Beiträge von Heidewitzka

    Nun auch in der Presse.


    Neue Wohnungen an der Witzelstraße


    Düsseldorf - Auf dem Gelände eines alten Möbellagers an der Witzelstraße in Bilk sollen in der nächsten Zeit knapp 130 neue Wohnungen entstehen. Das hat uns die Stadt bestätigt. Das ehemalige Möbelhaus war Anfang April abgebrannt. Jetzt sind dort die Bagger angerückt. Sie reißen die letzten Reste der Gebäude dort weg. Das Projekt ist auch schon durch die Politik gegangen. Eine offizielle Baugenehmigung liegt aber noch nicht vor. Das gehe aber wohl wenn dann schnell, sagte uns ein Stadtsprecher.


    http://www.antenneduesseldorf.…okalnachrichten/index.php


    Für das ehemalige Studentenwohnheim von Youniq waren 292 WE geplant.



    Auf dem Gelände, wo vor kurzem das leerstehende ehem. Dänische Möbelhaus ausgebrannt ist, werden die Gebäude abgerissen.
    Ob das jetzt nur wegen dem Brand gemacht wird oder ob schon konkrete Baumaßnahmen geplant sind, konnte mir die Mitarbeiter leider nicht sagen (Sprachbarrieren):

    Die Erfahrung seit über einem halben Jahrhundert ist - macht man ein Stück autogerechter, staut sich der Verkehr gleich dahinter.


    Dazu kann ich voll und ganz beipflichten, höhere Straßenkapazitäten erzeugen eine höhere Nachfrage nach Autofahrten. Ein abschreckendes Beispiel ist Los Angeles, wo sich der Verkehr auf Freeways wie dem I-405 mit insgesamt 20 Spuren staut.


    http://www.tallguysgearguide.c…70c0163060420b2970d-320wi



    Vor wenigen Tagen veröffentlichte die RP ein Interview, nach dem bis 2025 50.000 Einpendler mehr erwartet werden. Es wird zwar die Stärkung des Nahverkehrs als Lösung erwähnt, aber nicht klar genug gesagt, dass der Schwerpunkt sich in diese Richtung verschieben muss - stattdessen mit ohne die Autogerechtigkeit zu vernachlässigen rumgeeiert. Politikpopulismus wiegt wohl mehr als die technisch-räumlichen Zwänge und die jahrzehntelangen Erfahrungen der Verkehrsingenieure.


    Das Wort Autogerechtigkeit ist der blanke Hohn für Düsseldorfer, die an oder in der Nähe von großen Einfallstraßen leben und tagtäglich Abgasen und Lärm von Einpendlern aus Mettmann, Neuss, Ratingen etc und den Düsseldorfer Vororten ausgesetzt sind. Dazu kommt die Verschandelung der Stadt durch mehrspurige Straßen.


    Gerecht wäre es, wenn externe Kosten (Lärm und Abgase) von den Einpendlern getragen werden würden, in Form einer Citymaut. Da Düsseldorf, im Gegensatz zu London, sich im Wettbewerb mit anderen Städten wie Essen, Köln, Duisburg/Ruhrgebiet steht, wird es dazu nicht kommen.


    http://www.rp-online.de/nrw/st…wohngebiete-aid-1.4219439