn schon der großartige Schürmannplan nicht mehr umgesetzt werden kann) es eine neue prägnante Lösung für den westlichen Ring gibt. Das hat der Preisträger geschafft. Gern kann noch ein Wasserband integriert werden. Mit dem an den Zwingergraben erinnernden Schürmannschen Becken kann das aber nicht viel zu tun haben. Klar scheint es irrsinnig, von den vor einigen Jahren gepflanzten vier Baumreihen zwei wieder zu fällen (oder sind es gar drei?), doch im Sinne der zwischen den neuen Bebauungskanten verfügbaren Flächen das Beste daraus zu machen, ist es mir die Fällung auf jeden Fall wert!
    Als großer Fan der Festungsanlage hoffe ich, dass deren Verlauf nicht zu dezent markiert wird - nur als Belagsstreifen scheint mir nicht ausreichend zu sein.


    Aufgefallen sind mir generell unabhängig von den einzelnen Arbeiten noch zwei Dinge:
    Die Bauflucht der CGschen Wohnbebauung auf dem Postgelände springt komplett gegenüber der Plattenzeile vor. Das war mir bisher nicht klar. Zwar wird dadurch der erhaltene Flügel der Post besser integriert. Doch die Ringkante wirkt dadurch noch unruhiger als durch die aus der Flucht ausbrechende Altbebauung sowieso schon.
    Das Zweite ist ein bei einigen Arbeiten (z.B. dem Zweitplatzierten) eingefügtes Baufeld als südlicher Abschluss der Bebauung zwischen Ring und Wallstraße. Dieser Block würde mit seinem schrägen Abschluss die Bauflucht der südlichen Ringbebauung aus den 60ern aufnehmen und meiner Meinung nach hier einen harmonischen Abschluss schaffen. Im Prinzip würde ich diese Bebauung sehr begrüßen, wenn damit nicht die vorhandene schöne Grünanlage beschnitten würde und die Merkurbastion auch noch überbaut würde. Wie seht Ihr das?

    Es wäre wirklich sehr schlecht, wenn zum Rathaus eine Brandwand zeigen würde. Das Quartier ist auch nicht so groß, dass es gut zwei unterschiedlich gestaltete Häuser vertragen würde. Ich hoffe ebenfalls, dass dem Investor der Ankauf des gesamten Blocks gelingt.
    Die Lage der Tiefgarageneinfahrt ist eigentlich an jeder Seite ungünstig. Auf jeden Fall bin ich nach wie vor gespannt, wie denn nun mit der Festungsmauer umgegangen wird.


    Noch etwas anderes: ich habe beim Stöbern im Netz gesehen, dass das Büro NPS Tchoban Voss für die weitere Sanierung des Rathauses beauftragt wurde: http://www.nps-tchoban-voss.de…91&tx=1&k=1&b=1&pg=0&nr=0
    Der Umbau des Lichthofes verspricht jedenfalls ein Schmuckstück zu werden. Auf jeden Fall wünsche ich diesem Büro mehr Glück als den Kollegen vom 1. Bauabschnitt.

    Saxonia
    Ein fast schon vergessener Mann sagte einst: "Hätte, hätte, Fahrradkette"


    Wenn die von Dir erwähnten Theater- und Kinosäle noch existieren würden, wäre das ganz wunderbar. Wenn das Regime nicht so verschwenderisch mit dem einst privaten Grund und Boden umgegangen wäre - ach, wäre auch das schön! Aber: siehe oben!

    Was haben denn nur alle mit dem KIB- Bau?
    OK, das Gebäude wird keine Architektur der Spitzenklasse. Doch von Flachdachbau zu sprechen, nur weil das Gebäude aufgrund seiner großen Tiefe einfach nicht anders abschließen kann, verstehe ich wirklich nicht: http://www.kib-projekt.de/gewe…te.html?tx_m1projekte_pi1[objid]=502&cHash=7eae4e62d4bc90e90d821a200fdb33f2
    Es gibt hier doch nur 2 Möglichkeiten: Entweder man baut konsequent tatsächlich ein Gebäude mit Flachdach, wie es F29- Architekten einst vorschlugen, oder man baut ein Gebäude mit geringerer Tiefe. Das könte dann aber nur ein Winkel entlang von Galerie- und Frauenstraße sein. Eine Fassung des Raumes entlang von Schuhmachergasse oder gar nach Süden zur Wohnzeile könnte man dann vergessen.
    Das Haus wird weder besonders modern, aber auch nicht historisierend. Ich finde die Planung ein wenig feige, aber OK.

    Wahnfried, gehe ich recht in der Annahme, dass sich Deine harsche Ablehnung des Kulturpalastes ausschließlich aus dem Ansehen von Fotos speist, dass Du das Haus also noch nie vor Ort gesehen hast?


    Ich bin kein gebürtiger Dresdner, habe aber eine sehr große emotionale Bindung zu dieser Stadt. Zum Kulturpalast habe ich die eher nicht. Dennoch halte auch ich ihn für ein bewahrenswertes Zeugnis seiner Zeit. Seine Nicht- Einfügung in die sich nördlich und östlich anschließende rekonstruierte Bürgerhausbebauung kann man ihm kaum zum Vorwurf machen. Als er errichtet wurde, stand davon absolut nichts mehr!


    Absolut unverzichtbar finde ich den Kulturpalast aufgrund seiner öffentlichen Nutzung, mit Philharmonie und zentraler Stadtbibliothek.
    Undenkbar wäre es für mich, wenn am zentralen Platz der Stadt, wo sich stets mit dem Rathaus das Herz des bürgerlichen Dresden befunden hat, kein öffentliches Bauwerk mehr befinden würde.

    Als Ergänzung zu meinem letzten Kommentar habe ich doch noch den von mir erwähnten Beitrag zum Jagdtreppenhaus gefunden: https://www.sib.sachsen.de/fil…2015_Zentrale_GB_2014.pdf
    Die Planung zur Treppe sieht man auf Seite 19.


    Ich habe mir heute erstmals die neue Dauerausstellung "Weltsicht und Wissen um 1600" angesehen. Die ausgestellten Objekte sind wieder großartig. Doch die innenarchitektonische Qualität der Räume fand ich extrem ernüchternd. Mir scheint, dass nach Münzkabinett, Kleinem Ballsaal und Rotem Salon im 2. OG des Georgenbaus entweder die Ideen oder das Geld für die erste Etage alle war. Geradezu erschrocken war ich über das neu eingebaute bzw. umgebaute Treppenhaus. Das wird zwar irgendwann sicher mal ganz schick, doch im Moment ist es noch eine Baustelle - komplett mit Flatterband, provisorischen Abdeckungen und scharfen Kanten. Da muss etwas ganz übel schief gegangen sein, wenn man sich entschieden hat, die Treppe in diesem Zustand zu eröffnen (Firmeninsolvenz? / Rechtsstreit?).

    Hallo Bautzenfan,
    es freut mich auch in diesem Forum von Dir zu lesen! Deine gründlichen Analysen zum Schloss lese ich immer besonders gerne.
    Zu den Umbauarbeiten am Jagdtreppenhaus (so heißt es, glaube ich) hatte ich irgendwo mal etwas gelesen, vielleicht bei den Architekten Heine Mildner? Ich habe das aber jetzt leider nicht wiedergefunden. Jedenfalls besteht hier die besondere Herausforderung in der barrierefreien Anbindung der Gewehrgalerie an die Ebenen des Georgenbaus. Wie in den Fotos von Elli Kny (auch hierzu meinen Dank!) gut erkennbar ist, liegen die Geschosshöhen deutlich zueinander versetzt. In dem engen Treppenraum einen Aufzug und die neue Treppe unterzubringen und dabei einen großzügigen Ausstellungsrundgang zu ermöglichen, das ist schon eine ordentliche planerische Herausforderung.