Beiträge von C. S.

    Leipzig SO / hedges


    Die Begründungen zum Ringausbau LÖSEN die Probleme kaum, sondern verlagern sie nur soweit weg, dass die siedlungsgeprägten Ortsteile selbst besser (und damit mehr) Auto fahren können.


    Der Ostabschnitt krankt nicht wegen Überlastung aus dem NOrdosten nach Südostn (der fließt über Riebeckstraße), sondern am fehlenden Alternativangebot Ost(Rand) - Südost - Süd. Sprich: Die 60.000 PC-Besucher + Behördenzentrum + Schwimmbad kommen mit einer nur 30 minütlichen S-Bahn weißgott nicht attraktiv an ihre Ziele. S-Bahn verlängern und Bedarf verlagern, fertig.


    Die Riebeckstraße wird durch den Parkbogen Ost entlastet, weil dieser endlich nenneswert Radanteile aufnehmen kann, obendrein schwebt mir eine Busverstärker-Linie 70/74 vor, welche SCHNELL Ost und Südverbindet (Nummerntausch am Technischen Rathaus).


    Alles zusammen senkt soweit den MIV, dass mehrere 100 Millionen DAFÜR rausgefenstertes Geld sind.


    @LE Mon hist
    kurz und schmerzlos: Ein Trog ist geometrisch-baulich nicht möglich, denn das Stationsbauwerk der S-Bahn reicht bis 70cm unter Straßenniveau und bis in 25m Tiefe.

    du bist nicht der Einzige!


    Die Straßenfahrbahnen müssten das Bauwerk CTL unterqueren, es lässt sich nicht zerstückeln. Damit wäre die Fahrbahn 30 m oder tiefer. Ein hässlicher Trog, mit laaaaangen Rampen, sprich - technisch untauglich! Mit 5 Minuten Nachdenken hätte man sich diese Peinlichkeit ersparen können.

    Die Ausdünnungen bei FR beginnen im kommenden Winterflugplan (also 2017/18), das müssten die Buchungsmasken angeben.


    Als Ursache kann auch gelten, dass sich die Flughafengesellschaft nicht erpressen lassen will und Gebühren für alle gleich fordert. Man weiß es nicht.


    ansonsten zutreffend analysiert.

    Nördlich des Widerlagers auf der Connewitzer Seite wurde der Platz für die Schnellstraße vorbereitet und - wenn ich das richtig in Erinnerung habe - ein weiteres Widerlager eingebaut. Dieser Abschnitt des Ingenieurbauwerks ist ja aktuell von der Böschung verdeckt.

    mehr als die Magdeburg-ICs werden bis auf weiteres nicht am Airport halten. Das lässt die Kapazität kaum zu. Chemnitz wird bis auf weiteres keinen Fernverkehrsanschluss haben, da hilft alles Weinen nicht - dazu nutzen die Südwestsachsen selbst viel zu selten die Eisenbahn um für den Bahntower interessant und würdig zu erscheinen.


    Die politische Komponente der Flugverbindungen ist eine ganz einfache: Strikte Neutralität. Das war seit knapp 1.000 Jahre das Erfolgsrezept der Leipziger Messe und in einem Gespräch mit einem Turkish-Vertreter erläuterte dieser mir kurz diesen Ansatz: Es geht um das Reisen und Komfort an Bord. Politik hat da nichts zu suchen. Wer bei Turkish über Politik diskutierte (das war vor Erdogans wirren Aktionen), fliegt.


    Meine Ausführungen sollten deutlich machen: Trotz der überaus interessanten Verbindungen mit Alleinstellung (Lahore, Karatschi) ab Deutschland, werden wir mit Minuswerten leben müssen.


    Frachtmäßig wurde dieser Tage die Millionen-Tonnne-Grenze überschritten, LEJ ist damit erstmals im Club der Millionäre, weltweit sind das ca. 17 Airports.

    naja, bedeutend ist es schon, doch boost noch nicht! 2017 wird ein krasses Jahr:


    - PIA bringt definitiv Aufmerksamkeit, die Zahlen selbst mit 2 x 100 hin+rück+2 x eine Handvoll hin + rück (Pakistan) + einmal gezählt die 200 Transitpaxe an Bord = noch nicht die Riesennummer. Im Monat sollten das um die 5.000 Passagiere werden. (das hat Istanbul Airlines in schlechtesten Zeiten gen IST)


    - Air Berlin räumt die Basis hier, 2 x A321 entfallen, die jeweils 2 x täglich die Rennstrecken bedienten. Da entfallen Kapazitäten für 40.000 Passagiere im Monat, für die Eurowings 1 x täglich einen A320 aus Palma schickt. Das mildert nicht viel, um die 9.000 vielleicht.


    - Antalya krankt weiterhin stark, ca. 30% hinter Vorjahr


    - Ägypten kommt langsam wieder hoch, weiterhin ca. 10 bis 20% unter Vorjahr


    - Tunesien hat ca. 70% Einbruch, erholt sich langsam


    - Kanaren und Griechenland und Bulgarien sind zwar aufgestockt, aber bei weitem nicht so stark


    - nur Standardziele dabie, kaum noch die Nischenziele wie in den 90ern


    - Zürich wird kommenden Winter massiv ausgedünnt, obwohl randvolle 100Sitzer fliegen, Grund: FLottenumstellung.


    - Ryanair dünnt London auf 2 x wöchentlich aus


    - Vueling nach Barcelona kommt vermutlich nicht wieder, 2 x je Woche entfällt


    es bleibt anstrengend...

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    ich wäre froh, wenn es bei so wenig bliebe! Die Befürchtung, dass doch an dummerweise empfindlichen Stellen unnütz Betongeld ausgegeben wird, treibt mich schon:


    - Mittlerer Ring Südost, seit Jahrzehnten streiten zwei BIs gegeneinander. Letztlich sind beide Versionen fatal und richten enorme Schäden an Stadt-Landschafts-Substanz an. Logischer wäre doch, den Ersatz dazu (S-Bahn) erst mal qualitativ bis zum Ziel (P.C. und Umfeld) zu verlängern, dann kann sich MIV auch würdig verlagern.


    - Mittlerer Ring Nord - wurde glücklicherweise beerdigt, als man einsah, dass die Parthenaue erhaltenswert ist. Der Druck nach irgendwelchen Aufbohrungen wird bleiben. Seltsamerweise rollt der Bus auf der Achse bis Taucha nur stündlich.


    - Mittlerer Ring Nordwest - hier wurde auch darauf verzichtet, mit Brachialgewalt durch Siedlung und Elsteraue durchzubetonieren. Probleme wären damit auch nicht wirklich gelöst, sondern nur zu den Georg-Schwarz-Brücken weiterverlagert. Das wären 150 Millionen sinnfrei verfeuerte Euro


    - Mittlerer Ring Süd - so belächelt wie er wurde, erste Fraktionen regen an, den Wolfswinkel doch irgendwie durch den Auenwald zu betonieren.


    - Bypass Südvorstadt - Kaum jemand kennt die 4streifige Straßenverbindung parallel zur Eisenbahn von der R-Lehmann-Straße bis zur B2 Süd, dafür wurde extra ein breiter Streifen vorgehalten und eine verdeckte Bornaische Brücke mitgebaut (!)


    - Georg-Schwarz-Brücken - sollen ähnlich wie die Berliner Brücke an der Theresienstraße so ein riesiges Betonbauwerk werden, die damaligen 70 Mio. Baukosten kann man inzwischen getrost in Euro umziffern. Dabei gäbe es eine elegante preiswerte Alternative: Die Brücken werden nur in Bestandsgröße saniert, die Hauptlast Straßenverkehr von Hupfeldstraße Richtung Auensee erhalten eine zweistreifige separate Straße, welche unter dem Barnecker Steg die Leipzig-Großkorbethaer Eisenbahn unterquert, dann parallel zu selbiger auf Bahnniveau führt, damit unter der sanierten Brücke (mit Straßenbahn obendrauf) hindurch um in Höhe Lise-Meitner-Straße mittels Kreisverkehr in die heutige Straße einzumünden. Die Linienbusse fahren oben lang, können dort abseits vom Lärm eine wichtige Verknüpfungshaltestelle Tram/Bus/S-Bahn bilden und die Dimensionen für alle bleiben stadtverträglich, menschlich.


    - Allein die konkrete Maßnahme, am Kreuzungspunkt Schleußiger Weg/Eisnerstr./Wundtstraße wieder alle Fahrbeziehungen zuzulassen, bedeutet noch mehr stadtwärtigen Verkehr. Der dann die Harkortstraße zustaut oder den Zetkinpark. Clever ist anderes...

    Via LVZ hat sich das Verkehrs- und Tiefbauamt selbst zu Wort gemeldet und verkündet die Direktiven der kommenden Jahre:
    - Einbeziehen des Bevölkerungswachstums um 160.000 Menschen
    - Ankündigung weiterer Ausbaumaßnahmen Straßen
    - "Forderung" nach erheblicher Angebotsausweitung im ÖPNV
    - Hinweis, dass die Planungsabläufe es erfordern, JETZT zu planen, was in >10 Jahren zur Verfügung stehen muss.


    Wenn Bedarf besteht, kopiere ich den Artikel hierein (ist hinter ABO-Schranke)

    ohne den konkreten Fall dort an der Leibnizstraße schön zu reden, sondern allgemein:


    - Inselhaltestellen lassen zwar auf "sicheres" Terrain aussteigen/respektive einsteigen.
    - der Weg zur Insel ist jedoch ein enormer Gefahrenpunkt, da das Erreichen des ÖPNV als dringender eingestuft wird als Gefahren aus dem MIV
    - auf der Insel selbst mehr Gedränge entsteht
    - die schmalere Insel nahe am ÖPNV auch Risiken birgt (z.B. mit Kinderwagen, wegen Enge....)

    Wer besonders großen Wert auf Sicherheit legen will, fliegt gar nicht nach New York! ;)


    Bis genügend valide Erfahrungen der servicehungrigen deutschen Klientel inmitten der Servicewüste Deutschlands vorliegen, bleibt zu viel Lob und Schwarzmalerei Spekulation.


    Aufzufüllen wären rund 100 Sitzplätze, das dürfte dem Einzugsbereich entsprechend passen. Nicht zu vergessen ist, dass auch Fracht verladen werden darf. Hier hat LEJ absolut die Nase vorn. Die Route nach JFK bedient DHL mit 767, in Gegenrichtung fliegt Kalitta mit 747 oder auch DHL selbst mit 767. Ein "Überlauf" für anfallende Fracht wird immer gern genutzt.

    als der Ausbau 2005 erfolgte, war der innere Abschnitt auch vierstreifig. Erst der Parkdruck der Anwohner einschließlich der Ignoranz gegenüber Parkregeln führte dazu, dass dieser Zustand im Nachgang manifestiert wurde.


    Kritisch für den Erhalt war auch der Elstermühlgraben, welcher dort auf einen Querschnitt am alleräußersten Minimum der hydraulischen Leistungsfähigkeit gemäß dem Hochwasserschutzkonzept dimensioniert wurde.


    Die Straßenfahrbahnen wurden mit 3,0 statt 3,25m etwas geringer bemessen, alles andere sind kleine Maße, denn Minimalmaße dürfen nicht addiert werden.

    baulich ist es dort recht anspruchsvoll, denn die Spundwände des Bahntroges haben Rückverankerungslitzen, die ins Baugebiet hinein reichen. Ist immerhin alles dokumentiert.... Das erklärt ggf. auch die Art und Weise der Baumassegliederung.

    an der Kregelstraße finde ich es enttäuschend, einen solchen "Flachbau" ausgerechnet gegenüber Hubert Ritters Wohnhochhaus zu platzieren.


    Ansonsten: Am Listplatz schält sich der Eckbau aus den Gerüsten.

    danke für das update! Beeindruckend und belebend für das Umfeld allemal.


    Ohne die Diskussion ausufern zu wollen - sind Chancen realistisch, die doch recht störende Fernwärmeleitung zukünftig unterirdisch verlegen zu können? Das verhindert meines Erachtens eine entsprechende angemessene wertige Park-Gestaltung des Grünzuges.

    Es ist doch mit Verlaub gesagt Humbug ein saniertes, intaktes Gebäude abreißen zu wollen, nur weil es leicht aus der Flucht gerückt ist! Obendrein hat es zweifelsfrei in einer Zeit politischer Represalien und der gewollten Abkehr aller tradierten Bauformen, die mit der Großbourgeoisie zu tun haben, eine hohe Materialqualität, sorgsam durchgearbeitete Fassaden und Gliederungen. Mit anderen Worten: Es hat einen Denkmalwert!


    Am Markt ist diese Ecke nicht "zugig" im städtebaulichen Gefühl, dafür sorgt die grobe Textur des Katharinums und das hervor ragende Kunstmuseum. Eher ist die Ecke zur Petersstraße ausgefranst. Die Baumkronen versuchen zwar, Baukante zu sein, doch es ist weit weniger wirksam. Nur die dunkle Fassadenfläche Hugendubels verhindert noch ungünstigere Empfindungen.


    Der Gesamtorganismus einer Innenstadt dient doch nicht dem Ausleben der Theoretisierungen zu Idealzuständen und beliebigen Griffen in vergangene Zeiten.

    ^ das sehe ich genauso! Der LWB-Block hat für seine Erbauungszeit eine erstaunlich hohe Bau- und Gestaltungsqualität. Das abzureißen und nebenan dem Denkmalschutz aus Barockzeiten fröhnen, wäre arg inkonsequent.


    Die etwas platzartigen Gehwegbereiche rund um den Block sollten als wohltuende Nutzfläche in der glücklicherweise wieder engene Innenstadt ansgesehen werden. So hält sich auch die Gastronomie.