Beiträge von Humphrey

    Und schon haben die Veränderungsgener gewonnen.


    Leute, niemand kann im Vorfeld wissen was rauskommt. Aber 'nein' und 'nimby' haben eine Lobby und werden überproportional in Presse und Politik gehört.


    Es geht mir darum eine positive 'Pro-stimme' zu sein. Gegenargumente und Hassbriefe können die meisten schon ganz alleine.


    Gesendet von meinem Pixel 3 XL mit Tapatalk

    Ich Stimme dem allgemeinen Frust hier zu. Nur: Wir müssen das auch sagen. Das große Problem ist das schöne Architektur, grosses Denken, oder auch mutige Rekos keine Lobby haben. Wenn jeder von uns jedes mal wenn so etwas aufkommt öffentlichkeitswirksam (also außerhalb dieses Forums) den Mund aufmacht wäre uns sehr geholfen! Und ich schlage vor hier sowohl die Befürworter anzuschreiben als auch den ewigen Verhinderern mal deutlich zu sagen dass sie so dafür sorgen dass sie mindestens eine Stimme weniger bekommen und u.U. ihren Parteien Schaden.



    - Morgenpost: leserbriefe@morgenpost.de
    - Herrn Schmidt erreicht man hier: http://www.berlin.de/ba-friedr…zirksamt/florian-schmidt/
    - Ramona Pop kann man hier mitteilen dass man auf den Bau und Ihre Unterstützung hofft: https://ramona-pop.de/kontakt-2/


    Nur wenn wir dafür sorgen dass unsere Meinungen gehört werden können wir etwas beitragen!

    [...]In Essen hab ich keinen zur Kunst gewordenen Rest eines antifaschistischen Schutzwalls als Kulisse...


    Sogar wenn's Sarkasmus ist kann ich da wirklich nur sagen dass doch bitte irgendwann mit diesem Bullshit mal schluss sein könnte...


    Zum Thema: Wir sprechen hier vom Grundstock einer noch weitere zwei drei Dekaden laufenden Entwicklung. Ich würde wetten dass hier mittelfristig - aufbauend auf der heutigen Entwicklung - eines der Highlights Berlins entsteht. Burger und Konsum und keine Ahnung was noch alles sonst so die alternative kreative alternative Seele bedrückt außen vor.
    Ich habe vier Jahre in Los Angeles gelebt wo Anschutz das sehr vergleichbare - wenn auch weit größere - Staples Center und Areal ebenfalls bespielt und war immer beeindruckt/begeistert.
    Egal wie cool und einzigartig und alternativ wir Berlin finden mögen - LA ist mindestens genauso cool und einige Gegenden vergleichbar was Edgy und hip angeht und dort lässt sich so etwas auch positiv integrieren.

    Sehr befremdlich - und bezeichnend - allerdings, dass besagte Poller auf eine absolut unbedeutenden, gerade von Radfahrern wohl kaum frequentierten Strasse ins Niemandsland angebracht werden und nicht in unmittelbarer Nähe wo sie tatsächlich eventuell den Unterschied machen könnten...


    So oder so, ich freue mich sehr über die Entwicklung in der Ecke und hoffe dass alle Bauprojekte voran kommen und irgendwann auch dann doch mal diese dämliche Brücke eröffnet wird.

    alexsb73


    zu. 1
    Zeig mir bitte jeden 5.ten Beitrag der explizit von 'grün-versiffter Linkspolitik' schreibt. Du wirst keinen einzigen finden. Das hat mit Fakten, die Du für Dich beanspruchst wenig zu tun.
    Es gibt Beiträge die auf die Ausrichtung des Senats eingehen und kritisieren aber bestimmt nicht in der expliziten Wortwahl und schon gar nicht in jedem fünften Beitrag.[...].


    Könntet ihr Gerechtigkeitskämpfer im Architektur Forum bitte nach dem Verfassen ganzer Romane kurz vor dem Senden, oder allerwenigstens nach dem Senden und sichtbar werden des Resultats kurz sicherstellen dass eure Romane wenigstens lesbar sind? "grün" etc, woher das auch immer kommt, lässt sich wenigstens vermeiden indem man ue ae oder oe benutzt wenn man die tastatur schon auf coolere sprachen umstellen muss. Ginge das bitte? Dann täte (taete) man sich mit dem lesen geschweige denn antworten ungemein leichter.

    Edit: Auch wenn keiner gefragt hat: War mit ein bisschen Bedenkzeit ein wenig arg passiv-aggressiv mein Post. Inhalt passt, Ton muss nicht sein.


    Und ein einfaches simplifiziertes deutsch für langsamere wie mich wäre auch toll statt linkorgien zu mehrseitigen uralten pdf-dateien.


    Also: Das ist das zweite Covivio Baufeld, richtig? Jenes, für das weder ein Entwurf eingereicht wurde, noch ein Bauantrag gestellt wurde. Verstehe ich das korrekt?

    Ich stimme Euch zu, glaube auch nicht dran. Aber verstehe es trotzdem nicht - rein betriebswirtschaftlich. Kann das mal jemand anhand von Beispielhaften Zahlen aufdröseln?
    Also Wertsteigerung des Grundstücks samt Baurecht auf x Jahre muss ja für diese Spekulanten mit relativ hoher Sicherheit größer erwartet sein als Vorleistungen + Baukosten, plus erwartete Verkaufserlöse und/oder Mieteinnahmen auf X Jahre. Spielen da noch andere Faktoren hinein? Solange man auf steigende Grundstückspreise spekuliert kann man ja kaum andererseits auf fallende Baukosten hoffen zum Beispiel, oder etwa doch?
    Ich kapiere es nicht so ganz wie im selben Markt zwei so unterschiedliche Modelle und Ansätze bestehen können, weil andere Firmen ja kaufen, beantragen, und dann Zeitnah umsetzen wie zum Beispiel das Stream oder auch Europacity wenn es um Wohngebäude geht. Und passiert das nur in Berlin so öffentlich sichtbar oder auch in anderen Städten?


    Kleiner Kommentar am Rande übrigens: Auf dem Grundstück des Towers an der Eastside Mall wird mit Baggern gegraben und es gibt jeden Tag Bewegung im kleinen Rahmen.

    Ich glaub's erst wenn ich es sehe - aber hoffe es auch sehr. Sehr seltsame Ecke. Max und Moritz und Agromex kommen trotz längstem Anlauf nicht aus den Pötten, während Stream scheinbar mit Vollgas vorangetrieben wird und der Turm am Postbahnhof stetig vor sich hin wächst. Auch interessiert zu sehen wann der Eastside Tower denn an den Start geht.


    So oder so - das wird das meiner Meinung nach interessanteste kleine Cluster und wenn die alle stehen werden in den nächsten 20 Jahren mittelhohe Gebäude zwischen Oberbaumbrücke und Alexanderplatz in viel stärkerem Maße enstehen als wir es jetzt für möglich halten, davon bin ich fest überzeugt.

    Bedeutet dass konkret ich kann dort irgendjemandem sagen wie abgrundtief peinlich und unterirdisch ich das gesamte Vorhaben, die zugrundeliegende Denke/Ideologie Sowie die Tatsache finde dass monatlich die Mieten steigen während die Stadt Geld verschleudert und Pseudobeteilgungsrunden mit den immer gleichen Klientelen und Ergebnissen produziert?

    Ich muss sagen ich bin aufgrund der kategorischen Ablehnung ohne jeglicher ehrlicher Diskussion auch schockiert bis regelrecht aufgebracht. "Unser" Baukollegium blockiert, bremst, und diktiert bei allen Bauplänen die ambitioniert sind auf destruktiveste Art und Weise herum ohne jemals Verbesserungen oder gar Alternativen zu bieten. Ich hoffe mittlerweile nur noch auf Einschreiten des Bundes oder eine massive Erhöhung des Drucks durch die Öffentlichkeit hin zu einer tatsächlichen Stadtentwicklung anstelle eines Verschreckens und Vergraulens bis hin zum regelrechten torpedieren aller Pläne mit Gestaltungswillen. Hier wird entweder vollkommen außer achtgelassen welch verheerende außenwirkung diese Politik hat oder, und diesen noch schlimmeren Eindruck habe ich, direkt genau darauf gesetzt.


    So progressiv und kreativ diese Stadt ist, diese rückständige ideologisierte Klientelpolitik schadet Berlin massiv. Noch fataler ist aber die achselzuckende Akzeptanz so vieler Bürger die akzeptieren dass so getan wird dies sei voll und ganz in Einklang mit den Bewohnern dieser Stadt und nicht lediglich ihrer von allen anderen am meisten profitierenden und zeitgleich ablehnenden Minderheiten.

    warten wir's mal ab. Wenn wirklich LED-Tafeln/Bildschirme davor kommen dann glaube ich wird ein sehr cooles Platzgefühl entstehen wass es in dieser Form in Berlin noch nicht und in Deutschland ohnehin nicht gibt. Dafür muss aber wirklich alles voll damit sein. Wenn es nur bei den Fassaden bleibt ist es eine verschenkte Chance. Ich glaube aber das Endergebnis wird positiv überraschen.

    Diese Farbe ist wirklich sehr schade, Kubatur und Gestaltung gingen ansonsten eigentlich einigermaßen in Ordnung. Noch trauriger dass die Gastronomie die auf den ersten Visus zu sehen war scheinbar nicht mehr eingeplant ist.


    Man kann nur hoffen dass hier noch einmal in anderer Farbe drüber gestrichen wird...

    Perfekt, danke Bato! Werde mir ein paar Tage/Abende alles in Ruhe ansehen und dann mal sehen wohin es uns verschlägt, Friedrichshain scheint aber eine attraktive Wahl zu sein - fang langsam an mich schon richtig zu freuen! :)


    DerBe: Die Frage stellt sich gar nicht, der angebotene Job ist so gut dass ich zusagen muss, und Berlin ist kein Manko sondern eine tolle Stadt die mir ohnehin prinzipiell gut gefällt. Trotzdem ist sie fern der Heimat und in diesem mir wichtigen Faktor nun einmal mit einem gewissen Ruf versehen, also liegt es doch Nahe etwaige Bedenken zumindest mal anzusprechen bevor ich mir selber ein Bild machen kann.
    Ich habe aber auch bereits Brüssel überstanden, dass mit Sicherheit fast überall ruppiger ist als Friedrichshain oder Kreuzberg. Auch in Paris bin ich regelmäßig ins Banlieu gefahren weil dort meine Sportstätte war, war ebenfalls kein Problem, wenn auch kein großes Vergnügen.

    Wow! Vielen vielen Dank für die vielen tollen Antworten, habe nun viel Stoff zum einlesen und überlegen! Zwei Fragen dazu noch:


    1. noch einmal zum Sicherheitsempfinden sowie der "tatsächlichen" Sicherheit:
    Das Berlin nicht an Schwabing rankommt ist mir bewusst, aber muss man sich denn in Friedrichshain und den gemäßigteren Teilen von Kreuzberg tatsächlich noch Sorgen machen wenn die Freundin alleine Nachts von der Arbeit kommt oder man selbst keine Lust hat angepöbelt zu werden, oder kann man davon ausgehen dass einem sowas wenn überhaupt nur genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich passieren kann wie in anderen Großstädten? Wie sind Eure persönlichen Erfahrungen?
    Ist Friedrichshain von der Demographie her z.B. um den Boxhagener Platz herum ein Viertel wo sich jeder wohlfühlen kann, oder lohnt sich wenn man diesbezüglich ein bisschen sensibler ist eher der Umweg nach Charlottenburg (was ich diesbezüglich als total in Ordnung empfinde) o.ä.?
    Allzu überempfindlich bin ich hoffentlich nicht (aber vielleciht ein bisschen speißig was das angeht :) ), habe aber aus ein paar Ecken im Ruhrgebiet die Erfahrung mitgenommen dass ich an Strassenecken herumhängenden aggressiven Gruppierungen von wenig integrierten Jugendlichen/halbstarken absolut nichts abgewinnen kann...


    2. Zur Wohnungssuche selbst: Irgendwelche speziellen Tipps hierzu wie man sowas in Berlin angeht? Lohnt sich das Geld für einen Makler, oder gelant man gerade in Berlin auch andersweitig an eine Wohnung im gewünschten Viertel? Kann man auf bestimmten Seiten im Internet die Suche nach Kiezen beschränken, oder stoppt das ganze bereits bei der Einstellung des Verwaltungsbezirkes? Und vor allem: Wie viel Zeit sollte man Einplanen um überhaupt etwas zu finden? So wie in München dass man sich am besten mal auf ein halbes Jahr einstellt wird's wohl nicht sein hoffe ich...


    Vielen vielen Dank nochmal, ihr seid Gold Wert! :)

    Heisst das denn nun dass bereits entschieden wurde dass das Flussbad entsteht oder sind die 3,9 Millionen nur Geld für Marketingausgaben, Analysen und sonstige heisse Luft?
    Fände es toll wenn das Flussbad entsteht, einmalige Idee meiner Meinung nach und gerade in dieser Ecke ein toller Kontrast!