Beiträge von Jöran

    Die Bahn hat schon 2017 Bohrungen am Weißenburger Platz, in der Lothringer Straße und an der Friedensstraße durchgeführt. Überlegungen in diese jetzt publizierte Richtung gab es alos wohl schon länger. Welche Vorteile dies alles hat und warum man diesen Weg auf sich nimmt bin ich gespannt zu erfahren.

    Es gab ja die vergangenen Tage Infos über die Umgestaltung der Zweibrückenstraße und Ludwigsbrücke, auf denen jeweils eine Fahrspur wegfallen soll. Ich hoffe mal, dass dann auch auf der Rosenheimer jeweils eine Spur wegfallen wird und wir mit dem geplanten Umbau des Motoramas und der Freitreppe zur Rosenheimer eine richtig weite, urbane Situation bekommen werden.

    Hier mal eine interessante Antwort zu einer Stadtratsanfrage bezüglich der aktuellen Bevölkerungsprognose:
    https://ru.muenchen.de/2019/99…gnose-fuer-Muenchen-84963


    Quintessenz:


    Damit würde das Bevölkerungswachstum geringer als Mietwohnungswachstum (geplant 8500/Jahr * 2,1 - 2,4 Bewohner/WE = 17850 - 20400) ausfallen, womit dann nach allen Prämissen der VWL ein Absinken der Preise zu erwarten wäre.


    Ob das passiert?

    ^ Nee, so schlecht ist das nicht. Hat auch mehr Farbe zu bieten als bei den Welfenhöfen.
    Die wären im übrigen auch nicht so schlecht, hätte man die einfach eierschalengelb oder leicht rötlich, wie sonst üblich in Au-Haidhausen, angestrichen. Bei den benachbarten Welfengärten(?) ist das alleine durch die Farbgestaltung schon viel freundlicher, auch wenn man sich über die Farbe an sich durchaus streiten kann.

    ^ Hoffe auch, dass nicht einfach eine Fußgängerzone ala Kaufingerstraße kommt sonden nur eine autofreie Zone. Radler würden auch zum Teil das Problem beheben, dass die Fußgängerzonen zusehends entwohnt werden.


    Eine leichte Querung der Altstadt von Ost nach West wird es trotzdem weiterhin brauchen, wenn man die Blumen- und Frauenstraße in ihrer Kapazität verringert, wird sich sicherlich einiges an Verkehr auf den Ringtunnel verlagern.
    Wenn man dann noch die Zweibrückenstraße/Ludwigsbrücke zweispurig macht, würde man auch den Thomas-Wimmer-Ring nicht mehr in kompletter Kapazität brauchen. Wird sicher alles zu mehr Stau vorübergehend führen, aber letztlich werden sich die Menschen anpassen. Der Verkehr wächst und fällt immer mit der Straßenkapazität.

    ^^


    Hochhäuser auf der grünen Wiese sind aber im seltensten Fall belebt. Das ist die grässlichste aller Welten.


    Zu den gewünschten Quellen:
    Zur Nachverdichtung, aus einem Workshop der Münchner Grünen (gefällt mir, muss ich sagen): http://gruene-fraktion-muenche…C3%A4sentation_180710.pdf


    Stadtrat Herbert Danner: „München steht wie zahlreiche andere Großstädte vor der Herausforderung, die knapper werdenden Flächen so effizient wie möglich zu nutzen. Deswegen werden hohe Gebäude auch und gerade im Gewerbebau eine immer wichtigere Rolle spielen.


    (http://gruene-fraktion-muenche…keit-bei-gewerbebauten-2/)


    Als Münchner Grüne kämpfen wir für bezahlbaren Wohnraum und für den Erhalt der in einer dichter werdenden Stadt unverzichtbaren Grünflächen gleichermaßen. Damit wir Grünflächen bewahren können, müssen wir aber höher, urbaner, kompakter bauen, so wie es die klassische europäische Stadt ausmacht. Fünf bis sieben Etagen sollten im Wohnungsbau städtischer Standard sein – wie übrigens in vielen anderen Städten üblich, beispielsweise in Wien.


    Von der Grünen-Seite


    Gibt aber auch zwei Seiten bei den Grünen, die, das Wachstum gestalten wollen, und die, die eher nahe der ÖDP sind und das Wachstum stoppen wollen (wie eben Christian Hierneis).

    ^^


    Dein Grünen-Bashing ist Schwachsinn, tut mir leid. Die Münchner Grünen sind die einzigen, die klar eine Gründerzeitähnliche Bebauungsstruktur fordern und dabei auch für Hochhäuser sind. Ob die jetzt 100m oder 115m hoch werden ist dann auch wiederum egal. Und letztlich wäre eine dichte, funktionsdurchmischte Blockrandbebauung wie in Schwabing oder Haidhausen der beste und akzeptierteste Weg zur schnellen Behebung der Wohnungsnot.


    Gut, bei den Münchner Grünen ist auch der Hierneis, der wäre aber bei der ÖDP besser aufgehoben.

    Gebe ich dir recht. Alleine das Gebiet hinter der Macherei mit zwei oder drei Flachdachsupermärkten und riesigen vorgelagerten Parkplätzen wäre groß genug für eine zweite Macherei.
    Schade, dass der danebenliegende Kaufland so niedrig und wenig inspiriert dahingesetzt wurde.

    Seitdem wir einen Anhänger haben und ich wieder in der Stadt arbeite, fahre ich eigentlich jede Strecke nur noch mit dem Radl und nutze das Auto nur noch für längere Strecken und Transporte. So schlecht ist die Radlinfrastruktur in München nicht, auch wenn sie natürlich massiv und viel schneller als bisher ausgebaut werden müsste. Aber die Aussage trifft ja auf jeden Bestandteil des öffentlichen Lebens in München zu. Das größte Problem ist die Lückenhaftigkeit des Radnetzes (gestern über die Orleansstraße gab es einen Radweg in der Welfenstraße, dann beim Stück zwischen Balan und Rosenheimer keinen, dann gab es wieder einen Radweg) und die miserable Querung der Altstadt, insbesondere von Ost nach West. Wenn es eine autofreie Altstadt gäbe, wünschte ich mir, dass die Belange der Radler mitberücksichtigt werden. Auch in der Sendlinger Straße hätte man einen Radlweg anlegen können, reine Fußgängerzonen machen das Leben für die Anwohner dann doch zu schwierig.


    Bei dem Konzept der Grünen gefällt mir vor allem der Plan für die Zweibrückenstraße und Ludwigsbrücke. Für die Fußgänger und Radler ist die Zweibrückenstraße mittlerweile eine Katastrophe, da staut es sich extrem. Da muss den Autofahrern was weggenommen werden. Schaut wirklich absurd aus, vier breite Fahrstreifen für Autos, Radler und Fußgänger stauen sich dagegen auf insgesamt vielleicht vier Meter.