Beiträge von Birte

    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 16/2024:


    Neben Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen (Reichsbahnerstraße 7, Humboldtstraße 16 (2 WE), Floßplatz 28) gibt es auch Umwandlung von Büro/Lager zu Wohnraum (Sommerfelder Straße 34).


    Eine Baugenehmigung wurde erteilt für die Umwandlung des Hinterhauses der Reichpietschstraße 23 von Büro/Lager zu Wohnraum.

    Für den Ausbau der Dachgeschosse sowie die Erneuerung der Balkone im Hinterhaus in der Georg-Schumann-Straße 134-136 gab es ebenfalls eine Baugenehmigung.

    ^ Wie ich bereits oben schrieb, wird häufig das Auto benutzt, um einzupendeln, da der Arbeitsplatz häufig nicht mit einem ÖPNV-Fahrzeug erreicht werden kann und die Züge voll sind. Natürlich ist es immer besser, nicht neu bauen zu müssen - aber mittelfristig verliert Leipzig dadurch Einwohner, die oft gar nicht unbedingt aus Leipzig weg wollen. Fehlender Neubau - wobei die LWB wirklich Einiges baut, Umwandlung zentrumsnaher Wohnungen in Ferienwohnungen (wobei das, was im Amtsblatt erscheint, vermutlich nur einen Bruchteil abbildet), das Leerstehen von Häusern als Geldanlage tragen zum Problem bei.


    Natürlich soll auch das Umland profitieren - aber bitte nur bei Menschen, die nicht mehr in Leipzig wohnen wollen, sondern lieber mehr Ruhe genießen möchten. Dass das nicht passieren wird, wenn ausschließlich wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen, ist mir auch klar.

    ^ Es geht in diesem Fall darum, was gebraucht wird - und nicht darum, was vom Mieter bezahlt werden kann. Das das teuer wird, ist keine Frage - aber ob man es sich leisten kann, weiter Familien ans Umland zu verlieren?

    ^ Natürlich hat die Stadt Eingriffsmöglichkeiten. Die LWB z. B. hat zahlreiche zentrumsnahe Wohnungen. Wenn man noch etwas gegen die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen sowie das Leerstehen von frisch sanierten oder neu gebauten Häusern tun könnte, würde das ein Signal setzen. Die Stadt hat ein Vorkaufsrecht für den Eutritzscher Freiladebahnhof beschlossen. Dort könnte man sehr viele Wohnungen bauen.

    ^ Doch, wir brauchen Wohnungen. Ja, es gibt Leute, die mit dem ÖPNV pendeln, viele nutzen aber auch das Auto, weil sie von vollen Zügen genervt sind.


    Wir brauchen einigermaßen preisgünstige Wohnungen, damit Familien, die einfach ein Zimmer mehr brauchen auch etwas bezahlbares finden können. Was wir nicht brauchen sind Wohnungen mit 50 m² Wohnzimmern, 40 m² Mastersuiten und winzigen Kinderzimmern.


    Leipzig wird aufgrund der Gastronomie und der Hotels - neben den bekannten Niedriglohnberufen - immer eine Niedriglohnstadt bleiben. Wir brauchen zentrumsnah günstige Wohnungen. Die müssen nicht riesig sein.

    ^ Hast du schon etwas zu Architekturthemen geschrieben?


    Ich empfehle jedem, mal das Parteiprogramm der unsäglichen Partei zumindest zu überfliegen. Ich garantiere, dass 95% der Wähler dieser Partei das nicht getan haben.


    Noch ist die Demokratie hier in Ordnung. Jeder kann sich die passende Partei heraussuchen - in meinem Fall steht der Klimawandel an oberster Stelle. In den USA und auch angedeutet hier gibt es Bestrebungen, daran rumzuknabbern. Das ist die Gefahr, der man sich entgegenstellen muss.


    Natürlich mache auch ich mir Sorgen, aber ich denke, die Städte sind stark genug, um einen weiteren Rechtsruck zu verhindern. Wohnungsbau ist angesagt, damit die Städte nicht noch mehr Leute ans Umland verlieren.

    ^ Das sehe ich anders - die Billiganbieter geben die Illusion, dass man extrem günstig shoppen kann. Die Qualität ist nur leider häufig nicht besonders, die Dinge halten nicht lange und es gibt auch dort Ladenhüter, die dann im Müll landen. Im Prinzip kauft man also billiger, dafür öfter. Transportkosten, Müll, ....


    Es ist auch anders möglich, günstig und Dinge mit akzeptabler Haltbarkeit einzukaufen. Auch wenn man einen ganzen Hausstand braucht.

    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 14/2024:


    Neben einigen Umwandlungen von Wohnen in Ferienwohnungen (Toskastraße 10b, Sebastian-Bach-Str. 30, Arndtstr. 27 (Gewerbe zu FeWo), Fregestr. 5a, Thomasiusstr. 14 (2x), Paul-Ernst-Straße 9 - ich wünsche den Eigentümern, dass sie oder ihre Nachkommen keine bezahlbare Wohnung finden, wenn sie sie brauchen)


    wurde die Baugenehmigung für das Projekt Steinstraße 41a verlängert.

    Die Körnerstraße 35-37 finde ich bis auf die bodentiefen Fenster nicht schlecht - der Bau ist gut gegliedert und ich habe auch keine Dachflächenfenster gesehen. Die Bewohner müssen dann halt tiefer in die Tasche greifen, wenn die Malariamücken hier überwintern können und sich selbst um einen äußeren Sonnenschutz kümmern - falls der nicht vorgesehen ist.

    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 12/2024:


    Eine Baugenehmigung wurde erteilt für den Neubau der KiTa im Poetenweg 24 - ich gehe mal davon aus, dass das bisher genutzte benachbarte Gebäude (Nr. 22) dann wieder als Wohnhaus genutzt wird.

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    Neues aus dem elektronischen Amtsblatt 12/2024:


    Eine Baugenehmigung gab es für die Errichtung von drei Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 42 WE in der Edlichstraße 1, Wurzner Straße 79, Graßdorfer Straße 4. Ich vermute, dass die Blockränder geschlossen werden.