Beiträge von homer092

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    Meine Vermutung war richtig, das Fundament auf der Straße war für eine Sichtschutzwand. Konnte man beim letzten bauabschntit noch alles beobachten, möchte man hier Zuschauer wohl komplett ausschließen.

    Erstaunlich was für ein Aufwand für Sichtschutzwände betrieben wird, seit 2 Wochen ist man nonstop dabei Fundamente zu gießen und Stahlpfosten aufzustellen um alles abzuriegeln. Heute ist man dabei die Unterkonstruktion selbst bis in die 3. Etage der Container anzubringen.

    Ein Blick in die Baugrube ist nicht mehr möglich, nachdem gestern mehrere LKWs mit Stahl abgeladen wurden, scheint es dort aber voran zu gehen. Gerade bei dieser komplex gestalteten Bodenplatte mit ihren vielen Vertiefungen hätte mich deren Aufbau wirklich mal interessiert.


    Vorallem, dass man sich für die bevorstehende Logistik so einschränkt erschließt sich mir nicht. Zwischen Mauer und Kranplatz passt mit Mühe ein LKW durch, dort sind schon die ersten Ecken aus dem Beton geplatzt durch anstöße beim rangieren..... wird noch lustig wenn hier die nächsten Monate Stahl, Beton und Betonpumpe rangieren....

    Ich begrüße natürlich diese Baumaßnahme, die längst überfällig war. Was ich mich jedoch frage, wieso saniert man diesen runtergekommenen Bahnhof nicht einmal komplett im Zuge des Neubaus der nordmainschen SBahn? Da hätte ich so ein Projekt eher drin gesehen. Der Bahnhof insgesamt ist ja wirklich alles andere als schön. Aber immerhin in Sachen Barrierefreiheit super Nachrichten!

    2025-02-24_Hafenpark.jpgBin ja mal gespannt was man hier mit diesem Fundament anstellt. Dachte erst hier kommen weitere Baucontainer hin wie auch zwischen den beiden Baufeldern bereits erfolgt. Das Fundament erstreckt sich nun aber die gesamte Länge des Baufeldes. Da hier auch Palettenweise Pfosten wie für Schallschutzwände liegen scheint es als wird hier eine Wand hochgezogen.... Schallschutzwand in diese Richtung macht relativ wenig Sinn, für einen reinen Sichtschutz ein ganz schöner Aufwand.

    Laut Stadt sollte die Straße eigentlich inkl. Radweg komplett gesperrt werden für die Baumaßnahme. Mal sehen was das wird. Der erste Tieflader inkl. Mobilkran die heute für den aufbau des dritten Kranes anrückten waren jedenfalls schon schwer am Fluchen, weil man zwischen K3 und diesem Fundament nur schwer durch kam. Super Bedingungen für die anstehende Logistik eines solchen Projektes.

    Gibt es auf der Molenspitze denn schon Pläne wann hier ein Baubeginn möglich ist? Eine Verkehrserschließung stelle ich mir hier auch sehr schwierig vor, die in den Visualisierungen zu sehende Zufahrt würde sos nur funktionieren, wenn man neues Ufer am Main schafft.
    So sehr ich dieses Projekt auch ablehne, bin ich dennoch auf den Bau sehr gespannt, definitiv ein herausforderndes Projekt.

    Ist ja kein neuer Trend, dass tendenziell die angemietete Fläche pro Mitarbeiter kleiner wird, darüber hat speziell auf Frnakfurt bezogen auch die FR mit Bezug auf Makler schon häufiger berichtet. Ich denke das wird auch nicht so schnell anders, wirtschaftliche Lage, Inflation, internationale Konflike, Politische lage... denke das spiegelt sich auch hier in Frankfurt wieder. Könnte mir auch vorstellen, dass Homeoffice / mobiles arbeiten hier eine Rolle spielt, kenne im persönlichen einige Mittelständler die masiv verkleinert haben v.a. wegen Homeoffice & Co. Aber natürlich sinkt auch die Fläche die man im Büro hat.... wo es früher ein geräumiges Büro für 1-3 Mann gab gibts heute Großraumbüro oder sehr kleine Einzelbüros, da hat sich auch bei uns sehr viel gewandelt in den Neubauten.


    Nichts desto trotz muss man erwhnen, dass aktuell ~11,6% der Frankfurter Büroflchen leer stehen, gut 1,2 Millionen Quadratmeter. Ob es da noch zusätzlich neue Flächen braucht oder man die bestehenden nicht besser ausnutzen sollte sei mal dahin gestellt.

    Im Vergleich zu einer Dauerbrache oder auch zur einst geplanten und mittlerweile nicht mehr zeitgemäßen „Shopping Mall auf der grünen Wiese“ wäre ein Zuzug von ING-Diba eine zusätzliche Stärkung der ohnehin florierenden EZB-Umgebung.

    Naja, eine "Stärkung" inwiefern.... Es wird im Ostend den Druck auf die Mieten sicher eher weiter erhöhen, die jetzt shcon kaum leistbar sind. Wer im Ostend mal auf dem Heimweg von kita & Co. versucht hat einkaufen zu gehen wird in den letzten Jahren gemerkt haben, dass es keinen Spaß mehr macht und man schon echt überlaufene Läden überall hat. Gleiches gilt für Grünflächen & Co und den Verkehr. Ich denke nicht jeder Anwohner - insbesondere die alteingesessenen - sind hiervon begeistert.

    Und wenn man noch bedenkt, dass 11,6% und damit über eine Millionen QM Büroflche in Frankfurt leer stehen halte ich weitere Bürofläche bei extremer Wohnungsnot für mehr als fragwürdig. Und bestehende Büroflächen in Wohnraum umwidmen ist ja wie verschiedene Projekte gezeigt haben auch alles andere als bezahlbar bzw. teurer als Neubau.


    Der seit Fertigstellung der Baugrube ruhende Bau der "HPQ Offices" wird ab dem kommenden Februar fortgesetzt.

    Da war meine Vermutung ja doch richtig! Auf der Straße vor der Baugrube und auch auf dem Baufeld selbst wurden in den letzten Wochen neue Markierungen / Vermessungen gemacht. Nachdem gestern bereits die HWB arbeiten an der Entwässerung vorgenommen hat, wurden heute erste Materialcontainer angeliefert, außerdem ist man dabei die Baustromversorgung aufzubauen.

    Auch wurden heute Halteverbotsschilder ab 03.02. aufgestellt, Ich bin gespannt wie man hier vorgeht - Nach Aussage der Stadt vor ca. 1,5 Jahren hieß es bereits, dass die Eytelweinstraße für die Baumaßnahmen komplett zugemacht wird.

    Sehe ich genauso, ich war tatsächlich im ersten Moment schockiert und habe gehofft es ist nur ein Darstellungsfehler oder irgend ein altes Bild.... gab ja schon einige schlimme Entwürfe zu dem Projekt, aber das zuletzt als final feststand fand ich okay. Aber so.... wirklich grausam. Generell wird es meinen Eindruck den ich bisher von diesem Projekt habe noch verschlimmern. Sowohl die Wohntürme als auch das Offices wird das Viertel und insbesondere den Bereich Hafenpark als "Naherholungsgebiet" massiv abwerten. Ich fürchte beim noch anstehenden Bau auf der Molenspitze wird es nicht besser werden, wobei ich hierzu lange nichts gehört habe.

    Mittlerweile haben die Leitungsarbeiten als "Vorarbeiten" begonnen, in der Ostparkstraße werden u.a. Gas- und Wasserleitungen verlegt. Die Arbeiten sollen bis November laufen, auch in der Ostbahnhofstraße.


    Nach einem Artikel in der FR sollen die eigentlichen Arbeiten an der Baugrube dann bis Mitte 2025 beginnen. Ursprünglich hieß es ja mal Anfang 2024. Bisher scheint der Auftrag noch nicht vergeben zu sein, zumindest heißt es dort zum genauen Zeitplan "sobald der Auftrag vergeben ist".


    Bleibt also weiter spannend.

    Weiß jemand ob was schon was neues gibt bezüglich HPQ Offices und Mohlenspitze? Die Baugruppe für das Bürohochhaus ist nun schon einige Monate fertig, seither tote Hose. Am HPQ Offices stehen aktuell ein paar Halteverbotsschilder "ab 12.08." herum, die munter ignoriert werden, was es damit auf sich hat und ob das was mit einer Wiederaufnahme der Bauarbeiten zu tun hat?
    Ich bin echt mal gespannt. Eine Anfrage bei B&L blieb ohne konkrete Aussage.

    Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich geglaubt habe, dass dem so ist? Lege mir bitte nicht Dinge in den Mund, die ich nie behauptet habe. Das einzige was ICH gesagt habe ist, dass der Wohnungsmarkt mittlerweile fast ausschließlich mit solch überteurtem Wohnraum versorgt wird und, dass das am Ende die Mieten im Mietspiegel für uns ALLE nach oben treibt.

    Und die EXISTENZIELLE Angst sich keine Wohnung mehr leisten zu können als Sozialneid zu bezeichnen finde ich ziemlich ekelhaft. Man muss nur mal die Augen offen halten für Menschen die vielleicht nicht zur Oberschicht gehören. Selbst in der Mittelschicht wirds eng.... ich habe täglich mit solchen Fällen zu tun, ich kenne mittlerweile Familien mit Kindern, die in Notunterkünften leben. Familien mit Kindern, die ihren gesamten Freundeskreis/soziales Umfeld der Kinder aufgeben mussten und von der Stadt aufs Land ziehen mussten weil es trotz zwei Vollzeitjobs nicht mehr bezahlbar war.

    Es gibt nach wie vor Vermieter, die 20-25% vom Einkommen als Miete als Obergrenze erwarten. Selbst 30% ist heute unrealistisch. Mit 1500 EUR / Monat gehört man schon zur Mittelschicht, das hieße maximal 500 EUR Miete.... nicht mal im Traum. Als Fam. mit 2 Kindern max. 1000 EUR Miete. Es gibt genug Vermieter die sofort aussortieren wenn das nicht erfüllt ist. Das ist kein Sozialneid, das ist Existenzangst, bei sehr sehr vielen Menschen. Als ich vor 10 Jahren hergezogen bin lag die Miete für vergleichbare Wohnungen bei ~800 EUR. Aktuell liegen die gleichen Wohnungen im ganzen Bezirk bei ~1800 EUR......

    Das geht ja sogar noch, die teuersten in den Türmen oben habe ich vor Monaten schon für 19.000 EUR / m² gesehen.
    Traurig ist, wenn sich solche Preise irgendwann in den Mietspiegel einfügen und damit auch die "normalen" Wohnungen im Mietspiegel nachoben ziehen. Aber bezahlbares Wohnen interessiert auch niemanden, zumindest nicht ernsthaft, sonst würde man sowas (in der Masse) nicht zulassen.

    Heute habe ich mal Info zum aktuellen Stand HPQ Offices, wo es aktuell nach Stillstand aussieht.
    Nach Aussage der Verantwortlichen, ist alles im Zeitplan. Die Baugrube wurde lediglich "vorgezogen", also scheinbar früher hergestellt als ursprünglich geplant, die restlichen Planungen und Arbeiten werden aber wohl wie ursprünglich geplant laufen.
    Genauere zeitliche Infos gab es aber nicht, lediglich die wage Aussage "vorgezogen".


    Hier gibt's nochmal einen Blick auf die fertige Baugrube:
    https://www.bl-gruppe.de/news/…fuer-anqr-fertig-gestellt

    Mittlerweile sieht es tatsächlich nach Stillstand aus.... Fa. Kern hat mittlerweile rund um die Baugrube gründlich aufgeräumt und jedes bisschen Staub entfernt. Die geänderte Verkehrsführung wurde zurückgebaut und die Zäune zurück an die Baugrube versetzt, alle Parkplätze und auch der Gehweg ist wieder freigegeben. Wirkt nicht so als erwartet man eine zeitnahe Baustelleneinrichtung.

    Mir fällt immer wieder auf, dass es auf der Baustelle des HPQ Offices deutlich gemütlicher voran geht als auf anderen Baustellen und dem Nachbargrundstück... Seit fast 4 Wochen steht dort meist nur ein PKW und 2-3 Männer kleben ein bisschen Bitumenbahn. Weiß jemand wofür die gut sein soll? Rings um alle Absätze geklebt. Habe ich so noch nicht gesehen.


    Wundert mich schon die ganze Zeit, dass es hier so gemütlich zugeht, meist sind die Bagger noch in der Grube da werden an anderer Stelle schon die Pfahlwände eingeschnitten, die Kranfundamente betoniert oder ähnliches. Sah zwischenzeitlich schon fast nach Stillstand aus die Baustelle. Nach Aussage der Stadt war schon vor Monaten eine Vollsperrung der Straße geplant für die Baustelleneinrichtung...

    So nach und nach haben alle Firmen ihre Utensilien abgezogen, heute hat Fa. Kern die den Aushub gemacht haben ihre Reste abgeholt und die Löcher abgesichert. Bin gespannt wann es hier weiter geht, in den anderen Bauteilen liefen Baugrube herstellen und in den fertigen Bereichen schon betonieren bereits parallel.....



    Mod: Beitrag geteilt.

    Mittlerweile wird die Rampe der Baugrube abgetragen, dadurch ist nun ein Blick auf den hinteren Teil der Baugrube möglich. Wenn auch aus der Entfernung und durch eine kleine Lücke im Sichtschutz nicht sehr gut. Es gibt leider nur noch ein offenes Feld im Zaun, das ist allerdings zugeparkt.

    Der hintere Teil der Baugrube sieht ziemlich "spannend" aus, schade, dass es hier keinen besseren Blick gibt.


    Gut zu erkennen ist eine deutliche Vertiefung, für die eigenes eine Hubarbeitsbühne in die Baugrube gehoben wurde. Auch gut erkennbar sind die freigelegten Bohrpfähle.


    Ich bin gespannt wann es mit den Arbeiten der Bodenplatte und der Kranplätze losgeht, im südlichen Baufeld liefen diese Arbeiten bereits parallel.

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    Das stimmt wohl. In diesem Fall ist es aber mal wieder ein Beispiel wie es manchmal läuft. Die Zahlen sind nicht 20 oder 30 Jahre alt sondern aus 2021, aber werden jetzt kommuniziert wo man längst weiß, dass sie schon wieder völlig unrealistisch sind durch Inflation & Co. Auch, dass man bisher sämtliche Brückenbauwerke nicht einkalkuliert hat....aber eine Kostensteigerung war natürlich zu erwarten und ich denke die 2 Mrd. sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

    Interessant finde ich auch Meldungen aus dem Januar 2024, nach denen die Kosten von zuvor 1,27 Mrd. EUR auf mitlerweile 1,97 Mrd. EUR geschätzt werden. U.A. weil man wohl vorher die neuen Brückenbauwerke nicht einkalkuliert hatte....interessanterweise stammt jedoch auch diese neue Summe schon aus Berechnungen aus dem Jahre 2021...... wie sich die Baukosten und Inflation seither entwickelt haben, wissen wir wohl alle. Es ist also anzunehmen, dass auch hier die Kosten weit über den ursprünglichen Schätzungen liegen werden.

    Eigentlich war ja im Gespräch, dass die Vorarbeiten am Danziger Platz (Leitungsumverlegungen etc.) 2023 beginnen und im Frühjahr 2024 dann mit den eigentlichen Bauarbeiten gestartet werden kann.


    Nachdem ich heute ein Gespräch mit einer am Projekt beteiligten Mitarbeiterin der DB hatte bekam ich folgende Info:

    - Für den Planfeststellungsabschnitt 1 (Frankfurt) erwartet man im Frühjahr 2024 den Planfeststellungsbeschluss, dieser ist also stand heute noch nicht erlassen

    - Sollte der PFB rechtzeitig vorliegen hofft man im Herbst die Vorarbeiten beginnen zu können

    - Wenn alles planmäßig verläuft ist der Spatenstich für die Hauptbaumaßnahmen am Danziger Platz frühstens Ende 2024 anvisiert

    - Sobald der PFB vorliegt wird ein Terminplan erstellt und veröffentlicht


    Ich bin gespannt... nachdem bereits vor einem Jahr der Grünschnitt erfolgt ist und der Danziger Platz geräumt wurde sah es schon nach einem baldigen Start aus.