Beiträge von Rainer Tee

    ^ Ich halte den Schutz als Weltkulturerbe für die KMA 1 und das Hansaviertel für richtig weil sie aus der selben Zeit stammen. Die KMA 2 und das ganze Gebiet drumherum sind aber beliebige Bauten aus einer späteren Epoche. Es wäre absurd die verfehlte Planung der 1960er Jahre dauerhaft zu konservieren, egal ob in Ost oder West.


    Offenbar stand die alte Kaufhalle nicht unter Denkmalschutz, sonst hätte man sie nicht abreißen können. Die Holzmarktstraße ist auch nicht die ehemalige Paradestrecke.


    Die Gebäude auf der nördlichen Seite muss man nicht abreißen. Davor passt noch ein ganzer Häuserblock.

    rbb24 berichtet ausführlich über das Projekt neue Hochhäuser am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Dort werden auch neue Visus von Tchoban Voss gezeigt.


    Hoffentlich kommt mal Bewegung in die Neuordnung des Thälmannparks. Die Hochhäuser sind auf den heutigen Parkplätzen geplant und mit der Ringbahn und der M4 bestens erschlossen. Sie sollen auch nicht höher als die Hochhäuser aus den 1980er Jahren werden und sind eine sinnvolle Nachverdichtung.


    https://www.rbb24.de/politik/b…mannpark-hochhaeuser.html

    Während in Polen in vielen Städten die kriegszerstörten Altstädte rekonstruiert wurden hat man in den 1960er Jahren die Reste der Berliner und Köllner Altstadt beseitigt. Diesen Fehler heute zu korrigieren ist man nicht Willens und in der Lage.


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    Quelle: DDR Bildarchiv

    Wir sind mitten in der Klimakatastrophe, die Temperaturen steigen in jedem Jahrzehnt gegenüber den Vorjahren und es kommt bei uns zu längeren Trockenperioden.

    Man kann das einfach ignorieren und so weitermachen wie bisher oder wenigstens den Prozess verlangsamen. Zum letzteren gehört auch eine Verkehrswende mit weniger Autoverkehr. Die gelingt niemals durch den Bau von neuen Autobahnen und deswegen ist der Verzicht auf den Weiterbau der A100 konsequent.

    Für das nun abgerissene Haus Keithstraße 45 wurde etwa 1994 der letzte gründerzeitliche Altbau in diesem Abschnitt der Straße abgerissen. Es ist für mich unverständlich warum in Zeiten der Klimakrise nun wieder ein intaktes Gebäude einfach so "weggeworfen" wurde.

    Gestern wurde bekanntgegeben dass Deutschland alle Ressourcen für dieses Jahr verbraucht hat und wir nun eine zweite Erde brauchen.

    ^^Die Friedrichstraße (mit der Chaussee- und Müllerstraße) war mal eine durchgängige Straße von Wedding nach Kreuzberg.

    In den 1960er Jahren wurde im Zuge des Umbaus zur autogerechten Stadt die Straße vom Mehringplatz abgekoppelt und stattdessen die Wilhelm- und Lindenstraße doppelt so breit gebaut.

    Heute kann man nicht mal vernünftig mit dem Fahrrad zum Halleschen Tor und Blücherplatz durchfahren.

    ^^nein, ich meine diese Kolonnaden. Ich habe es überspitz formuliert, aber sie sind tatsächlich noch nahezu im Rohbau. Die Beschilderung ist provisorisch und es gibt keinen klaren Weg.

    Das T2 sieht vor allem innen sehr einfach gebaut aus, außen ist ein fensterloser Kasten. Eine gewisse Gestaltung erwarte ich bei Flughäfen und Bahnhöfen schon, hier fehlt sie.

    ^Der Fußgängertunnel vor dem Baugrundstück ist inzwischen Geschichte. Dafür kommt man dort überhaupt nicht mehr zu Fuß über die Auto-Verkehrsschneise.

    Da ich diese hässliche Straße meide musste ich mir Google Maps ansehen. Dort kann man zwischen 2008 und 2018 umschalten und sieht den Unterschied.

    Auch die BZ berichtet über den geplanten Flächenabriss mehrerer Gründerzeitbauten durch Bayer im Tegeler Weg 2-5, da die Wohnbauten im Bereich des Gewerbegebiets liegen und somit auch rechtlich keine Handhabe gegen den Erhalt existieren würden:

    Nun hat auch die taz am 28.1.22 über eine Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses Mitte berichtet. Der Abriss von vier weiteren Wohngebäuden in der Tegeler Straße ist beschlossen.


    So wird diese Gegend nach dem Abriss der Ecke Am Nordhafen/Fennstraße 2016 bald frei von Altbauten aus der Gründerzeit sein.:thumbdown:

    Neubau Prenzlauer Allee/Erich-Weinert-Straße (ex Robben & Wientjes)


    Inzwischen ist der Rohbau im Anschluss an die Carl-Legien-Siedlung fertig. Wie in der Visu unter #743 lässt sich erkennen dass weder die Brandwand bebaut noch die Flucht der Altbauten eingehalten wurde.


    Kennt jemand den Hintergrund dieser schlechten Planung? Das Grundstück des Neubaus geht bis zur Brandwand.


    Die Fotos sind von mir und heute:





    (@Mod: Der Link und der Name in der DAF-map ist falsch)