soweit mir bekannt ist, nutzen die (älteren) Schüler des Leibniz-Gymnasiums die Turnhalle im Löwitz-Quartier mit.
Beiträge von C. S.
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Die Vorhersagen werden nur noch kurzfristig treffsicher sein. Bereits mittelfristig reicht eine globale Krise und neue nicht mehr zurückweisbare Flüchtlingsströme verändern sämtliche Annahmen. Hier meine ich nicht mal Kriege mit eingesperrter Bevölkerung (Gaza-Krieg), sondern ich sehe vor allem die Klimaveränderung als Auslöser von Wanderungsbewegungen in unplanbaren Ausmaßen. Die globale Erwärmung reißt ja nahezu tägliche Rekorde, so dass durchaus mittelfristig riesige Landstriche unbewohnbar werden. Irgenwohin müssen dann mehrere Hundertmillionen Menschen. Dann funktioniert auch keine europäische Abschottung. Die wäre eher tödlich. Aber das ist genauso unplanbar oder unkonkret, wie bisher alle Vorhersagen nach wenigen Jahren meilenweit neben der Realität lagen. Den Verfassern soll das nicht zum Vorwurf werden, denn die Voraussetzungen ändern sich halt rapide.
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"...
Tipp an alle ausländischen Touristen: Meidet Deutschland einfach!
Tipp an deutsche Touristen: Fliegt von grenznahen Flughäfen!
..."
Ob sich dadurch etwas bessert? Der Grund für das Dilemma liegt doch vielschichtig an ganz anderen Dingen!
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"
Die Mühle sieht man nicht, die liegt verborgen im Grund. Das Gebäude auf dem Bild könnte die alte Schmiede sein, die zum Gutsgelände gehört."
Dann müsste ja zwischen dieser alten Schmiede und der Simulation der Förderschule die Volbedingstraße in ihrer langen Kurve verlaufen. Dargestellt sind jedoch Sitzsteine und Bäume an einer Hanglage.
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sehr interessant! Eine meiner Lieblingsecken in Leipzig....
Dem letzten Bild nach ist das ein Ensembel zwischem dem Mühlengrundstück und der katholischen Kirche? Das eigentliche historische Mühlengebäude (derzeit als Lagerhaus für die Stadtreinigung genutzt) müsste das kleine weißliche am linken Bildrand sein mit dem dunklen Dach.
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Ja, das letzte Betriebsjahr der S-Bahn ist ein derber Schlag ins Kontor. Doch die Mehrheit der Bürger des Landes hat sich diese Landespolitik gewünscht, selbst kommunal wollte eine Mehrheit eine ÖPNV-ausbremsende Politik. Leider.
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soweit bekannt gegeben wurde, ist nur eine Linie betroffen, welche in einer Richtung erst ab Engelsdorf (oder Borsdorf? Weiß es grad nicht genau) beginnt.
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so schön die Skizzen wirken sollen - geschummelt wird immer: Die 18 statt vormaligen 16 Wohngeschosse sind kein großer Unterschied, die Perspektive erzeugt da anderen Eindruck... Doch wichtig ist, dass es überhaupt vorwärts geht.
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Die Klimaveränderung kam nicht schnell. Seit gut 40 Jahren wurde und wird rechnerisch auf diese Werte heutzutage hingewiesen.
Es wurde eher ignoriert und als "ist-mir-doch-egal" abgetan. Sowohl in der Gesetzgebung (aka Stellplatzsatzung) als auch im privaten Verhalten.
Habe letztens einen Punkt gelesen, der das Bewusstsein schärfen hilft: In allen Texten das Wort "Klimaveränderung" (oder Klimaerwärmung) ersetzen durch "Bewohnbarkeit der Erde".
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das fehlende Querlüften haben meine Nachbarn auch. Deren Lösung (bei Laubengangerschließung) ist die Wohnungstür offen zu halten. Geht wenn man sich gutnachbarschaftlich versteht, doch spätestens bei kleinen Kindern oder Haustieren nicht mehr.
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Beim SPNV sind es die grundsätzlichen Probleme in Deutschland, welche das Angebot überall in Frage stellen werden: Trassenentgelte, Stationsentgelte und v.a. in Städten marginale Einnahmen erfordern hohe Ausgleichssummen. Diese kommen nicht in erforderlicher Höhe.
Besser wird ab Dezember 2026 die Fahrzeuggröße. Das wird tagsüber für große Entlastungen sorgen.
Der fehlender Taktverdichter nach Grünau (und nach Schkeuditz) fehlt schmerzhaft. Dafür kommt nach Engelsdorf (Paunsdorf Center) endlich ein weiterer Takt dazu.
ABER: Bei aller Kritik - die LVB ziehen zwischen 2024 und 2026 das Angebot um knapp 20% hoch! Das ist ein immenser Kraftakt vor dem Hintergrund der demografischen Situation, der finanziellen Bedingungen und dem verkehrspolitischen Totalausfall der stockkonservativen-rechtsextremen Ratsmehrheit. Hier darf neben berechtiger Kritik und notwendigen weiteren Verbesserungen unbedingt auch das Erreichte gewürdigt werden.
Paris ist gewiss eine andere Liga. Dort wurde bis auf EINE Straßenbahnlinie in der Vergangenheit alles abgeschafft. Erst in den letzten 25 Jahren zog die Renaissance der Tram Erfolge nach sich. U-Bahnen klingen immer toll, würden jedoch in kleinflächigen Städten nicht echte Vorteile bringen, weil die Zeitanteile des Fußweges von/zur Haltestelle viel relevanter sind im Vergleich zur höheren Reisegeschwindigkeit. Denn die U-Bahnen haben entsprechend hohe Abstände und weite Wege. Der modal split sagt da mehr aus und hier muss Leipzig noch nachlegen.
Noch eines: Straßen werden nicht zurück gebaut, die Spuranzahl wird lediglich deutlicher markiert. Der Sonderfall in der Prager Str. ist zwar ein Absenken von 2 auf 1 Streifen, ABER: Es ist nur Zulauf von einem Streifen, der reicht also. Der Kfz-Verkehr wurde in den letzten 60 Jahren viel zu sehr gepampert, so dass dieses manifestierte Anspruchsdenken für einige "Infizierte" den Eindruck eines Rückschritts hervor ruft. Doch real gesehen ist es ein lebensnotwendiger Fortschritt für eine dichter werdende Stadt.
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Schon beeindruckend, wenn man weiß, dass über 25 Jahre gestritten wurde, wer das kleine Stückchen Brücke bezahlt und unterhält.
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@ Let's go
sehr interessante Ausführungen. Hast du da spezielle Quellen oder weiterführende Literatur. Insbesondere die zum See der Tränen.
@all
Bei den vielen Diskussionsbeiträgen würde ich mich sogar für eure Meinung zum Goerdelerdenkmal interessieren.
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was selbst eine nicht ziselierte Hohlkehle als Traufkante bewirken kann...
Danke für die interessanten Vergleiche!
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hatte gestern zufällig bei denen angerufen und nach dem Zeitpunkt gefragt, von Ende Mai wurde gesprochen.
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finde ich gut, denn bis alle Bewohne einziehen können, sind die Bäumchen schon etwas gewachsen!
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gar nicht wird sich das auswirken, dann werden die Bahnen halt woanders bestellt. Oder die Firma berappelt sich wieder.
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wobei gegenüber das Polizeirevier bereits ein türkiser Klosteinkomet ist. Das historische "Seifenschloss" hatte andere Qualitäten. Lidl schräg gegenüber erwähnen wir lieber gar nicht erst. Mit anderen Worten: An dieser Kreuzung geht nichts mehr schlechter

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vorgestern brachte die Leipziger Zeitung einen längeren Artikel zur Maschinenfabrik Swiderski:
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Chopinstraße: Was so eine Attika mit Hohlkehle ausmacht!
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Straßenbahnhof Leutzsch wurde verkauft
...Des Weiteren ist eine neue befestigte Wendeschleife mit Ladestation für die Buslinie 74 geplant. ...
ich hoffe nicht!! Der 74er wendet dort, weil aktuell die Anzahl der Umläufe begrenzt ist, mehr geht gerade nicht. Doch unzweifelhaft gehört dessen Endstelle an die S-Bahnstation Leutzsch. Alles andere wäre wieder so ein Rückfall in alte LVB-wir-ignorieren-alle-anderen-ÖPNV-Träger-Zeiten.