Beiträge von ChriSto

    Adama: Vielen Dank für diese ersten Bilder. Ich bin sehr gespannt, was da noch kommt.


    Schade, dass ich es nicht selbst in die Ausstellung schaffe, denn ich finde die Idee echt klasse, selbst die Entwürfe zu stellen und die unterschiedlichen Wirkungen auszuprobieren.


    Es ist jetzt schon hier im Beitrag sehr beeindruckend, was Studierende da präsentieren! Sie sind zurecht stolz. Leider sind es keine Entwürfe für konkrete Wettbewerbe. Falls es dazu kommt, sind das schonmal ganz schöne Hausnummern für die (wieder namhaften und renommierten) Büros, die sich dann beteiligen, denn ich finde mit diesen Entwürfen ist eine Messlatte gelegt, die es zu erreichen gilt. Da darf man sehr gespannt sein, was die dann zu liefern in der Lage sind ;-).

    Ich hätte schon meine Favoriten, die ich gerne in Realität sehen würde.

    ^^


    Ich nehme an, es sind wie immer die üblichen Öffnungszeiten des Stadtplanungsamts. Sehr schade...


    Selbst wenn die Ausstellung kostenfrei ist, wird sie nicht so viele Besucher locken können wie es möglich wäre - und nachdem ich im neuen Strang die Bilder gesehen habe: die Ausstellung und die beitragenden Studierenden es auch verdienen würde! Wer nicht hier im Forum unterwegs ist, wird das kaum mitbekommen.

    Niederrad Updates:


    1. Auf der Bruchfeldstraße wird endlich Hausnummer 14 renoviert. Ich fahre seit über 20 Jahre da mit der Straßenbahn vorbei und hatte immer drauf gewartet, dass das mal nach vorne auf die Straße kippt - bei dem Zustand. Bin gespannt, was man draus macht. Das Haus kann richtig schön werden - es hat Potenzial.


    2. In der Melibocusstraße 48 wurde ein altes alleine stehendes Haus abgerissen (Neben einem Discounter-Supermarkt). Nachdem auch dieses Grundstück viele Jahre in einem Dornröschenschlaf lag (inklusive Dornen, ok Brombeeren, keine Rosen ;-)), ging es jetzt sehr fix. Abriss, Baugrube und schon steht ein Kran bereit. Innerhalb von knapp 4 Wochen! Hier entstehen jetzt auf 1.350 m2 39 Wohnungen, gebaut von der Nassauischen Heimstätte, denen auch schon das drumherum gehört.


    3. Ich bin am Tag der Bundestagswahl den Fußweg hinter den Hochhäusern am Mainfeld entlang gekommen und hatte wieder mal über ein total verwildertes Grundstück an der Kelsterbacher Straße nachgedacht. Nebenan entstand in den letzten Jahren eine KiTa. Und siehe da: auch hier ging es plötzlich fix. Zwei Wochen später ist das Grundstück geräumt, es steht ein Bauschild und die zu erwartenden 10 Reihenhäuser und 3 Wohnungen (alle ca 150 m²) werden schon online vermarktet. Die Preise haben mich etwas überrascht angesichts der Lage. Da sind wir bei über 6.600 EUR/m². Aber natürlich gehobene Ausstattung mit dem Hinweis, dass die Parkplätze teilweise auch für SUVS tauglich sind ;)

    Ich finde das wird richtig gut. Dadurch, dass der Turm nicht direkt an der vorderen Front steht, wird die Flucht etwas unterbrochen. Von dieser Sicht aus etwas zurückgesetzt wirkt er noch markanter, da das Bahngebäude dahinter sichtbar bleibt.


    Und die vertikal betonte Fassade setzt einen schönen Kontrast zum horizontal betonten Praedium links.

    Mir ist letzte Woche aufgefallen, dass alles Grünzeug (bis auf einen recht jungen Baum) auf der Südseite des Grundstücks abgeholzt wurde. Also entlang des Wegs zwischen Marshall-Brunnen/Guiolett-Denkmal und Neue Mainzer Straße.

    Das Flurstück gehört laut geoportal nicht zum Grundstück des Projekts Opernplatz 2, aber es fällt halt schon auf, dass dort so großzügig freigeräumt wurde.


    Bei der Gelegenheit habe ich jetzt auch gesehen, dass es sich bei dem Areal, das zu bebauen ist, um insgesamt 4 Flurstücke handelt.

    Sehr schade, dass es offensichtlich nötig war, das gesamte Mainufer abzuholzen. Davon abgesehen ein sehr schönes Ensemble und ein Beispiel, wie man mit vergleichsweise geringen Akzenten große Effekte erzielen kann. Ohne die nur 12 Goldpaneele wäre es ein langweiliger weißer Kasten.

    Das ist leider üblich. In fast allen Fällen wird der Grünbestand - egal wie schön, alt und gesund oder nicht - abgeholzt. Nach Neubau kommen dann für teuer Geld kleine Bäumchen und maximal eine pflegeleichte Unterpflanzung. Das wird dann nicht gepflegt und nach spätestens zwei jagen sieht es so aus, dass man quasi neu anfangen könnte.


    Es geht schlicht ums Geld. Das zuvor beschriebene ist wohl billiger als den bestehenden Baum zu schützen und zu erhalten. Auf den Renderings sieht man dann wieder Grün und große Bäume

    In Bezug auf den Neubau: es wäre schön, wenn man dabei die umgebenden Gebäude respektieren würde und deren Architektursprache wenigstens aufgreift. Also ein Mansardendach wäre da schon passender als die sonst üblichen uninspirierten Schuhkartons.

    Insgesamt auch ohne den großen Bogen recht ansprechend. Wenn die Bäume wirklich in dieser Anzahl kommen und dann auch gepflegt werden, kann das ein schöner Bereich werden.


    Schade aber, dass es in dem entstehenden Innenhof zwischen den Hochhäusern nichts gibt. Nur die blanke Fläche.

    Ein einzelner Baum, ein kleines Wasserspiel (so drei simple Wasserfontänen würden ja schon reichen) oder ein paar bunt bepflanzte größere "Kübel". Von mir aus auch begrünte Wandelemente. So wirkt dieser Bereich leider ziemlich abweisend.

    Sowohl CBT als auch Sparda-Turm sind doch beide im Modell mit drin. Wenn man nach den Projekten geht, bei denen man Fragezeichen machen könnte..... da müssten einige wieder raus aus dem Modell (Präsidium, Millennium Turm). Aber ich finde es gar nicht so verkehrt, wenn man eben diese möglichen Entwicklungen auch visualisiert.

    Bei manchen Projekten ist es wie mit dem Kleiderschrank. Lass es lange genug hängen und es wird wieder modern.

    Ich musste etwas hier suchen, aber habe es doch gefunden. Unter #264 ff wurde bereits in 2013 (!!!) darüber berichtet, dass man im Hauptbahnhof die Möglichkeit schaffen will, Züge direkt nach London fahren zu lassen. U.a. der Brexit ließ das dann dann wieder in einer Schublade verschwinden. Aktueller Anlass zum Öffnen der Schublade sind jetzt die neuen Berichte wie heute auch auf Hessenschau.de.. Heute wie damals ist klar: es braucht entsprechende Infrastruktur.


    Damals hatte man das im Bereich Gleis 1 und 1a angedacht. Ich erinnere mich gut an die Visualisierungen und Ausführungen (verglaster Bahnsteige und Passkontrollen im 1. UG). Jetzt ist mittlerweile aber die Planung für die zusätzlichen Fernbahngleise mit Tunnel in Fahrt gekommen - eben genau im gleichen Bereich.

    Direkte Züge von und nach London müssten ja im Hbf oben enden, denn sonst müsste man noch mehr Bahnhöfe als die im Artikel genannten entsprechend ausstatten. Es stellt sich also die Frage: verfolgt man diese Überlegungen ernsthaft? Und wenn ja: wie bringt man die baulichen Anforderungen der beiden Projekte dann zusammen? Da sollte man sich wohl mal zügig (Wortspiel ;) ) zusammensetzen.


    Bei der Technik auf der Strecke bin ich überrascht, denn ich bin mir sicher, es gab seinerzeit sogar einen ICE in London im Bahnhof, der bewies, dass der bis dahin fahren kann. Es gibt dazu sogar ein Video aus 2013 auf Youtube (ICE der Deutschen Bahn erstmals in London).

    Das ist wirklich ein toller Fortschritt. Die Nutzung des Bereichs unter dem Bahnhof als schräge Bussteige ist clever gelöst und meines Erachtens besser als die bisherigen Bushaltebereiche, bei denen die Busse zum Teil zurücksetzen müssen.


    Leider für mich nicht nachvollziehbar, für was man einen extra Stutzen zum T1 hin gebaut hat, wenn dieser dann nicht eben dort angeschlossen wird. Bei Nutzung der langen Rolltreppe direkt zum Regionalbahnhof sieht man den Ansatz direkt darüber. Zuletzt hatte ich gesehen, dass die bisherige Öffnung zur Glasfront des T1 hin mittlerweile auch verschlossen wurde. Man schaut über der Rolltreppe also auf eine Wand. Leider konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen, ob geplant ist, hier noch im T1 Anpassungen vorzunehmen (z.B. die Ebene über die Rolltreppe bis zum Stutzen zu verbinden und links und rechts (Roll-)Treppen zu installieren).

    Allzu überraschend ist das eigentlich nicht, denn die dann mittlere Brücke ist wirklich schon auf den ersten Blick nicht mehr ganz taufrisch (Baujahr 1884). War übrigens hier im Strang schonmal drin #31 ff. ab 24.03.2022.


    Für mich stellt sich immer noch eher die Frage, wie man das dann umsetzen will. Links und rechts eine Brücke, mit Gleisen drumherum auf beiden Seiten. Klar, man kann eine Brücke auch von der Seite über den Fluss schieben, aber die muss dann ja auch links oder rechts montiert werden, damit man was zum Schieben hat. Also im Ergebnis: selbst wenn die dritte Brücke fertig ist, wird es auf Jahre weiter Einschränkungen geben, weil dann die dritte Brücke ersetzt wird.


    Umso logischer dann auch, dass man bei der Planung der neuen dritten Brücke die Querung für die Fußgänger und Radfahrer mit einplant. Sonst wäre gar nix mehr da bei vorübergehendem Wegfall von Brücke 2.

    Echt ambitioniert. Aber wenn im Ergebnis dann die Straßenbahn komplett neu gebaut wird auf dem Abschnitt, wäre das sehr zu begrüßen. Im Idealfall vielleicht auch als Rasengleis?


    Da ja mit der neuen Brücke dann auch die bisherige Querung für den Straßenverkehr über die Straßenbahn entfällt, wird in diesem Bereich dann ja die Straße an sich auch mit angepackt. Aber wird dann am Ende auch die Straße auf dem gleichen Abschnitt wie die zu erneuernde Straßenbahn in Angriff genommen? Würde Sinn machen bei einem Zustand, bei dem man auch über eine Komplett-Erneuerung nachdenken dürfte.

    Im "Altbestand" ist man aktuell bei 14 EUR/qm, für die aufgestockten Wohnungen noch etwas drüber. Da sind 2-Zimmer-Wohnungen mit 47 qm und 3-Zimmer-Wohnungen mit knapp 60.


    Die Grundrisse der aufgestockten Wohnungen sind nicht deckungsgleich mit dem drunter. Da hat man quasi was ganz anderes drauf gebaut und nur die Außenumrisse angepasst.

    Die Aufstockung des Gebäudeteils zur Trifelsstraße ist an sich abgeschlossen. Dass es dennoch großteils weiterhin aussieht wie eine Baustelle liegt daran, dass die Andienung für die Aufstockung des zweiten Teils in der Donnersbergstraße zum großen teil über die Trifelsstraße erfolgt. Also mit dem großen Kran übers Dach zum hinteren Teil und dann weiter mit einem kleineren Kran in der Donnersbergstraße.

    Die jetzt anlaufenden Umbaumaßnahmen dort ziehen sich hin, weil man bei der Planung einige handwerkliche Fehler gemacht hat. Im Augenblick laufen die Abbrucharbeiten an den bestehenden Dachböden.


    Um den Vorbeitrag zu zitieren: "praktisch, schnell und preiswert".... Naja, schnell: 13 Monate. Praktisch sind die Grundrisse eher weniger, zumal das Gebäude im Zuge der Maßnahme auch nicht mit einem Fahrstuhl ausgestattet wurde. Und Preiswert... höchstens in der Ausführung, aber nicht in der zu entrichtenden Miete.


    Die Feuertreppen bleiben dem zweiten Abschnitt erspart, da keine Balkone vorhanden sind (und auch nicht ergänzt werden).

    Was ich beim Südflügel (#564) jetzt nicht verstehe: Warum wird der jetzt ertüchtigt, wenn er später für den Fernbahntunnel (wenn ich das im passenden Strang richtig verstanden habe) dann komplett zurückgebaut wird, damit man den Tunnel bauen kann?

    Neues aus dem Bahnhofsviertel


    - Wannawai in der Kaiserstraße hat am 30. November 2024 wieder zugemacht.

    - Der neue Döner-Laden im ehemaligen McDonalds hat eröffnet.

    - In der Moselstraße hat ein chinesische Restaurant nach Renovierung wieder eröffnet.

    - In der Münchener Straße kommt demnächst ein weiteres Pizza-Restaurant dazu und löst an der Stelle Merquez ab.

    - Am Kaisertor gibt es an der Ecke jetzt neben Döner auch noch Hähnchen(teile).

    - In der Taunusstraße sind neu: ein indisches Restaurant (vorher nepalesisch) und neben einem beliebten Thai findet sich statt italienisch jetzt ein "Alles-Anbieter" (Pizza, Sandwich, Pasta, Burger).


    Ganz schön was los.