Tja, die Mehrheit will die SEM: https://t.co/MkNz7t3WUX
Beiträge von Jöran
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Absolut, Salesianum, Berufsschule und Männerwohnheim sind extrem angenehme Nachbarn.
Das erste Bild ist das Projekt Hammerschmid, Büroneubau in Dornach. War auch verwirrt. -
„Orientalischer Charakter“ ist lustig, das ist mittlerweile eine genauso versnobbte und sauteure Ecke wie alles in Haidhausen. Der Orientladen gegenüber sagt ebensowenig über die Ecke aus wie das Gourmetrestaurant am Eck - die Wahrheit liegt in der guten Mitte, hoffentlich ruiniert Euroboden das nicht.
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Die Freiburger Debatte war kaum weniger aufgeregt und populistisch, gab da einen Artikel in der SZ zu. Die meisten Menschen in München wissen sicherlich, dass es einen Zusammenhang zwischen Neubauzahlen, Wachstum und Mietpreisen gibt, dementsprechend habe ich da gute Hoffnung, dass sich die schweigende Mehrheit durchsetzen würde - und diese schweigende Mehrheit eben nicht aus veränderungsresistenten Senioren besteht.
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In Freiburg gab es einen Volksentscheid zu einem ähnlich gelagerten Projekt das mit ähnlichen Widerständen zu kämpfen hatte - und die Befürworter haben sich mit recht großer Mehrheit durchgesetzt: https://www.sueddeutsche.de/ku…teil-dietenbach-1.4344525
Gibt doch Hoffnung, dass die lautstarken Senioren dann doch der Minderheit angehören, auch in München. -
Ich versteh auch nicht, warum man sich von so einem geriatrischen Mob die Politik diktieren lässt. Als Mietpreisbetroffener möchte ich, dass auch meine Interessen wahrgenommen werden. Muss man wohl bei der Kommunalwahl entsprechend seine Stimme vergeben.
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Wie MiaSanMia schon schrieb, im Gasteig (DAS meistbesuchte Kulturzentrum Europas) ist ja nicht nur die Philharmonie drin sondern auch die VHS, die Stadtbibliothek inklusive sehr gut besuchter Kinder- und Jugendbibliothek und Teile der Musikhochschule. Wo sollen die hin?
Wenn Berlin schon auftaucht, Berlin hat drei Opernhäuser. Sollten die nicht auch geschlossen werden? Oder lebt die Stadt nicht vielmehr vom Mit- und Nebeneinander von Hochkultur und Subkultur und ist gerade dadurch auch touristisch so attraktiv?
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^Seehofer und Reiter hatten sich doch schon darauf geeinigt, dass kein neuer Konzertsaal kommen würde, sondern beide Orchester weiterhin im renovierten Gasteig auftreten würden? Durch den darauffolgenden Aufschrei kam es doch überhaupt erst zum Konzertsaal?!
Was das Gründen betrifft, bin etwas in der Szene aktiv, da ist München recht stark aufgestellt. Rocket Internet ist nebenbei bemerkt ein Drecksladen ohne eigene Ideen. Gibt gute Startups in Berlin, aber auch ziemlich gute in München. Hier dafür wesentlich stärker aus dem Ingenieursbereich. Natürlich ist das Image von Berlin in dem Bereich wesentlich besser - wenn man möchte, dass sich das in München alles wieder ändert, müsste man wohl auf den Zusammenbruch von ein, zwei Großkonzernen hoffen. Linde ist ja auf dem besten Weg.
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^ Die wenigsten Gebäude in dem Gebiet sind älter als fünfzig Jahre, warum deren heutige Bedenken vor fünfzig Jahren nicht galten werde ich nie verstehen.
Letztlich ist es purer Egoismus und das Gegenteil eines gesamtgesellschaftlichen Denkens.
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Würde ich mir auch wünschen. Andere Verglasung so dass es transparenter und heller wirkt, andere Bodenbeläge und Freitrappen zur Isarseite mit Eingang zur Philharmonie an der Stelle sowie eine Verbesserung der Zugangssituation von der S-Bahn würden mir eigentlich reichen. Die meisten Verbesserungen an Architektur nach vierzig, fünfzig Jahren wirken oft sonst wie drangeflanscht und damit inkonsistent. Dann lieber das Original als Zeichen seiner Zeit.
Ach so, eine Öffnung der Dächer für Gastro etc. wäre noch hervorragend.
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Bei den Münchner Grünen schlagen aber auch zwei Herzen in ihrer Brust - die Fraktion um Christian Hierneis, die jedwede Weiterbebauung der Stadt verhindern möchte, und die Fraktion um Katharina Schulze und co., die eine möglichst urbane und kompakte Bebauung fordert. Den Hierneis könnte ich nicht wählen. Die anderen schon.
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Laut meiner Prognose sollen die Preise bis 2040 um -50 bs +50% steigen oder fallen. Eventuell auch mehr. Oder weniger.
Eine solche Langfristprognose ist doch unseriös. Die jetzt kommende oder schon da seiende Rezession hat doch auch kein Wirtschaftswissenschaftler Anfang dieses Jahres prognostiziert. Prognosen im Gesellschaftsbereich liegen eigentlich immer daneben.
Im übrigen würden alleine 30 Prozentpunkte bis 2030 auf die Inflation (bei 2% Annahme) entfallen.
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Wirklich interessant, dass das Gebäude jetzt einhellig gelobt wird, es aber bei der Vorstellung komplett verrissen wurde (man möge nur einmal die früheren Seiten hier durchlesen als die ersten Renderings auftauchten).
Vielleicht ein Problem mit den Renderings, dass sie Photorealismus versprechen, aber niemals dieses halten.
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Aus der Rathausumschau vor ein paart Tagen:
as Referat für Stadtplanung und Bauordnung verzeichnet für 2018 erneut Spitzenwerte in der Wohnraumschaffung. Dies trifft in allen hier entscheidenden Bereichen zu:
Im vergangenen Jahr erteilte die Lokalbaukommission insgesamt 12.581 Baugenehmigungen für neue Wohnungen – nach dem Rekordjahr 2017 der zweitbeste Wert überhaupt.
2018 wurden in München zudem fast 8.100 Wohnungen fertiggestellt, auch dies ein überdurchschnittlicher Wert.
Für über 2.000 Wohnungen wurden verschiedene Förder-, Miet- und Belegungsmodelle bewilligt, die den Münchner Haushalten mit wenig oder mittleren Einkommen sowie bestimmten Berufsgruppen (Mangelberufe, Berufe aus der Daseinsvorsorge) zugutekommen.
Der positive Trend bei Baugenehmigungen und Fertigstellungen setzt sich damit seit mehreren Jahren fort.
Auch im Bereich der Baurechtsschaffung, das heißt in der Planung von neuem zukünftigen Wohnraum mittels Satzung von Bebauungsplänen durch den Stadtrat, hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung 2018 insgesamt fast 7.000 neue Wohneinheiten in neuen Planungsgebieten auf den Weg gebracht. Den größten Anteil daran hat das Areal der ehemaligen Bayernkaserne, auf dem in wenigen Jahren ein neues städtisches Quartier mit Schulen, Freiflächen und einer urbanen Nutzungsmischung für bis zu 15.000 Menschen entstehen wird. Damit werden neue Wohnungskapazitäten für die kommenden Jahre gesichert.
Wesentlicher Faktor für die Bezahlbarkeit neuen Wohnraums ist die Sozialgerechte Bodennutzung, mit der private Bauträger sich verpflichten, neben der Beteiligung an den Kosten erforderlicher Infrastrukturen auch einen Anteil von mindestens 30 Prozent geförderten Wohnraums und seit Sommer 2017 weitere 10 Prozent für den preisgedämpften Mietwohnungsbau in neuen Planungsgebieten zu realisieren.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sowie Baugenossenschaften und Baugemeinschaften tragen ihrerseits als Bestandshalter zu langfristig erschwinglichem Wohnraum sowie insbesondere auch zu lebendigen neuen Quartieren bei.
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^^ Absolut. Einerseits die Zahl der Neubauwohnungen reduzieren um dem Wachstumsdruck zu begegnen, andererseits massive Gewerbegebiete ausweisen. Ist eigentlich eine Frechheit.
Für eine sinnvolle Regionalentwicklungsstrategie bräuchte es eigentlich ein Groß-München-Gesetz mit großflächigen Eingemeindungen. Wird natürlich nie kommen, aber so kann das alles nicht funktionieren.
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Neubau in der Landsberger Straße (da wo früher Tengelmann war):
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^ Die Regel ist nicht neu, meines Wissens existiert das schon seit Jahrzehnten und ist im Bayerischen Baugesetzbuch(?) abgelegt. Im Prinzip könnte man sagen, dass Schinkel schon die Prämisse vertreten hat, dass die Gebäude so hoch wie die Straßen breit sein sollten.
Tunnelklick oder Jai-C werden aber sicher auch gleich einwenden, dass es mannigfaltige Umgehungen dafür gibt.
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Was mich dabei schockiert sind die anvisierten Eröffnungszeiten für die Tramverlängerungen:
Westtangente 2027
Nordtangente 2025
Bayernkaserne 2026In der Bayernkaserne sollten dann längst tausende von Menschen wohnen, hoffentlich. Warum dauert jedes Schienenprojekt in München zehn bis zwanzig Jahre?
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Der regionale Nahverkehrsplan ist erschienen: https://www.mvv-muenchen.de/fi…umente/RNP_final_2018.pdf
Ziemlich umfangreich und interessant.