das stimmt - die Resourcen liegen nicht blanko herum.
Am ehesten sinnvoll ist eine grobe Planüberprüfung (LPH1 und Teile der PLH2), damit halbwegs valide eine Trassenfreihaltung geprüft werden kann. So lange nichts verbaut wird, ist es auch gut.
Die Lehmannstraße würde für Bus70 ersatzlos zwischen Tabaksmühle und Arthur-Hoffmann-Straße entfallen, da ist schlichtweg nichts. Dafür ginge es durch die Tabaksmühle selbst + Nitzschestraße, quasie nur andersherum als heute ab Connewitz Kreuz. Dafür mit mehreren Tausend Einwohnern in Marienbrunn, die bessere und vielfältigere Verbindungen erhalten. Die 70 wird am S Völkerschlachtdenkmal (= Naunhofer Straße) als Zubringer insbesondere für die Marienbrunner gebraucht, die ihren früheren S-Bf verloren haben.
Die 60 gehört nicht an den Bayerischen Bahnhof. Dort fahren genug Straßenbahnlinien, die Haltestelle ist derzeit weitab und wird kaum von Umsteigern genutzt. Später, nach Kreuzungsumbau liegt sie gleich der 16 und 2, sorgt dort für Ampelengpässe wegen der Sonderphase. Ein Gutachten hat bereits 2009 / 10 ermittelt, dass der Weg über S-MDR lukrativer ist, selbst ohne die damals noch nicht messbaren Umsteiger.
Sowohl Straßenbahnen als auch Busse werden direkt in der Straße des 18. Oktober so viel Potenzial direkt an den Haltestellen haben, dass die Steigerung immens ist.
Ansonsten lohnt sich eine Verlagerung in den ÖPNV-Thread.
Danke für die Hinweise, ich bin mir sicher, dass mit einer zentralen ÖPNV-Erschließung im dichten Takt (nicht wie früher die damalig Krümel-74) das gesamte Areal Alte Messe deutlich aufgewertet wird und die gegenwärtig erdrückende PKW-Dominanz auch (städte)baulich auf ein stimmiges Maß gebracht wird.