Beiträge von Stadtstruktur

    Ich finde das Besondere der schinkelschen Architektur bzw. der preussischen Entwürfe aus dieser Zeit (u.a. in Zusammenarbeit mit Lenné), dass dort eine spezielle Wechselwirkung zwischen innovativer Rationalität/Minimalismus und andererseits idealistischer Kontextualisierung im Sinne romantischer Erlebnis- und Sinnzusammenhängen hergestellt wurde. Die Gebäude selbst (Charlottenhof in Potsdam, Schinkelpavollion in Charlottenburg, oder hier die Bauakademie - aber auch die ursprüngliche Planung für die Luisenstadt) sind sehr reduzierte, technisch manchmal sehr innovative Entwürfe, die in landschaftliche oder stadträumliche Zusammenhänge gestellt werden, die quasi Veduten und emotionale, fasst philosophische Erlebnisräume darstellen. Das wäre für mich Schinkelqualität: Ein minimalistisch-konzetriertes Gebäude, dass aber so in Interaktion mit seinem Umfeld tritt, dass ein (romatischer) Erlebniss- und Sinnüberschuss direkt vor Ort erfahrbar ist, der viele Assoziationen produziert, bis hin zu philosophischen Überlegungen.


    Eine direkte Reko kann das vielleicht leisten, quasi l'Art pour l'Art - anderseits, wenn sie sich bloß in einem "schönen Bild" erschöpft, finde ich das zu unterkomplex und dem schinkelschen Anspruch nicht würdig

    Ich fand die vor einigen Jahren diskutierte Idee einer "Ringcity" ganz charmant - dass der Städtebau innerhalb des S-Bahnringes relativ einheitlich niedrig und an der Traufhöhe im Großen und Ganzen orientiert bleibt (außer einige Cluster, die sich dann aber im Kontext einfügen müssen). dafür aber dann entlang des S-Bahnrings auf 200 bis 250 Meter Höhe dann hochgezogen werden könnte... - Ich denke, das würde dann nicht nur eine "Skyline" in dem Sinn ergeben, sondern auch stadtstrukturell einen eigenen Charakter zum Ausdruck bringen, der der Typologie Berlins entspricht...

    Ich wollte einfach ein paar aktuelle Eindrücke vom Leipziger Platz teilen - die Atmosphäre die sich dort inzwischen eingestellt hat, finde ich bemerkenswert: Der Entwurf der Landschaftsplanung für die Platzgestaltung geht auf. Ich finde einige Häuser der Randbebauung eher mäßig - aber der Kontrast zwischen der fast landschaftsparkählichen Entspanntheit und dem "harten" Rahmen der Randbebauung finde ich schon sehr reizvoll:


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    Naja - das CDU/SPD in Berlin sich darauf einigen können, ist erwartbar... - Letztlich muss sich mit dem Bauherr, dem Bund (Kulturstaatsministerin), geeinigt werden - und sie ist Grüne...


    Wenn Berlin auf einer Reko besteht, kann der Bund die Realisierung blockieren - und es passiert wieder erstmal nichts...

    Obwohl ich sagen muss, dass das "Straight" eben das am wenigsten sich anbiedernde Gebäude im "Ensemble" ist - eben "Straight"... ;) Von daher finde ich diese "harte" Position interessant und auch gerechtfertigt. Schwierig ist eher, dass der Kontext wenig Kontrast produziert und dadurch kein vielfältiges Stadtbild entsteht...

    Also ganz ehrlich, nur auf den letzten Absatz bezogen: Die letzten mindestens 10 Jahre konnte ein relativ klar definiertes Lager relativ unbehelligt der gesamten Stadtentwicklung einen sehr deutlichen, lange nachhallenden Stempel aufdrücken.

    Gegenbeispiel (nur in Berlin): Humboldtforum, Bertelsmannrepräsentanz...


    Ansonsten ist diese Diskussion ja ein "Erbe" der "Stimmann-Ära", die zu dieser Polarisierung in Berlin geführt hat. Das Konzept der "kritischen Rekonstruktion" der Stadt finde ich an sich auch nicht falsch (insbesondere wäre es super, wenn die ursprünglichen Ansätze der IBA 84 verfolgt würden - was dann aber ab den 90er Jahren immer weniger der Fall war). Aber die Rücksichtslosigkeit mit der in den 90er Jahren vorgegangen wurde, ist das Problem gewesen (letzendlich die Verbindung von Immobilienbranche mit einem bestimmten Stadtentwicklungsmodell). Es gab eine Idealisierung einer bestimmten Stadtidee, die kontextlos versucht wurde überall durchzudrücken (siehe Planwerk Innenstadt). Das hat in der Stadt unterschiedliche Widerstände ausgelöst. - Ich finde die Idee des kontextbezogenen Weiterbauens für die Stadtentwicklung viel sinnvoller - und das schließt auch die (inzwischen ja historischen) Ergebnisse der Nachkriegsmoderne mit ein.


    PS: Ich kann mich noch gut an die Präsentation des Architekturbüros Albers 2015 bei einer Diskussionsveranstaltung zur Zukunft des RHF/MEF erinnern: Wiederbebauung der Fläche auf mittelalterlichem Grundriss, aber mit 30 Meter hohen Hausblöcken... (Maximierung der BGF-Zahl) - das waren zum Teil sehr absurde (Raum-) Situationen die dadurch zustande kamen...

    Zum Rathausforum/Marx-Engels-Forum gibt es eineseits mehrere Beschlüsse von (fast) allen Faktionen des Abgeordnetenhauses, die die sog. "10 Leitlinen" aus dem Prozess 2015 betreffen und die Umsetzung des geplanten Entwurfs des Wettbewerbs von RMP Stephan Lenzen.


    Andererseits wollen die Akteure um GHB und "Stiftung Mitte Berlin" die Ergebnisse der jahrelangen Diskussionen nicht akzeptieren und arbeiten noch immer auf die "Rekonstruktion" des sog. Marien- und Heilig-Geist-Viertels nach ihrem Verständnis der sog. "Stadtreparatur" hin. Das führt letzlich zu einer weiteren Radikalisierung der Diskussion in der Stadtentwicklung in Berlin, weil die "Gegenseite" das natürlich wittert und auch alle Kräfte in Bewegung setzt, genau dieses zu verhindern.


    Die Frage ist, warum Frau Kahlfeld sich so undiplomatisch in diesen Auseinandersetzungen bewegt. - Natürlich kann die kommende Abgeordnetenhauswahl (falls das Bundesverfassungsgericht sie bestätigt) zu veränderten Mehrheitsverhältnissen führen - aber so eindeutige Unterstützung für ein Kippen der Beschlüsse zum RHF/MEF habe ich von relevanten Akteuren noch nicht vernommen. Natürlich gibt es die Netzwerke, die im Hintergrund da was zu drehen veruchen - andererseits ergäbe das in der nationalen und internationalen Fachöffentlichkeit einen noch größeren Aufschrei als bei der umstrittenen Entscheidung zum Wettbewerb Molkenmarkt. Sie macht sich nicht überall Freunde. Na mal sehen...


    Erstaunlich finde ich, dass seit nunmehr 30 Jahren die gleichen Diskussionen in der Stadtentwicklung wieder und wieder völlig erstarrt durchgekaut werden... Jeder gräbt sich in seiner ideologischen Perspektive immer tiefer ein und natürlich soll der andere nachgeben... Vielleicht auch ein Grund dafür, dass es Berlin an internationaler Leuchtkraft in Bezug auf Stadtentwicklung fehlt...

    Die immer wieder mitschwingende Unterstellung mancher Diskutanten, dass die Befürworter einer Rekonstruktion reaktionäre Leute seien, entspricht leider dem Diskussionsstil moderner Zeiten. Man ist ganz schnell bei ad hominem Angriffen.

    Gut - das war ja nicht Inhalt meiner Aussage... - Mein Anliegen war es, mit der hier geäußerten Hybrididee sich auseinanderzusetzen. Und die Beispiele aus Fassadenreko + "moderner" Gebäudestruktur dahinter überzeugen mich meistens nicht (abgesehen von einigen positiven Beispielen).


    Die Idee der Reproduktion früherer Zustände ist auch keine neue Erfindung - wollte ich mit dem Verweis auf ähnliche Projekte zu DDR-Zeiten im unmittelbaren Umfeld verdeutlichen.


    Grundsätzlich bleiben die Alternativen aus meiner Sicht an der Stelle entweder Vollreko (im Sinne einer Reproduktion) oder aktuelle Lösung (mit Annäherung an das Thema "Bauakademie" als einer mehrerer Bezugsebenen). - Ich kann mit beidem leben... - Nur ist die Argumentation, dass die "Moderne" von vor 200 Jahren heute noch genauso aktuell sei wie damals, schon in sich konservativ. Da sollte man sich auch ehrlich machen. Aber warum nicht eine originalgetreue Reproduktion der Bauakademie im Jahre 1836? Da wäre dann auch eine Nutzbarkeit für mich irrelevant... - Es wäre dann eine Imagination eines verlorenen historischen Zustands, der als Skulptur begehbar und erfahrbar ist und sich dann beweisen müsste... (Häufig klaffen eben ja visuelle Imagination und dann reale Erfahrung am Objekt deutlich auseinander - schon dieser Abgleich von imaginierter Reproduktionskultur und realem Leben wäre für mich dann ein künstlerischer Prozess).

    Wo genau sind diese Rekoprojekte, von denen du sprichst? In Berlin kann ich sie jedenfalls nirgends sehen. :???:

    Nicht in Berlin - aber ansonsten die verdächtigen Beispiele in Deutschland...


    Und da gibt es unterschiedliche Qualitäten bei den Reko-Projekten: "Barberini" in Potsdam kommt schlüssig rüber; aber schon ein Großteil der Neumarktbebauung in Dresden (vor allem auf der Südwest-Seite) wirkt vor Ort etwas herbeizitiert... Jeder kennt ja die Beispiele, wo sich hinter historischen Fassaden, mit LED beleuchtete Großflächenbüros und Einzelhandelsgroßflächen befinden - die Fassade hat da nichts mehr mit dem Gebäude zu tun... - Das ist übrigens auch beim Humboldtforum das Problem. Nutzung und Fassade beißen sich und das, solange das neue Gebäude dann existiert.


    Grundsätzlich sollte ein Gebäude in sich stimmig sein - und bei einer "Hybridlösung" bei der Bauakademie würde meiner Meinung nach eine Fortsetzung dieser halbgaren Mischungen aus Klischee und Funktion drohen... - Jenseits von gefühlten Sehnsüchten wollte ich einfach mal für etwas intellektuellen und reflexiven Anspruch plädieren, weil Architektur dann doch eine ziemlich ernste Sache ist... Das ist für mich in letzter Zeit alles zu viel Deko...


    P.S.: Natürlich kann man auch in Berlin auf eine längere Reko-Tradition verweisen: Nicht nur zu DDR-Zeiten gab es schon diese Reko-Projekte (z.B. Kronprinzessinnenpalais, Kronprinzenpalais...)

    Aber soweit ich es verstanden habe, ist diese Idee als "Kompromiss" zu verstehen, genauso stark von der "anderen" Seite kritisiert. Dort wird auch (wie übrigens auch bei den Reko-Befürwortern) auf eine in sich schlüssige Entsprechung von Innen und Außen verwiesen. Und in der Tat wäre es die Frage, inwieweit so eine Hybridlösung den Anspruch an ein exemplarisches Gebäude (im Sinne kohärenter Form und Funktion einer "Bauakademie") erfüllen könnte. Aktuell verhärten sich hier wohl die Fronten wieder mal - und dann beschwert sich die "Verliererseite" darüber, dass die andere Vorstellung von Stadt/Bauen sich durchgesetzt habe. - Ich finde daran eher interessant, wieso sich diese Radikalisierung in der Diskussion immer wieder entwickelt. Mit allen Mitteln wird versucht das eigene Realitätsverständnis durchzudrücken. Vielleicht sollte man erstmal über die Grundlagen der Verständnisse diskutieren, bevor man immer wieder die gleiche Auseinandersetzung bloß an anderen Beispielen ausfechtet. - Und es gibt ja nun schon genügend Rekoprojekte, wo man deren Nachteile oder Vorteile bzw. überhaupt deren kunsttheoretische Perspektive überprüfen und diskutieren kann. - Auch nicht jedes dieser Beispiele erscheint mir da gelungen.

    Es muss halt aussehen wie eine deutsche Amtsstube.

    Der Entwurf sah noch völlig anders aus, mit dem die Planer sich durchsetzen konnten - scheinbar nach mehreren Sparrunden kam nun das abgespeckte Ergebnis raus. Es ist in der Immobilienbranche ein üblicher Vorgang, dass die Leistungsphasen (LP) 1-3 von einem Entwurfsplanungsbüro gewonnen werden, die folgenden LP der Ausführungsplanung dann aber an ein (investoreninternes) Planungsbüro vergeben wird, das mit dem spitzen Stift den Entwurf "optimiert" (also verschlimmbessert) im Sinne der Renditemaximierung. Da fehlt dann meistens das Bewusstsein für Details, Anschlüsse und ästhetischem Ansatz der Ursprungsentwurfs völlig und es kommt ein Standardergebnis raus. Diese Vergabepraxis der Investoren ist rechtens und kann durch die Verwaltung auch nicht gesteuert werden - sodass an vielen Stellen das zu einem Kleinkochen ambitionierter Projekte auf Standard der 70er geführt hat. Von daher haben die bemühten "Amtsstuben" nur wenig "Schuld" an diesem Ergebis an sich.

    Alles in allem ist der Entwurf dieser beiden Außenflächen historisch informierter, als viele es hier wahr haben wollen.

    In der Tat: Wenn man sich mit dem Zustand der Gegend in der "Eduard Gaertner - Zeit" befasst, erkennt man, dass ziemlich genau der Zustand aufgegriffen wurde der um 1840 existierte... - Seine Bilder halten ja den von Vielen als idealtypisch empfundenen Zustand Berlins in der Schinkelzeit fest. Selbst die Fassaden des Humboldtforums orientieren sich in ihrer Ockerfarbe mit lichtgrauen Fenstern an diesem Zustand (im Kontrast zu dunkelgrau - hellgrün in der Kaiserzeit). Daher lassen sich inzwischen fast genau gleiche Bilder schießen, wie sie Gaertner 1840 malte (z.B. Blick vom ehem. Apothekenflügel Richtung Unter den Linden, oder von der Langen Brücke Richtung Schloss). Natürlich alles etwas abstrahiert inzwischen....

    Mhm - vielleicht ist doch das Problem die Annahme, dass es so etwas wie überzeitliche Prinzipien in der Architektur gäbe bzw. dass es "schöne" Architektur gäbe - unabhängig von der Perspektive des Betrachters. Ich bedauere es auch, dass die "Architektur"-Produktion heute völlig anderen Gesetzmäßigkeiten und Prozessen unterworfen ist, als viele annehmen. Ein Stichwwort dafür ist "Investorenarchitektur": Heute wird der Lebenszyklus eines Gebäudes im Zuge des sog. Facility Management durchgängig geplant - von der Erstellung bis zum Abriss nach einer durchschnittlichen Stanszeit nach ca. 60 - 80 Jahren. In diesem Zyklus muss sich ein Investment armortisieren - das Thema Nachhaltigkeit in diesem Zyklus kommt jetzt erst on top. - Nur zum Thema "Anspruch für die Ewigkeit"... - Hier bei dem Garnisionkirchenprojekt zeigt sich auch, wie unterschiedliche Akteure mit verschiedenen Gesellschafts-, Architektur- und Schönheitsvorstelungen um einen Ort ringen - wer hat die Macht zu sagen, was da steht und den Ort definiert. Das ist jetzt ein Prozess der letzten 30 Jahre. - An anderen Orten (auch in Potsdam) ging es "pro" "Mitteschön" aus mit der Re-Konstruktion eines früheren Zustands. Hier am Garnisonkirchenprojekt sind die inneren Widersprüche wohl so groß, dass das nicht so geschmeidig umsetzbar war, wie an anderen Stellen in Potsdam. Dieser Diskurs hat in den letzten 30 Jahren (seit der Wiedervereinigung) die Debatten um Innenstädte in Deutschland bestimmt - Dresden, Potsdam, Berlin, Braunschweig, Frankfurt, Leipzig... Überall gab es ähnliche Vorgänge - fast wie nach einem Handlungsschema. - Hier ist nun mal ein Projekt - was vielleicht an dem Thema Garnisonkirche und damit verbundene Akteure selbst, aber vielleicht auch mit sich verändernden Perspektiven liegt - das nicht durchläuft. Der Turm - ein Konzept der 00er und 10er Jahre - wird ja realisiert. Aber die "Bereinigung" der Umgebung und "Vollendung" der Restauration des früheren Zustands bleibt auf halber Strecke stecken. Daher kann man auch nicht sagen "dass die Garnisonkirche nichts" bekäme - der stadtbildprägende Turm wird - trotz großer Finanzierungsprobleme - ja realisiert. Nur der Rest nicht. - Natürlich ist der entstehende Zustand nicht "schön" im Sinne einer starren Perspektive auf Architektur und Gesellschaft (s.o.) - aber ich finde das ehrlich. So ist es nun mal derzeit.

    Ich befürchte, die Gräben der Stimmannzeit werden wieder aufgerissen und tiefer als damals... Ich bin der Meinung, die Idee einer Architektur für eine bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts bietet keine Antworten für die Herausforderungen der Zukunft - insbesondere da absehbar ist, dass Stadt nach der Coronakrise nicht mehr so funktioniert wie zuvor (Revolutionierung des Einkaufens und Arbeitens, Verlust des kreativen Milieus, Implusion der globalen Immobilieninvestoren etc.). Vitruvs Säulenordnung und einfach Blockrand wird da nichts mehr retten können... Das sind veraltete Konzepte von vor 30 Jahren - zumal Stimmann die sehr guten Konzepte der IBA 84 total ausgehölt, von der Stange reproduziert und total ins Gegenteil verkehrt hatte... Das war dann nur noch Karikatur der guten Anfänge von vor 40 Jahren.

    Die Ergebnisse sind da:


    https://www.stadtentwicklung.b…h_2112/nachricht7237.html


    Ich finde es schade, dass die konventionellsten Entwürfe gewählt wurden - aber hier wird es sicher Zustimmung geben - ich vermute vor allem für den Entwurf von Bernd Albers, Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, da er als Rekobaustein den Jüdenhof vorsieht...


    Mal sehen wie sich das entwickelt - wird sich bei den weiteren Bürger*innenbeteilgungsschritten zeigen...

    (...) finde es dennoch etwas schade, dass man jetzt so gar keinen Zugriff mehr auf die Entwürfe bekommt.

    Ich glaube heute fällt die Entscheidung. Danach werden alle noch einmal veröffentlicht. - Bei dem Wettbewerb zum Rathausforum gab es ja dann auch eine Präsenzausstellung + aufwändiger Onlinepräsentation. Sowas gibt es NACH der Entscheidung sicher auch.


    Ich persönlich finde es gut, dass es keine Onlineabstimmung über die Entwürfe gibt... 8o


    Und hoffentlich hat aus der Verwaltung oder der Jury niemand die Diskussion hier gelesen (wovon ich ausgehe), weil das juristische Konsequenzen (Schadensersatzforderungen) nach sich ziehen könnte für diejenigen, die da drüber was geschrieben haben, wo man Entwürfe hätte identifizieren können (siehe Bestätigung der AGBs bei der Anmeldung und auf der Frontseite der Entwürfe bei der Präsentation). Mhm - vielleicht fallen alle hier identifizierbaren Entwürfe ja aus dem Wettbewerb raus, wenn man das mal weitermeldet... ??? :)