Die Bahn hat schon 2017 Bohrungen am Weißenburger Platz, in der Lothringer Straße und an der Friedensstraße durchgeführt. Überlegungen in diese jetzt publizierte Richtung gab es alos wohl schon länger. Welche Vorteile dies alles hat und warum man diesen Weg auf sich nimmt bin ich gespannt zu erfahren.
Beiträge von Jöran
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In der Sonne ist das Gebäude erträglich. Aber wenn das Novembergrau München überzieht, werden sich wahrscheinlich die Anwohner in Massen vom Kap West - Dach stürzen.
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Jahreswirtschaftsbericht 2018 (https://www.sueddeutsche.de/mu…chaftsbericht-1.4508696):
23700 neue Arbeitsplätze in München allein, dazu noch die im Umland. Bei der aktuellen Arbeitslosenquote kann das eigentlich nur durch Zuzug gedeckt werden. Womit die Stadt eigentlich um 40000 Menschen gewachsen sein sollte. Wo stecken die alle? Auf den Straßen?
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Die zweite Stammstrecke kommt zwei Jahre später, der Halt am Ostbahnhof kommt in der Friedenstraße:
https://www.abendzeitung-muenc…b6-9d63-4bc1e316d6cc.html -
Es gab ja die vergangenen Tage Infos über die Umgestaltung der Zweibrückenstraße und Ludwigsbrücke, auf denen jeweils eine Fahrspur wegfallen soll. Ich hoffe mal, dass dann auch auf der Rosenheimer jeweils eine Spur wegfallen wird und wir mit dem geplanten Umbau des Motoramas und der Freitreppe zur Rosenheimer eine richtig weite, urbane Situation bekommen werden.
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Gutes Interview mit dem MVG-Chef:
https://www.tz.de/muenchen/sta…erkehrs-gas-12351448.htmlHier vielleicht von Interesse:
Die Nordtangente würde drei neue Linien mindestens ermöglichen:- Johanneskirchen - Romanplatz
- Domagkpark - Schwabing - Hbf
- Schwabing - Max-Weber-Platz - Großhesseloher Brücke
Ziemlich attraktive Optionen, wie ich finde. Und deutet auf eine Abzweigung der Tram nach Johenneskirchen hin.
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Hier mal eine interessante Antwort zu einer Stadtratsanfrage bezüglich der aktuellen Bevölkerungsprognose:
https://ru.muenchen.de/2019/99…gnose-fuer-Muenchen-84963Quintessenz:
Das jährliches Einwohnerwachstum der letzten fünf Jahre; ZIMAS, Statistisches Amt:-2014: +26.338
-2016: +22.500
-2017: -16.653 (theoretischer Wert ohne Registerbereinigung*: +13.347) -2018: +15.367
*Im Jahr 2017 führte das Kreisverwaltungsreferat Registerbereinigungen auf Grund von unzustellbaren Wahlbenachrichtigungen durch. Dadurch sind im Jahr 2017 schätzungsweise 30.000 Ausbuchungen vergangener Wegzüge oder Sterbefälle zu verzeichnen.
Das zu erwartende Einwohnerwachstum für die kommenden 10 Jahre
nach der Planungsprognose 2017 bis 2040:
-5 Jahre 2019 bis 2023; (Einwohnerstand 31.12.2018 - 31.12.2023): +65.750, durchschnittlich +13.000 bis +13.350 pro Jahr-5 Jahre 2024 bis 2028; (Einwohnerstand 31.12.2023 - 31.12.2028): +63.235, durchschnittlich +12.500 bis +12.850 pro Jahr
Damit würde das Bevölkerungswachstum geringer als Mietwohnungswachstum (geplant 8500/Jahr * 2,1 - 2,4 Bewohner/WE = 17850 - 20400) ausfallen, womit dann nach allen Prämissen der VWL ein Absinken der Preise zu erwarten wäre.
Ob das passiert?
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Parkplatz unter die Erde oder überbauen!
Um es noch absurder zu machen, da ist ja auch die Einfahrt zum Parkdeck. Gibt haufenweise Parkplätze zusätzlich auf Ebene 2 und 3.
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Der fünfte Turm ist ja im Rendering schon am Rand eingebunden...
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Oder Mitarbeiter sind in München leichter verfügbar, weil es schon viel mehr Unternehmen aus dem Halbleiterbereich in München (Infineon, Nvidia, Huawei,...) gibt und sich München zum deutschen bzw. europäischen Zentrum für IoT entwickelt. Clusterbildung.
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^ Nee, so schlecht ist das nicht. Hat auch mehr Farbe zu bieten als bei den Welfenhöfen.
Die wären im übrigen auch nicht so schlecht, hätte man die einfach eierschalengelb oder leicht rötlich, wie sonst üblich in Au-Haidhausen, angestrichen. Bei den benachbarten Welfengärten(?) ist das alleine durch die Farbgestaltung schon viel freundlicher, auch wenn man sich über die Farbe an sich durchaus streiten kann. -
^ Beim letzten Vorbeifahren waren erste Arbeiten definitiv im Gange. Wird gut.
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^ Hoffe auch, dass nicht einfach eine Fußgängerzone ala Kaufingerstraße kommt sonden nur eine autofreie Zone. Radler würden auch zum Teil das Problem beheben, dass die Fußgängerzonen zusehends entwohnt werden.
Eine leichte Querung der Altstadt von Ost nach West wird es trotzdem weiterhin brauchen, wenn man die Blumen- und Frauenstraße in ihrer Kapazität verringert, wird sich sicherlich einiges an Verkehr auf den Ringtunnel verlagern.
Wenn man dann noch die Zweibrückenstraße/Ludwigsbrücke zweispurig macht, würde man auch den Thomas-Wimmer-Ring nicht mehr in kompletter Kapazität brauchen. Wird sicher alles zu mehr Stau vorübergehend führen, aber letztlich werden sich die Menschen anpassen. Der Verkehr wächst und fällt immer mit der Straßenkapazität. -
Man sollte diesen geriatrischen Verweigerern nicht solch eine Aufmerksamkeit zollen. Bitte tretet gerne bei der Kommunalwahl an, ich bin mir sicher, die Mehrheit der Münchner versteht den Zusammenhang von geringem Wohnungsbau, steigenden Mieten und Verdrängung der Alteingesessenen.
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^^
Hochhäuser auf der grünen Wiese sind aber im seltensten Fall belebt. Das ist die grässlichste aller Welten.
Zu den gewünschten Quellen:
Zur Nachverdichtung, aus einem Workshop der Münchner Grünen (gefällt mir, muss ich sagen): http://gruene-fraktion-muenche…C3%A4sentation_180710.pdfStadtrat Herbert Danner: „München steht wie zahlreiche andere Großstädte vor der Herausforderung, die knapper werdenden Flächen so effizient wie möglich zu nutzen. Deswegen werden hohe Gebäude auch und gerade im Gewerbebau eine immer wichtigere Rolle spielen.
(http://gruene-fraktion-muenche…keit-bei-gewerbebauten-2/)Als Münchner Grüne kämpfen wir für bezahlbaren Wohnraum und für den Erhalt der in einer dichter werdenden Stadt unverzichtbaren Grünflächen gleichermaßen. Damit wir Grünflächen bewahren können, müssen wir aber höher, urbaner, kompakter bauen, so wie es die klassische europäische Stadt ausmacht. Fünf bis sieben Etagen sollten im Wohnungsbau städtischer Standard sein – wie übrigens in vielen anderen Städten üblich, beispielsweise in Wien.
Von der Grünen-SeiteGibt aber auch zwei Seiten bei den Grünen, die, das Wachstum gestalten wollen, und die, die eher nahe der ÖDP sind und das Wachstum stoppen wollen (wie eben Christian Hierneis).
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^^
Dein Grünen-Bashing ist Schwachsinn, tut mir leid. Die Münchner Grünen sind die einzigen, die klar eine Gründerzeitähnliche Bebauungsstruktur fordern und dabei auch für Hochhäuser sind. Ob die jetzt 100m oder 115m hoch werden ist dann auch wiederum egal. Und letztlich wäre eine dichte, funktionsdurchmischte Blockrandbebauung wie in Schwabing oder Haidhausen der beste und akzeptierteste Weg zur schnellen Behebung der Wohnungsnot.
Gut, bei den Münchner Grünen ist auch der Hierneis, der wäre aber bei der ÖDP besser aufgehoben.
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Schaut auf den ersten Blick extrem langweilig aus. Wie hoch soll es werden? Enttäuschend.
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Gebe ich dir recht. Alleine das Gebiet hinter der Macherei mit zwei oder drei Flachdachsupermärkten und riesigen vorgelagerten Parkplätzen wäre groß genug für eine zweite Macherei.
Schade, dass der danebenliegende Kaufland so niedrig und wenig inspiriert dahingesetzt wurde. -
^ Ich dachte, der sei mit eingeplant? Hat man das revidiert? Gibts dazu ne Quelle?
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Seitdem wir einen Anhänger haben und ich wieder in der Stadt arbeite, fahre ich eigentlich jede Strecke nur noch mit dem Radl und nutze das Auto nur noch für längere Strecken und Transporte. So schlecht ist die Radlinfrastruktur in München nicht, auch wenn sie natürlich massiv und viel schneller als bisher ausgebaut werden müsste. Aber die Aussage trifft ja auf jeden Bestandteil des öffentlichen Lebens in München zu. Das größte Problem ist die Lückenhaftigkeit des Radnetzes (gestern über die Orleansstraße gab es einen Radweg in der Welfenstraße, dann beim Stück zwischen Balan und Rosenheimer keinen, dann gab es wieder einen Radweg) und die miserable Querung der Altstadt, insbesondere von Ost nach West. Wenn es eine autofreie Altstadt gäbe, wünschte ich mir, dass die Belange der Radler mitberücksichtigt werden. Auch in der Sendlinger Straße hätte man einen Radlweg anlegen können, reine Fußgängerzonen machen das Leben für die Anwohner dann doch zu schwierig.
Bei dem Konzept der Grünen gefällt mir vor allem der Plan für die Zweibrückenstraße und Ludwigsbrücke. Für die Fußgänger und Radler ist die Zweibrückenstraße mittlerweile eine Katastrophe, da staut es sich extrem. Da muss den Autofahrern was weggenommen werden. Schaut wirklich absurd aus, vier breite Fahrstreifen für Autos, Radler und Fußgänger stauen sich dagegen auf insgesamt vielleicht vier Meter.